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Was wäre wenn...

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Della Tsang Kylie Galen Lucas Parker Miranda Perry Gomez Steve
23.03.2022
23.03.2022
1
607
 
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Der Mord

Sie betrat die Hütte. Und wich zurück. Sie schrie. Schrie so laut, dass jeder, der in diesem Camp war, sie hören konnte. Außer ihre besten Freundinnen, die bei einem Besuch im Ausland waren. Aber genau die hätte sie gebraucht, bei dem, was sie sah. Sie bemerkte nicht, dass sie nicht aufgehört hatte, zu schreien. Merkte nicht, dass sie auf die Knie sank. Dass sie keine Luft mehr holte und schließlich in Ohnmacht fiel, ihr Körper aber dennoch nicht auf dem Holzboden der Veranda ihrer Hütte aufkam, da sie jemand auffing. Jemand, der sie schon längere Zeit beobachtet hatte, um sicherzugehen, dass es ihr gutging. Ohne zu wissen, was sie gesehen hatte, trug er sie weg, es interessierte ihn nicht wirklich. Ihn interessierte nur ihre Sicherheit. Sie wollte nichts von ihm wissen, aber das war ihm egal. Selbst die Tatsache, dass sie ihn wahrscheinlich hasste, interessierte ihn nicht. Er wollte nur, dass sie sicher war.

Kylie erwachte mit dröhnenden Kopfschmerzen. "Wo bin ich?" Sie wollte sich aufrichten, nachsehen, wo sie war. Doch kaum hatte sie sich auf die Ellenbogen hochgearbeitet, wurde sie sanft, aber bestimmt von jemandem – von IHM- wieder herunter in eine liegende Position zurückgedrückt. Hatte er sie hierhergebracht? Sie drehte den Kopf und versuchte, zu erkennen, wo sie war. Nach einigen Blicken erkannte sie sein Zimmer in der Hütter, die er mit drei anderen teilte. Sie wusste es deswegen so schnell, weil sie schon so oft hier gewesen war. Hatte mit ihm gelacht, hatte Dates mit ihm gehabt, das eine schöner als das andere. Bis er sich mit einer anderen verlobt hatte. Bis er sie betrogen hatte. Er beteuerte zwar die ganze Zeit, er habe die Verlobung nicht durchgeführt, aber sie glaubte ihm nicht. "Sowas macht man schließlich nicht umsonst, oder? Aber wieso hat er mich dann hierhergebracht? Und wieso kümmert er sich noch um mich? Ich war ihm doch nicht mehr wichtig!" Für sie war die ganze Zeit klar gewesen, dass er sie nicht mehr wollte, nicht mehr liebte. Hat er vielleicht doch die Verlobung nicht durchgeführt? Als sie ihn genau das fragen wollte, war ihr Hals ganz trocken. „Lucas…“ Seine Antwort kam fast sofort: „Was ist los? Geht es dir gut?“ Er klang so besorgt, so sanft, dass Kylie das Herz schwer wurde. Sie erschrak innerlich. Hatte sie gerade indirekt zugegeben, dass sie in immer noch liebte? Dass sie immer noch wollte, dass er ihr Freund wurde? Für immer? Dass sie ihm verzieh? „Hast du… Hast du die Verlobung wirklich nicht durchgezogen? Hast du sie wirklich abgebrochen?“ „Kylie…“, zögernd sprach Lucas ihren Namen aus. „Sag bitte einfach ja, oder nein!“ Er zögerte, als wollte er nicht glauben, was sie von ihm verlangte. Ganz langsam nickte er mit dem Kopf und sagte: "Ja. Ja, ich habe mich nicht mit Monique verlobt. Das könnte ich nie." "Danke", flüsterte Kylie und eine Träne stahl sich aus ihrem Augenwinkel. Er wischte sie weg und lächelte sie leicht an. "Kannst du mir bitte erzählen, was in der Hütte passiert ist? Bitte Kylie!" Kylie schüttelte den Kopf. "Ich kann nicht. Ich kann einfach nicht." Nach einer kurzen Pause erzählte sie es ihm doch...
~Flashback~
Sie betrat die Hütte. Und wich zurück. Überall war Blut! Es war Menschenblut, das konnte sie riechen, dank ihrer Vampirseite, die sich gerade wieder meldete. Doch wessen Blut? Da sah sie am Fenster ihrer Hütte eine aufgeschlitzte Leiche. Es war Fredericka! Sie war tot! Sie war in den letzten paar Tagen eine enge Freundin von Kylie geworden. Ihre gute, wenn auch ein wenig launische Werwolf-Freundin war tot! Kylie schrie...
~Flashback Ende~
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