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Lagerfeuer, Sonnenblumen und ein paar Sticheleien

von Lifegamer
Kurzbeschreibung
OneshotFreundschaft, Historisch / P12 / Gen
Fuu Jin Mugen
24.04.2022
24.04.2022
1
2.634
4
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
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24.04.2022 2.634
 


Diese Geschichte entstand im Rahmen einer Schreibübung, bei der dem Schreibenden der gewünschte Fandom ein Buch mit sieben Siegeln war. Ein Zahlenspiel gibt es gratis und wenn mir jetzt keiner zuvorkommt ist dies die 13. Geschichte in diesem Fandom. ;)
(Oh. Statt einer anderen mir zuvorgekommenen Geschichte, verschwand eine. Also bleibt es mit meinem Ersatz - vorerst - bei 12 Geschichten, rund um den Samurai der Sonnenblumen)

Fandom: Samurai Champloo
Begriffe: Sonnenblume, Lagerfeuer, Stichelei
Aufgabe von: Aleviana

Da werd ich mal die vorjährig geernteten Sonnenblumenkerne herausholen ... werfen ... und die welche nicht ins Lagerfeuer fielen, sticheln dann den OS zusammen. Ist das so akzeptabel?
… and go
>>>

Folgt man der Bezeichnung 'Duft der Sonnenblume', wird man im japanischen poetischen Sinn auch an deren metaphorische Bedeutung denken. Da hierzu jedoch im Deutschen recht wenig zu finden ist, darf man seine Mutmaßungen auf die Sonnenblume als Pflanze erweitern. Und hier ist hervorhebenswert, das sowohl das Öl als auch das Mehl der Kerne einer Sonnenblume in der sogenannten Volksmedizin entgiftende Wirkung haben. In der geographischen Herkunft der Sonnenblume, Mexiko und Mittelamerika, soll das Mehl auch gegen Insektenstiche oder giftige Tierbisse im Sinn eines Zugmittels verwendet worden sein. Von daher könnte der beschriebene Samurai als Arzt praktiziert haben. Der unter Umständen natürlich auch hochwirksame Gifte anzumischen in der Lage war. Womit er wiederum zum Zankapfel, als auch begehrten Objekt für die miteinander konkurrierenden Fürsten der Edo-Zeit geworden sein mag. Das er seine Familie verlassen musste - einer der möglichen Gründe, wird seiner Tochter, auf deren Reise zu erklären versucht …

Eine Nadel tanzt.
Kunstvoll.
Und der Lebenssaft verrinnt.

*** *** ***

Samurai, der nach Sonnenblumen duftet

Hinter den nicht sehr hohen Bergen liegt Kitakyúshú und der Sommer neigt sich langsam dem Ende entgegen. Drei Menschen bereiten den Platz vor, auf dem sie zur Nacht rasten wollen. Das noch zu entzündende kleine Feuer, auf dem sie unterwegs geschossene Wildhühner braten wollen ist so angelegt, das es erst gesehen werden könnte, so sich andere Wanderer zufällig in diese Wildnis verirren sollten. Das schnell gesammelte trockene Holz garantiert, das keine Rauchsäule auf größere Entfernung gesehen werden kann. Eigentlich wird man das Feuer und die Menschen erst entdecken können, wenn man schon fast davor steht. Um zum Essen eingeladen zu werden. Doch bevor dieses Feuer entzündet werden soll, muss erst die Dämmerung kommen und so lagern sich die drei im Rund gemütlich auf ihre Reisedecken. Recht nah am Ziel ihrer Suche, oder auch ihrer gemeinsamen Reise ist das ungleiche Trio. Noch zwei oder drei Mal eine Rast zur Nacht, dann sollte das Ziel der Reise, auf der die beiden jungen Männer das Mädchen begleiten erreicht sein. Der eine, in seiner wegen dem Staub des Tages gar nicht glänzenden Kleidung, mustert seinen Reisegefährten und dann das Mädchen, welches zu schützen sie sich schworen. Bevor sie ihren eigenen Streit endgültig zu Ende führen.
Kleidung die den Samurai verraten würde, wenn nicht schon Zweifel wegen seiner Begleitung, also dem anderen Mann und dem Mädchen aufkommen müssten. Sein Gegenüber trägt die schlichte Kleidung eines Reisbauern, der auf Wanderschaft ist, um vielleicht weitere Erzeugnisse seines kleinen Anwesens zu verkaufen. Wo wiederum das Mädchen nicht dazu passt, da sie mit ihrer abgetragenen Kleidung eher als Bedienung in ein Teehaus passen würde. Sie lächelt versonnen in sich hinein. Obwohl es kaum drei Tage her ist, als ihre beiden Gefährten sie erneut aus bedrohlicher Lage erretten mussten. Sie ist förmlich die Anführerin, da ihr Ziel vorgegeben und die beiden Männer nur als Schutz dienen sollen. Schutz, der zuweilen nicht ganz ausreicht. Spätestens dann wenn sich eben diese beiden einmal mehr in die Haare bekommen. Und dann die Frisur des Ronin mehr leidet als die kunstvoll zerwühlte Haarpracht des Gesetzlosen. Fuu ist sich sicher mit ihren Gedanken. Diese beiden jungen Männer, die ihr von den Kami oder Buddha geschickt worden sein müssen, Männer die sie nicht ein Mal angerührt haben, oder einen Versuch dazu gestartet hätten. Manch Blick mit denen Beide sich mustern, ohne das es jeweils vom Kontrahenten wahrgenommen werden konnte, scheint ihr eindeutig. Und auch die eine oder andere kleine Stichelei, die beide austauschen, scheint ihr genauso eindeutig.

„Jin, es wird eigentlich Zeit, das du erzählst, wie ein stolzer Samurai wie du, zum Ronin werden konnte. Gab es keine Fürsten mehr, die dich haben wollten?“, und der Angesprochene verzieht kurz die Augen. Ein Zusammenpressen seines linken Mundwinkels kann er geradeso verhindern. Das Zucken der entsprechenden Muskeln wurde jedoch von dem anderen Mann wahrgenommen.

„Fuu, er hat seine Gründe, warum er ausgerechnet mich umbringen will … “, wendet sich der Gesetzlose unmittelbar an das Mädchen. Seine Frage an Jin kam zu früh, wie er an dessen Mundwinkel erkennen konnte. Und versucht nun davon wieder wegzulenken. Das Mädchen zieht die Stirn in Falten. Zu deutlich erinnern sie diese Worte an den vorletzten Streit. Wo sie den Eindruck hatte, diese beiden eigentlich doch recht unterschiedlichen Männer, wollen ihr die Rache an ihrem Vater ausreden.

„Und welche Gründe sollen das sein? Du Jin hast deinen Meister getötet, oh … “, das Mädchen stockt mitten im Satz.

„Genau. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Ich soll irgendwie immer noch für irgendetwas getötet werden und mit meinem Schwertmeister begann die Reihe. Was hast du gefühlt, als du letztens den Kriegsherrn getötet hattest. Der dich, deinen Worten nach, gerade vergewaltigen wollte.“

„Du weichst mir aus, Jin!“, stellt Fuu einfach fest. Doch anstelle des Ronin öffnet Mugen den Mund …

„Nun, das ist eigentlich recht einfach erklärt. Du entschuldigst, Jin?“, und der Ronin senkt zustimmend kurz sein Haupt.

„Ich bin ein Ninja. Entschuldige bitte Fuu, dass ich dies bisher nie offen sagte. Du dürftest von diesen im Geheimen operierenden Kriegern - jenseits der Kaste der Samurai - gehört haben. Oft genug werden wir gemietet, wenn ein Fürst nicht die Mannschaften für eine Schlacht gegen seinen Widersacher zusammenbekam. Was schätzt ihr, auf welche Weise der Tokugawa-Klan letztlich unterging?“

„So wie du das sagst - kann es sein, das du dich einem Befehl DEINER Oberen widersetzt hast? Und seitdem als Gesetzloser auch in deren Sinn giltst?“, der Ronin antwortet anstelle des Mädchens. Die Intonation weißt daraufhin, das Jin die Fragen als rhetorisch betrachtet.

„Hast es getroffen Jin. Stattdessen tötete ich deinen Herrn. Der es eher verdient hatte, vorzeitig zu den Kami einzugehen. Letzteres wirst du nicht leugnen können … ?“, und diesmal klingt Mugen eher neugierig.

„Oh, wir waren bereit, zusammen mit unserem Herrn in den Tod zu gehen. Wir wussten, dass ein offener Kampf kaum zu gewinnen sein wird … “, kommt es nachdenklich von Jin.
Die wenigen anderen Samurai seines Herrn töteten sich rituell. Nachdem man den Fürst gemeuchelt auffand. Er, Jin, nicht. Und das nahmen ihm sogar die wenigen Fürsten übel, die ihn vielleicht als Samurai neu hätten schwören lassen können.
„Der letzte Bastard der Tokugawa ?“, immer noch sehr nachdenklich, nur mit seinen Gedanken kommt Jin zu keinem Ende.

„So ist es. Er war in jedem Sinn ein Bastard! Fuu kann froh sein, das sie zumindest diesem nicht mehr in die Hände fallen kann.“ Mugen

„Das Leben geht immer weiter, sagt man. Und wenn man dies auf die Kasten der Fürsten anwendet, dem einfachen Volk kann es eher egal sein, wer denn nun über sie herrscht.“ Jin

„Weiße Worte mein Freund. Trotzdem hätte ich nicht übel Lust, wenigstens dein Gesicht ein wenig und vor allem dauerhaft zu verschönern.“, Mugen. In einer Intonation, die man als eher gleichgültig bezeichnen könnte. Wiewohl seine Lachfältchen in den Augen sich zu aktivieren suchen.

„Oh bitte, ich dächte, das hätten wir geklärt. Oder soll ich die nächste Schnittwunde mit großen Stichen nähen?“, Fuu schüttelt lächelnd den Kopf. Zuweilen gerieten die kleinen Sticheleien übergangslos an einen Punkt, an dem einem von beiden die Nonchalance verloren ging. Die beiden Streithähne scheinen zu viel Langeweile zu haben. Nach all der Aufregung, als sie aus der letzten Gefangennahme befreit werden konnte.

„Ich find dich auch ganz hübsch, Jin … “, Mugen grient Jin an. Und, „Fuu, jetzt erzähl endlich von diesem Kriegsherrn und dessen rühmlichen Ende!“, setzt Mugen nach. Ein wenig Bewunderung für das Mädchen scheint in seinen Worten mitzuschwingen.

„Nun ja, das ist eigentlich schnell erzählt … “, Fuu zieht eine Haarnadel aus dem Knoten, zu dem sie ihre Haare frisiert. Man kennt sie mit dreizehn Haarnadeln, doch das diese angespitzt sind, auf das sie problemlos dickste Haut durchbohren können, das weiß niemand. Die Spitze in die letzten Strahlen der Sonne haltend, die schon nur noch durch die Baumkronen blitzt, erkennen ihre Gefährten die Gefährlichkeit dieses weiblichen Haarschmucks. Und nur Mugen weiß, welche Kunstfertigkeit man benötigt, um sie als Waffe auch einsetzen zu können. „Er hatte mich an den Mistdingern hier vorn gepackt und ich musste mir meine Schmerzen ein wenig verbeißen … “, Fuu zeigt kurz auf ihren Brustbereich.

„Deswegen hatte der Mann also die Bisswunde am Hals.“, trocken bemerkt, unterbricht Mugen. Um gleich wieder volle Aufmerksamkeit zu zeigen.

„Nun, ich nahm eine Nadel, als er seinen Kopf zurückzunehmen vorhatte. Ah, ins linke Ohr hinein, die Nadel war zu kurz, um durchs rechte wieder herauszukommen.“

„Er hatte einen dicken Kopf. Du wirst nicht wissen, das der Biss gereicht hätte. Wenn er nur wenige Millimeter versetzt getroffen hätte?“

„Was willst du mir damit sagen? War die Nadel falsch … “

„Bewahre. Die besagten Millimeter, du hättest seine Halsschlagader zerbissen und er wäre genauso schnell zu den Kami eingegangen!“

„Die Kami. Meinst du, er könnte als Omukae wiederkommen?“

„Eher nicht. Mit der Nadel im Gehirn wird er nie wieder Schaden anrichten, Liebes!“, und diesmal intoniert Mugen seine Bewunderung.
Jin staunt das Mädchen an, die ihm, ob ihrer kurzen knappen Erzählung, wie eine Kriegerin vorkommt. Denn sie hat auf die Chance gewartet, die sich einfach bieten musste. Zäh wie eine Katze musste sie sich der Vergewaltigung widersetzt haben, denn ihre Kleidung lag zum Großteil zerrissen am Boden, als dieser Kriegsfürst sicher staunend dem Tod gegenübertrat. Und wenn schon Mugen sich als Ninja offenbarte, Jin weiß, dass es auch weibliche Ninja gibt.

„Fuu, du hast uns gut verborgen, dass du zumindest einen Teil Ausbildung als Kunoichi bekommen hast? Von deinem Vater ist jedoch nicht bekannt, das er einer solchen Familie entstammt!“, fasst Jin seine Zweifel zusammen.

„Ach du meine Güte. Ich, eine Kunoichi? Mama hat mich vielleicht hie und da unterwiesen, wie man sich als Mädchen immer verteidigen kann. Das Wichtigste in ihren Lehren war, dass man jedes Ding als Waffe verwenden kann.“, und während sie noch antwortet, zieht sich bei Fuu recht deutlich ein Mundwinkel herab. Genau wie bei Mugen.
„Nichts für ungut, Jin. Fuu, wenn du es nicht sagen möchtest, mußt du nicht antworten. Ich würde vermuten, dass deine Mutter einem Clan der Múnshadóu~oriá entstammt.“, und die Art wie Fuu ihn darauf mit zu Schlitzen gemachten Augen kurz mustert, ist ihm Antwort genug.

„Die Múnshadóu~oriá wurden in den Kriegen aufgerieben, als der Tokugawa-Klan die Macht des Kaisers für sich erobern wollte. Das ist recht lange her. Man munkelt, dass erst damals die Ninja entstanden sein sollen. Weil, als Ninja zu reüssieren, muss man in einer entsprechenden Familie geboren werden. Ich würde denken, dass wir dieses Thema beenden. Was mich betrifft, nun, da mir jedermann nach dem Leben zu trachten scheint, kann ich aktuell nur als Ronin versuchen zu überleben. Entweder mir gelingt es, meine Feinde zu vernichten, oder sie erschlagen mich irgendwann. Ist es nicht so, Mugen?“
„Yeah, so wird es wohl enden. Irgendwann. Die Gunst der Daymio schwankt wie das Schilfrohr im Sturm. Du wirst nicht das letzte Schilfrohr sein, welches deswegen zerbricht … “
„Und doch widersteht das Schilfrohr dem Sturm. Wenn es sich vereint dem Sturm entgegenstemmt!“, Fuu bringt wieder lächelnd ihre Entgegnung.
„Es biegt sich, doch es bricht nicht. Wahre Worte. Du könntest Poesie schreiben, Fuu!“

In völliger Ruhe entzündet Mugen das kleine Lagerfeuer. Unter dem die eingewickelten Hühner langsam garen. Stumm schauen alle drei auf den Tanz der kleinen Flammen. Ein jeder hängt seinen Gedanken nach, fragt sich oft genug, ob man diese hörbar werden lassen sollte. Oder darf. Das fertig gegarte Essen wird gleichmäßig aufgeteilt und genauso stumm verzehrt. Für einen Beobachter könnte sich der Verlauf dieser Mahlzeit auch als eine Art Ritual darstellen. Und die Nacht breitet ihre Schwärze aus, als das letzte Stück Fleisch gegessen, der letzte Funke des kleinen Feuers zu erlöschen droht. Fuu sinniert, wieso man ihren Vater mit einem Titel versehen hat, der auf seine eigene Weise poetisch als auch fremd zugleich ist. 'Der Duft von Sonnenblumen?’ Oder vielleicht ist doch nur eine einzelne Sonnenblume gemeint. Diese Pflanzen haben etwas Besonderes an sich, nicht nur weil sie irgendwann einmal ins Land gebracht wurden. Viele Meter groß vermag diese Blume zu werden. Inwiefern dies jedoch etwas mit ihrem Vater zu tun haben könnte, sie kommt zu keinem Schluss. Entspannender ist aktuell sowieso, ihre beiden Begleiter zu beobachten. Oder den Zauber der langsam verlöschenden Glut des kleinen Feuers zu verfolgen. Und es dauert bis sie realisiert, dass der zum Ronin gewordene Samurai seine Aufmerksamkeit auf sie richtete.

„Fuu, einen Rat, schlafe eine Nacht darüber. Verdiene dir das Schwert deines Vaters nicht, indem du ihn auf eher heimtückische Weise tötest. Fordere ihn auf, dich zu Ende zu lehren was wir begonnen haben!“, Jin spricht in einem ernsten Ton, geradezu zeremoniell. Als ob er hier an Ort und Stelle dem Mädchen ein Schwert übergeben wöllte.

„Er hat aber den Tod verdient. Er hat Mama und auch mich einfach sitzen lassen. Was soll wichtiger sein, als Familie?“

„So denken Fürsten nicht. Sie geben ihren Samurai einen Befehl und dieser ist ohne Widerspruch auszuführen.“ - und diesmal zieht sich bei Jin deutlich ein Mundwinkel nach unten.

„Mädchen, du weißt um die Geschichte der Zeiten, in die wir hinein geboren wurden. Die Gaijin begannen uns zu verderben. Spätestens seit sie die Öffnung des Landes erzwangen.“, in aller Ruhe ergänzt Mugen den Ronin.

Nach Momenten des stummen Starrens, ihre Gegenüber sind im Licht eines immer mehr hinter Wolken verschwindenden Mondes nur als pure Schemen, den Kami gleich, zu erkennen, macht Fuu sich lang. Wickelt sich ohne Gruß in ihre Decke - der Schlaf kommt so unvermittelt, wie sie sich das wünschte. Nur die einsetzenden Träume lassen sich nicht ausblenden.

*** *** *** *** *** *** ***




Jin … Ronin (ehem. Samurai, tötete seinen Meister, als dieser ihn töten sollte)
Mugen ... Gesetzloser (ev. ein Ninja, Pirat, Gefangenenaufseher auf Okinawa … )
Fuu … (laut Plot etwa 15 Jahre) … wuchs bei ihrer Mutter auf, der Vater ‘verschwand einfach’

Stadt Kitakyúshú, Stadt der Sonnenblumen

Der Samurai der nach Sonnenblumen duftet - eventuell Mathematiker und Arzt (vor allem spezialisiert auf Entgiftung)
… und eine Sonnenblume beinhaltet reine Mathematik: 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, … (Summe der beiden vorausgehenden Zahlen … unendlich fortsetzbare Zahlenreihe)

Kunoichi, weiblicher Ninja

Múnshadóu~oriá … soll eine Art Mönchsorden gewesen sein. Groß genug, um dem größten Fürsten Paroli bieten zu können. Und es war in diesem Mönchsorden ziemlich egal, ob deren ausgebildete Krieger männlich oder weiblich waren.
Du darfst dich nicht daran stören, dass du nichts mehr zu diesen Kampfmönchen im Internet findest. Dort verschwanden noch ganz andere Sachen. Warum auch immer ... (die Echsenmenschen sind jedenfalls nicht dran schuld ;)

Omukae … zumeist mit dem Wort ‘Dämon’ oder zuweilen ‘Engel’ in westlichen Sprachen übersetzt. Ein Omukae (geschlechtsneutral) wird im Japanischen als ‘Wesen einer anderen Welt’ beschrieben …

Kami … unter anderem auch Geister / Seelen der Toten … es kann alles als Kami angesehen werden, was emotionale Reaktionen bei Menschen hervorruft


Gaijin … Fremde, Außenseiter, Bezeichnung für die ins Land drängenden Europäer / weißhäutige Menschen der westlichen Welt

...

kleine Recherchen in:

https://archive.org/search.php?query=champloo

https://de.wikipedia.org/wiki/Samurai_Champloo

https://de.wikipedia.org/wiki/Sóhei
(Der Link kann als ‘ungültig’ in deinem Browser wiedergegeben werden – nimm einfach das Wort ‘sóhei’ und suche unter Tante Google – der Wikipedia Artikel hat im Abschnitt ‘Sóhei in den Medien’ ab der dritten Zeile einen Querverweis auf den Fandom. *grins* – den Link fand ich, nachdem die Story abgeschlossen war. Ich fand es interessant wie dicht ich trotz ohne diese Kenntnis an den Fandom herankam ;)

Bücher:
Die ‘Ninja’ Reihe des Autors Eric van Lustbader
Buchreihe ‘Der Clan der Otori’ von Lian Hearn
‘Taiko’ von Eiji Yoshikawa

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