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2022 04 25: (Ver)Schweigen [by Sira-la]

Kurzbeschreibung
OneshotFreundschaft / P12 / Gen
Elena Neves Luke Hobbs
25.04.2022
25.04.2022
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25.04.2022 438
 
Tag der Veröffentlichung: 25.04.2022
Titel der Geschichte: (Ver)Schweigen
Song: „pick me up when I’m down“ von wavvyboi
Autor: Sira-la
Kommentar des Autors: Ein kleiner Beitrag für einen spontan übernommenen Tag, um den Beginn eines Plotstrangs auszuschreiben, den ich etwas … merkwürdig fand. Ich hoffe, ich habe Elenas Gedanken halbwegs nachvollziehbar gestalten können :D



(Ver)Schweigen


„Elena?!“ Luke stürzte zu seiner Kollegin, die auf dem Boden saß und ihren Kopf auf ihren an die Brust gezogene Knien abgelegt hatte.
Sie sah langsam auf und blinzelte ihn desorientiert an. „Hobbs? Du bist schon zurück?“
Er kniete sich vor sie. „Ist alles in Ordnung?“, fragte er und musterte sie angespannt. War sie bei ihrer letzten Mission etwa doch verletzt worden?
Elena nickte und lächelte schwach. „Ja, mir geht es gut. Mir war nur etwas schlecht.“
Luke runzelte die Stirn. Das hatte sie in letzter Zeit schon häufiger gesagt. Er musterte sie erneut und bemerkte die beinahe beschützende Art, in der sie eine Hand auf ihrem Bauch liegen hatte. „Elena“, sagte er langsam. „Bist du schwanger?“
Ihr entsetzter Blick verriet ihm die Antwort, ohne dass sie etwas sagen musste.
„Von wem?“ Luke hatte nicht gewusst, dass sie sich mit jemandem traf.
Plötzlich standen ihr Tränen in den Augen und in Luke keimte ein Verdacht. „Dom?“
Elena nickte.
Luke ballte seine Hände zu Fäusten. „Er hat dich geschwängert und dann einfach sitzen lassen?!“
Sofort schüttelte sie den Kopf. „Nein! Nein, er … er weiß es nicht.“
„Er weiß es nicht?“, wiederholte Luke. „Wieso …“
„Ich hab es selbst erst gemerkt, zwei Tage bevor du zu uns gekommen bist und ihm gesagt hast, dass Letty noch lebt. Ich konnte nicht …“ Sie schluchzte. „Ich konnte ihm doch nicht die Möglichkeit nehmen, sie zu finden.“
Luke griff nach ihrer Hand. „Du hättest es ihm doch danach sagen können“, sagte er leise.
Sie schüttelte erneut den Kopf. „Nein. Nein, das hätte ihn nur von Letty abgelenkt.“
„Elena …“ Luke wusste nicht, was er darauf sagen sollte. „Dom würde sich bestimmt über diese Nachricht freuen.“
Inzwischen liefen ihr die Tränen über die Wangen. „Ich weiß“, flüsterte sie. „Aber … ich kann nicht …“
„Soll ich …“
„Nein“, unterbrach sie ihn. „Ich mach das. Ich sage es Dom. Aber noch nicht jetzt. Letty braucht ihn gerade mehr als ich. Er soll sich jetzt auf sie konzentrieren können. Ich will mich nicht dazwischen drängen.“
„Elena …“
„Versprich mir, es ihm nicht zu sagen.“ Sie sah ihn flehend an.
Luke zögerte. „Es ist sein Kind. Er verdient, es zu wissen.“
Elena schüttelte den Kopf. „Er verdient es, mit Letty glücklich zu sein. Bitte, versprich es.“
Und Luke tat das Undenkbare: Er nickte.
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