Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ich falle in dein Lächeln

von Mayachan
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
04.05.2022
31.05.2022
12
18.854
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
04.05.2022 1.432
 
So hier meine neue FF. Viel Spaß mit dem ersten Kapitel:D


Heimat. Home sweet Home. Endlich war sie wieder da. Und dieses Mal würde sie, wenn alles soweit klappte, auch bleiben. Die letzten sieben Jahre in London waren wirklich toll gewesen, aber sie hatte ihr Zuhause vermisst. Ihre Familie, die Kultur, das Essen einfach alles. Jetzt war sie zurück. Endlich wieder daheim.


„Aufgepasst!“, rief der Trainer als er in die Umkleidekabine der FC Kickers kam. „Ich habe Neuigkeiten. Ihr sollt das neue Werbeschild für die neuen Puma Fußballschuhe werden. Die Firma hat für jeden zwei Paar geschickt. Außerdem werden übermorgen Aufnahmen während des Trainings von euch gemacht. Und einer von euch wird mit einem Model ein extra Shooting machen.“
„Was? Ein Model? Wer ist es?“, fragte Kevin ganz aufgeregt. „Das ist uninteressant. Wichtig ist nur das ihr die Schuhe perfekt präsentiert und dafür Werbung macht. Gregor!“
„Ja?“
„Du machst das extra Shooting mit dem Model. Also streng dich an!“
„Jawohl“, sagte Gregor und salutierte.
„Wieso darf Gregor mit dem Model arbeiten? Warum ich nicht?“, motze Kevin und verschränkte die Arme. „Weil ich das sage!“, baffte der Trainer und sofort war Kevin ruhig.
„Ihr werdet ganz normal euer Training abhalten und euch anschließend fotografieren lassen. Und jetzt ab zum Lauftraining!“
„Jawohl.“

„Eins, zwei – drei, vier. Eins, zwei – drei, vier.“
Die Spieler liefen fünf Runden zum Aufwärmen und anschließend wurden Dribbeltechnik, Richtungswechsel, Doppelpass und Passpiel trainiert. Zum Schluss dann die Schusstechnik.
Der Trainer gab ihnen direkte Anweisungen und fuhr oft aus der Haut, wenn jemand einen Pass oder einen Schuss vergeigte. Er neigte dazu schnell zu explodieren und seine Wut an jemanden auszulassen. Meistens an den der Wiederworte gab – also Kevin.

„Okay das war’s für heute. Räumt auf und geht dann duschen!“, befahl der Trainer und verließ das Feld. „Er hat echt ein sonniges Gemüt“, murrte Philipp. „Wenn er weiter so herum brüllt und sich aufregt, kriegt er irgendwann einen Schlaganfall.“
„Den Gefallen tut er uns nicht“, seufzte Kevin und sah dann zu Gregor rüber der gerade einen Ball holte. „Du bist echt ein Glücksschwein.“
Verwundert sah Gregor seinen Freund an. „Wieso das?“
„Na weil du mir dem Model abgelichtet wirst. Ich würde so gerne deinen Platz einnehmen. Der Trainer hat was gegen mich deshalb hat er auch dich genommen und nicht mich.“
„Also ich denke nicht das Gregor ein Glücksschwein ist“, meinte Benjamin.
„Wieso?“ fragten die anderen.
„Na was meint ihr wird Conny dazu sagen wenn sie erfährt, dass Gregor mit einem Model arbeiten soll? Ich denke, sie wird das gar nicht gut finden, schließlich sind die beiden noch nicht lange zusammen.“
„Stimmt“, meinte Tommy und rieb sich das Kinn. „Könnte sein das Gregor noch ärger bekommt.“
„Gut wenigstens ein bisschen Gerechtigkeit“, sagte Kevin schmollend.
„Jetzt hört auf“, sagte Mario streng und richtete seine Cappy. „Es ist völlig egal wer mit dem Model arbeitet, das einzige was für uns wichtig ist – ist das Training. Also hört auf zu meckern und konzentriert euch lieber auf das Training. Wir spielen bald gegen die Teufel auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel ist.“  „Mario hat Recht“, meinte Gregor zustimmend.
„Ist ja gut.“


Zwei Tage später war es dann soweit. Puma hatte die neusten Fußballschuhe geliefert und die Kickers zogen die für das heutige Training an. Außerdem waren einige Fotografen anwesend die Ihr Equipment aufstellten. Der Trainer redete mit dem Fotografen der das Model fotografieren würde und kam kurz darauf zu seinen Spielen. „Also ihr macht ganz normal euer Training, dabei werdet ihr fotografiert. Nach eurem Training macht ihr ein paar Show Einlagen für die Kameras. Gregor, du gehst gleich nach dem Training auf die andere Seite des Feldes und wartest auf weitere Anweisungen.“
„Jawohl Trainer.“
„Dann los jetzt!“


„So dein Makeup ist fertig. Schön dezent und deine Haare sitzen auch. Naja bei einem normalen Pferdeschwanz kann eigentlich auch nichts schiefgehen.“ meinte die Stylistin lachend.
„Ich danke dir. Dann ziehe ich mich schnell um.“
„Mach das. Ach ich würde mich auch gerne mit so attraktiven Spielern fotografieren lassen.“
„Nächstes Mal überlasse ich dir das Feld.“
„Danke, aber ich glaube die merken den Unterschied.“
Lachend verschwand das Model auf die Toilette.


„Sehr gut! Deine Jungs sind ganz natürlich vor der Kamera. Das wird die beste Werbung für Puma nächsten Monat.“
„Wenn du das sagst.“
„Also ich wäre dann soweit für die paar Aufnahmen. Ich gehe sie holen. Deine Jungs können gehen, war super mit ihnen.“
Der Trainer nickte und lief zu seinem Team. „Also ihr habt Feierabend. Ihr könnt verschwinden.“
„Ne ich bleibe und schaue Gregor zu.“
„Ich bleibe auch.“
„Ich auch.“
Seufzend rieb sich der Trainer die Stirn. „Schön aber stört die nicht. Setzt euch auf die Tribüne und seid leise.“
„Machen wir.“

„Ich will unbedingt das Model sehen. Bis jetzt hat ja noch niemand den Namen Verraten“, meinte Kevin hibbelig. „Vielleicht ist es ein unbekanntes Model. Vielleicht gerade erst am Anfang“, mutmaßte Tino.
„Könnte sein. Wollen wir hoffen, dass Gregor das nicht vermasselt“, gähnte Daniel.
„Wie soll er das vermasseln?“
„Indem er sie über den Haufen rennt oder ihr den Ball an dem Kopf schießt. Schließlich hat er Conny auch schon zwei Mal mit dem Ball getroffen. Einmal am Rücken und einmal am Hintern“, lachte Jeremy. „Stimmt und Viktor ist ihm beide Male fast an die Gurgel gesprungen. Ob er wohl glücklich darüber ist das Gregor mit seiner Schwester zusammen ist?“, fragte Charlie.
„Wahrscheinlich nicht“, meinte Philipp. „Ich denke, er hätte lieber jemanden aus seiner Mannschaft für seine Schwester gehabt als Gregor. Aber da kann er nichts machen.“

„So dann kann es jetzt los gehen“, rief der Fotograf und winkte Gregor zu sich. „Gregor ich möchte dir jemanden vorstellen.“
Sofort sahen die Männer gespannt in die richtig des Fotografen. Eine umwerfende Brünette stand neben ihm. Sie trug ein Fußballtrikot und hatte ihre langen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden.
„Wow ist die hübsch“, sagte Kevin und man konnte deutlich Herzen in seinen Augen sehen. „Oh ja die ist echt hübsch. Zumindest was man so sehen kann. Und eine tolle Figur hat sie auch“, meinte Benjamin begeistert. „Jetzt beneide ich Gregor“, jammerte Daniel.

Sie sahen wie Gregor zu den Model ging und die junge Frau einfach umarmte!
„Ja wie jetzt, wieso umarmt er sie?“, rief Charlie fassungslos. „Kennen die sich etwa?“
„Woher soll Gregor denn ein Model kennen? Der Interessiert sich doch nicht für sowas“, erwiderte Jeremy.
„Und wieso umarmt er sie dann?“, fragte Philipp perplex.
„Vielleicht kennt er sie doch“, meinte Mario. „An irgendwem erinnert sie mich aber ich komme gerade nicht drauf.“
„Hmm stimmt.“


„Dann lasst uns anfangen. Ihr beide werdet zusammen ein paar Posen machen und dann dachten wir das ihr kurz eins gegen eins spielen könntet. Natürlich darf Gregor nicht so spielen wie sonst.“
„Klar kein Problem“, sagten die beiden. „Dann Mal los.“

Das Model wusste natürlich welche Posen am besten waren und brauchte kaum Anweisungen. Bei dem Fußballspieler sah das anders aus aber war kein Problem, denn er setzte die Anweisungen schnell um.
Dann ging das eins gegen eins Spiel los.

Was die anderen nicht wussten, das Model wusste wie man  Fußball spielte und konnte es sogar ganz gut.
„Ich werde verrückt, die kann ja spielen“, staunte Kevin. „Das hätte ich jetzt nicht gedacht.“ Ungläubig sahen die Kickers den beiden zu. Die junge Frau hatte Gregor sogar zweimal den Ball abluchsen können. Man sah das die beiden viel Spaß hatten und Gregor nicht so verbissen spielte wie sonst.

„Okay das war’s. Danke ihr wart super“, meinte der Fotograf und wies den Mitarbeitern an die Sachen einzupacken. „Cool komm mit, ich stelle dich den anderen vor“, meinte Gregor und nickte in die Richtung seines Teams.
„Gerne.“


„Gregor kommt her und das Model auch!“, rief Kevin aufgeregt. „Ui wir werden sie also doch kennen lernen“, freute sich Tommy.
Je näher sie kamen desto sicherer war sich Mario das sie ihm bekannt vorkam. Aber er wusste nicht woher. Aber die anderen hatten recht  - sie war umwerfend schön.

„Hey Jungs.“
„Gregor hast du uns nicht was zu sagen?“
„Ja willst du unsnicht vorstellen?“
Der fünfundzwanzig jährige Daichi sah in die neugierigen Gesichter seiner Mannschaft.
„Also ich möchte euch Elsa vorstellen. Elsa das sind meine Freunde und Teamkollegen. Mario, Kevin, Tommy, Philipp, Sascha, Benjamin, Charlie, Jeremy, Tino, Christoph und Daniel.“
Elsa lächelte die Kickers freundlich an. „Hallo.“
„Hi“, sagten alle verlegen. Von nahem sah sie noch besser aus. Und diese großen braunen Augen. Zum Dahinschmelzen.
„Und woher kennt ihr euch?“, fragte Mario und konnte den Blick nicht abwenden.
„Gregor hatte seinen Kopf neun Monate zwischen meinen Beinen“, grinste Elsa.
Allen entglitten die Gesichtszüge. „Was?!“
Gregor lachte. „Sie ist meine Zwillingsschwester.“
„Deine was!?“
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast