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Ungewöhnliche Fälle der Winchesters

von Laila
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Charlie Bradbury Dean Winchester Jo Harvelle Sam Winchester
24.04.2022
22.01.2023
40
56.252
6
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.08.2022 1.281
 
Hallo zusammen,

heute wird es lustig und Dean erlebt eine ungewöhnliche Überraschung.
Viel Spaß mit einem neuen Teil der Wochen-Challenge.


Sam und Dean – Verlorene Wette

Er war ein guter Verlierer, zumindest manchmal. Allerdings hatte ich nicht erwartet, was Sam sich wünschte. Vielleicht hätte er dann nein gesagt und nicht mit Sam gewettet.
Es war ja nicht so, dass sie das sonst nicht machten, aber dieser Einsatz war Dean zu hoch.
Er liebte Sam und würde alles für ihn tun. Er würde sein Leben für den Jüngeren geben und das war nicht nur eine Floskel.
Wenn er aber gewusst hätte, dass Sam in einen Freizeitpark wollte, nun, er hätte nein gesagt. Was er ja auch schon getan hatte. Bis jetzt konnte er sich immer davor drücken mit seinem Bruder hierher zu fahren.
Dieses Mal gab es jedoch keine Ausreden.
Zusammen mit Sam und Charlie stand er nun in einem der Six Flags Great America Freizeitparks in Illinois. Sicher, das Wetter war gut, nicht zu warm oder windig.
Daher tummelten sich hier aber auch die Menschen. Es war recht voll und sie mussten sich durch die Massen schieben, dennoch schien Sam Spaß zu haben. Auch Charlie strahlte und zeigte immer wieder auf ein Fahrgeschäft.
Hätte es nicht nur ein Jahrmarkt sein können? Sowas hätte Dean eher gemocht. Irgendwo ein Plüschtier schießen oder ein paar Dosen umwerfen. Dort gab es auch immer gutes Essen.
Dagegen war der Freizeitpark nicht so sein Ding. Aber Sam schien es anders zu sehen.
Sein Liebster lachte und machte fleißig mit Charlie Bilder.
Jetzt standen sie vor einer Wildwasserbahn.
„Lass uns damit fahren. Das wird sicher toll“, bat Sam. Seine Augen leuchteten, als er Dean bittend ansah. Dieser runzelte die Stirn und sah nach oben. Es war schön Sam so glücklich zu sehen. Sie hatten schon so viel ertragen in den letzten Wochen. Das Mal war von Deans Arm verschwunden, aber sie hatten die Finsternis freigelassen und Dean machte sich Sorgen.
„Ich weiß nicht so recht. Willst du das wirklich?“
Sam zog eine Schnute und nickte dann. „Ja, das möchte ich. Komm schon Schatz, das wird lustig. Ich beschütze dich auch“, lachte Sam.
Gekonnt ignorierte er den Blick eines Ehepaares und schmiegte sich lieber in Deans Arme.
Dieser plusterte sich ein wenig auf und knurrte, als Charlie laut lachte.
„Na komm schon, Dean. Das wird lustig und wir halten dich fest“, sagte sie.
Dean funkelte die Freundin böse an und wollte schon widersprechen. Aber es ging hier um Sam und so nickte er bedächtig.
Er tat das hier ja für Sam. Hand in Hand gingen sie zum Eingang und stellte sich mit an.
Charlie war total hippelig und aufgeregt. Sie und Sam machten schon Pläne, was sie noch alles sehen und testen wollten. Es standen noch drei Achterbahnen und irgendein Karussell auf den Plan, was sich in der Luft drehte und dann auf dem Kopf stand.
Dean hielt sich mit einer Hand den Magen und zog Sam an sich.
„Ähm Schatz, wenn ihr das unbedingt alles machen wollt, warte ich dann draußen. Du weißt, ich mag das nicht und mein Magen auch nicht“, meinte Dean.
Überrascht blinzelte Sam und nickte dann. Er schlang die Arme um Dean und küsste ihn in den Nacken.
Eine Hand legte sich dabei auf Deans Hüfte, während die andere sich in den Schlaufen der Jeans verhakte und ihn damit festhielt.
„Ich hätte dich zwar gerne dabei, aber wenn du lieber zuschauen magst, ist das in Ordnung“, flüsterte Sam.
Dankbar nickte Dean und nippte an den verführerischen Lippen vor sich. Das war sein Schatz. Zum Glück hatte er Verständnis.
„Ich mache das auch wieder gut. Wir machen etwas Anderes, was du möchtest und dann bin ich dabei. Sag einfach nur was“, gab Dean zurück.
Sam nickte und küsste ihn erneut.

Auch wenn es Dean nicht behagte, so fuhr er mit der Wasserbahn. Das Auf und Ab tat seinen Magen nicht gut. Sonst war der Jäger an alles gewöhnt. Sie hatten schon so viele eklige Dinge gesehen, dass er dachte, ihm würde nicht so schnell schlecht. Leider hatte Dean sich da getäuscht.
Gerade Achterbahn fahren war nicht gut für ihn.
Die Hand fest mit der von Sam verschränkt und geschlossenen Augen ertrug er die Fahrt und atmete tief durch, als er wieder auf festem Boden stand.
Sein Bruder küsste ihn sanft und fragte, ob er etwas tun könne. Aber Dean verneinte und setzte sich auf eine Bank. Dort lehnte er sich zurück und schloss kurz die Augen.
Ein wenig unsicher, ob er nicht lieber bei Dean bleiben sollte, stand Sam da.
„Na komm schon. Dean ist alt genug. Er kann auf sich aufpassen. Das weißt du besser als jeder andere. Komm mit, ich möchte noch mit der großen Achterbahn fahren“, meinte Charlie.
Sam nickte und küsste Dean noch einmal, dann ging es weiter.
Der ältere Winchester blieb einen Moment sitzen und öffnete dann verwundert die Augen. Diese Stimme, die kannte er doch!
Als er sich umsah, entdeckte er Rowena, die sich bei ihrem Sohn Crowley eingehakt hatte. Entgegen ihrer sonstigen Angewohnheit trug sie heute einen weiten Rock, samt hohen Schuhen und ein bequemes Shirt.
„Crowley, Rowena?“, rief Dean und erhob sich elegant.
Beide blieben stehen und drehten sich um. Rowena hob eine Braue und musterte Dean auf ihre ganze eigene Art, die Dean immer ein wenig unheimlich war. Ihr Sohn wirkte überrascht und grinste dann breit.
„Dean, wie schön. Wo hast du Fönie gelassen? Du bist doch sicher nicht alleine hier.“
Dieser erwiderte das Grinsen freundlich. „Der König der Hölle und die Mama in einem Freizeitpark? Mit euch beiden hätte ich nie gerechnet. Und was Sam angeht, er ist auch hier“, erklärte der Jäger gelassen.
Crowley nickte bedächtig und sah sich um.
„Eine Mama muss auch mal was Gutes für ihr Kind tun, auch wenn sie es nie zu geben würde. Glaub es oder nicht, aber Crowley und ich mögen so etwas.“
Damit machte sie eine Handbewegung, die den ganzen Park umfasste.
Überrascht neigte Dean den Kopf zur Seite und zuckte dann mit den Schultern. Ihm sollte es recht sein.
„Du bist ja auch die Mama des Jahrhunderts, Rowena. Aber nur zu, wenn es euch Spaß macht. Ich bin auch nur wegen Sam hier. Er und Charlie wollten zu einer Achterbahn. Mir wird da eher schlecht.“
Ein älterer Herr wandte den Kopf und musterte Rowena und Crowley genauer. Sollte diese Frau eine Mutter sein und dann von dem Mann neben ihr?
„Auch wenn sie mich töten wollte, sie ist meine Mutter. Auch wir brauchen mal eine Tag Pause von den Geschäften und der Hölle.“
„Na klar, der König der Hölle hat die Nase voll von der Hölle.“
Dean lachte und kam näher. „Oder suchst du neue Seelen?“
Crowley brummte und Rowena legte ihm eine Hand auf den Arm, um ihn abzuhalten zu antworten. „Lass meinen Sohn in Ruhe. Wir suchen keine Seelen. Eine Mutter und ihr Sohn haben einen schönen Tag zusammen. Und außerdem schläfst du ja mit deinem Bruder, dann darf ich Muttergefühle haben.“
Sie hob die Nase und funkelte Dean an. Dann drehte sie sich um und ging mit Crowley davon.

Dean knurrte genervt. Auch wenn sie recht hatte, passte es ihm gar nicht. „Dann ist Sam eben mein Bruder“, murmelte er.
Ohne den Mann zu beachten, machte er sich auf die Suche nach Sam und Charlie.
Er brauchte jetzt dringend einen Kuss und eine Umarmung. Niemals hätte er mit der Hexe und ihren Sohn gerechnet. Das passte nicht zu ihnen, aber auch gut. Sollten doch alle machen. Hauptsache er fand Sam wieder.
Dann konnten sie vielleicht den Abend zusammen genießen.

ENDE




Kalenderwoche 33:
Deine Charaktere besuchen einen Freizeitpark und treffen dort auf jemanden, mit dem sie nie gerechnet hätten.
Viel Spaß ^^
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