Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hugo das Dschungeltier - Sweet Home Sweet

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
20.04.2022
08.12.2022
28
41.193
1
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
24.11.2022 1.256
 
Ich bin nicht dein Gefangener
Du kannst mich nicht mehr einsperren
Ich zeige dir, was ich wert bin
Nimm zurück, was ich verdiene
Ich bin nicht dein Gefangener
Du kannst mich nicht mehr anketten
Verdammt, es wird weh tun
Also flieg weg, kleiner Vogel

Sensuellas Gedanken über Conrads Versuch Hugo auszunutzen
(Birdie von Avril Lavigne)

----------------------------------------------


Mitten in der Stadt, in einem grossen Wohnblock wohnt eine junge blonde Frau.
Es ist nicht gerade ordentlich bei ihr Zuhause und überall liegen Kleider auf dem Boden, gefolgt von sonstigem Müll wie alte Zeitschriften.
Es herrscht ein Chaos, das weiss Sensuella, aber sie hat keine Zeit aufzuräumen.
Es gibt wichtigeres im Leben!
Als sie heute bei der Arbeit erfuhr, dass die Cupmans eine Dokumentation herausbringen über das Dschungeltier, war sie wie eine Furie getobt.
Das sicherlich, weil sie das Dschungeltier schon von früher kennt.
Damals als sie noch so naiv gewesen war und diesem Conrad geglaubt hatte, dass sie eine Schauspielerin werden könne… damals war Hugo ihr Film Tier gewesen.
Doch Conrad behandelte das Tier ganz falsch und verfolgte es überall hin.
Sogar seine süsse Fuchsfreundin wollte dieser Tyrann töten!
Dies war damals Sensuella zu weit gegangen und als er sie aus dem Filmprojekt rausgeschossen hatte, ging die Blondine, ohne zu zögern zur Polizei.
Dank ihr wurde Conrad geschnappt und ins Gefängnis gesteckt.
Leider nicht so lange wie sie gehofft hatte…
Er läuft schon wieder frei herum und jetzt traut er sich noch so eine Dokumentation zu machen über das arme Dschungeltier. Der Mann hatte nerven!
Sensuella hatte beschlossen diese Dokumentation anzusehen.
Somit sitzt sie vor ihrem Fernseher und isst völlig mit ihren Nerven am Ende ihr Schokoladeneisbecher.
Sie hofft nur dass es diesem Tier gut geht und sie ihm nicht weh getan haben… sonst würden sie Sensuella kennenlerne!
Sie ist nicht mehr das naive Blondchen!
Nein!
Sie ist nun eine Leiterin einer Greenpeace Gruppe, die sich für Tierschutz angerschieren.
Wenn sie etwas sehen würde, dass dem Tier geschadet hätte würde sie Klage einreichen!
Das ist sicher.
Schliesslich ist die Werbung vorbei und die Heiß ersehne Dokumentation erscheint auf dem Fernseher.
Es erscheint Doktor Sturmdrang, der einige Worte zum Dschungeltier erzählt.
Hier ein Bla bla, da ein bla bla… Sensuella greift tiefer mit dem Löffel ins Eis und ergattert einen extra grossen Löffel Schokoeis. Gierig schiebt sie sich diesen in den Mund.
Als dieser Sturmdrang fertig geredet hatte folgen Bilder und Aufnahmen des Dschungeltieres.
Und… es ist hier! In Kopenhagen!
«Das arme Tier…» murmelt Sensuella und legt den leeren Becher auf den Boden.
Sie geht noch näher an den Fernseher, um Hugo zu betrachten.
Der arme Kerl ist ja ganz verirrt.
Mal sieht man ihn am Markt… mal im Tivoli Park.
Er weiss ja gar nicht wohin er gehen soll.
«Und man filmt das einfach anstatt ihm zu helfen!» Sensuella Tierschutzinstinkt hat sie ergriffen.
Was kann sie nur tun?
Als die Dokumentation fertig ist erscheint ein Moderator der Conrad Cupmann und Professor Sturmdrang bei sich im Filmstudio hat.
Beide grinsen über beide Ohren.
Es scheint ihnen zu gefallen, wie diese Dokumentation ganz Dänemark interessierte.
«Geldgierige Säcke…» zischt Sensuella genervt.
Sie werden befragt, wie sie das Dschungeltier gefunden haben und wie es ihm gehe.
Als Professor Sturmdrang meinte es gehe ihm gut muss Sensuella verächtlich auflachen.
Das soll ein Professor sein?

«Nun denn meine Zuschauer. Wenn Sie fragen, haben an Professor Sturmdrang oder Herr Cupmann dann rufen sie jetzt an unter diese Nummer…» sagt der Moderator, was Sensuella aufhorchen lässt.

Anrufen?
Wie aus einer Pistole geschossen steht Sensuella auf und torkelt zum Handy die in ihrer Handtasche ist.
Währenddessen hat schon die erste Person angerufen.

«Guten Abend… ich heisse Hans und wollte Professor Sturmdrang Fragen wie alt wohl das Tier ist?» ertönt eine männliche Person.
«Das ist eine sehr gute Frage Hans…» grinst Sturmdrang und richtet seine zu grosse Brille zurecht, «Nach unserem Wissen sollte er nicht älter als 10 Jahre sein…»


Endlich findet Sensuella das Handy in der Tasche. Auch eine Packung Kaugummi entdeckt sie.
Ja einen Kaugummi braucht sie jetzt… für ihre Nerven.
Sensuella nimmt sich einen rosa Kaugummi und steckt ihn in ihren Mund.
Sie liebt Kaugummi.
Ohne das kann sie nicht.
Sensuella weiss das es schon eine sucht für sie ist aber aufhören kann sie einfach nicht…

«Vielen Dank Hans… und wer haben wir jetzt an der Reihe?» fragt der Moderator interessiert.

Die Blondine geht zurück zum Fernseher und tippt eilig die Nummer ein.
Schon wenig später klingelt es.
«Komm schon…» murmelt Sensuella, doch nicht sie wird durchgelassen.
Es dauert noch 3 anrufe bis schliesslich Sensuella an die Reihe kommt.

«….und jetzt sind Sie an der Reihe. Hallo, wer ist da?» fragt der Moderator interessiert.

«Hier ist Sensuella und ich finde diese Dokumentation eine Schande! Wie konnten Sie nur?»
Sensuella sieht am Fernseher wie Conrad und Sturmdrang sich überrascht ansehen.
Sie erkennen die zarte Stimme sofort.

«Also….» der Moderator ist sprachlos und sieht seine Gäste verirrt an. Conrad lehnt sich hervor und spricht direkt in die Kamera: «Sensuella? Die Möchtegern Schauspielrein?»

«Nenn mich nicht so! Ich bin keine Schauspielerin mehr!» zischt Sensuella und ihr fällt dabei fast der Kaugummi heraus.

Conrad lacht und lehnt sich wieder im Sessel zurück: «Aber, aber… meine Liebe wir haben ja nicht falsches gemacht. Oder was findest du so eine Schande?»

«Ihr habt nicht einmal versucht dem Dschungeltier zu helfen! Er ist verirrt! Das sieht man doch sofort! Er braucht Hilfe! Und was tut ihr? Ihr filmt es nur um euren Profit zu machen. Oder noch schlimmer, um deinen Namen reinzuwaschen! Jeder weiss doch das du wegen diesem Tier im Knast war Conrad! Du wolltest es Einsperren!»

«Duuuu…» Conrad platzt der Kragen, doch er muss sich hüten. Er ist schliesslich Live im Fernseher.
Der Moderator hat sich wieder eingekriegt und nutzt diese Chance: «War es den ein Versuch ihren Namen reinzuwaschen Cupmann?»
Conrad sieht ertappt zum Moderator, doch Sturmdrang eilt ihm zur Hilfe.
«Wir wollten einfach zeigen, wie dieses Tier so ist. Es ist das seltenste Geschöpf der Welt und wir wollten die Menschen hier in Dänemark aufklären. Unsere Absichten waren alles andere als Böse!»
«Wenn dir dass so Sorgen bereitet, Sensuella dann melde dich doch bei Greenpeace. Wenn sie auf ein Blondchen wie dich hören.» meint Conrad herabblassend.


Sensuella traut ihren Ohren nicht und meint lachend: «Keine Sorge… ich und mein Team retten da arme Ding. Du wirst von mir hören!» Somit legt Sensuella auf und verschränkt wütend ihre arme vor ihrem üppigen Busen.
Sie sieht in den Fernseher und sieht, wie ein Assistent zum Moderator geht und ihm etwas ins Ohr flüstert.

Der Moderator nickt: «Wie es aussieht war das Sensuella Andersen… die Greenpeace Leiterin von Kopenhagen.»
«Ach Sensuella ist jetzt bei Greenpeace?» fragt Sturmdrang überrascht.
Conrad winkt mit seiner Hand und meint: «Wenn juckts.»
«Naja… es ist doch lieb von ihr will sie dem Tier helfen oder Herr Cupmann?» fragt der Moderator stirnrunzelnd.
So ganz kauft er Conrad den netten Tierliebhaber nicht ab.
Da gibt es zu viele Widersprüche.
«Ehmmm natürlich.» räuspert sich Cupmann und versucht ein nettes Lächeln heraufzubringen.


Sensuella muss dabei lachen. Ja, seine Lüge kommt schon ans Licht!
Dieser Narr.
Dabei klingelt ihr Handy und der Name Kurt erscheint.
Sie nimmt ab und hört eine tiefe Männerstimme: «Sensuella! Warst du das eben im Fernseher? Echt stark!»
«Danke Kurt… jemand muss dem Dickerchen zeigen, wo der Haken hängt.» lächelt Sensuella und sie setzt sich auf die kleine Couch.
«Dann helfen wir dem Tier zurück in den Dschungel?» fragt der Mann interessiert.
«Natürlich. Wir fangen so bald wie möglich an. Je schneller desto besser für da Tier.»
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast