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Leben  mit Handicap TEIL 2

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
17.04.2022
24.04.2022
10
9.549
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17.04.2022 995
 
Michael und Gerrit das passte einfach da waren sich alle einig , aber Gerrit machte sich Gedanken wie es weiter geht . Er liebte seine Arbeit aber dazu mußte er immer wieder in andere Städte , Michael wollte das er in München bleibt . Auch wenn ihm die Operation wieder ein Stück mehr Selbstständigkeit gegeben hatte , er würde immer ein Mann mit Handicap bleiben . Er würde nie mehr dieser sportliche Mann sein der keine Grenzen kannte . Jetzt gab es viele Hindernisse  in seinem Leben , und daran würde sich auch nichts mehr ändern . Hier hatte er einen guten Job gemacht und ein paar kleine Veränderungen hatten viel bewirkt . Sven war auf einem guten Weg und hatte erkannt das er viel lernen mußte , aber ihm alle Wege offen standen . Dorsen stand zur Fahndung aus er war nach wie vor verschwunden . Gerrit dachte oft an ihn Dorsen hatte doch mal an die Gerechtigkeit geglaubt , und jetzt stand er selber auf dem falschen Seite.
Die Operation war sehr aufwändig und er würde noch eine Weile auf Hilfe angewiesen sein , aber schon das er kaum noch Schmerzen hatte gab ihm ein anderes Lebensgefühl. Er ging fast jeden Tag mit ins K11 er war überall willkommen. Oft ging er zu Frank und wenn Sven keine Schule hatte war er gerne bei ihm , sie alle schätzen sein Wissen . Michael holte ihn wie immer ab er machte sich Sorgen das Gerrit sich zuviel zumutete , aber er wußte was ihm seine Selbstständikeit bedeutete. Heute wollte Gerrit mit ihm reden er hatte einen guten Ruf , und er konnte die Leute begeistern . Man war auf ihm aufmerksam geworden , und bot ihm an Schulungen in verschiedenen Städten zu halten . Es war noch zu früh das war ihm klar , sie wußten um seinen Gesundheitszustand und überließen ihm den zeitlichen Beginn. Es reizte ihn aber ihm war auch klar dass sie sich nicht viel sehen würden. Er liebte ihn er war sein Glück und er wollte nichts ohne ihn entscheiden .
Michael hatte Außendienst sie hatten einen neuen Mordfall der ihnen alles abforderte , und Gerrit tat ihm gut er konnte mit ihm über alles reden . Sie versuchten nicht zuviel mit ins Private zu nehmen , aber das Wissen das sie über alles reden konnten machte vieles leichter
Gerrit war fast den ganzen Tag in Franks Büro manchmal hatte er das gern , besonders heute war er froh darüber. Ihm gingen viele Dinge durch den Kopf. Außerdem fühlte er sich nicht gut er hatte den ganzen Tag schon Schmerzen , und das Laufen fiel ihm schwer . Da war ein bißchen Ruhe ganz angenehm er biss die Zähne zusammen , er hatte schon schlimmere Schmerzen ausgehalten. Am Nachmittag war es mit der Ruhe vorbei , ununterbrochen klingelte das Telefon manches mußte er erst nachsehen oder suchen . Er war froh als Frank mit seinen Leuten zurück kam , er hatte das Gefühl als wäre er einen Marathon gelaufen.  Frank hatte ein gutes Auge er sah sofort das es ihm nicht gut geht. „ Alles in Ordnung bei dir ," fragte er besorgt Gerrit schüttelte den Kopf . Es ging ihm mies und er mußte sich ganz schön zusammen reißen . Er war sich nicht sicher ob er es schaffte allein aufzustehen „ Ich glaube du mußt mir helfen aufzustehen ," sagte er und sah ihn bittend an.
Frank erschrak und ließ Michael informieren dann half er ihm vorsichtig hoch , er machte sich Vorwürfe das er ihn allein gelassen hatte. Aber es war nicht das erste Mal das Gerrit einsprang , und das Telefon übernahm . Im Moment war die Stadt ein Hexenkessel. Langsam gingen sie ein paar Schritte Frank merkte wie schwer er auf seinem Arm hing , und wie stark seine Schmerzen sein mußten. Langsam gingen sie in Richtung Aufzug als Michael und Robert angelaufen kamen . Michael sah sofort wie schlecht es ihm ging , und schickte Robert seinen Rollstuhl holen . Er hatte ihn nach der OP ein paar Wochen benutzt , aber er kam sich darin so hilflos vor .  Er stand für Notfälle im Keller Robert lief los um ihn zu holen , während Frank und Michael ihn ins K 11 brachten . Gerrit versuchte die Schmerzen zu unterdrücken , er wußte wieviel Sorgen Michael sich machte.
Im Aufzug lehnte er seinen Kopf gegen Michaels Brust , Frank hielt ihn weiterhin fest und er schaute die beiden dankbar an . „ Es tut mir leid das ihr soviel Mühe mir habt ," sagte er leise es war für ihn als machte er einen Schritt zurück. „ Spinner ," sagte Michael liebevoll und küsste seine Stirn.
Michael wäre es lieber gewesen sie würden ins Krankenhaus fahren aber er weigerte sich . Alex hatte den DOC bereits informiert der machte sich sofort auf den Weg. Sie setzten ihn vorsichtig in den Rollstuhl , und Michael versprach Frank ihn sofort zu informieren wenn er mehr wußte.
Michael schickte alle bis auf Alex und Robert aus dem Raum , vorsichtig zogen sie ihm die Hose aus . Gerrit konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken , und sein Bein schmerzte und brannte wie Feuer. Michael erschrak als er es sah  und ohne Gerrit zu fragen ließ er Alex einen Krankenwagen rufen . Der DOC kam angelaufen und nahm vorsichtig sein Bein , es sah aus als hätte sich eine Stelle entzündet . Gerrit hielt sich an Michael fest er hatte Angst , es würde ihn wieder zurückwerfen . Verzweifelt sah er ihn an warum er hatte sich an alles gehalten er wollte doch nur ohne Schmerzen leben.
„ Nicht mach dich bitte nicht verrückt ," sagte Michael er ahnte wie es in ihm aussah für ihn war wichtig unabhängig zu sein . „ Wenn du Glück hast hat sich nur eine Narbe entzündet , " sagte der DOC und gab ihm was gegen die Schmerzen . Gerrit schaute sich die Menschen an die ihm Halt und Sicherheit gaben , sie waren das Beste was ihm passieren konnte . Er wollte nicht jammern  sie waren immer da , und gaben ihm das Gefühl dazu zugehören . Er wußte nicht wie seine Zukunft aussieht , aber er würde nie allein sein.Michael sah ihm lächelnd zu er hatte seinen Blick gesehen , er würde ihn halten und für ihn dasein.
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