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Ꞗ - Memoiren eines Informanten II

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Tragödie / P18 / Het
Koala OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Sabo Trafalgar Law
29.03.2022
26.09.2022
32
68.872
11
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.09.2022 2.484
 
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SIDO - Versager (prod. Beatgees x Desue x Yanek Stärk) [Official Video]

Neuling

An der Küste zu Nada Island…

Es dämmerte schon langsam, die Sonne verschwand stetig am Horizont und die nächtliche Kälte zog übers Meer herein, was die unbewohnte, triste Insel, nur noch schauriger aussehen ließ. Der derzeitige Kapitän der Polar Tang, ein stolzer und gefürchteter, knuffig weißer Fellknäuel, namens Kapitän Bepo, schien langsam ein ungutes Gefühl zu bekommen. Sein Freund war einfach schon viel zu lange allein unterwegs, was ihm wahrlich Sorgen bereitete. Immer wieder blickte Bepo hinab, um das „Wohlbefinden“ seines Freundes mittels einer „Vivre Card“ des Dunkelhaarigen zu überprüfen…

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Vor circa einem Monat (1522/11) wurde den Heartpiraten der Sachverhalt dieser sogenannten „Vivre Cards“ nähergebracht. Sie wurden aus Fingernägel einer Person hergestellt und fungierten wie ein Kompass, der jedoch nicht nach Norden zeigte, sondern ungefähr in die Richtung des „Besitzers“. Eine alte Bekannte von Bepo, Winny Pah, erklärte ihnen den Sachverhalt, aber durch sie könnte der Bär nun aber auch endlich wieder seine Heimat wiederfinden… [Side-Story: “Da steppt der Bär”, wer noch nicht reingeguckt hat oder wer sich erinnern möchte ^^ Hier klicken ]
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…Im Hier und Jetzt musste sich Bepo dennoch nun zusammenreißen und seine Crew unter sich ruhig halten. Ein Entschluss, der durch die geballten Tatzenfäuste und dem grimmig, entschlossenen Gesichtsausdruck des Bären nur noch untermalt wurde. Mit Schwung wandte sich Bepo um, womit sein Kapitänsmantel flatterte, aber auch sein Kapitänshut, ein typisch dreieckiger Lederhut, ins Rutschen geriet. „Alle Mann hergehört!“, wank Bepo mit einem Arm streng aus, woraufhin ihn die einzelnen Crewmitglieder der Polar Tang mehr verdutzt, als besorgt anblickten. Jeder von ihnen hatte etwas anderes zu tun, die einen lagen einfach nur so herum, hatten sie bis jetzt doch unter der Sonne in Badeklamotten geröstet, oder man spielte ausgelassen Karten. Nein, die Heartpiraten per se hatten keinerlei Sorge um den Chirurg des Todes, würde jener ihrer Meinung nach schon allein klarkommen und wenn was wäre, würde der Mann sich melden. Bepo allein redete sich wie so oft nur das Schlimmste ein… Doch wie auch immer, da ihm nur große Augenpaare entgegen blickten, sonst aber niemand wirklich auf ihn reagierte, kam sich der Bär dann doch etwas fehl am Platz vor. Schnell richtete er sich seinen Hut, damit er wenigstens nicht seine eingebildete Autorität verlor. „Tja ehm, ´tschuldigung der Störung…“ murmelte Bepo, wurde dann aber wieder lauter und schwang abermals den Arm zur Seite, „ABER SEID UNBESORGT! Ich habe alles im Blick und werde, sollte es die Situation verlangen, euch beschützen~“ Wahrlich der Bär gab sein Bestes im Schwadronieren und schien ganz und gar in seiner Rolle als „Kapitän des Schiffes“ aufzugehen.

Shachi, sein rothaariger Kumpane, der mit seiner besseren Hälfte am Deckboden Karten spielte, runzelte die Stirn und musste sich sogar seine Sonnenbrille mit zwei Fingern ergriffen, nach vorne schieben. „Das Fellknäuel übertreibt es heute mal wieder mit dem „Kapitän“ spielen und dabei hat Law doch vorhin per Schnecke angerufen, dass er bald hier sein würde…“ Penguin ihm gegenüber konnte nur nicken und wagte sich dann eine der Karten aus Shachis Hand zu ziehen, von der er dachte, sie wäre so weit „sicher“.

Bepo hatte natürlich die Unterhaltung, sowie das allgemein gechillte Verhalten seiner Kameraden mitbekommen, was ihm nun doch sehr missfiel. Er kniff die Augen zusammen und stemmte wild die Arme in die Taille, um sich noch größer vor den anderen aufzubauen. „Hey, hört gefälligst eurem „Kapitän“ zu! Ihr wisst schon, dass ich euch übergestellt bin und ihr daher auf meine Befehle Acht geben müsst!“ Seine Worte gingen augenscheinlich ins Leere, doch Bepo machte einfach mit seiner Standpauke weiter, „sonnte“ sich nachträglich sogar mit seinen Taten und wie toll er doch als Kapitän der Hearts war. Er machte es sogar mittels Gestik allen bewusst. Indes säumte sich ein imaginärer Tropfen auf mehreren Köpfchen, doch im Großen und Ganzen ignorierte man ihn einfach. Shachi wollte sich wieder seinem Spiel widmen und bemerkte, welche Karte Penguin im Begriff war zu ziehen. Er lachte heimtückisch, denn es war der „schwarze Peter“. Doch es kam anders, wie er erwartet hatte. Mit mutig geschwellter Brust erschien auf einmal ihr aller holder Kapitän und „rettete“ sein in Gefahr geratenes Crewmitglied, das verstand sich doch von selbst, meinte Bepo. Er schloss unter seiner Handlung die Augen und reckte das Kinn hoch, um nachfolgend mit glitzernden Knopfaugen seinen dunkelhaarigen Kameraden anzufunkeln. „Aww, sei unbesorgt, mein Freund~“, damit wischte er die Karte, die noch nicht ganz von ihm gezogen worden war, einfach übers Deck fort, „dein „Kapitän“ eilt dir zur Hilfe!“ Bepo brachte sich noch glorreich in Pose, während sich jedoch Shachi Gehör verschaffen wollte und sich pikiert erhob. „Alter! Du hast mir das Spiel versaut, er hätte sich den schwarzen Peter geangelt, grrh!“, schnauzte der Rothaarige, griff dann aber nach seinem Kopffell. „Na warte, du Möchtegern-Kapitän!“ Bepo jaulte auf, tat es doch weh, wenn man ihn an den Ohren zog. Penguin, der sich zwar freute nun nicht den „schwarzen Peter“ bekommen zu haben, opferte sich sogleich die beiden „Raufenden“ und deren Zwist zu schlichten. „Nicht doch, es war ja nur ein Spiel, Shach´“, meinte er mit einem Lächeln und zusammengekniffenen Augen beschwichtigend. Und gerade, als der Rothaarige in den Schwitzkasten von Bepo geriet, aber auch sein teils noch hinter den Brillen verdeckter Blick sich nun böse auf Penguin richtete, ertönte etwas abseits eine ganz andere Stimme zu Wort, eine für die Crew ganz Unbekannte. „Huh, ein sprechender Bär und auch die anderen Hänselmännchen gehören also zu deiner Crew, ja?“, sprach jemand, der nach dem Klang ein Mann sein müsste. Schnell blickte Bepo hoch, so auch der Rest, zu diesem vermeintlichen Unruhestifter. Verwundert schaute man nach vorne zum Bug, wo Bepo vorhin nach dem eigentlichen Oberhaupt der Heartpiraten Ausschau gehalten hatte.

Dort war vor nicht einmal einer Sekunde Trafalgar Law erschienen, doch nicht allein, denn im Schlepptau hatte er diesen Toshi-ya, dessen Arm er sich über die Schulter geworfen hatte. Auf das stichelnde Kommentar des Blonden wollte Law jedoch nicht eingehen, sondern wandte einfach mit einem langen Augenlidschluss den Kopf ab: „Sieht wohl so aus…“ Kurz darauf wurde von einer hell erklingenden Begrüßungsfloskel der eingetretenen Stille eiskalt den Gar ausgemacht. „KÄPT´N LAW~“ Und schon bahnte sich ein altbekanntes Schauspiel unter den Hearts aus, stürmte doch wie so oft ein 400kg schwerer weißer Fellbausch unaufhaltsam durch die Reihen, um zu ihm zu gelangen. Die zur Seite geschubsten Leute oder dass man auf deren Hände trat, wurde gekonnt ignoriert. Die Beschwerden verfolgten Bepo jedoch bis zu ihm. Law wusste nun was auf ihn wartete, doch ehrlich gesagt, war er gerade nicht so in Stimmung. Also statt sich nun, wie so oft in die starken Arme des Vizekapitäns nehmen zu lassen, drückte Law gekonnt sein Mitbringsel in Richtung Bepo.

Sollte es ruhig den Blonden treffen…

Er hätte den Jüngeren zwar bei der Marine lassen können, womit er dann ebenso die Insel verlassen würde, jedoch in Handschellen. Es war nämlich, wie er herausgefunden hatte, ein Kopfgeld auf den Burschen ausgeschrieben. Allen Anschein war er ein gesuchter Tunichtgut: Artur Toshitaka, WANTED, „Vorratsschädling“! ฿ 90 Millionen Beli. Law hatte aufgrund, dass er seinem Großvater, Artur Volff, viel zu verdanken hatte, sich entschieden ihn vorerst mitzunehmen, bis seine Wunden vom Kampf mit seinem Vater, verheilten. Was sie dann machten, ließ er getrost offenstehen. „Bepo! Sieh zu, dass er in den Behandlungsraum kommt und trag auch Sorge dafür, dass wir hier, sobald es möglich ist, ablegen. Die Marine ist auf den Weg hierher…“ Erschrocken unterließ der Bär sein Minkship, worin er gar nicht bemerkt hatte, dass nicht sein Kapitän derjenige war, den er knuddelte. „AYE, AYE“, rief er aus, richtete seine Aufmerksamkeit dann aber auf den Blonden, der ihn etwas argwöhnisch bedachte. Seine Wange war eingedellt und noch etwas gerötet wegen der aufdringlichen Kuschelattacke. Law indes verließ seinen Platz, sein Schwert mit sich in der linken Hand mittragend. „Shachi-ya? Könntest du ihn dir erstmal ansehen? Ich zieh mich derweil um…“, meinte Law, hatte aber noch weitaus anderes, was ihm im Moment Kopfzerbrechen bereitete. Die Unterlagen aus dem Frachtbüro, die er im hinteren Hosenbund stecken hatte, bräuchten dringend seine Aufmerksamkeit. Sein Doktorauge sagte ihm in Bezug auf Toshi-ya, dass er zwar ordentlich eingesteckt hatte, doch in nächster Zeit nicht daran sterben würde. Der Rothaarige nickte, blickte zu Peng-ya, sodass jener ihm bei seinem Auftrag behilflich wäre. Gemeinsam gingen sie ebenso zum Bug, wo Bepo schon die Ohren einzog, schien er wohl den Anstarrkontest zwischen ihm und Toshi-ya verloren zu haben. Kurz blickte Law noch über die Schulter zu den Vieren, doch da alles im Griff schien, wandte er sich um und ging weiter in Richtung Außenschott und damit ins Innere seines U-Bootes…

Toshitaka hingegen hatte zurzeit ordentlich damit zu tun, sich erstmals aufrecht und wach zu halten. Beim Kampf vorhin schien er wohl nahe seiner Grenzen gekommen zu sein, der ausschlaggebende Fakt hierbei, war vermutlich die Fähigkeiten seines Erzeugers… Aber wie auch immer, jetzt hieß es für ihn sich gegen die teils neugierigen, aber durchaus prüfenden Blicken gegenüber seiner Person zu stellen. „Yo, es freut mich zwar auch euch kennenzulernen, doch verschieben wir besser den Teil mit den Handschlägen und anderen scheinheiligen Begrüßungsgebaren, ne?“, witzelte Toshitaka keuchend mit einem Auge zusammengekniffen und war versucht sich mit einer Hand die Stirnfransen aus dem Gesicht zu wischen. „Ich bin gerade nicht bester Dinge und möchte schon was her machen, wenn man neuen Personen gegenübertritt, ja? ~“ Er schenkte den Anwesenden ein Grinsen, doch kurz darauf gaben seine Beine nach und ihm wurde schwindelig, sodass ihn der Bär gleich mal in den Arm hochnahm. Der Rothaarige vor ihm, reckte gleich mal nach seiner Halsschlagader und wollte ihm die Augenlider hochschieben. Toshitaka ließ es mehr oder weniger über sich ergehen, war er doch ziemlich müde und ihm tat wirklich alles weh! „Alles klar! Da Law sagte, er wäre so weit in Ordnung, sehen wir besser zu, dass wir uns ans Werk machen“, sagte der Brillenträger, seine Augenbrauen dennoch kritisch in der Mitte zusammengezogen. Er wechselte Blicke mit dem anderen Mützenträger, wie er noch aus dem Augenwinkel verschwommen mitbekam. Es wurde noch etwas gesprochen, doch Toshitaka konnte dies schon gar nicht mehr hören, hatte sich doch mittlerweile ein Rauschen in seinen Ohren eingestellt. Er versuchte sich also erstmal zu entspannen und durchzuatmen. Die Augen geschlossen und sich einfach von dem Bären ins Innere tragen lassend, ging Toshitaka nochmals das Vergangene im Geiste durch, wie es schlussendlich nun zu diesem Ausgang der Geschichte gekommen war.

Er nun auf einem Piratenschiff, tz, welch Komödie, dachte er sich, erinnerte sich dann aber an die vergangenen Eindrücke zurück…

Im Bunker zuvor…
Artur Bakka, sein „Vater“ war gerade dabei sich mit seinen beiden Morgensternen auszurüsten, um damit wohl weiter gegen ihn, aber nun auch den Todeschirurgen vorzugehen…


„Keke, du schaust mich so fragend an, Trafalgar ~ Hättest dir wohl nicht gedacht, dass ich meinem Knastaufenthalt noch mal entkomme, wah? Keke~“, sprach Bakka den Dunkelhaarigen an. Toshitaka folgte nur mit dem teils schummrigen Blick, sah von seinem Erzeuger zum anderen Piraten. Im Moment war es noch unklar, wer hier genau gegen wen im Begriff war vorzugehen, doch die Rivalität, die gegenseitige Neigung, den anderen zu verletzen, die die beiden ausstrahlten, konnte man kaum übersehen. Toshitaka sollte sich dies also zu Nutze machen. Wären die beiden mit sich gegenseitig beschäftigt, könnte er derweil sich einen geeigneten Plan überlegen, wie er dem Ganzen hier nun ein Ende bereiten könnte… Trotz allem folgte er interessiert den Details, die sich während der Unterhaltung dieser zwei augenscheinlich verfeindeten Parteien herauskristallisierte. „Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es Volff damit ergeht“, sagte Trafalgar und trat nun durch das Loch auf ihre Seite herüber, um folgend gleich sein Schwert in der Hand einmal herumschwingen zu lassen, „doch hoffe ich für dich, dass es um ihn mit bester Gesundheit besteht!“ Ein Knurren aus den Tiefen der Brust des Piraten, während er sich sogleich auch in Kampfstellung brachte. Seine Knie leicht gebeugt, erhob er seinen freien Arm vor sich, um damit die Schneide direkt auf Bakka halten zu können, die Spitze des Schwertes ihr Ziel anvisierend. Wenn der Kampf der beiden losging, würde Toshitaka mit der Analyse beginnen. Vor- und Nachteile der jeweiligen Kampfart, etc…

„Oh, wie sehr es mir doch im Herzen wehtut, doch LEIDER hatte ich nicht die Zeit mich von dem alten Sack zu „verabschieden“~ Wirklich zu schade…“ Die Worte waren Bakka so zuckersüß über die Lippen gekommen, dass man schon meinen könnte an einer Zuckerüberdosis zu krepieren. Ehrlich gesagt, konnte ihm Volff erstmal gestohlen bleiben, hieß es doch für ihn sich nun hier auf der Grand Line wieder ein ordentliches Standbein zu schaffen. Damals hatte man leider seine Piratenbande zerschlagen, fast sämtliche aus der Crew umgebracht und ihn wieder in den North Blue verjagt, doch dieses Mal wollte Bakka es anders handhaben. Er verzichtete auf Gefolgsleute, doch dennoch war es eine Hilfe diese Blauröcke unter seiner Fuchtel zu haben. Es forderte ihm zwar einiges an Kraft ab, seine Fähigkeit DERORINPA bevor die 24 Stunden erreicht waren, wieder zu annullieren, aber somit bräuchte er sich nicht ständig um neue Handlanger zu kümmern. Wenn er seinen Bann einmal nicht auf jemanden wirkte, hatte er die Soldaten in die Kerker verfrachtet. Somit hatte er hier, die letzten Wochen über, sich langsam einen guten Ort geschaffen, um Geschäfte zu machen. Es war wirklich ein Glück gewesen, als damals gerade eine Inspektion dieses eigentlich verlassenen Stützpunktes durch ein einlaufendes kleineres Marineschiff in Angriff genommen wurde. Gekonnt hatte er sich erstmal dem Marinekapitän des Schiffes entledigt und sozusagen „seinen Platz eingenommen“. Mit seiner Fähigkeit herrschte er über die Soldaten, die für ihn willenlos arbeiteten. Nun aber konnte, und wohl auch sollte er jene Fähigkeit vielleicht auch auf den Piraten ihm gegenüber anwenden. Man stellte sich nur mal vor, was er alles mit der Kraft des Chirurg des Todes erreichen könnte?! Ein hinterlistiges Grinsen zauberte sich abermals auf seine Züge, doch kurz darauf lockerte er die Miene, um vollkommen todernst nun diesen Kampf zu bestreiten. Bakka konnte sich mehr oder weniger noch gut an die Fähigkeiten des Dunkelhaarigen erinnern, doch wäre er auch gespannt darauf zu erfahren, was er so zwischenzeitlich nun vorzuweisen hätte. Nicht umsonst gab die Marine dem Bengel mit dem neuesten Kopfgeld seit den Geschehnissen auf Marineford ฿ 250 Millionen Beli! Bakka näherte sich nun immer mehr dem Chirurgen, seine Morgensterne je in einer Hand herumschwingen lassend. Sein Gegenüber musterte ihn nur, stets auf der Hut, doch schien er wohl auch seine Körperstruktur zu mustern. Plötzlich weiteten sich die Augen des Mannes, was Bakka augenblicklich stehenbleiben ließ. „Injektionshot-o!“, noch während der Ansage bildete sich auf einmal so ein bläulicher Schein im Raum aus, was bei Bakka die Alarmglocken läuten ließ. In einer Sekunde noch aufrecht stehend, verschwand sein Körper plötzlich von der Bildfläche und der Bengel traf mit der Spitze seines Schwertes bloß das schummrige Ableben seines einstigen Antlitzes, wie bei einer Fata Morgana…

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