Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ungewöhnliche Fälle der Winchesters

von Laila
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Charlie Bradbury Dean Winchester Jo Harvelle Sam Winchester
24.04.2022
26.06.2022
10
16.629
6
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.05.2022 1.521
 
Hallo zusammen,

hier kommt der nächste Teil zur Wochen-Challenge.

Vielen Dank für die Reviews, aber auch für die viele Zugriffe und Sternchen.
Es ist wieder ein Crossover mit Torchwood.
Mein Dank geht an Dokati fürs Betalesen.
Viel Spaß mit:  Verschwundene Gegner


Der Tag begann wie immer mit einem Kaffee. Sam gähnte und setzte sich mit einer Kaffeetasse an den Esstisch im Bunker und wartete.
Dean hatte Waffeln gemacht und er war gespannt, wie diese aussahen und schmeckten.
Sonst gab es immer nur Speck und Eier. Da waren Waffeln eine gute Abwechslung.
Sam hatte extra ein paar frische Erdbeeren und Heidelbeeren besorgt. Dazu noch einige Bananen. Er wollte gesund leben, auch wenn das nicht immer einfach war.
Vor allem bei einem Freund wie Dean.
„Hier mein Schatz kommen die Waffeln. Ich hoffe, du magst sie“, rief Dean und stellte einen Teller auf dem Tisch ab.
Dazu gab es noch Sahne und Sirup. Denn süß brauchte es ein Dean Winchester immer.
Sam verdrehte nur die Augen, als er das Ganze sah. Aber das war eben sein Liebster.
„Die sehen gut aus. Dann gib gleich welche her. Ich habe noch Obst. Das passt auch gut dazu und ist gesund“, gab Sam zurück.
Dean hob eine Braue und deutete auf die Banane.
„Ich bin doch aber kein Affe. Aber wenn du das magst.“
Das war mal wieder typisch Dean. Aber Sam sollte es recht sein. Er stibitze sich einen kleinen Kuss und schenkte dann lieber den Waffeln seine Beachtung.
Die waren in der Tat wirklich gut.
„Dean, die sind toll. Das kannst du öfters machen“, neckte er schließlich.
Dean streckte ihm die Zunge raus und angelte nach der nächsten Waffel. Aber ein Lob hörte man immer gerne.
Zumal seine Kreation wirklich gut gelungen war.

Nach dem Frühstück warf Sam einen Blick auf sein Handy.
Das Treffen mit Jack und Ianto von Torchwood vor ein paar Wochen war gut gewesen und daraus war eine echte Freundschaft entstanden.
Torchwood hatte eine unglaubliche Menge an Waffen, die Dean gerne einmal live sehen würde.
Jack war ein begnadeter Geschichtenerzähler und hatte auch von der Erschaffung des Universums gesprochen, auch wenn Dean hier nicht alles glauben wollte.
Das war ihm dann doch alles zu fantastisch. Er jagte lieber Monster. Mit denen kam er besser zurecht. Dennoch war eine gute Freundschaft entstanden.
„Ich habe eine Nachricht von Ianto. Er hat einen Fall für uns gefunden. Oder besser Charlie hat ihn gefunden und Ianto gebeten, es sich anzusehen. Charlie steht total auf diesen ganzen Alienkram“, meinte Sam und legte das Handy auf den Tisch.
„Schaue mal, ich habe hier ich ein Video bekommen.“
Er spielte es ab und war im ersten Moment über den Zeitraffer erstaunt. Aber ohne hätte man es wohl gar nicht erkannt.
Zuerst sah das Ganze aus wie eine Giraffe und Dean kniff die Augen zusammen.
„Ähm, was ist das denn?“, murmelte er.
Sam zuckte nur die Schultern.
„Keine Ahnung. Am besten sehen wir es uns mal an. Es soll ein Fall sein. Aber ich kann noch nicht sagen, um was es hier genau geht. Los komm. Wir nehmen noch Kaffee mit. Ich habe auch noch ein paar Plätzchen.“
Sofort strahlte Dean. Kuchen und Plätzchen liebte er einfach total und wenn es dann noch selbstgebackene waren, umso besser. Diese waren zwar nicht von Sam, aber dafür von Charlie.
Damit war es beschlossen. Jetzt mussten sie nur noch ihre Sachen zusammenraffen und dann konnte es los gehen.
Wenig später saßen sie im Impala und machten sich auf den Weg nach Illinois. Dean war gespannt, was genau der Fall war. Es könnte ein Geist sein, aber auch etwas anderes.
Unterwegs telefonierte Sam mit Ianto und bat um Filmmaterial.
Kurz darauf bekam Sam gleich drei Videos.
Das eine war von einem Gaffer gemacht worden. Zuerst war es ein harmloses Video und dann schwenkte es auf einen Hauseingang. Dort stand eine vermummte Gestalt. Das war an sich nicht ungewöhnlich, aber dann drehte der Mann den Kopf und seine Augen flimmerten. Sekunden später gab es einen lauten Knall und die Kamera schwenkte zur Seite.
Man sah, wie eine Frau aus dem Fenster stürzte und auf dem Asphalt landete. Die Menges schrie, aber man sah nur kurz den Mann wieder.
Dieser lachte und hatte eine Hand erhoben.
Bei einem anderen Tatort wiederholte sich der Vorfall.
Wieder stand ein Mann an der Ecke und wedelte mit einer Hand, während ein Mensch aus dem Fenster stürzte.
„Wir müssen den Typ finden“, meinte Dean und legte den Kopf schief.
„Ja, das habe ich auch vor. Ianto hat alle Kameras angezapft. Jetzt läuft schon eine Gesichtserkennung. Den Typ finden wir. Aber was könnte er sein? Ich kann es gar nicht verstehen“, sagte Sam und kratzte sich am Kinn.
Was sollte das Ganze? Warum stand jemand unten und sah zu, wie ein anderer Mensch aus dem Fenster stürzte. Vor allem, wie machte er das?
So spontan hatte er keine Idee dazu, aber sie würden es herausfinden.

Im Motel angekommen zogen sie sich um und machten sich auf dem Weg zur Polizeistation.
Wie immer sah niemand genau auf ihre Ausweise und sie gingen wieder als FBI-Agenten durch. Keiner stellte Fragen oder prüfte ihre Daten.
Dafür stellten sie Fragen. Über den Mann konnte niemand etwas sagen. Es gab zwar Zeugen, aber niemand hatte etwas gesehen.
Wenig später standen sie in der Leichenhalle und sprachen mit dem Gerichtsmediziner. Viel gab es aber nicht. Die Opfer waren alle aufgrund des Sturzes gestorben.
Dean seufzte und wünschte sich einen Kaffee herbei. Zumal er gerade den Kaffeeduft in der Nase hatte und er einen Schluck brauchte.
Das war immer noch besser als Alkohol.
Frustriert traten sie wieder nach draußen und Dean lockerte seine Krawatte. Dann kniff er die Augen zusammen, als Sam schon wieder am Handy hing. Seine Freundschaft zu Ianto war nett, aber ging ihm so langsam auf die Nerven. Vielleicht war es auch ein Hauch Eifersucht, da wollte er sich nicht festlegen. Dennoch passte es ihm nicht. Wenn es wenigstens Charlie oder Jo wäre.
Nun gut, Ianto war weit weg in Cardiff, aber dennoch. Daher brummte er nur und setzte sich in seinen Wagen. Sam folgte ihm und hielt ihm dann sein Handy unter die Nase.
„Hier, schau mal. Das hat Ianto gefunden. Lass uns dahinfahren. Dann finden wir den Typ. Ich möchte nur gerne wissen, was er ist. Einen Namen haben wir aber nicht. Nur einen Decknamen und der ist Riley“, erklärte Sam.
Sein Liebster hob eine Braue und schnappte sich das Handy.
„Der gute Ianto konnte also schon wieder helfen. Toll. Wirklich.“
Ein wenig verwirrt sah Sam ihn an und steckte sein Handy dann weg.
„Also das war jetzt Charlie und nicht Ianto. Die haben wohl selber gerade Alarm und Arbeit.“
Ein Hauch von Erleichterung überkam Dean und er grinste frech.
„Gut so. Die können auch was tun. Gib mir die Adresse. Dann schauen wir mal nach.“
Das klang abfälliger, als es gemeint war. Er mochte die beiden Engländer, auch wenn Jack ja im Grunde keiner war.

Das war einfacher gesagt als getan. Die Adresse fanden sie recht schnell und da war auch wieder dieser vermummte Mann, aber leider war er nicht alleine. Immer wieder gestikulierte er mit den Armen und manchmal schossen kleine Blitze aus dessen Händen.
„Das ist ein Dämon oder ein Hexenmeister. Wobei wir noch nie einen begegnet sind. Wir werden es nie hineinschaffen und wieder zurück, wenn die alle da rumstehen“, meinte Dean nachdenklich. Man sah deutlich, dass ihn das wurmte.
Ein anderer Mann lachte und deutet dann auf eine Wand. Ein großer runder Kreis erschien und die Dämonen, oder was auch immer sie waren, traten hindurch.
Völlig verblüfft sahen die beiden Jäger zu und staunten nicht schlecht. Was war das denn? Wo waren sie hin?
Beide Männer sahen sich fragend an und Sam war ein wenig blass um die Nase geworden.
„Was? Ich verstehe nicht. Wie war das möglich? Wo sind die hin?“
Dean wirkte genauso ratlos. Langsam stieg er aus und hielt seine Waffe griffbereit, als er ein paar Schritte zu der Wand machte.
Die Luft hier war ein wenig wärmer und schmeckte nach Ozon.
Von den Dämonen fehlte jede Spur. Dean legte seine Hand auf die Wand, aber er fühlte nichts. Rein gar nichts. Als wäre nie etwas gewesen.
Die Wesen waren verschwunden.
Verwundert stand Dean da und zuckte dann die Schultern. Sam war zu ihm gekommen und sah genauso ratlos war, wie Dean sich fühlte.
„Dann können wir das Ganze nur überwachen und hoffen, dass sie weg sind. Ich rufe Charlie an. Sie soll es checken“, schlug Sam vor.
Sein Freund nickte dazu nur langsam.
„Gute Idee. Aber zuerst kommst du mal her. Hier ist niemand und ich will einen Kuss.“
Dass er auch Lust auf Schokolade hatte, wollte er nicht sagen. Da dachte er dann lieber an die Waffeln und die Sahne von heute Morgen. Vielleicht konnten sie da ja auch anknüpfen.
Sam grinste und ließ sich in die starken Arme ziehen.
Im Moment drohte keine Gefahr und ein Kuss von Dean war Sünde pur.

ENDE


Prompt:
Kalenderwoche 17 von - Leela -
Schreibe eine Geschichte mit mindestens zehn verschiedenen »Affenworten«, zum Beispiel gaffen, Giraffe, Waffe, Affekt, Kaffee etc.
Viel Spaß ^^
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast