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Union

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / FemSlash
OC (Own Character)
16.04.2022
31.07.2022
4
6.689
 
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16.04.2022 2.922
 
Russland, Spätsommer

Die weite Grassteppe Russlands wurde an diesem Tag durch Panzerlärm gestört. Doch keinesfalls war der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Nein. Die Bagration-Mädchenoberschule hatte in ihrer Funktion als die Schule die Russland im Senshado vertrat die Schule die Deutschland vertrat zum Manöver geladen. Es wirkte wie eine Szene aus dem zweiten Weltkrieg. Schwere IS-2 und Tiger knallten ineinander. “Und die Panzer der Bagration machen sich erneut ihre Geschwindigkeit zum Vorteil und nehmen den Panzerkeil der Guderian-Oberschule in die Zange!” ertönte die Stimme des Kommentators über Lautsprecher. Eine Gruppe T-34/85 Panzer flankierte die vorrückenden Panzerkampfwagen V “Panther”. Ein intensives Feuergefecht entbrach. Zwar waren die grün gestrichenen T-34/85 in der Überzahl, aber die Panther waren auch keine Erdnüsse die man einfach knacken konnte. Die mittelschweren deutschen Panzer gingen in eine gestaffelte defensive Formation und erwiderten das Feuer mit ihren langen 75 mm Hauptgeschützen. Nun machte sich das Training der deutschen Panzerbesatzungen bemerkbar. Mit präzisen Schüssen nahmen sie dem russischen Angriff den Wind aus den Segeln.

Unter den Zuschauern waren viele Schüler der kämpfenden Schulen die gekommen waren um ihre Mannschaft an zu feuern. Aber auch die Schüler anderer Schulen die einfach den Sport mochten oder die Konkurrenz auskundschaften wollten.

“Wozu hast du mich jetzt her geschleppt?”. Zwei Schülerinnen einer kleinen unbedeutenden Mädchenschule saßen auf der Tribüne. “Naja vielleicht dachte ich ich kann dein Feuer wieder entfachen” grinste eine von ihnen während sie sich genüsslich eine Hand voller Popcorn nach der anderen in den Mund schaufelte. Sie war ein knapp 1,60 m großer Rotschopf mit Sommersprossen im Gesicht und einer schlanken und sportlichen Figur. Ihre Begleiterin rollte mit den Augen. “Wie ich schon tausendmal gesagt habe, ich habe meine Panzeruniform nicht umsonst an den Nagel gehängt Anna” seufzte diese. Luna war mit 1,75 m etwas größer als Anna und trug ihre dunkelblonden Haare in einem strengen Pferdeschwanz. Eine Marotte aus Zeiten an der Militärschule. Ihre Augen wirkten aufgeweckt und ihre sanften Gesichtszüge standen im starken Kontrast zur Militärschule. “Ach komm schon Lunalein. Mit deiner Abstammung kann man nicht nicht Panzerfahren wollen”. Anna stieß ihre Freundin an, die sofort auf ihre Knie herab sah. “Musstest du jetzt meine Familie erwähnen?”. Anna seufzte.

“Sorry. Ist mir so rausgerutscht Luna. Ich weiß du bist mit deinen Eltern und deiner Schwester nicht gerade per du im Moment”. Luna starrte nun in Richtung des Spielfeldes und nickte kaum sichtbar, als wäre sie gar nicht da. “Hallo Erde an Luna. Es tut mir leid”. Kurz blinzelte Luna. “Jaja schon gut. Ich kann dir eh nicht lange böse sein”. Anna seufzte. “Bitte überlege es dir. Es haben sich immerhin mal Leute fürs Senshado gemeldet”. Luna seufzte. “Das ist egal. Das letzte Mal als ich die Schrotthaufen die ihr Panzer nennt gesehen habe waren die mehr Rost als Stahl”. Anna schüttelte den Kopf. “Damals als du gewechselt bist vielleicht. Aber wir haben die Dinger grundsaniert über den Sommer. Glaub mir die sind Rostfrei”.

“Selbst WENN diese Schrottkisten rostfrei sind brauchen Panzer Besatzungen um zu funktionieren. Und ich glaube kaum, dass wir überhaupt Schülerinnen mit einem Panzerführerschein haben. Und ich alleine kann aus Rekruten keine Panzerasse machen” erklärte Luna. “Aber man kann es versuchen”. Luna rollte mit den Augen. “Du wirst mich nerven bis ichs tue, oder?”. Grinsend nickte Anna. Nun stieß Luna ein dicken und langen Seufzer aus. “Na schön”. Grinsend klatschte Anna in die Hände. “Super”.


Hamburger Hafen, Schulschiff der Union Mädchenoberschule

Die Union Mädchenoberschule war ein kleiner Fisch im Vergleich zu den Top Akademien der Welt. Es war eine kleine Schule an die junge Frauen aus ganz Europa und der Welt gingen. Das Schulgeld was preiswert, weswegen sich die Schülerinnenschaft bunt aus allen Schichten der Gesellschaft zusammensetzte. Während sich die meisten Schülerinnen von ihren Familien oder Freunden verabschiedeten führte Anna in ihrer Rolle als Schülerpräsidentin ihre beste Freundin Luna zu den Panzern des neu aufgestellten Teams. “Also wo fährst du mich hin?”. Luna saß neben Anna in ihrem Auto. Ein altes VW Golf Cabrio. “Ganz einfach. Während alle anderen ihren Familien und Freunden tschüss sagen habe ich die Panzer in Stellung gebracht und die Crews zusammengetrommelt”. Ohne zu blinken bog Anna von der Hauptstraße des Schulschiffes ab und brachte ein anderes Auto dazu ordentlich in die Eisen zu steigen. “Bitte sag mir du wirst niemandes Panzerfahrerin”. Anna rollte mit den Augen. “Hey ich hab meinen Führerschein. Keine Sorgen ich bin in deinem Team” erwiderte Anna. “Sehr gut. Du bist alles außer Fahrerin” stichelte Luna dann etwas was nur ein noch heftigeres Augenrollen hervorbrachte. Anna parkte den Wagen. “Komm. Ich zeig dir dein Eisenschwein und deine Crew”.


Gelände des Senshado-Clubs, wenig später

Mit vereinten Kräften schoben Anna und Luna das massige Rolltor der Halle auf. Als Luna den Panzer erkannte erhellten sich ihre Augen etwas. Ein Panzerkampfwagen VI Ausführung H1. Viel mehr bekannt als “Tiger I”. Ein schwerer deutscher Panzer aus dem zweiten Weltkrieg der ab 1942 den Panzern der Alliierten mit seiner 8,8 Zentimeter Kanone und seiner massiven Frontpanzerung das fürchten lehrte. Von Afrika über Russland, Italien, Frankreich bis hin zur Endphase auf dem Reichsgebiet war der Tiger ein ernst zu nehmender Gegner der selbst die modernsten Panzer der Alliierten wie den IS-2 oder den M26 Pershing bekämpfen konnte. “Ist das der Panzer der als Monument vor der Schule stand?”. Anna nickte. “Yep. Der Motor wurde generalüberholt und das Geschützrohr mal durchgepustet und das Ding ist wieder Gefechtsbereit”.

“Wir brauchen aber fünf Leute um das Ding effektiv zu bedienen”. Anna nickte und stieß einen schrillen Pfiff aus. Die Fahrerluke in der Wanne sprang auf und ein Mädchen mit Aschblonden Haaren streckte ihren Kopf heraus. “Das seid ihr ja”. Sie kletterte heraus. Mit einem Sprung landete sie auf den Boden vor ihnen. Sie war noch kleiner als Anna, was schon ziemlich schwer war. Aber nun von Vorteil, da man als Fahrer in der Wanne sitzen musste. “Das ist Tia. Sie ist unsere Fahrerin und sie hat den Panzer wieder fahrbereit gemacht”. Tia wischte ihre kleinen Hände an ihrem Arbeitsoverall ab und hielt sie Luna hin. “Tia Meier. Sehr erfreut”. Luna nickte. “Luna. Sehr erfreut”.

“Du bist also unsere Offizierin”. Luna drehte sich um. Vor ihr stand eine groß gewachsenes Mädchen. Über 1,80. Sie trug eine Arbeitshose und ein Tanktop, dass ihre muskulösen Arme zeigte. Ihre schwarzen Haare trug sie in einem kurzen Pixie-Cut. Im Mundwinkel hatte sie einen Zahnstocher auf dem sie etwas herum kaute. In beiden Händen hielt drei Holzkisten mit Munition für das Hauptgeschütz. Luna war beeindruckt. In jeder Kiste waren mehrere Panzergranaten und jeden von ihnen wog um die Zehn Kilogramm. “Und diese reizende Dame ist Zofia. Ehemalige Europameisterin im Kugelstoßen der Damen U19 und jetzt deine Ladeschützin”. Mit einem lauten Geräusch ließ Zofia die Kisten auf dem Boden ab. “Freut mich”. Sie nahm Lunas Hand, wobei die Offizierin aufgrund des hohen Drucks etwas zuckte. “S-Sehr erfreut”.

“Das sind vier”. Tia nickte und kletterte wieder auf die Wanne. Dieses Mädchen hatte viel Kraft im Oberkörper. “Hey Kim komm raus! Die Kommandantin ist da!”. Tia klopfte auf eine der Luken im Turm. Ein weiteres Mädchen kam hinausgestiegen. Sie war schlank, normal groß und verbarg ihre Augen hinter einer dicken Brille. Die schwarzen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. “Das ist Kim. Amateurfunkerin und Schülerin in unserem technischen Zweig. Funkgeräte, Radios, Fernseher ist egal. Sie kann mit allem umgehen” stellte Anna sie vor. “Sehr erfreut”. Luna verschränkte die Arme. “Das ist ein Panzer. Wir haben sicher doch mehr”. Anna nickte. “Na klar. Ihr drei bringt den Panzer auf Vordermann. Ich zeig unserer Oberkommandantin das Team”.

In der nächsten Garage stand ein viel kleinerer Panzer. Ein leichter M3A1 Panzer aus amerikanischer Fertigung. Der M3A1 war leicht und schnell, wodurch die Bewaffnung und Panzerung eher schwach ausfielen. Mit der 37 mm Panzerabwehrkanone war er in den ersten Kriegsjahren noch gut gerüstet, geriet aber schnell ins Hintertreffen. Die Briten setzten ihn im Afrika ein, wo er gute Dienste leistete und die US-Marines schätzten den Panzer beim Krieg im Pazifik gegen die Truppen des japanischen Kaiserreiches. Luna räusperte sich. “Oh. Sorry”. Ein Blondine kam auf Anna und Luna zu. Sie hatte einen Südstaatenakzent. Meerblaue Augen, lange blonde Haare und einen definierten weiblichen Körper. “Ashley Smith. Aber alle nennen mich Ash” stellte sie sich vor. “Luna. Sehr erfreut”. Ash winkte ihre Besatzung heran. “Das sind Lisa meine Ladeschützin”. Sie deutete auf eine junge Frau mit hellbrauner Haut und lockigen Haaren. “Das ist meine Fahrerin Lupita”. Diesmal deutete Ash auf eine junge Latinoamerikanerin. “Und meine Funkerin Grace”. Sie deutete auf ein Mädchen mit kurzem rotbraunem Haar. “Haben sie Kampferfahrung?” fragte Luna. Ash nickte. “Ich war ein Jahr bei der Kavallerie in den Staaten. Genau wie Lupita. Lisa und Grace waren nur bei der Panzerwartung”. Luna nickte. “Lassen sie sie an ihrem Wissen teilhaben. Wir brauchen einen guten Aufklärer” bat Luna die erfahrene Kommandantin. “Yes Ma’am”. Abschließend gab Ash der Oberkommandantin einen Salut.

In der nächsten Garage wartete ein schwerer Panzer auf die Oberkommandantin und die Schülerpräsidentin. Ein sowjetischer KW-1B. Die weiterentwickelste Form des schweren KW-1 mit verstärkter Panzerung und einer längeren Zis-5 Panzerkanone. Der KW-1 war 1941 der Schrecken der deutschen Panzertruppe. Die Panzerung schien undurchdringbar und die Kanone konnte jeden damaligen Panzer zerstören. Mit dem Auftauchen des Tigers war die Ära des KW-1 als König des Schlachtfeldes vorbei. “Ahh Genossin Oberkommandant. Schön sie zu sehen” wurde Luna direkt durch die Kommandantin des schweren Panzers begrüßt. Es war eine junge Russin mit langen hellblonden Haaren, die zu einem Zopf geflochten waren. Mit 1,70 m war sie normal groß. Ihre braunen Augen machten einen recht seriösen Eindruck. “Jekathrin Fjodorow”.Urplötzlich schien der Oberkommandantin ein Licht auf zu gehen. “Wir haben uns schon einmal getroffen”. Jekathrin nickte. “Jawohl. Ich habe an der Bagration einen IS-2 kommandiert. Wir trafen vor zwei Jahren im Finale aufeinander als ihre Einheit meine flankiert hat”. Luna nickte. “Genau. Ihr Panzer hielt sich alleine. Daran erinnere ich mich weil sie uns so lange aufgehalten haben, dass unser Schlachtplan in die Hose ging”. Jekathrin wandte sich zu ihrem Panzer um. “Das sind meine getreuen Genossinnen. Irina, Mariya, Olga und Zarina”. Neben dem Panzer hatte sich der Rest der Besatzung aufgestellt. Zwei Russinnen, eine Polin und eine Kasachin. “Auf eine gute Zusammenarbeit”. Die Kommandantin nickte. “Wir sind keine Feinde mehr. Nach dem Schulwechsel sind wir jetzt alle Genossen”.

Der nächste Panzer war wieder weniger imposant. Ein britischer Valentine Mk III Infantry Tank. Die Infantry Tanks der Briten waren langsam, aber gut gepanzert im vergleich zu anderen mittelschweren Panzern. Die Bewaffnung bestand aus einem Maschinengewehr und einer 40 mm Two Pounder Kanone. In den ersten Kriegsjahren noch sehr Potent. “Elizabeth Chard. Tank Corps der Montgomery Mädchenakademie”. Vor Luna stand die Kommandantin des Panzers. Eine junge Engländerin die das richtige britische Englisch sprach. The Queen's English. Ihre braunen Haaren waren zu einem langen Zopf geflochten, wie es bei den meisten Militärschulen vorgegeben war. Sie war etwa so groß wie Luna und sie hatte eine fast schon royale Erscheinung. Sie entbot ihr den britischen Salut mit der Handfläche nach außen zeigend. “Luna Schwarzdorn. Rommel Mädchenakademie”. Sie salutierte ebenso. “Ich habe schon gehört, dass sie hier sind. Ich konnte es nicht glauben. Dass sie gerade die Schule verlassen die von ihrer Familie quasi aufgebaut wurde”. Lunas Magen verkrampfte sich als sie an ihre Familie denken musste. “Irgendwer muss ja die erste sein”. Elizabeth nickte kurz als sie merkte wie unangenehm es ihr war. “Wir stehen ihnen zur Verfügung. Meine Crew ist mit mir übergetreten. Das ist meine Fahrerin Molly”. Sie deutete auf ein junges irisches Mädchen mit dickem rotbraunem Haar die mit den Händen in den Taschen auf dem Turm des Valentines saß. “Und meine Ladeschützin Mirren. Wir sind ein Team und waren gemeinsam in Frankreich und Afrika”. Anerkennend nickte Luna. “Erfahrung ist etwas, dass wir gut gebrauchen können”.

Erneut erwartete sie ein mittelschwerer Panzer. Diesmal aus der französischen Waffenschmiede Somua. Der Somua S35 war einer der besten Panzer die die Franzosen während der Schlacht um Frankreich 1940 in Feld führten. Ausgestattet mit bis zu 55 mm Panzerung und einer 47 mm Panzerabwehrkanone war der S35 zu Anfang den deutschen Panzern überlegen. “Ein französischer Panzer?” fragte Luna mit gehobener Augenbraue. “Oui. Ein Problem damit?”. Aus der Turmluke schaute ein Mädchen etwas finster drein. Ihre schwarzen Haare waren etwa kinnlang und sehr glatt. Ihre Haare standen in starkem Kontrast zu ihren blauen Augen und ihrer hellen Haut. “Verzeihung”. Luna streckte ihre Hand aus, doch die Französin ignorierte die ausgestreckte Hand und gab der Oberkommandantin die üblichen Wangenküsse, mit denen sich die Franzosen begrüßten. Etwas Perplex stand Luna einen kurzen Moment da bis sie sich wieder gefangen hatte. “Camille LaPadite. Kochclub. Das sind meine Fahrerin und meine Ladeschützin. Louanne und Chloe”. Louanne hatte schwarzen gewelltes Haar und eine leicht gebräunte Haut, während Chloe einen Kopf kleiner war als ihre Kameradinnen. “Ich hoffe sie können mit einem Panzer so gut umgehen wie mit einem Kochlöffel” stichelte Luna etwas. “Verlassen sie sich drauf”.

Und zum Schluss fand sie eine Selbstfahrlafette vor. Eine italienische Semovente da 75/18. Das Fahrgestell eines mittelschweren italienischen M14/41 Panzers wurde zu einem turmlosen Panzerjäger umgebaut. Ein niedriges Profil und eine umgebaute 75 mm Gebirgskanone machten daraus einen der tödlichsten italienischen Panzer des Krieges. “Bon Giorno”. Ein Mädchen mit leicht gebräunter Haut und schwarzen Locken kam auf die zwei Besucher zu. “Wir kennen uns. Giulia, richtig?” fragte Luna. “Si. Giulia Sacci. Roma Mädchen Militärschule. Wir haben uns bei einem Manöver in Nordafrika getroffen, o?”. Luna nickte. “Sehr gut. Das sind meine Fahrerin Francesca und meine Ladeschützin Bianca”. Beide Mädchen hatten schwarze Haare. Francesca hatte eine Sonnenbrille in ihre langen schwarzen Haare gesteckt während Bianca ihre Haare mehr militärisch konform trug. Besonders auffällig war das goldene Kreuz, dass sie um den Hals trug. Katholikin. “Haben sie auch Erfahrung?”. Francesca schüttelte den Kopf. “No, sfortunatamente no. Ich war Fahrerin beim Nachschub und Bianca war Feldköchin. Aber il capitano wird uns alles beibringen”. Luna nickte. “Da bin ich mir sicher. Gutes gelingen”.


Schulschiff, Parkplatz, Abends

Anna war mit Luna zu einem Parkplatz gefahren von dem man das Meer aus sehen konnte. Gerade ging die Sonne unter. “Und? Was hälst du von unserem Team?” fragte Anna. “Ich habe schlechteres erwartet” gestand Luna. “Darauf stoßen wir an”. Luna winkte ab. “Danke, aber ich war nie ein Typ für Sekt”. Nun grinste Anna. “Darum hab ich Bier”. Sie streckte sich zum Rücksitz und öffnete eine Kühlbox. Sie reichte Luna eine Dose. “Oh wie stilvoll”. Mit einem Zischen öffnete Luna die Dose. “Tja wir sind hier nicht an deiner teuren Rommel Privatakademie”. Beide lachten kurz. Es war spaß. “Wie lange haben wir um sie auf Vordermann zu bringen?” fragte Luna nachdem sie einen Schluck des kühlen Biers genommen hat. “Die offizielle Liga startet im Frühjahr. Bis dahin haben wir einige Freundschaftsmatches”. Anna klopfte sich eine Zigarette aus dem Softpack und hielt es auch Luna hin. “Nein danke. Ich rauch nicht mehr” lehnte sie ab. “Tja dein Pech”. Mit einem Zippo zündete sie die Zigarette an. Stille. “Meinst du wir können gewinnen?” fragte Anna dann. “Naja. Ist zwar etwas überambitioniert, aber es ist schon verrückteres passiert”. Die Schülerpräsidentin hob ihre Dose. “Darauf trinken wir”.


Panzer:


Bezeichnung: Panzerkampfwagen VI “Tiger I” Ausführung H1
Typ: Schwerer Panzer
Produktionsland: Deutsches Reich
Besatzung: 5 (Kommandant, Schütze, Ladeschütze, Funker, Fahrer)
Antrieb: Maybach HL-230 12 Zylinder Benzinmotor (650 PS)
Masse: 57 t
Länge: 8,45 m
Höhe: 3 m
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h/20 km/h (Straße/Gelände)
Reichweite: 100 km/60 km (Straße/Gelände)
Panzerung: bis zu 110 mm (Turm/Wannenfront)
Bewaffnung: 88 mm Kwk 36 L/56
*Sekundärbewaffnung: 2 x 7,92 mm IS Maschinengewehr 34


Bezeichnung: M3A1 “Stuart”
Typ: Leichter Panzer
Produktionsland: USA
Besatzung: 4 (Fahrer, Funker, Ladeschütze, Richtschütze/Kommandant)
Antrieb: Continental W-670 (250 PS)
Masse: 12,7 t
Länge: 4,52 m
Höhe: 2,64 m
Höchstgeschwindigkeit: 58 km/h (Straße)
Reichweite: 120 Kilometer
Panzerung: bis zu 51 mm
Bewaffnung: 37 mm M5 Kanone
*Sekundärbewaffnung: 3 x 7,62 mm M1919 Browning


Bezeichnung: KW-1B
Typ: Schwerer Panzer
Produktionsland: Sowjetunion
Besatzung: 5 (Fahrer, Funker, Schütze, Ladeschütze, Kommandant)
Antrieb: V-12 12 Zylinder Dieselmotor (600 PS)
Masse: 45 t
Länge: 6,75 m
Höhe: 2,7 m
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Reichweite: 200-240 Kilometer
Panzerung: bis 90 mm (Turm und Wannenfront)
Bewaffnung: 76, 2 mm M1941 Zis-5
*Sekundärbewaffnung: 3 x 7,62 mm DT MG


Bezeichnung: Infantry Tank Valentine Mk III
Typ: Infanteriepanzer/Mittelschwerer Panzer
Produktionsland: Großbritannien
Besatzung: 3 (Fahrer, Ladeschütze, Schütze/Kommandant)
Antrieb: AEC A190 Dieselmotor (210 PS)
Masse: 16 t
Länge: 5,41 m
Höhe: 2,2 m
Höchstgeschwindigkeit: 24 km/h
Reichweite: 140 km (Straße)
Panzerung: bis zu 65 mm
Bewaffnung: 40 mm QF 2-Pounder
*Sekundärbewaffnung: 7,92 mm BESA MG


Bezeichnung: SOMUA S-35
Typ: Mittelschwerer Panzer
Produktionsland: Frankreich
Besatzung: 3 (Fahrer, Funker, Kommandant/Schütze)
Antrieb:SOMUA V-8 Benzinmotor (190 PS)
Masse: 19,5 t
Länge: 5,38 m
Höhe:  2,62 m
Höchstgeschwindigkeit: 41 km/h/ 32 km/h (Straße/Gelände)
Reichweite: 230 km /130 km (Straße/Gelände)
Panzerung: bis zu 55 mm
Bewaffnung: 47 mm SA 35
*Sekundärbewaffnung: 7,5 MAC mle 1931 MG


Bezeichnung: Semovente da 75/18
Typ: Selbstfahrlafette/Panzerjäger
Produktionsland: Italien
Besatzung: 3 (Fahrer, Ladeschütze, Kommandant/Schütze)
Antrieb: M41 V8 Diesel (143 PS)
Masse: 14,4 t
Länge: 4,92 m
Höhe: 1,85 m
Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h
Reichweite: 230 km
Panzerung: bis zu 50 mm
Bewaffnung: 75 mm L/18 Modello 34
*Sekundärbewaffnung: 8 mm Breda 38 MG
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