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Sensual Darkness

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
23.04.2022
06.08.2022
4
6.271
33
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
06.08.2022 1.331
 
Hei!

Ich habe mir gedacht, bevor ich mich in Teil zwei meiner Sommerpause verabschiede, lasse ich Euch auch hier noch ein neues Kapitel da. Ich habe die zwei Süßen ganz bestimmt nicht vergessen! Aber irgendwie sind die letzten Monate nur so verflogen und ich hatte viel zu wenig Zeit zum Schreiben. Ich hoffe sehr, dass alles etwas ruhiger wird zum Herbst hin, so dass ich dann auch hier regelmäßig neue Kapitel hochladen kann.

Danke für Euer Interesse an dieser Geschichte, für die vielen Favoriteneinträge und die ganze Sternenschar <33

Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen und bis bald dann <3

4


Paula sah Felix an: „Sollen wir noch woanders hingehen, oder willst du nach Hause? Ich finde ja, zu so einem Abend gehört ein schöner Abschluss! Schau mal, die Bar dahinten, die soll auch sehr cool sein!“
Felix sah seine beste Freundin an. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass es keine spontane Idee von ihr war, jetzt noch einen trinken zu gehen. Dass es ausgerechnet die Bar war, von der auch Chris gesprochen hat, konnte sie nicht wissen ...
Oder doch?
Hatte sie mehr mitbekommen, als sie gezeigt hatte?
Schlagartig stieg ihn die Röte ins Gesicht ...
Sie konnte es nicht mitbekommen haben, dass Chris und er sich näher gekommen waren ...
Bei den Gedanken an die Küsse von Chris, verspürte er direkt wieder ein leichtes Kribbeln im Bauch. Ein Kribbeln, welches er seit Jahren nicht verspürt hatte ...
Er könnte Chris näher kennenlernen ...
Wollte er das?
Er war definitiv kein Mann für eine Nacht ...
War er bereit für mehr?
Wollte Chris mehr?
Hatte er ihn faktisch nicht sogar gefragt, ob sie sich noch treffen sollen?
Paula schob ihn sanft aber sehr bestimmt in die Richtung, in die die Bar lag: „Boah, bist du dich entschieden hast Herr Hansen, ist der Sommer da ... Wir gehen! Ich hab noch Bock auf ein Glas Wein!“
So war sie! Liebevoll und der sehr entschlossen. Felix sah über seine Schulter zu ihr: „Man wird doch noch überlegen dürfen ...
Leicht verdreht Paula ihre Augen: „Was gibt es zu überlegen? Es ist Samstag, wir haben morgen kein Unterricht und es auch noch nicht wirklich spät! Ab! Die haben bestimmt auch Cola! Das nächste Mal kommst du auch mit den Öffis, dann muss ich nicht immer alleine trinken!“
Leicht verdrehte Felix die Augen: „Ich hab halt kein Bock nachts eine Stunde mit dem Bus nach Hause zu fahren!“
Erneut verdreht Paula ihre Augen: „Ich habe immer noch eine Gästecouch! Wenn ich bei dir in Bergedorf bin, dann fahr ich doch auch nicht heim ...“
Da hatte sie eindeutig recht. Wenn sie in ihrer Lieblingsbar waren, übernachtete Paula immer bei ihm, auch früher schon und es waren die schönsten Sonntage gewesen, wenn sie da gewesen war, mit Tom ...
Leicht nickte er: „Okay, das nächste mal schlaf ich bei dir ... Also, wenn du da jetzt wirklich hin willst ...“
Im Prinzip standen sie schon davor ...
„Was für eine Frage! Komm, muss ja nicht lange!“
Er nickte, wenn sie ihn so ansah, konnte er ihr eh nichts verwehren. Paula war einer der wichtigsten Menschen für Felix überhaupt! Ohne Paula hätte er die vergangenen Jahre nicht überstanden, da war er sich sicher. Sie war wortwörtlich in sein Leben gestolpert. Er war gerade die erste Woche an der Uni gewesen, da waren sie ineinander gekracht, weil er etwas orientierungslos in der Gegend rumgestanden hatte. Anstatt auf ihn einzuschimpfen, hatte sie auf dem Boden gesessen und sich kringelig gelacht, einfach herzerwärmend. Anschließend waren sie Kaffeetrinken gegangen und ab dem Moment war sie nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken gewesen. Dass er schwul war, damit hatte sie nie Probleme gehabt und sie auch nicht überrascht, hatte sie ihm irgendwann mal erklärt gehabt. Stattdessen hatte sie diebisch Spaß´daran gehabt, ihn zu verkuppeln, und irgendwann hatte sie dann Tom im Schlepptau gehabt, ihren Cousin ...
Sie betraten die Bar und wurden von einer angenehmen Atmosphäre empfangen. Man erkannte sofort, dass der Aufenthalt dort teuerer werden würde. Die Bar strahlte ein exklusiven Flär aus. Sie fanden einen kleinen Tisch für sich und ließen sich dort nieder. Paula sah sich um: „Schon nett hier! Aber man sieht, es ist auf Touris ausgerichtet.“
Zustimmend nickte Felix: „Definitiv! Ist halt hier auch ein Tourimagnat, die Speicherstadt!“
Schon stand die Bedienung neben den beiden: „Moin! Wisst Ihr schon, was ihr trinken wollt?“
Sofort nickte Paula: „Moin! Ja, ich hätte gerne einen trockenen Rotwein!“
Sie nickte und sah zu Felix: „Ich hätte gerne einen Virgin Colada!“ Sie notierte es sich und ließ die beiden wieder alleine. Paula nickte zufrieden: „Hach, war wirklich ein tolles Event! So, nun zu dir mein Schatz! Sprechen wir Klartext! Chris ist hot! Und du hast ihm eindeutig gefallen!“
Wie er es liebte, ihre direkte Art ...
Leicht nickte er, leugnen war eh sinnlos: „Der ist definitiv hot ... Aber wirklich, woher willst du wissen, dass ich ihm gefallen habe?“ Mal ganz vorsichtig abchecken, ob sie doch was von seinem intensiven Flirt mitbekommen hatte ...
Leise lachte sie auf: „Ganz ehrlich, das sieht ein Blinder, auch wenn das vielleicht nicht so angebracht ist,, wenn man bedenkt, dass er wohl sehbehindert ist ... Ehrlich, der hat dich mit den Augen verschlungen ...“
Und nicht nur damit ...
„Ich würde ihn ja gerne mal mit offenen Haaren sehen ... Bestimmt Hammer! Und hast du diesen knackigen Hintern gesehen?“
Natürlich, schließlich war er nicht zu übersehen gewesen ...
Felix nickte leicht, aber bevor er antworten konnte, tauchte die Bedienung schon wieder auf und stellte ihnen ihre Getränke hin. Felix griff direkt nach seinem Cocktail und trank einen Schluck. Ja, es fehlte das gewisse Etwas, aber als alkoholfreie Alternative war er immer wieder gut. Dann sah er sie an: „Warum eigentlich für mich? Dir hat er doch auch gut gefallen!“
Leise seufzte Paula auf, griff nach ihrem Weinglas und trank einen Schluck. Dann erklärte sie: „Die hübschesten Männer sind immer schwul! Da gibt es überhaupt keine Frage, Chris ist schwul! Außerdem, ich habe derzeit echt keinen Bedarf auf eine Beziehung! Alex hat gereicht! Ich bin froh, dass ich den losgeworden bin! Boah war der anstrengend, wirklich! Er sieht ja süß aus, aber ehrlich, jeden Tag treffen, immer chatten, immer greifbar sein ... Nichts für mich!“
Da musste er ihr zustimmen: „Definitiv! Der war echt krass drauf!“
„Eben und darum, lass mir meine Freiheit! Ich nehm nur noch One
Night Stands! Am nächsten Morgen: Danke und Tschüss!“
Er sah sie an: „Willst du nicht wirklich ...“
In dem Moment ging die Tür zur Bar auf, die Felix im Blick hatte. Automatisch fing sein Herz schneller an zuschlagen. Im nächsten Moment machte sich aber schon wieder Enttäuschung bei ihm breit. Es war nur ein Pärchen, welches eingetreten war in die Bar und nicht Chris ...
Wieder lenkte Paula die Aufmerksamkeit auf sich: „Natürlich meine ich das ernst! Wirklich, ich hab keine Lust auf Typen, die einen besitzen wollen! Und irgendwie sind alle gleich!“
Er sah sie an und wusste, dass sie eigentlich was anderes suchte, als schnellen Sex: „Ich kann dich ja verstehen, aber nicht alle Männer sind so!“
Sie trank von ihrem Wein und seufzte leise auf: „Ne, die guten sind schwul! Wenn ich so einen wie Tom mal finden würde, dann würde ich es vielleicht nochmal probieren ...“
Ein kleiner Stich ging durch Felix Herz. Tom war der beste, liebevollste Partner gewesen, den man sich nur hatte wünschen können und er vermisste ihn einfach immer noch ...
„So einen wie Tom werde ich auch nie wieder finden! Ihn kann man nicht ersetzten!“
Auf Paulas Lippen legte sich ein leichtes Lächeln: „Eine Seele von Mensch! Aber, ich bin mir sicher, auch für dich werden wir wieder jemanden finden ... Und vielleicht kannst du bis dahin ja einfach auch nur mal ein bisschen Spaß haben ... Vielleicht mit Chris? Dieser Körper ...“
Und als ob es das Stichwort gewesen wäre, ging wieder die Tür von der Bar auf und dieses Mal war es wirklich Chris, der hereinkam. Felix Herz überschlug sich sofort und er musste aufpassen, nicht in Schnappatmung zu verfallen, denn Chris hatte jetzt die Haare offen und sah einfach extrem sexy aus ...
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