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Wenn Ohren anziehend wirken

Kurzbeschreibung
OneshotFreundschaft, Action / P12 / Gen
Dr. Helen Magnus Dr. Will Zimmerman Henry Foss Kate Freelander
03.04.2022
03.04.2022
1
1.411
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4 Reviews
Dieses Kapitel
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03.04.2022 1.411
 
Ich liebe diese Serie und habe durch das erneute Bingewatchen fast den Einsatz verdüddelt ...

Mein Osterlos wollte, dass ich irgendwie mit dem Zombie-Bunny klar komme und da passt das Sanctuary-Team aus Old City einfach perfekt. Willkommen bei Tag 3 im Osterserienkalender ^^

das Kleingedruckte: keine Namen, keine Charaktere gehören mir, ich schreibe nur zum Spaß und verdiene kein Geld mit meinen Hirngespinsten. Auch Abnorme haben ein Recht auf Leben und somit genießen Schreibfehler als solche den Schutzstatus.

Viel Spaß

*****

Wenn Ohren anziehend wirken

*****


"Das ist jetzt nicht dein Ernst, Alter." Resigniert wechselt Henry die Waffe, der Stunner wird gegen eine Halbautomatik getauscht und sofort erfasst der Laser sein Ziel. Etwas umständlich kramt er mit der anderen Hand das Funkgerät aus der Tasche und behält dennoch die Bedrohung im Auge. "Ähm, Leute. Ich habe ihn gefunden, wir sind im Keller, bei den Vorräten. Und er ist immun gegen die Betäubungswellen. Und so wie er mich mit seinen roten Augen anguckt, wird er nicht freiwillig zu den Laboren mitkommen. Eher wird er mich zum Frühstück verputzen, wie eine große Karotte wird er mich wegfuttern."
"Habe verstanden", knarzt das kleine Gerät zurück und die Stimme von Helen Magnus, Leiterin der Einrichtung, kämpft sich durch die Funkwellen. "Halte ihn auf Abstand, er darf dich keinesfalls kratzen oder beißen. Wir wissen noch nicht, wie sich die Veränderungen übertragen haben und es hilft uns nicht, wenn jetzt alle Verändert hier rumlaufen. Auch sollte es sich nicht auf die anderen Abnorme übertragen, wer weiß, was dann unser kleineres Problem wird. Die anderen Waffen sollten aber nur zum Einsatz kommen, wenn es gar nicht anders geht. Es ist schließlich immer noch Will."
"Schwer vorstellbar mit diesen riesigen Zähnen. Aber als Zombie-Bunny macht er schon was her."
"Bin auch unterwegs. Und ich finde ihn mit den Hasenohren richtig süß." Kate meldet sich auch und Henry erlaubt es sich, etwas durchzuatmen. Mit der Kavallerie im Rücken fühlt er sich besser.
"Ach, und Henry?" Magnus meldet sich wieder. "Wir geben ihm keinen Spitznamen. Wenn er wieder unser Will ist, will ich nicht, dass irgendjemand diese Sache hier auch nur erwähnt."
"Boss, komm schon", Henry behält seinen mutierten Freund weiter im Auge, "Das ist viel zu gut, um es nicht weiterzuerzählen. Außerdem weiß es doch inzwischen jeder im Netzwerk, wenn es Probleme gibt, steckt Will knietief mitten drin. Declan führt eine Strichliste und wartet nur auf neue Infos. Du wolltest, dass wir uns regelmäßiger austauschen und da kann ich das doch nicht verheimlichen." Henry grinst bei den Gedanken und schweift auch mit seinem Blick völlig ab. Was sein Angreifer mitbekommt und ausnutzt.

Bevor Will alias "Zombie-Bunny" aber seine Zähne in frisches HAP-Fleisch versenken kann, geht er getroffen zu Boden. Mit zwei Betäubungspfeilen in der Schulter.
"Wow, das war aber knapp." Zum Selbsterhalt richtet Henry seine Halbautomatik wieder auf seinen Freund, wer weiß schon, ob die Dosis Beruhigungsmittel ihn auch wirklich nicht wieder aufstehen lässt. Mit einem sehr selbstgefälligen Grinsen kommt Kate ins Sichtfeld und ist kurz davor, einen Fuß auf ihre erlegte Beute zu stellen.
"War es. Aber ich hätte nie gedacht, dass es so viel Spaß machen könnte, einen Hasen zu jagen. Früher lief das an Ostern immer ein bisschen anders ab, so ist es echt eine schöne Abwechslung."
"Ich hoffe doch, dass das nicht Ernst gemeint ist, Kate", Magnus kommt angerannt und kniet sich sofort neben ihren verwandelten Protegé. "Wäre der letzte Neuzugang so versorgt wurden, wie ich es angeordnet hatte, wäre das alles gar nicht passiert. Gut", sie untersucht schnell ihren Freund und Kollegen mit geübten Handgriffe, "er ist sediert und wird bei der Menge an Beruhigungsmitteln eine Weile schlafen. Schaffen wir ihn auf die Isolierstation." Wie auf Kommando kommt Bigfoot um die Ecke mit einer Trage unter dem Arm. Gemeinsam wuchten sie den mutierten Will drauf und machen sich auf dem Weg, dem jungen Mann wieder zu seinem alten Ich zu verhelfen ...

"Was zum...?" Etwas desorientiert und völlig fertig schlägt Will die Augen und setzt sich langsam im Bett auf. Doch er zögert ... das ist nicht sein Bett und das ist definitiv auch nicht sein Zimmer. Ein lautes Klick lässt ihn in mitten des Gedankenganges zusammenzucken.
"Upps, sorry", überhaupt nicht reuig, eher schadenfreudig hält Kate weiter ihr Smartphone auf Will gerichtet und schießt noch ein paar Fotos. "Kannst du noch mal so verpeilt wie gerade eben gucken? Das Bild will ich mir unbedingt einrahmen, das war so süß."
"Was ist hier los?" Er blinzelt etwas gegen das Licht und kommt so gar nicht mit.
"Nichts", Magnus kommt durch die Glastür rein und lächelt ihren Kollegen an. "Es gab einen kleinen Zwischenfall und ich verordne noch ein bisschen Ruhe und was ordentliches zu essen."
"Hat dieser "Zwischenfall" was mit einem LKW zu tun? Ich fühle mich, als hat mich einer überrollt." Will lässt sich zurück in die Kissen fallen.
"Ich hoffe doch, der Große kocht dir eine ordentliche Möhrensuppe." Kate lacht laut auf, da aber keiner mit einstimmt, wird sie wieder etwas ernster. "Einen Lastwagen habe ich nicht gesehen, aber der Osterhase war dabei." Wieder lachend steckt Kate ihr Telefon in die Jeanstasche und grinst breit in die Runde. "Da die Monsterzähne jetzt weg sind, kann ich dich doch bestimmt mal an den Ohren kraulen, oder? Beim ersten Versuch war es dir irgendwie nicht so recht."
"Meine Ohren?" Sofort sitzt Will wieder kerzengrade im Bett, während Helen der ehemaligen Verbindungshelferin einen vernichtenden Blick zuwirft. Sie kann aber nicht verhindern, dass Wills Hände zu seinen Ohren wandern. "Was zum...?"
"Du wiederholst dich, Will." Kate verdreht die Augen und dreht sich grinsend zur Tür. Doch bevor sie aus dem Isolationszimmer schlüpfen kann, dreht sie sich nochmal um. "Ich hoffe doch, die Hasenohren bleiben noch ein wenig, du siehst mit denen noch knuddeliger aus. Aber um Henry solltest du noch einen Bogen machen, der Kerl ist noch etwas verstört von deinen Versuchen, ihn anzuknabbern. Bis dann." Und weg ist sie. Will lässt sich wieder mit geschlossenen Augen in die Kissen fallen und wünscht sich, dass es gleich noch ein wenig tiefer geht. Was immer da schon wieder war, es wird ihm sicher noch eine ganze Weile nachhängen.
"Sagen Sie kein Wort, Magnus.", er spürt, dass die Chefin was sagen will.
"Das war auch die Aufforderung an Kate und Henry, aber wie wir sehen, hat es nicht viel gebracht. Ich werde zusehen, dass die Videos und Bilder verschwinden."
"Das glauben Sie doch nicht wirklich?" Er schlägt wieder die Augen auf und stöhnt geschlagen. "Mindestens London weiß es doch schon längst und Kate wird es sicher auch schon nach Mumbai geschickt haben. Oder gerade im Moment machen. Ich sollte mich für ein halbes Jahr oder so im Büro einschließen und warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist."
"Oh, ich denke, so lange wird es nicht mal dauern. Und vielleicht reicht es schon, wenn die täglichen Arbeiten bei unseren Gästen erst einmal wer anderes übernimmt. Ein Zombie-Bunny im Jahr sollte auch uns reichen."
"Ich war ein Zombie-Bunny?"
"Ja, tschuldigung. Ich habe Henry gesagt, es gibt keine Spitznamen, aber da war es anscheint schon zu spät." Sie zuckt entschuldigend mit den Schultern und kann ein Grinsen nur sehr mühevoll verhindern.
"Henry soll die Bilder und Videos ins Netzwerk stellen. Je eher ich sehe, was ich alles gemacht habe, desto eher können wir alle es vielleicht wieder vergessen. Was wird noch aus meinen Ohren?" Will hat es nicht vergessen, nur ein wenig verdrängt. Das er aber weiterhin die Geräusche recht gut hören kann, lässt sich nicht beiseite schieben.
"Das sollte sich in ein paar Stunden von allein erledigen. Die letzte Blutprobe hat schon kaum noch Fremdkörper gezeigt und die DNA wurde auch nicht umgeschrieben. Viele Hasen-Attribute sind schon vor Stunden abgeklungen, da werden die Ohren sicher nicht so bleiben. Auch wenn sie wirklich plüschig aussehen." Helen hebt die linke Hand und will überprüfen, ob dem wirklich so ist, aber Will knurrt sie nur leise an. Sie ist immerhin seine Chefin, da geht Ohrenkraulen doch ein wenig zu weit!
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