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[Toxische Liebe, toxische Beziehung]

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Het
Eric Cartman Leopold "Butters" Stoch
10.04.2022
24.06.2022
6
7.013
 
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10.04.2022 1.151
 
Betaleserin: Kiara Snape-Malfoy Danke ♡♡♡

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[Ich mag dich echt] [13:05 ✓✓]

Butters‘ himmelblaue Augen lasen, was er geschrieben hatte. Jedoch ist das nur ein kleines Trostpflaster, für das, was er Butters angetan hatte. Auf seine Tastatur starrend, begann Butters, ihm eine Nachricht zu verfassen.

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10. Oktober 2013
South Park, Colorado
Kirschhof Street 201
Butters‘ braunes Haus

Kapitel 1 Wie jeden Tag in der Früh, saß der Blondschopf Butters vor seinem Computer und klickte sich durch seinen YouTube Verlauf, denn er war auf der Suche nach einem bestimmten Lied, welches er sich vor einiger Zeit angehört hatte. Wie aus heiterem Himmel erschien plötzlich eine private Nachricht auf seiner Facebook Seite.

Er zögerte nicht, um sie sich durchzulesen, denn er vermutete nichts Schlimmes dabei. Also klickte er auf die Facebook Seite, welche sich neben YouTube in seinem Verlauf befand und sah, dass ihm tatsächlich jemand schrieb. Am Kopf kratzend, dachte er sich, woher er wohl diese Person kannte. Ihm fiel es nicht ein.

08:37

Eric Cartman
[Moin]

Sofort tippte er auf die Tastatur, um herauszufinden, woher er diese Person denn kannte und wer die Person wahr. War es vielleicht jemand Wildfremdes, den er noch nie zuvor gesehen hatte?

[Wer bist du?]
[Woher kennen wir uns?]


08:42

Eric Cartman
[Ich bin Eric Cartman und]
[wir kennen uns von der Schule]

[Du meinst die Grundschule?]
[Ach, jetzt kann ich mich an dich erinnern]
[Bist du nicht der, dem ich]
[damals einen Bleistift geliehen habe?]


08:47

Eric Cartman
[Genau der bin ich]

[Das kommt plötzlich, was ich jetzt scheibe]
[aber magst du dich mit mir mal treffen?]


08:51

Eric Cartman
[Sehr gerne]
[Wo magst dich treffen?]

[Ich weiß nicht]
[Schlag du einen Ort vor]


08:55

Eric Cartman
[Sag du...]
[Hab keinen bestimmten Ort…]

Wie wäre es mit City Wok?


09:02

Eric Cartman
[Wie du willst…]
[Richte mich nach dir…]
[Uhrzeit?]

13:00 Uhr?


09:05

Eric Cartman
[Super…]
[Freu mich…]

Während die Beiden schrieben, dachte sich Butters, wie es wohl sein würde, wenn sie sich treffen würden. Schließlich sahen sie sich einige Jahre nicht mehr und er war schließlich keine zehn Jahre mehr. Immerhin war Butters jetzt fünfundzwanzig Jahre alt. Auch dachte er darüber nach, was wohl aus Eric geworden wahr. Wie ist es dem so ergangen? Was machte er wohl jetzt beruflich?

Schließlich fuhr er seinen Computer runter, knipste den Bildschirm aus und stand auf, nachdem es schon halb eins war. Immerhin müsse er sich jetzt mit Eric treffen. Er flitzte schnell in den Korridor, schlüpfte in seine Schuhe und zog seine Jacke an, ehe er das Haus verließ. Schnell stieg er auf sein Fahrrad und fuhr los.

Es dauerte ungefähr fünfundzwanzig Minuten, ehe er ankam und auf die Uhr sah. Es war genau 12:55 Uhr. Er war also zu früh dran. Aber das machte ihm nichts aus, denn er wollte lieber derjenige sein, der warten musste, anstatt sein Gegenüber warten zu lassen. Er wartete und wartete. Um ihn herum, trafen sich fröhliche Menschen, die sich gemeinsam zu Tisch setzten und etwas bestellten. Nur er war derjenige, der keine Begleitung hatte. Seine Freude erlosch.

Nochmals warf er einen Blick auf die Armbanduhr, denn es war bereits 13:45 Uhr. Langsam ging ihm die Geduld aus, aber er wollte noch fünfzehn Minuten warten. Wer weiß, vielleicht verspätete sich die Person bloß. Aber auch nachdem es Punkt vierzehn Uhr war, ließ Eric sich nicht blicken. Enttäuscht und traurig darüber, stieg er auf sein Fahrrad und fuhr nach Hause. In all der Zeit, kam er sich verloren vor und im Stich gelassen. Er fühlte sich versetzt.

Zu Hause angekommen, schaltete er seinen Computer wieder ein und wartete, bis dieser hochfuhr. Danach öffnete er Facebook und klickte wieder auf Erics Nachrichtenverlauf und las sich sicherheitshalber nochmals die Zeit durch, aber da stand dreizehn Uhr. Er zweifelte anfangs, ob er sich nicht verschrieben hätte, aber das Treffen war nun mal um dreizehn Uhr abgemacht worden.

[Ich habe auf dich gewartet, Eric]


14:41

Eric Cartman
[Ich war da…]

[Wann warst du da?]


14:45

Eric Cartman
[Um 13 Uhr]
[War da…]

[Ich glaube es dir nicht]
[Wieso hast du mich warten lassen?]
[Und bist dann nicht mal aufgetaucht]


14:48

Eric Cartman
[Ich sagte doch ich war da…]

[Das glaube ich dir nicht]


14:52

Eric Cartman
[Na dann]
[Bye]

[Warte, Eric]


14:55

Eric Cartman
[Was noch?]

So schrieben die Beiden weiter. Butters war traurig und leicht deprimiert, aber er wollte unbedingt sehen, was aus Eric geworden ist. Deswegen verabredeten sich die zwei erneut, nur zu einem anderen Zeitpunkt. Jetzt wollten sie sich um 18:00 Uhr treffen. Und auch jetzt noch, beeilte sich der Sprössling namens Butters, um erneut rechtzeitig dort anzukommen, aber diesmal sollte das Treffen im großen Einkaufszentrum stattfinden. Und auch dieses Mal, kam Butters pünktlich an, aber Eric war nicht hier.

Und Eric erschien auch nicht, obwohl er hier in der Nähe wohnte. Butters war erneut traurig darüber, denn er wartete und wartete. Schließlich war es 18:00 Uhr geworden. Dieses Mal fotografierte Butters die Uhr, um beweisen zu können, dass er da war. Und als er einen Blick auf sich spürte, drehte er sich um und starrte ihn an.

„Hey“, begrüßte ihn Eric.

Eric war wirklich gewachsen. Im Vergleich zu Butters, war Eric um ein bis zwei Köpfe größer gewesen. Ja, er war zwar noch dick, aber er wuchs dafür enorm und wirkte etwas schlanker. Zudem trug er eine Brille mit runden Brillengläsern. Sein langer Mantel war braun und aus Leder, seine Jogginghose war schwarz, er trug ein schwarzes Shirt und seine Schuhe waren ebenfalls schwarz gewesen.

„Hey, Eric“, und Butters winkte ihm zu, als er sich zu ihm stellte.

„Na komm“, sagte der braunhaarige Junge und ging los.

Butters folgte ihm und lief dann im Gleichschritt mit ihm mit.

„Wozu hast du denn ein Bild von der Uhr gemacht?“, wollte er wissen.

„Damit ich ein Beweis habe, dass ich hier war“, so Butters. „Immerhin hast du mich anfangs versetzt und ich wollte dir beweisen, dass ich ja auch wirklich da war“, er lachte kurz.

„Aha“, und sein Blick verfinsterte sich.

„Ist ja auch egal, denn jetzt haben wir uns ja getroffen“, Butters sah schüchtern zur Seite, denn Eric wirkte auf ihn wirklich sympathisch. „Du sag mal, Eric, wohin gehen wir denn überhaupt?“, fragte er.

„Zu mir nach Hause?“, sagte Eric ganz selbstverständlich und so, als ob es so abgemacht worden wäre.

„Okay“, meinte schließlich Butters und war damit einverstanden.

Sie liefen immer weiter, bis sie schließlich an einem großen Gebäude ankamen. Jetzt ging Eric voraus, denn Butters kannte sich hier nicht aus und zudem besaß er keinen Schlüssel für die Tür. Eric griff in seine Hosentaschen und zog den Schlüssel heraus, steckte ihn ins Schloss und drehte einmal nach rechts. Er öffnete die Tür und trat herein, machte dann für Butters Platz. Dieser kam ebenfalls herein und sie stiegen die große Treppe hoch.
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