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~In another World, in another Life… Maybe?

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P16 / Het
Don Quichotte Rocinante / Corazon Eustass 'Captain" Kid Monkey D. Ruffy OC (Own Character) Trafalgar Law
10.04.2022
23.09.2022
7
10.820
7
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Dieses Kapitel
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23.09.2022 2.806
 
„Wirklich reich ist ein Mensch nur dann,
wenn er das Herz eines geliebten Menschen besitzt.“
(Greta Garbo)

Once upon a Time…

Isabel war aufgeregt, keine Frage, dennoch konnte sie es kaum erwarten, das Auto zu verlassen. Um ihr Kostüm noch zu vollenden, klappte sie schnell noch den Beifahrerspiegel herunter, um sich die Lippen mit einem dunkelbraunen, fast schon schwarzen Lippenstift nachzuziehen. Sie spitzte die Lippen, öffnete den Mund und ließ sich richtiggehend Zeit dabei.

Was sie jedoch nicht mitbekam, war, wie sie der Fahrer des Wagens beobachtete. Law schluckte, während er aus dem Augenwinkel verstohlen haargenau mitverfolgte, was für anziehende Bewegungen die Blondine mit ihrem Mund vollführen konnte. Da formten sich plötzlich gewisse Fantasien in seinem Geist…

Seinen Blick musste er kurz gänzlich abwenden, um mit der Hand durchs Haar zu wischen. Sein Hut fiel ihm dabei herab, was seine Beifahrerin bemerkte. „Hier, deine „Verkleidung““, dabei betonte sie das Wort noch extra, war sie wohl nach wie vor nicht mit seiner Kostümierung einverstanden. Sie hatte vorhin mitbekommen, dass er auch auf derselben Party wäre und hatte es etwas schlecht aufgefasst. Es schien wohl, dass sie keine Aufpasser gebrauchen konnte. Da wunderte es einen, was die Gute heute noch alles vor hatte, ne?

Nur noch mehr Grund, ihre geplusterten Wangen, da sie für kurz eingeschnappt reagierte, gekonnt zu ignorieren, auch wenn der Anblick für ihn auch noch so süß war und er es gerne wieder, fast schon absichtlich bei ihr provozieren möchte…

Aber wie auch immer, Law nickte dankend, nahm den Hut und drückte ihn sich auf den Kopf, um ihn zudem tief in die Stirn über die Augen zu ziehen. Somit bekam er nur das Geräusch einer sich öffnenden und wieder schließenden Autotür mit. „Viel Freude…“, nuschelte er ihr noch hinterher, musste selbst aber noch eine Weile im Auto ausharren, um runterzukommen.

Unvorstellbar für ihn, dass die Blondine sogar mit solch Nebensächlichkeiten „anzuheizen“ wusste. Kam nur noch, dass sie seinen Namen ihm ins Ohr hauchte, und es wäre mit seiner rationalen Zurückhaltung vorbei!

Law brauchte hier klarerweise eine Bewältigungsstrategie! Erstmal tief durchatmen und dann… Von einem plötzlichen Klopfgeräusch gegen das Fahrerfenster aufgeschreckt, verschluckte sich Law anständig, sodass er husten musste.

Der Übeltäter, der ihn so erschreckte, war Shachi, der Rothaarige der beiden Partyveranstalter. Nochmals klopfte er nun energischer gegen die Scheibe, sodass Law unter seinem Gekeuche nun sich abmühte, die Tür zu entriegeln und zu öffnen.

Shachi zog die Tür noch weiter auf und war dem Dunkelhaarigen gleich zur Stelle. „Yo, Law alles klar bei dir? Die hat dir wohl ordentlich zu schaffen gemacht, ha? Hehe~“, grinste er und schlug dem Medizinstudent auf den Rücken.

„Was- Was meinst du?“, keuchte Law, war dann aber im Begriff auszusteigen, um durchzuatmen und sich wirklich erstmal beruhigen zu können. Geschafft lehnte er sich an der Seite des Wagens an. „Geht’s wieder?“ Shachi wartete noch das Nicken ab, dann entspannte auch er seine Haltung und legte seinen Ellbogen abgestützt auf die offene Autotür, um sich mit der anderen Hand seine Brille nach vorne zur Nasenspitze zu schieben.

Hintereinander folgend, hob er andeutend mehrmals die Brauen. „Na, ich meine den heißen Feger, der vorhin ausgestiegen ist…“ Dann spitzte er noch die Lippen und formte einen geworfenen Kuss, indem er die Hand hob mit Daumen und Zeigefinger zu einem „Okay“ oder „Vorzüglich“ geformt. „Göttliches Kaliber~♥“

Worte, die Law natürlich übel aufstießen! Fast schon ruppig dem anderen gegenüber, ergriff er die Tür, sodass der andere zurückweichen musste, um nicht in die zugeworfene Autotür seine Finger eingeklemmt wiederzufinden. Den lästigen Kerl loswerden wollend, wandte Law sich ab, schloss den Wagen ab und machte sich dann auf den Weg um den Wagen herum.

„Hey Law, warte! Bist du jetzt sauer, oder wie?“, wollte der rothaarige Mitstudent sogar mittels Gestik wissen und lief ihm nach. Seufzend blieb Law stehen, um über die Schulter dann doch etwas zu erwidern. Dabei bemerkte er auch die Klamotten des Mannes. Wie es aussah, trug er schwarz, doch sein Shirt war vorne weiß, sehr passend zu seinem Lieblingshut, eine dunkle Schildkappe mit Killerwalgebiss und womit er nun mit einfachen Handgriffen sich als Killerwal verkleidet hatte.

„Sie ist meine -Schwester… Also halt die Finger still, wenn ich sie dir nicht beim nächsten Kurs „aus Versehen“ mittels Skalpell abschneiden soll.“ Law hatte seinen Satz so trocken formuliert, dass Shachi wohl nicht ganz wusste, wie er es gemeint hatte. Bloß als Spaß oder doch nicht???!!! Er lachte etwas gezwungen, kam dann aber an ihn heran, um auf seine Schulter zu klopfen.

„Haha… wusste gar nicht, dass du ´ne Schwester hast“, sagte er die Situation etwas auflockern wollend. Law brummte bloß, aber kein ungewöhnlicher Sachverhalt, schien der Dunkelhaarige einfach eine harte Nuss zu sein.

Shachi hätte sich jedoch erhofft, dass er und Peng endlich zu diesem missmutigen Eigenbrötler durchgedrungen wären. Immerhin hatte der Dunkelhaarige dieses Mal zu einer Party ja zugesagt. Die Atmosphäre war etwas drückend, auch weil Law seine Hand wie eine lästige Fliege mit einem Schulterzucken abschüttelte. Shachi wollte sich die Stimmung aber nicht vermiesen lassen.

Nun an der Eingangstür angelangt, streckte er dem Größeren noch etwas entgegen. Er hatte sich schon gedacht, dass manche nicht gerade von einer Kostümparty angetan waren, sodass Peng und er allerlei „Last Minute“ - Verkleidungen vorbereitet hatten. Shachi wollte sich an die jeweiligen Mottos der Partys einfach halten… so ein Ding von ihm.

„So ja, wie auch immer, da es heute ja eine Kostümparty ist, muss ich dich „bitten“ wenigstens das hier aufzusetzen!“ In der Hand hielt der Rothaarige eine dunkle Sonnenbrille, die eine breite Nase und einen falschen Schnauzer anhaften hatte. Law verzog schon das Gesicht und wollte zu seiner winterlichen Fellmütze verweisen, da man jene im Sommer doch nicht trug, ergo wäre er ja „verkleidet“. Leider aber erkannte der Kerl sein Vorhaben und schüttelte bereits den Kopf.

„Nix da! Sogar Eustass Kid, der Draufgänger, trägt immerhin eine rote Clownsnase“, grinste Shachi und wartete. Laws Augen formten sich zu Schlitzen. Kurz überlegte er, doch dann gewann wohl sein Konkurrenzdenken. Er ergab sich seinem Schicksal, wollte er ja auch immerhin ein Auge auf Isabel haben.

Während er sich also die Brille plus Fake-Schnauzer und Nase aufsetzte, öffnete Shachi zufrieden die Eingangstür. Wo auch schon eine aufgedrehte hellbraunhaarige, kleine Zwergin aus heiterem Himmel erschien. Sie wirkte leicht angetrunken, da ihre Bewegungen und ihr Auftreten so „überschwänglich“ wirkten. Zu seinem Pech verteilte die Kleine zudem auch allerlei Konfetti, welches sie überall hinwarf oder einem sogar direkt ins Gesicht.

So auch Law, der bloß starr die Papierschnipsel vom Mund wegpustete. Sagen tat er aber nichts, harrte stattdessen aus und ließ bloß seine Kiefermuskulatur arbeiten. Anspannend, um ein böses Kommentar vorzubereiten, doch dann wieder entspannend, da es wohl weniger Aufwand wäre die Situation einfach hinzunehmen und zu hoffen, sie ginge schnell vorüber.

„Hehe, Shach´, was für ein Sahneschnittchen hast du denn da mitgebracht?“ Die junge Frau wollte schon nach Laws Kostümierung greifen, doch ein blonder Kerl hinderte sie daran. „Koala, jetzt mach mal Pause“, sagte er, schenkte Law aber als Warnung gleichmal mehrere eindeutige, böse Blicke entgegen.

„Aww, Saboooo, da bist du jaaa… Hab dich vermisst~♥“, schnurrte Koala überschwänglich, lag dem Blonden nun schon um den Hals, der sie mit sich zusammen erstmal vor die Tür verfrachtete, um vermutlich einen klaren Kopf zu bekommen.

„Yo Sabo, geht ihr schon? Ich dachte, du und Ace seit erst vorhin angekommen?“, fragte Shachi mit einer Hand am Türknauf nach. Indes sah sich Law schon mal im Vorraum um. Im Hintergrund konnte er durchaus noch die Antwort des Blonden vernehmen. „Nah, nur kurz Luftschnappen/Ausnüchtern, doch lange schafft sie es wohl nicht mehr…. Ace ist aber gerade sowieso anderweitig beschäftigt. Er baggert gerade ´ne Blondine an…“

Daraufhin hörte man ein Kotzgeräusch und auch Shachi schloss, die Nase rümpfend, die Tür. Law wiederum hatte nun richtiggehend Stress ins Innere zu kommen, an den unzähligen Girlanden vorbei, scannte er jedes Gesicht ab, auf der Suche nach Isabel.

Er befürchtete nämlich, dass mit „der Blondine“ sie gemeint war! Das Licht war schummrig und die Musik so laut, dass man nicht mal ein Gespräch aus nächster Nähe verstehen konnte, geschweige denn, dass es ihm möglich wäre das laufende Getuschel auf der anderen Seite des Raums mitzubekommen!

Isabel stand am Buffett, wo Punch ausgeschenkt wurde, und leider Gottes befand sich daneben gemeinter Sunnyboy, der Spitzenfootballspieler, Portgas D. Ace! Woher er ihn kannte? Na, von der Highschool her und auch weil er der Stiefbruder vom Strohhut war. Damals hatte es schon immer Gerüchte um seine Person gegeben, er hätte schon wieder jemanden am Start… kurzum, dieser Ace war ein Weiberheld, wie er im Buche stand.

Einen Kerl, den er gerne weit weg von Isabel wissen wollte! Zuerst aber lehnte Law sich nun an der Wand neben dem Durchgang an, verschränkte die Arme, um die beiden weiterhin beobachten zu können. Er würde nur eingreifen, wenn es nötig war! In ihm drinnen schien es jedoch gehörig immer mehr anzufangen zu brodeln…

~~~~

Nicht unweit von Trafalgar Law fand sich Eustass Kid ebenso in der Observation wieder. Er stand an der Treppe, von wo aus er gleich zwei interessante Vorfälle mitbekam: Links hielt sich diese Boa auf, eine langbeinige, dunkelhaarige Schönheit, von der eigentlich jeder Kerl träumte, man die Frau, aber nicht bekam… Doch wie auch immer, ulkiger Weise hatte genau diese Boa sich in ein Fleischkeulen-Kostüm geschmissen, nur damit Luffy, diese Gummibirne, sie bemerkte. Was wohl astrein zu funktionieren schien…

Der Kerl hing an ihr, wie eine Klette, oder mehr an ihrer nach Fleisch riechenden Note. Sie musste sich ernsthaft sogar etwas Fleischgeruch aufgetragen haben. Tja, im Kostümverleih „Bara Bara Festival“, was ein Kerl namens „Buggy, der Clown“ führte, war wirklich allerlei Schräges zu finden. Es gab sogar Süßigkeiten mit unterschiedlichen, manchmal unorthodoxen Geschmacksrichtungen, wie Fuß- oder Achselgeruch…

Kid schüttelte es richtig durch, wenn er sich an seine ersten Kostproben im Zuge einer Mutprobe zurückerinnerte. Doch wie auch immer, Kid lachte brummend auf, drehte dann aber den Kopf in Richtung Trafalgar. Jener schien wahrlich eindeutig ´nen Drink zu vertragen~ Er folgte dem Blick des Dunkelhaarigen und schüttelte amüsiert den Kopf. Dann jedoch marschierte er Richtung Küche, um sich dort ein neues Bier zu besorgen, ebenso eines für den Möchtegern-Dok.

Unerwartet für Eustass Kid erschien dann auf einmal eine Frau am Hintereingang, die zur Tür hereinschneite. Seine Augen weiteten sich und er hielt mitten in seinem Tun inne. Somit schwappte wohl langsam das Bier über…

Die Pinkhaarige reagierte auf ihn skeptisch, doch dann kam sie ihm zur Hilfe. „Hey, pass auf, dir geht das flüssige Gold über!“ Sie eilte heran, ergriff seine Handgelenke, was auf der Stelle ein regelrechtes Bitzeln über seine Haut fegen ließ. Mit ihrem Blick allein sorgte sie, dass seine Kraft nachließ…

Ohne Weiteres schaffte sie es ihm den Bierbecher aus der Hand zu nehmen, so wie den Ausschank des Bierfasses in Sicherheit zu bringen, aber ihn auch abzustellen/zu verschließen. Sie beäugte ihn, doch er konnte sie nur mit geweiteten Blick anstarren. „Hey, du bist doch der Kleine, den Killer früher oftmals im Schlepptau hatte?“

Da er nicht reagierte, runzelte die Pinkhaarige die Stirn, belächelte ihn dann aber und trank folgend ungeniert einfach so, mir nichts, dir nichts, aus seinem Becher. „Na dann, ich muss mal…“, zwinkerte sie, stellte den leeren Becher ab und verabschiedete sich dann in Richtung Wohnzimmerbereich. Kid selbst brauchte jedoch noch eine Weile, bis er wieder zu sich selbst kam. „Fuck, das war Bonney…!?!“, murmelte er, rieb sich übers Gesicht, um sich dann erstmal geschafft an der Küchentresen hinter ihm anzulehnen, beide Arme abgestützt.

Eine Sache bereitete ihm nun aber gehörig Kopfzerbrechen. Was hatte Bonney jetzt bitte mit Killer zu schaffen? Jener war erst kürzlich wieder nach einer langjährigen Absenz in der Stadt und so hatte Kid ihn sogar ausnahmsweise überreden können, hier heute für die Party als DJ aufzulegen, da sie mittlerweile alle diesen Apoo satthatten!

Doch dies war nun eine Nebensächlichkeit. Er runzelte die Stirn, wollte sich dann aber auf den Weg zu Killer machen, um von seinem alten Bro vielleicht das ein oder andere in Erfahrung zu bringen. Soweit er wusste, wollte der Blonde bloß jemanden hier besuchen und würde leider nicht lange bleiben. Schade, wie Kid fand, hätte er doch gerne etwas mehr Zeit mit seinem Kollegen verbracht, aber naja, echte Männer nahmen sowas hin. Kid vertrat hier streng die Devise: Bros for Life, may come whatever!

Sich noch sein Bier auffüllend, aber ein zweites nun für Killer mitnehmend, ging auch Kid wieder zurück in den Wohnzimmerbereich, wo man die Terrassentüren geöffnet und draußen auf der Terrasse das DJ Bult und die Lautsprecher aufgebaut hatte. Kaum das Kid jedoch um die Ecke war, blieb er augenblicklich stocksteif stehen. Seine Augen ein weiteres Mal geweitet, ob des Anblickes, der ihm geboten wurde…

Nach einer Weile senkte er den Kopf, trank dann aber Bier eins und zwei in einem Zug aus, nahm sich ruppig auch die Clownsnase ab und warf sie in einen der Becher, die er dann dem nächstbesten einfach in die Arme drückte. Dann wandte sich der bullige Kerl ab, um schnurstracks in Richtung Eingangstür zu rauschen…

~~~~

Trafalgar Law sah Eustass verduften, seine Lippen mitfühlend zu einem Strich zusammengedrückt, dann glitt sein Blick ebenso hinaus in Richtung DJ. Dort knutschten gerade wild eine pinkhaarige Frau und ein blonder Hüne herum, während der Mann nebenbei versuchte die Schallplatte passend zum Song laufen zu lassen oder zu stoppen. Es klang im Moment etwas abgehackt, doch schien sich wegen dem steigenden Alkoholpegel niemand darum zu scheren.

Ein hellklingendes Kichern riss Law dann jedoch aus seinen Beobachtungen und so sah er zur Quelle des Geräusches. Er sah, wie sich Isabel im Moment wohl köstlich zu amüsieren schien, auch becherte die Gute den Punch fast schon wasserfallartig. Dieser Ace hatte ihr wohl ein Trinkspiel näher gebracht, doch leider verlor sie immer und musste trinken. Dem Dunkelbraunhaarigen schien es zu gefallen, vor allem da er nun sogar seinen Arm über ihre Schultern legen durfte.

Law kniff die Augen zusammen und drückte sich in Nullkommanichts von der Wand weg. Erst mitten im Gehen, lockerte er seine verschränkten Arme, um wenig später dann auch schon neben Isabel seinen Auftritt zu machen. Dieser Ace war gerade dabei ihr einen vollen Becher zu übergeben. Sie streckte freudig die Hände danach aus, doch Law kam ihr zuvor und nahm ihr den Becher eiskalt weg. „Ich denke, das da ist meiner!“ Seine Stimme streng, sowie sein Blick warnend an den Jüngeren gerichtet.

Ace hob bloß eine Augenbraue, lockerte den Arm um die Blondine und lehnte sich dann locker lässig an den Tisch mit den ganzen Leckereien an. Gleichzeitig aber stopfte er sich auch eines der Brötchen in den Mund. „Und du bist?“, kaute er, den Dunkelhaarigen mit der lächerlichen Kostümierung musternd.

„Hey DU! Das ist meins!“, unterbrach Isabel den Anstarr-Wettbewerb der beiden Männer. Sie reckte nach ihrem Becher, doch ihr „Bruder“ hob ihn nur höher außer Reichweite. Auch sich gegen seinen Brustkorb drückend und sich nochmals länger machend, schien nicht zu funktionieren. Bel zog eine Schnute… doch die Worte des Dunkelhaarigen ließen sie schnell ihren Missmut vergessen. „Der Becher ist eh leer“, meinte er und trank schnell, die Augen dabei zusammenkneifend, „besser du holst dir in der Küche Nachschub. Da soll es auch noch härteres Zeugs geben…“

Er log, was auch Ace zu wissen schien, doch die Blondine ließ sich ganz leicht abwimmeln. Als hätte sie jetzt etwas anderes im Sinn, ging sie weg, dabei sie beide vollkommen vergessend und ignorierend. Law verhalf ihr noch auf den richtigen Weg, mit der Hand sie am Rücken fortschiebend, um sich dann aber an den anderen Kerl zu wenden.

„Ich denke, sie hat erstmal genug! Findest du nicht?!“ Mehr eine klare Ansage als eine Frage, was Ace abwehrend die Handflächen erheben ließ. Im nächsten Moment wandte sich Law dann ab, um Isabel zu folgen…. Nur leider schien er sie erstmal aus den Augen verloren zu haben, er reckte den Hals, sah sich um, doch sie war nicht auffindbar, sodass Law lieber mal einen Zahn zulegte, um in die Küche des Anwesens zu gelangen. Dass ihn dabei der Blick des Dunkelbraunhaarigen verfolgte, bekam er nicht mit…

Trafalgar Law hatte nun aber andere Sorgen. Erstens musste er Isabel finden und dann zusehen, wie er sie später dann nach Hause bekam. Leider hatte ihr Verhalten ihn dazu gebracht zu trinken und so müsste er sein Auto hier heute zurücklassen. Er überlegte schon Shachi oder Peng Bescheid zu geben, doch kaum, dass er im Flur um die Ecke bog, schaukelte eine Person an Seidenschals, die an der Treppe angebracht waren, darunter im Raum hin und her.

Die Person kicherte hell, eine Frauenstimme und wenn er sich jetzt nicht verguckt hatte, war es eine Blondine… Isabel!

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