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Die wahr gewordene Legende

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Astrid Hofferson Fischbein Ingerman Hicks der Hüne OC (Own Character)
10.04.2022
27.11.2022
14
13.767
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10.04.2022 683
 
Die Bestie


Es ist ein schön sonniger Frühlingstag auf der Drachenklippe, die schrecklichen Schrecken singen, die Bäume rascheln mit der Bewegung des Windes. Ein lauter Knall, welcher von einem lautem Schrei gefolgt wird, zerschlägt die Stille. Der Knall kam aus Rotzbackes Hütte, da dieser mal wieder seinen Drachen Hakenzahn ein bisschen zu doll geärgert hatte, worauf hin er in Flammen aufgegangen ist – leider zu nah am Vorrat des Albtraumgels, weshalb das leicht entzündbare Gel Flammen gefangen und eine kleine Explosion verursacht hatte, durch welche Rotzbacke in Brand geraten war und deshalb nun – naheliegenderweise – in Richtung nächster Tränke rennt.
„Du blöder Drache, was soll das?“, schreit Rotzbacke Hakenzahn an, welcher nur amüsiert grollt. „Was soll dieser Krach da oben du? Verschreckt uns all die Wildschweine!“
„Genau, und wenn jemand in die Luft fliegt, dann nur wir!“, hört man die Zwillinge aus ihrer Wildschweingrube rufen.
„Ach haltet doch die Klappe“, schrie Rotzbacke aus seiner Traufe.
Fischbein ist in seinem Zen-Garten mit seinem geliebtem Gronkel-Weibchen und versucht, gemeinsam zu meditieren und den Krach zu ignorieren, gibt aber auf zieht sich wieder in seine Hütte zurück, um am Buch der Drachen zu arbeiten und redet auf dem Weg mit Fleischklops. „Ach, mein Engelchen, ich wünschte Hicks und Astrid wären hier um ein bisschen Ruhe einzubringen.“
Fleischklops grummelt zustimmend.
„Hicks und Astrid sind gerade aber unterwegs, haben aber etwas sehr wichtiges zu machen, nämlich ein Schiff der Drachenjäger auszuschalten!“
Fleischklops hört sich unzufrieden an.
„Ich weiß mein Engelchen, wünschte, wir könnten mit. Aber das soll ein schneller Auftrag sein und – nicht bös gemeint – aber du bist nicht die Schnellste. Wir können nur hoffen dass sie schnell und unversehrt wieder zurückkommen.“

Währenddessen sind Hicks und Astrid mit Ohnezahn und Sturmpfeil dabei, über den strahlend blauen Ozean Richtung Jägerschiff zu fliegen.
„Also, wie werden den Überfall anstellen?“, fragt Astrid Hicks.
„So wie immer, du und Sturmpfeil lenkt sie, ab während Ohnezahn und ich die Schützen und Ballisten ausschalten.“
„Klingt wie ein Plan.“
Sie flogen noch eine halbe Stunde weiter, bis es auf einmal extrem neblig wurde.
„Wo kommt auf einmal der ganze Nebel her?“
„Ich weiß nicht, aber der Karte von Johann nach sollte das Schiff mitten im Nebel sein.“
„Dann hoffen wir mal, dass Johann wie immer recht behält“
Nach weiteren zehn Minuten ohne Anzeichen auf das Schiff, sehen sie im Nebel ein schwaches Leuchten.
„Da ist es!“, rief Astrid Hicks zu. „Okay wir machen es so wie wir es besprochen haben.“
Hicks und Ohnezahn bringen sich in Position, um so schnell wie möglich die Schützen ausschalten zu können, während Astrid und Sturmpfeil sich bereit machen, das Schiff zu beschießen. Astrid war kurz davor, Sturmpfeil das Zeichen zum Angriff zu geben, als sie sah das niemand auf dem Schiff  war, zumindest niemand der am Leben ist. Über das ganze Deck sind die leblosen Körper der Drachenjäger verstreut wie weggeworfene Puppen. „
Hicks hier stimmt etwas nicht. Alle Drachenjäger sind …“ Sie schluckte kurz. „Sie sind tot.“
Hicks und Ohnezahn kamen schnell an Deck und sahen die Leichen. Manche haben Bissspuren auf dem Oberkörper, und anderen wurde die Halsschlagader zerfetzt. „Was in Odins Namen ist hier passiert, Astrid? Was hat das hier angestellt?“
„Ich, ich weiß es nicht was so etwas tun kön-“ Noch bevor sie den Satz aussprechen kann, wird sie von einer schnellen, schwarzen Kreatur vom Rücken von Sturmpfeil ins Meer gestoßen. Bevor Hicks auch nur die Möglichkeit hatte, zu reagieren, ist Astrid verschwunden.
„ASTRID!“ schreit Hicks und springt mit Ohnezahn hinter ihr ins Wasser, doch dort konnten sie nichts sehen. Hicks tauchte auf, Verzweiflung, Wut und Angst durchströmen seinen Körper, Tränen füllen seine Augen.
Sturmpfeil sucht verzweifelt das Wasser ab und stoß ein verängstigtes Brüllen aus.
Nur ein einziger Augenblick. Ein einziger, verdammter Augenblick. Und schon ist die Freundin verschwunden, die Hicks seit Jahren kannte und liebte. Wie viele Abenteuer sie zu zweit bezwungen hatten, wie oft sie Berk gerettet hatten und jetzt … ist sie von einer Kreatur in die Tiefen gerissen, eine Kreatur welche scheinbar aus dem Schatten hervor kam, eine Kreatur, welche Berks erfahrenste Kriegerin in nicht einmal einer Sekunde ausschalten konnte.
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