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Die Stadt der Blinden

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Tragödie / P12 / Gen
24.04.2022
24.04.2022
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Auch wenn es niemanden interessieren wird  werde ich meiner Wut Luft machen und all den Dreck hier auf den nächsten c.a. 200 Seiten abladen, der sich durch die Blinden in meiner Stadt angesammelt hat. Das schlimme, es sind keine patologischen Blinde. Ihre Augen funktionieren und auch die Verbindung vom Hirn zum Kopf und das interpretieren der, im Gehirn, gedrehten Bilder funktioniert uneingeschrängt. Es liegt keine Behinderung vor. Weder anatomisch noch geistig. Vielleicht Psychisch.

Willkommen in der Stadt der Blinden. Der Enklave der Sehenden, die aber niemanden sehen.

Auf ein Hallo wird nicht mehr Gegrüßt. Den Blick gesenkt auf ein Plastikteil, das weniger geistige Empathie und Anstandsregeln kennt, als die stärkste Behinderte. Ich weis man sagt nicht mehr Behindert als Schimpfwort und ich denke auch das Behinderung kein Schimpfwort sein darf. Aber es stimmt Ihr seid behindert.  

Ja ich bin gerade aggro und unsozial. Ich schere alle deutschen Frauen über einen Kamm, jedoch ist es das was ich sehe und erlebe in meinem Viertel und den Vierteln in denen ich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder Autos oder dem Fahrad sowie zu Fuß, unterwegs bin.

Aber ich denke all diese Unsozialen, die nur in sozialen Medien und im World wide web herumhangen, sollten nochmal zur Schule gehen und ihre Sozialkompetenzen ausbauen und fördern, sowie üben, üben, üben.
Trainieren wie Therapeuten sagen würden.

Es ist für mich unverständlich wie sie auf kostenpflichtigen und weltweit bekannten udn geachteten Seiten schreiben und Bildchen sowie Kurznachrichten anschauen können aber auf kostenlosen Seiten nicht schreiben können. Oder nur beleidigen.
Natürlich ist mir bewusst das nicht alle die ich draußen treffe auf kostenlosen Seiten die ich aufsuche vertreten sind aber einige bestimmt.

Warum spricht mich niemand an und gibt mir auch nicht das gefühl von mir angesprochen werden zu wollen. Ich emfpiden kmich als gewöhnlich aussend, bis nicht von Pickeln oder Hautirritationen gezeichnet. Trage (meist) keine ausgefallene Kleidung und habe keine Ticks, zumindest merke ich keine (lachen).

Es gibt keinen Grund nicht mit mir zu sprechen. Das nur verheiratete Frauen mit mir, über mein Singledasein, zu sprechen kommen, und zwar mit der Erwartung, das ich schon vergeben bin, weil sie ich echt nett finden, ist für mich ebenso unverständlich wie  die Erfahrung, das die Frauen in meinem Alter nicht mit mir sprechen und mich zu ignorieren scheinen. Das sie mich ignorieren ist keine Wutthese. Ich sehe wie sei sich verkramopfen wenn ich sie anschaue (ohne sie anzustarren). Sie reden nicht mit mir wenn ich sei grüße oder die hand zum gruß gebe bzw. ihnen zunicke.
Fast hämisch erschneint es mir wenn bereits vergebene Frauen mir höfliche verhaltensregekln wie das veraltete Tür aufhalten oder den Mantel abnehmen vorhalten. Ich tu es nicht ja das gebe ich offen zu udn fidne es albern. Schließlich ist gerade die Gleichberechtigkeit im Netz und im Berufsleben auf dem Vormarsch. Mehr und mehr Frauen wollen gleichbehandelt werden. Dann aber bitte schön sollen sie sich auf den Männern anpassen und nicht auf althergebrachte Regeln pochen. Diese wären damit im neuen Zeitalter veraltet.

Keine Bevozugung des Weibes, das angeblich nur nettes Mauerblümchen, das schwaches Geschlecht. Wie können sie die Höflichkeit des Mannes weiterhin fordern, wenn sie doch wie dergleichen behandelt werden wollen.
Und wie gehen Männer miteinander um? Sehr Oberflächlich bin ich der Meinung. Da wird man nicht in den Arm genommen und viel Trost gibt es auch nicht. Ein cooler Spruch und ein Schulterklopfen muss reichen. Sonst nichts.
 
 
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