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Ungewöhnliche Fälle der Winchesters

von Laila
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Charlie Bradbury Dean Winchester Jo Harvelle Sam Winchester
24.04.2022
20.11.2022
31
45.261
6
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.07.2022 1.202
 
Hallo zusammen,

heute kommt auch wieder eine Geschichte für die Wochen-Challenge.

Mein Dank geht wieder an Dokati fürs Betalesen.

Liebes Tagebuch...

Sam saß an einem der Schreibtische im Bunker und sah konzentriert auf den Text, denn er eben geschrieben hatte.
Draußen ertönte erneut ein Donnerschlag, aber diesen nahm er kaum wahr. Immer wieder las er die Worte und fügte neue hinzu. Er hatte ein neues Tagebuch begonnen. Zuerst wollte er sich nur Notizen machen, wie ihr Vater früher, aber dank dem Bunker hatten sie ganz andere Möglichkeiten. Hier war alles sortiert und katalogisiert. Daher wollte er das auch gerne machen.
Im Moment war es recht ruhig und er hatte Zeit.
Dean war mit Crowley einkaufen gefahren, da ihr Kühlschrank doch recht leer war.
Kurz warf Sam einen Blick auf sein Handy, aber sein Liebster hatte sich noch nicht gemeldet. Wo blieb er nur? Es passte ihm gar nicht, dass Dean ausgerechnet mit dem König der Hölle unterwegs war. Ihm war klar, dass der Dämon keinen Sex mit Dean wollte, aber er suchte dessen Nähe und das behagte Sam gar nicht. Er sollte sich andere Freunde suchen und nicht Dean, denn Dean gehörte ihm.
Warum er bei Crowley immer wieder eifersüchtig wurde, konnte er nicht mal genau sagen. Sicher, es war schon praktisch den König der Hölle zu kennen und mit ihm befreundet zu sein. Das war ihnen immer wieder eine große Hilfe bei ihrer Arbeit.

Wieder grollte der Donner und Sam warf einen Blick zur Treppe. Dann zuckte er die Schultern und seufzte. Er nahm einen Schluck aus dem Wasserglas und konzentrierte sich dann wieder auf seinen Text. Fertig war er noch nicht. Sam war gründlich und wollte immer alles ganz genau aufschreiben.
Es gab auch ein Tagebuch über Dean und ihn. Es war eine Art Sammlung mit Erinnerung, was sie alles erlebt hatten. Ihr erster Kuss, ihr erstes Mal und der letzte Urlaub.
Kurz grinste er, als er daran dachte und schrieb dann weiter über ihrem letzten Fall.
Völlig in Gedanken versunken hört er nicht, wie sich die Tür des Bunkers öffnete. Dean hatte seinen geliebten Impala in der Garage abgestellt. So wurden sie wenigstens nicht nass, denn es regnete immer noch in Strömen.
Wie es schein, war das Gewitter direkt über ihnen.
„Hey Sammy, wir sind wieder da,“ rief Dean und kam mit zwei Tüten beladen ins Wohnzimmer.
Sam hob den Kopf und grinste. Sein Blick fiel auf Crowley, der nur nickte und seine Tüte in die Küche brachte.
„Hey Dean. Schön, dass du wieder da bist. Habt ihr alles bekommen?“
Mit dem Kopf deutete er auf die Tüte und Dean nickte.
„Komm erstmal her. Ich will einen Kuss. Unser König der Hölle hat die ganze Zeit gelabert. Hinzu kam das Gewitter. Draußen schüttet es. Es klingt wie Pistolenschüsse.“
Er kam näher und küsste Sam sanft auf die Lippen. Dieser schlang die Arme um seinen Freund und drängte sich näher an ihn heran. Er öffnete seine Lippen und hieß Deans Zunge in seinem Reich willkommen. Sie berührten und umtanzten sich, fochten einen leidenschaftlichen Kampf, den keiner gewinnen konnte.
Dean drängte sich noch näher und ließ seine Hände unter das Shirt seines Liebsten wandern. Dieser reckte sich ihm entgegen und wollte mehr.
Schwer atmend löste er sich von Sam und leckte sich die Lippen.
„Du bist in der Tat süßer als Kuchen“, grinste er und stibitze sich noch einen Kuss.
Sam verdrehte nur die Augen. Das konnte auch nur Dean.
„Ach ja, ich habe dir auch was mitgebracht. Das bekommst du aber später, wenn wir alleine sind.“ Dean wackelte mit der Augenbraue und schnappte sich dann die beiden Tüten.
Sam nahm ihm eine ab und folgte dann in die Küche.
Dort stand Crowley und nippte an einen Scotch.
„Ich habe mal welchen herbeigezaubert“, sagte er.
Dean nickte und besah sich dann die Flasche. Das war kein billiger Fussel.
„Na dann nehmen wir auch gleich ein Glas. Danach gibt’s was zu essen. Ich sterbe vor Hunger.“
Der Dämon hob eine Braue. Das kannte er schon, Dean hatte immer Hunger.
Sam holte zwei Gläser aus dem Schrank und Crowley schenkte ihnen ein. Er selber begann die Lebensmittel einzuräumen und war stolz auf Dean, dass auch gesunde Sachen dabei waren.
Kurz sondierte er alles und wusste dann, was er damit kochen würde. Es würde Nudeln geben. Sogar Spinat war dabei. Normalerweise mochte Dean so etwas nicht, aber Sam hatte Wege gefunden, dass Dean so etwas aß.
„Hier dein Glas“, meinte der Ältere.
Dankbar nahm es Sam es an sich und sie stießen an. Der Alkohol war in der Tat sehr gut und stark. Dean nickte anerkennend. Davon konnte er mehr trinken.
Danach räumten sie alle die Lebensmittel ein und Sam machte sich bereit zu kochen.
Dean und Crowley würden die Zeit am Schießstand verbringen. Der Dämon hatte ihnen eine neue Waffe besorgt und diese wollte Dean jetzt testen.
Er küsste Sam und verschwand dann.
Kochen war nicht sein Ding. Das überließ er dann lieber Sam.

Dieser holte seine Schreibsachen, nachdem er das Wasser aufgesetzt hatte und setzte sich dann an den Küchentisch. So konnte er noch ein paar Sachen notieren und sich um das Essen kümmern.
Draußen stürmte es immer noch. Der Donner grollte, während der Regen aufs Land prasselte, aber das nahmen sowohl Dean, Sam, als auch Crowley nicht wahr.
Irritiert blinzelte Sam nun doch, als er einen Pistolenschuss hörte. Diesem folgten noch weitere und er sah alarmiert auf. Da es aber ansonsten ruhig im Bunker war, konnte das nur Dean gewesen sein. Er wartete ein paar Sekunden, aber nichts weiter geschah.
Währenddessen hatte Dean Spaß mit der neuen Waffe. Sie war eine Pistole und recht schwer, aber handlich und er mochte sie. Sie würde ihm gute Dienste erweisen, auch wenn er sich erst daran gewöhnen musste.
Sie war ein antikes Stück und mit einem Zauber belegt, deswegen machten auch ein paar Hexen Jagd darauf. Hier im Bunker war sie aber sicher.

Nach dem Essen schickte Dean Crowley weg. Er wollte mit Sam endlich alleine sein und ihm seine Überraschung geben. Zumindest hoffte er, dass Sam diese auch gefiel.
Er zündete ein paar Kerzen an und legte die drei Rosen auf den Nachtschrank ab. Dann zog er sich das Shirt über den Kopf und drapiert sich auf dem Bett. Neben ihm auf dem Boden standen zwei Bier und Chips bereit.
Er schluckte, als Sam die Tür öffnete und ihn überrascht ansah. Das Kerzenlicht warf sanfte Schatten auf Deans Körper und Sam leckte sich die Lippen. Was für ein Anblick!
„Hey Hübscher“, raunte Dean.
„Selber Hey.“
Langsam kam der Jüngere näher und grinste. Er sah die Kerzen und die Rosen, aber vor allem Dean. Dieser nahm eine Rose in die Hand und biss dann auf den Stiel.
„Ich bin dein.“
Sam kam näher und nahm ihm die Rose ab, dann küsste er ihn leidenschaftlich. Sie landeten beide auf dem Bett und Dean zerrte an Sams Hemd. Er gluckste, als es zu Boden fiel und er seinen Liebsten nun besser sehen konnte. Finger fuhren über seinen Körper und Sam seufzte.
Oh ja, das gefiel ihm und er hätte wieder etwas zu Aufschreiben.

ENDE


Kalenderwoche 29: von MiraMiracle
Wer schreibt, der bleibt.
[ein Sprichwort der Mandalorianer aus dem Star Wars-Universum]

Viel Spaß ^^
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