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That, I can't deny.

Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P12 / Div
Zenos yae Galvus
26.03.2022
26.03.2022
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"That, I can't deny."

That, he fucking couldn't zurücknehmen . Wollte Ezra auch nicht,  als er am Ende der Welt Zenos gegenüberstand, was ihm unendlich viel bedeutete. Er lachte Zenos auch dafür aus, aber eigentlich zermatschte er sich jetzt den Kopf bei all den mixed signals. Rein rational dachte Ezra, dass er Zenos einfach hinter sich lassen müsste. Er konnte nichts für ihn tun, außer ihn in Grund und Boden stampfen, wann immer Zenos eine neue Kraft entwickelt hatte, und das ist ja auch schon mal etwas.  Aber etwas daran fühlte sich auch nicht gut an. Da war ein Versprechen zwischen ihnen, das wusste Ezra auch. Ein Versprechen,  dass sie sich immer weiter und weiter pushen würden bis zum Äußersten. Er würde Zenos niemals über die Klippe fallen lassen würde. Nicht ihn,  der ihm bis ans Ende der Welt folgte,  nur um sich zu messen. Und Zenos? Das alles war verdrehte scheiße, aber er konnte eben nicht mehr leugnen, dass sie sich auf eine ganz andere Art nah waren, sich glichen,  sich verstanden, sich brauchten um höher zu springen, weiter zu rennen, größer zu sein. Und was Größe anging,  die Seelische,  hatte Zenos einen unerwarteten Sprung gewagt.  Und Ezra wusste nicht,  ob er das auch konnte. Hey Zenos, bro, mein Bester. Also du ich weis auch nicht. Wir haben zwar nicht darüber gesprochen aber indirekt waren da einfach diese Vibes wie...also als...als ob wir. Haha du weist schon.  Also manchmal schaue ich mit Allisaie in den Nachthimmel und wir reden und eigentlich ist es egal worüber weil dann sind da einfach diese Vibes oder wenn ehm...Y'shtola sich manchmal über mich lustig macht dann...ist das auch ganz anders gemeint weil...du weist schon..Vibes...und diese Vibes die sind ja auch bei uns also wenn wir kämpfen, dann haben wir diese ganz bestimmte Ebene, die ich auch mit meinen Freunden habe und naja weil wir jetzt auch aus politischen Gründen eher weniger beim Backen darüber reden können wollte ich...dir..sagen...  Ach Ezra zuckte nur mit den Schultern und lies die Ohren hängen, nachdem er mit der Sense einen großen Felsen an der Costa del Sol malträtierte.  Die Pinguine blickten ihn mitleidig an und er lies den Kopf gegen das Gestein sachte fallen.  Er würde gerne Zenos dummes Gesicht sehen, wenn er ihm furchtlos in die Augen blicken würde, um ihm zu sagen,  dass er ihm als ein Freund gegenübersteht. Und es gibt so viele Dinge, über die er mit Zenos sprechen wollte. Aber nicht als Feind, nicht um ihn zu verurteilen und zu richten.Er war immernoch ein Monster und zwar ein gewaltiges, aber war Ezra das nicht auch aus einer anderen Perspektive? Zenos sah die Welt aus völlig anderen Augen und dieser Blick bedeutete, dass es etwas gab, das nur Zenos in ihm sah. War das Faszination? Dahinter könnte noch eine viel größere Abscheu liegen, oder noch viel schlimmer, Verständnis für die Grausamkeit. Ezra schnaubte und trat gegen den blöden Stein, der ihm als Gegenleistung fast den Zeh brach, da er keine Rüstung trug. Daran hatte er sich noch nicht gewöhnt. Würde er so ein Treffen mit Zenos überhaupt überleben? Wenn er Recht hatte,  und sie wirklich Freunde sein konnten, dann schon. Eigentlich perfekt.  Ezra blickte auf seine Sense und die etwas dämliche Idee lies seine Mundwinkel nach oben springen.  Sich selbst auszuliefern hatte seinen Reiz und mit Törichter Provokation hätte er auch Zenos Love Language irgendwie zitiert.  Okay Fuck it. Besser nicht zwei mal nachgedacht sondern einfach in die Royal Menagerie teleportiert. Keine Rüstung,  keine Waffen.  Nur Ezras  blaue Lieblingsjacke und die geballte Kraft der Freundschaft.  Am Ende der Welt hatte Zenos Ezra eingeholt und jetzt würde er einfach auf seine Rückkehr warten. Dieser Ort war so dämlich schicksalhaft, dass er dort auf ihn warten müsste.

Es wurde Nacht . Mehrfach.  Aber die Zuversicht und die Vorfreude behielt Ezra bis zu dem Abend,  an dem er nicht mehr alleine war. Natürlich wurde in Eorzea darüber geredet,  wo sich der Krieger des Lichts aufhielt, aber Zenos wirkte so, als ob er unabhängig davon erschienen ist. Er trug keine Waffe bei sich, hatte seine Rüstung abgelegt und hätte auch als schlechter Witz durchgehen können,  da er so quasi eine Zielscheibe auf dem Kopf hatte. Aber das traf ja auf sie beide zu und deswegen machte es Sinn . Jetzt wo er wirklich hier war, konnte Ezra es auch nicht leugnen. "Ich will mit dir reisen. " war es aus ihm nach langer stille über die Lippen gekommen. Dass ihn ausgerechnet jetzt der Mond an Tsuyu erinnerte, sorgte für einen hörbaren Bruch in der Stimme, aber nicht für Verunsicherung. Sondern  für die Gewissheit,  eine Entscheidung zu treffen, für die einige seiner Gefährten Ezra verurteilen würden.  Für die er sich selbst irgendwann mal verurteilt hätte.  Noch immer verurteilt. "Du bist wie ich ein Spielball in einer Welt, die größer ist als wir. Und du hast eine Überzeugung,  die dich alles kostet. Unsere Werte kommen in keiner Welt überein,  aber unser Kampf ist der gleiche. Wir werden niemals einig sein, aber wir können gemeinsam reisen und kämpfen.  Ich freunde mich mit dir an, du dreckiger Hund." Zenos atmete nur durch und wandte sich Ezra zu, der einen Moment länger brauchte,  um den Blick zu erwidern.  "That, I can't deny."  Zenos verstand vermutlich nichts von Freundschaft oder Vertrauen oder Gefühlen, aber wenn alles was sie dennoch teilten, dafür ausreichen würde dass sie zusammen ein Abenteuer wagen würden, dann wäre der Entschluss hiermit gefallen und sie würden aufbrechen wohin auch immer.
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