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Die neue Art

von Zorn
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Angst / P18 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
24.03.2022
06.08.2022
14
47.068
2
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
06.08.2022 3.216
 
Es geht weiter! Es tut mir sehr leid das ihr so lange darauf warten musstet. Aber nun viel Spaß.
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Erleichtert genoss Sahra ihre Freiheit. Sie konnte immer noch nicht glauben das die Zeit ihrer Gefangenschaft nun vorbei sein sollte. Endlich, für sie gefühlt nach einer Ewigkeit, hatte sie mal wieder was Ordentliches zu essen bekommen. Die ausgiebige Dusche die sie danach genommen hatte war ein persönliches Highlight gewesen. Frisch und sauber kuschelte sie sich in die neuen Klamotten die Cat ihr gegeben hatte. Ohne die Vorhänge der Bodentiefen Fenster zu schließen, legte sie sich in das große Bett. Sie konnte die komplette Dunkelheit nicht ertragen. Das erinnerte sie viel zu sehr an ihr kleines finsteres Loch. Und außerdem war die Aussicht einfach nur herrlich. Viel zu Schade um diese durch irgendwelche Vorhänge zu verdecken. Ohne es wirklich mitzubekommen fing sie langsam an weg zu dämmern. Bis sie schließlich ganz einschlief.

                                                                                                                    *~*

Erleichtert ließ sich Izzy in ihren Stuhl im Büro sinken. Nur langsam ließ die Anspannung der letzten Stunden, gar Tagen nach. Das Cat ihnen ein Portal geöffnet hatte, war wirklich ein Segen gewesen. So hatte sie ihre unliebsame Fracht schnell loswerden können. Nun genoss sie einfach die Ruhe.
„Alles okay, Izzy?“ sanft strich Simon über ihren Arm und Nacken. „Ich denke schon.“ Flüsterte sie leise und öffnete die Augen und sah nur Liebe. Trotz ihrer zuversichtlichen Worten fing ihr Körper das Zittern an. Sofort zog Simon sie in eine Umarmung. „Sch. Sch. Alles gut. Das wird schon.“ Flüsterte er an ihrem Ohr. Sich regelrecht in Simon verkriechen verschwand auch der Rest ihrer Selbstbeherrschung und sie fing das Schluchzen an.
„Ich weiß auch nicht was gerade mit mir los ist. Ich dachte nachdem wir Alec gefunden haben ist alles wieder okay? Aber nichts ist okay? Es ist als ob wir uns ständig im Kreis drehen, aber doch nicht ins Ziel kommen.“ „Hey, Izzy. Ich weiß du bist gerade sehr durcheinander. Vor allem als du dachtest das du deinen Bruder verloren hattest. Aber alles wir wieder gut. Wir haben Alec wieder bei uns. Und du kennst Magnus. Er wird alles erdenklich ermöglichen um den Ilussionszauber zu brechen und seinen Mann wieder aufzuwecken.“ „Ich weiß“ murmelte sie leise. Erschöpft ließ sie sich von Simon aus ihrem Sessel ziehen. „Ich denke du brauchst eine Mütze voll schlaf.“ „Aber nur wenn du mitkommst.“ Brummte sie zustimmend. Lachend nickte Simon, bevor sie gemeinsam Richtung Schlafzimmer gingen. Sie brauchte wirklich eine bisschen schlaf. Vielleicht fanden sie morgen ja wirklich eine Möglichkeit um Alec zu helfen.

                                                                                                                              *~*

Am nächsten Morgen

Sie wusste am Anfang nicht wirklich was sie geweckt hatte. Doch dann spürte sie wie die Übelkeit in ihr hoch stieg. So schnell wie sie konnte sprang sie aus dem Bett um Richtung Bad zu huschen.
Gerade noch Rechtzeit schaffte sie es die Tür zu schließen. Da bannte sich auch schon das Essen von gestern einen Weg nach oben. Lautstark erbrach sie sich im Klo. Immer wieder beugte sie sich über die Schüssel bis sie komplett leer war.
Erschöpft lehnte sie sich gegen die kühlen Fliesen, bevor sie sich den Mundauswusch. Sie verstand das alles nicht. Warum war ihr nur so schlecht? War das essen von gestern einfach zu viel gewesen oder lag es an der Schwangerschaft?
Kurz Ruhte sie sich noch etwas aus, bevor sie in ihr Zimmer zurück ging.
Dort legte sie sich erstmal in ihr Bett. Doch lange blieb sie nicht darin liegen. So plötzlich wie die Übelkeit in ihr hochgestiegen war, so plötzlich bekam sie nun Hunger.
Unsicher ob sie einfach in die Küche gehen durfte tigerte sie in dem Raum auf und ab. Schließlich traf sie eine Entscheidung. Magnus hatte zu ihr gesagt sie soll sich wie zuhause fühlen. Also wird der Hexenmeister bestimmt nichts dagegen haben wenn sie sich etwas zu essen holte. Wenn doch wusste sie wenigstens wie sie dessen Worte zu nehmen hatte.
Schnell zog sie etwas passables an.
Sie wollte nicht im Schlafanzug durch eine fremde Wohnung laufen. Mit T-Shirt und Jogginghose bekleidet stand sie kurze Zeit später in der großen Küche des Hexenmeisters.
Ein Blick in den Kühlschrank ließ sie kurz das Gesicht verziehen, als sie die Pizzaschachteln von gestern erblickte. Vielleicht sollte sie nicht gerade das Essen. Nicht das sie sich wieder Übergeben muss. Also suchte sie nach etwas anderem. Als ihr Blick auf die Milch und die frischen Eier fiel bekam sie Hunger auf Pancakes.
Kurz suchte sie in der Küche nach den restlichen Zutaten und einer Rührschüssel. Erst als sie alles zusammen hatte, fing sie an den Teig herzustellen. Sie machte gleich eine größere Menge. Bestimmt hatten die anderen auch Hunger wenn sie wach wurden. Und wenn Magnus es nicht gut fand sie hier in der Küche zu finden hatte sie wenigstens etwas zur Besänftigung.
Kurze Zeit später erfüllte der Duft von frischen Pancakes den Wohnraum.
Als ihr Blick auf die Kaffeemaschine fiel, beschloss sie auch dafür zu sorgen. Nun war es Zeit den Tisch zu decken. Sie brauchte einige Zeit um das Gewünschte zu finden. Zufrieden mit ihrer Arbeit setzte sie sich und griff sich einen Pancake. Genüsslich ließ sie etwas Ahornsirup darüber laufen, bevor sie das Essen anfing.

                                                                                                                            *~*

Der Duft frischen Kaffees ließ in langsam aus seinem Schlaf erwachen. Anscheinend bereitete Alec Frühstück für sie beide zu.
Lächelnd drehte er sich auf die Seite. Er liebte es wenn sein Schattenjäger die Romantische Seite auspackte.
Doch halt. Mit einem Schlag kam die ganzen Erinnerungen der letzten Tage zurück.
Die Verzweifelte Suche und die Entscheidung die er treffen musste. Ruckartig fuhr er nach oben und riss die Augen auf. Sofort wanderte sein Blick nach rechts. Zu seinem Bedauern lag da wirklich sein Mann. Er hatte so gehofft das, das alle nur ein Albtraum gewesen war.
Eine Zeitlang betrachtete er noch seinen Mann, bevor er sich fertig machte und Richtung Esszimmer lief.
Er wollte jetzt wirklich wissen, wer da so gut riechend kochte. Izzy konnte es nicht sein. Ihr essen schmeckte gelinde ausgedrückt grauenhaft. Und außerdem glaubte er kaum das diese sich in aller frühe in seine Wohnung begab um dort zu kochen. Nachdem sie mit Simon im Institut geschlafen hatte.
Also blieb nur noch Clary und Jace. Und Sahra und Jack. Magnus bezweifelte stark das die beiden Schattenjäger schon wach, geschweige den des kochen fähig wären.
Das Jack für sie kochte, vielleicht als wieder Gutmachung, war möglich.
Oder es ist Sahra. Neugierig geworden beschleunigte er seine Schritte. Außerdem roch es wirklich sehr lecker und er hatte Hunger.
Durch seine Überlegungen vor ein paar Sekunden, war er nicht wirklich Überrascht Sahra am Esstisch vor zu finden. Lächelnd setzte er sich zu der jungen Frau. Diese war zwar immer noch etwas Blass, sah aber nun deutlich besser aus als gestern.
„Guten Morgen. Ich vermute du hast gekocht?“ unsicher blickte ihn Sahra an. „Ich hatte Hunger.“ Murmelte diese leise und wich seinem Blick aus. „Hey. Ich bin dir nicht böse oder was auch immer du denken tust. Ich freu mich, das du mein Angebot angenommen hast und dich wie Zuhause fühlst. Das schließt die Küche auch mit ein.“ Versuchte er sanft Sahras Angst zu nehmen.
Langsam hob diese ihren Kopf und schaute ihn direkt an. Genau wie gestern hatte er das Gefühl als würde sie in seine Seele Blicken. Er ließ sie gewähren.
Es dauerte nicht lang und Sahra brach den Kontakt ab. Doch nicht aus Furcht. Ihre ganze Haltung wirkte auf Magnus nun etwas Entspannter. „Danke für deine Gastfreundschaft. Ich weiß nicht wie ich dir das jemals zurückzahlen kann.“ Sanft lächelte er.
„Du musst mir gar nichts zurückzahlen. Ich bin nur froh wenn ich helfen kann.“
„Okay. Heißt ich darf fürs erste hierbleiben?“ „Natürlich. So lange du willst.“ Versicherte er ihr. „Aber nun lass mich mal probieren was du gekocht hast.“ Grinsend schnappte er sich einen Pancake und eine Tasse Kaffee. Genüsslich schob er sich ein Gabel in den Mund.
„Oh, Wow ist das Lecker!“
„Was ist lecker, Magnus?“ fragte plötzlich Jace, der zusammen mit Clary und Jake den Raum betrat.
„Hey ihr seit wach.“ Freudestrahlend drehte er sich zu den Neuankömmlingen. „Ihr musst unbedingt Sahras Pancakes probieren. Die sind einfach nur Saugut.“ Etwas verlegen durch das Lob bildete sich ein leichter rot Schimmer auf ihren Wangen.
„Also das lass ich mir nicht zweimal sagen.“ Sofort schnappte sich Jace etwas zu essen. Auch der Rest ließ sich am Tisch nieder. Eine Zeitlang war es Still, bis jeder sich satt gegessen hatte.
„Also was ist unser Plan?“ fragte Jace in die Runde. Nachdem er sich nun gesättigt hatte überwog der Tatendrang irgendetwas zu tun. Doch noch bevor irgendjemand etwas sagen konnte sprang Sahra regelrecht auf und eilte mit einem gemurmelten „Mir ist schlecht.“ Richtung Toilette. Besorgt blickte Magnus ihr hinterher. „Ich seh mal nach ihr.“ Bot Clary sofort an.
„Was hat sie den?“ irritiert schaute Jace den Frauen hinterher.
Ratlos zuckte Magnus mit der Schulter. Ihm entging nicht wie Jack versuchte ihnen nicht in die Augen zu sehen.
„Du weißt was sie hat?“ fragte er deswegen auch gleich direkt nach. „Ja. Ich denke ich weiß was los ist?“ Immer noch blickte Jack überall hin, bloß nicht zu ihnen.
„Nun sag schon. Was hat sie?“ genervt mischte sich nun auch Jace ein. Ihm gefiel es nicht wenn er im Unklaren war. „Das steht mir nicht zu.“ Murmelte Jack nur. „Wie es steht dir nicht zu? Wenn Sahra krank ist, vielleicht sogar ansteckend. Dann musst du uns das Mitteilen.“ Fuhr Jace nun wütend auf.
Sofort war da die Sorge um Clary. Nicht das ihr auch noch was passierte das würde er nicht verkraften. „Sie hat keine Krankheit. In der Hinsicht kann ich dich beruhigen.“ „Aber du sagst uns trotzdem nicht was sie genau hat?“ fassungslos blickte Jace, Jake ins Gesicht. „Wie gesagt. Es steht mir nicht zu. Wenn du es wissen willst musst du Sahra schon direkt fragen.“ Stur erwiderte Jack den Blick des Schattenjägers.
Bevor diese Diskussion noch weiter Ausufern konnte, kamen die beiden Frauen zurück.
Sahra wirkte etwas blasser als vorher, aber nicht wirklich Kränklich.
„Alles okay?“ fragte Magnus sofort nach. Nickend setzte sie sich wieder. „Was hast du? Jake meint er hat eine Ahnung was los ist, aber er will es uns nicht verraten.“ Konfrontierte Jace, Sahra sofort.
„Jace!“ zischte Clary entsetzt. „Was? Ich habe ein Recht zu Erfahren was los ist.“ Behaarte der Schattenjäger sofort. „Nein, hast du nicht!“ Widersprach Clary natürlich.
„Es ist Sahras Entscheidung ob sie es erzählt und du wirst sie nicht dazu zwingen.“ Fast schon beschützend stellte sich die Schattenjägerin neben die andere Frau. „Du stellst dich auf ihre Seite?“ verwundert blickte Jace seine Freundin ins Gesicht. Doch plötzlich ging ihm ein Licht auf.
„Du kennst den Grund! Hab ich Recht?“ „Ja. Sie hat es mir erzählt. … Glaub mir. Es ist nichts schlimmes.“ Bittend Blickte Clary, Jace an. Stumm unterhielten sich die beiden Schattenjäger, bis Jace schließlich nickte. „Okay. Ich lass es gut sein.“
„Darf ich auch etwas sagen.“
Sahra hatte lang genug der Unterhaltung zugehört. Das Clary sie so stark verteidigte und das sogar vor ihrem Freund, hatte sie stark beindruckt. Die Worte von Magnus vorhin und nun diese Aktion, ließ sie vertrauen schöpfen.
Außerdem konnte sie ihr Geheimnis nicht ewig geheim halten. „Natürlich darfst du etwas sagen.“ Bestärkte sie Magnus .
„Ich … ich bin Schwanger.“ Murmelte sie leise.
Kurz sagte niemand mehr was am Tisch. „Oh, wow. Ich … ich weiß nicht was ich sagen soll. Soll ich gratulieren oder nicht.“ Betroffen blickte Magnus, Sahra an. Diese zuckt nur mit den Schultern. „Keine Ahnung. … Aber hast du vielleicht was gegen die ständige Übelkeit?“ fragend blickte sie ihn an.
„Da hab ich auf jeden fall etwas.“ Sofort eilte Magnus in sein Arbeitszimmer. Es dauerte nicht lange und er hatte die Kräuter zusammengesucht. Zum Glück brauchte er dafür keinerlei Magie. Trotz der Erholung die er bekommen hatte, war er noch lange nicht in Vollbesitz seiner Kräfte. Vielleicht in 1 bis 2 Tagen. Aber nun galt es erstmal Sahra zu helfen. Kurz brüte er die Kräuter auf und reichte dieser die Tasse. „Hier bitte. Das sollte dir wenigsten etwas Linderung verschaffen.“
„Danke.“ Erleichtert nippte Sahra an dem Tee.
„Also gut. Da wir nun alle im Bilde sind sollten wir entscheiden wie wir Alec helfen. Wir müssen einen Weg finden und den Zauber brechen.“ Lenkte Jace das Gespräch wieder auf das anfängliche Thema zurück.
„Ich hab Nachgedacht und auch wenn es mir etwas schwer fällt, Alec allein zu lassen. Aber ich denke ich sollte ins Institut gehen und Demlok befragen. Vielleicht bekommen wir so etwas raus.“ Nickend stimmte der Rest der Gruppe zu.
„Das ist eine gute Idee. Ich werde bei Alec bleiben und in dem Zauberbuch schmökern. Es handelt über Illusionszauber. Vielleicht finden wir da einen Hinweis.“ Erläuterte Magnus seinen Plan.
„Okay. Dann habt ihr zwei ja einen Plan. Dann kümmere ich mich um Sahra und Jack. Du solltest nicht allein bleiben mit einer Schwangeren und einem gefangenen Hexenmeister.“ Richtete Clary ihre letzten Worte direkt an Magnus. Kurz nickte dieser das er damit Einverstanden war. Da nun alles geklärt war, kam Bewegung in die Truppe. Nur Sahra und Jack blieben am Tisch sitzen. Sie hatten keinen Grund sich zu bewegen.

                                                                                                                       *~*

Keine 20 Minuten später stand Jace zusammen mit Izzy und Simon im Keller des Instituts. Jace hatte seine Schwester nicht lange überzeugen müssen um Demlok zu befragen. Die einzige Bedingung war, das sie mit dabei sein durfte.
Natürlich hatte er dem sofort zugestimmt. Schließlich ging es um ihren gemeinsamen Bruder. Wie hätte er da diese Bitte verweigern können. Gemeinsam Schritt die Gruppe zu der Zelle in der Demlok festgehalten wurde.
Schon von weiten grinste der Hexenmeister ihnen entgegen. „Ah. Die Kavallerie kommt mich besuchen.“ Schnorrte dieser.
Ohne eine Miene zu verziehen Reihte sich die Gruppe vor der Zelle auf. Jace etwas weiter vorne mit verschränkten Armen. Izzy und Simon links und rechts neben ihm.
„Demlok van Dark. Sie werden Angeklagt des Mordes an 5 Schattenjäger und der Entführung und Folterung des Inquisitors.“ Brachte Jace die Anklageschrift vor. Völlig unbeeindruckt davon grinste dieser nur.
„Um mir das zu sagen habt ihr garantiert nicht den Weg auf euch genommen. Ihr wollt Informationen!“ Überheblich sah er sie an. Wütend mahlte Jace mit seinem Kiefer. Wie gerne würde er diesem Hexenmeister sein vorlautes Maul stopfen. Aber dieser hatte leider Recht. Sie brauchten wirklich Informationen.
„Schön.“ Knurrte er deswegen sauer. „Wenn dir unsere Beweggründe anscheinend ja bekannt sind, dann wirst du uns doch sicher helfen. Wie lösen wir den Illusionszauber?“ fiel er direkt mit der Tür ins Haus.
„Ach, das wollt ihr wissen. Ist Magnus den nicht glücklich?“ fragte Demlok Scheinheilig. „Nein ist er nicht. Wie könnte er auch.“ Fauchte nun Izzy den Hexenmeister an. Wie sie es hasste diesem Arschloch hier gegenüber zu stehen. Dem es nichts ausgemacht hatte ihren Bruder zu foltern und dann auch noch zu verzaubern.
„Also. Sagst du uns nun was wir wissen wollen?“ fragte Jace, bevor seine Schwester Demlok noch umbrachte.
Überlegend lachte dieser nur. „Warum sollte ich euch helfen? Was springt für mich dabei raus?“
„Ich ermögliche dir einen schnellen Tot durch meine Hand. Keine langsamen, schmerzhaften. Wie du es eigentlich verdient hast, für das was du meinem Parabatai angetan hast.“ Machte er knirschend ein Angebot.
„Hmm. Das klingt ja sehr verlockend. Aber eigentlich mag ich mein Leben und möchte es nur ungern beendet wissen. Schlagt mir was anderes vor?“ „Du wirst nicht ungeschoren davon kommen.“ Fauchte Izzy.
Doch Demlok lachte nur. „Wie weit wirst du gehen um deinen Bruder zurück zu bekommen?“ fragte dieser nur. Wütend fixierte Izzy den Hexenmeister und war kurz davor in die Zelle zu stürmen. Nur Simons beruhigende Hand hielt sie davon ab. Mit einem letzten tödlichem Blick wand sie sich schließlich ab und ging mit den anderen außer Hör- und Sehweite der Zelle.

„Was machen wir. Wir können ihn nicht am Leben lassen. Der Rat will einen Kopf rollen sehen für die Morde. … Und ich auch.“ Brummte sie verstimmt.
„Das sehe ich genauso. Er muss dafür bezahlen was er Alec angetan hat. Aber ich habe eine Idee. Damals als wir Erfahren haben was Demlok gemacht hatte, hat er gesagt das Alec, Magnus hassen würde wenn er je wieder aufwacht. Vielleicht können wir ihn damit locken.“ Machte Jace einen Vorschlag.
„Meinst du das er sich wirklich so leicht manipulieren lässt?“ fragte sie verunsichert. Ratlos zuckte Jace mit der Schulter. „Ein Versuch ist es wert.“ „Da hast du auch wieder recht. Und was machen wir wenn er sich nicht darauf einlässt?“ „Dann hoffen wir das ihn die Zeit in der Zelle etwas Gesprächiger macht.“ „Okay, dann probieren wir es.“ Entschlossen kehrten sie zu Demlok zurück.

„Na habt ihr einen neuen Vorschlag für mich?“ überheblich blickte dieser ihnen entgegen.
„Ja den habe ich. Du meintest Alec würde Magnus hassen wenn er je wieder aufwachen sollte. So wie es im Moment aussieht wird das nie wieder der Fall sein. Wenn du uns nicht hilfst den Zauber zu lösen, wirst du nie erfahren ob dein Plan funktioniert hat. Also ist hier mein Vorschlag. Du gibst uns den Gegenzauber und ich gebe dir dafür persönlich bescheid wie es ausgegangen ist.“
Kurz Überlegte der Hexenmeister. „Nette Idee Schattenjäger. Aber ich habe schon gewonnen. Magnus leidet. Das ist alles was zählt.“
„Denkst du nicht das Magnus noch viel mehr leiden würde, wenn Alec ihn hassen würde?“ mischte sich nun Simon ins Gespräch ein. Auch wenn es ihm in der Seele Weh tat dies Auszusprechen, wusste er das dies der Wahrheit entsprach. Und wenn es half die nötigen Informationen zu bekommen war der Weg dahin egal.
„Hmm. Da hast du auch wieder Recht. Okay ich mach euch einen Vorschlag. Ihr bringt mir Sahra. Ich will noch mal mit ihr reden. Dafür bekommt ihr den Gegenzauber. Und ich will ins Spirallabyrinth. Keine Todesstrafe!“ abwartend blickte Demlok sie an. „Wir werden darüber nachdenken.“ War alles was Izzy dazu zu sagen hatte, bevor sie sich mit dem Rest zum gehen wandte. Das konnte sie nicht allein Entscheiden.
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