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Eight sparks of Hope - der perfide Hauself

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
14.03.2022
18.05.2022
10
22.826
 
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Dieses Kapitel
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25.03.2022 3.220
 
Der erste Schultag begann für die Erstklässler ziemlich chaotisch wie man auch im Mädchen Schlafsaal der Ravenclaws sehen konnte.

Überall auf dem Boden war Kleidung verteilt. Von bunten Socken bis hin zu Schuluniformen. Die Betten waren chaotisch und die Schulsachen lagen kreuz und quer herum.

Ylvi schlummerte noch verschlafen in ihrem Himmelbett. Sie verzog etwas ihr Gesicht als ihr Kopf schmerzhaft zu stechen begann. Das erste Anzeichen, dass heute Vollmond war.

Brummend rollte sie sich auf die andere Seite während sie ihre Hauskameradinnen streiten hörte.

,,Wie sieht es denn hier aus? Mal ehrlich Leute schon mal etwas von Ordnung gehört!?", fauchte eine bissige Stimme. Ylvi öffnete langsam ihre braunen Augen die im schwachem Sonnenlicht einen leichten Blaustich bekamen.

Langsam setzte sie sich aufrecht hin und schauderte als ihre Bettdecke von ihren Schultern glitt. Verwirrt sah sie auf das Chaos welches ihr geboten war.

Mitten in dem Chaos von unordentlicher Kleidung und Schulsachen stand ein dürres Mädchen mit blondem Pferdeschwanz. Sie trug eine rechteckige knallblaue Brille.

Sie trug zu ihrer viel zu großen grauen Jogginghose ein pinkes Shirt mit weißen Hasen drauf.

Wütend hatte sie ihre Arme vor der Brust verschränkt und sah sich im Schlafsaal um. Ylvi mochte sie schon vom ersten Augenblick an nicht.

,,Man sollte meinen ihr kennt soetwas wie Ordnung garnicht.", schnaubte sie und warf ihren Zopf arrogant über ihre Schulter während sie sich zu einer bronzenen Tür umdrehte. Wütend stieß sie die Tür auf die wohl zum Bad führte, eine Sekunde später hatte sie sie auch direkt hintersich wieder zugeknallt.

,,Was ist das denn für eine?", fragte ein rothaariges Mädchen und sprang von ihrem Bett. ,,Habt ihr denn noch nie etwas von Ordnung gehört?", äffte sie mit hoher Stimme nach. Ylvi schmunzelte.

,,Sei leise!", kam es sofort vom Bad. Doch das Mädchen streckte nur frech die Zunge raus ehe sie ihren Koffer aufriss.

,,Hey, bis wir runter zum Frühstück müssen dauert es doch noch ein bisschen. Was hält ihr von einem Kennlernspiel?", fragte die rothaarige in die Runde.

Die blondine von vorhin verließ das Bad. Nun fertig angezogen in der Schuluniform.

,,Macht das ohne mich.", meinte sie kühl und wandte sich nun an ein Mädchen das gerade ihr Bett machte. ,,Liv kommst du?", fragte sie.

,,Ich zieh mich eben um, dann komme ich nach.", versprach sie. Die blondine nickte und verließ den Schlafsaal.

Das Mädchen namens Liv holte ihre Uniform aus dem Koffer. ,, Victoria hat recht etwas Ordnung schadet wirklich nicht.", meinte sie und trat ein Buch zur Seite.

Liv war sehr klein für ihr alter und etwas pummelig. Sie hate schwarze geflochtete Zöpfe und stechendblaue Augen.

Wortlos verschwand sie im Bad. Ylvi stand auf und streckte sich. Dann bewunderte sie schweigend den Schlafsaal.

Er war groß und Rund. Die Decke war gewölbt und goldene Sterne waren auf dunkelblauem Hintergrund gemalt worden. Auch die Wände waren dunkelblau und der Boden Bronzefarben. Die Farben von Ravenclaw die auch von den 5 Himmelbetten widergespiegelt wurden.

Liv verließ mit erhobenem Kinn den Schlafsaal ohne auch nur den anderen eines Blickes zu würdigen. Paar Sekunden später flog die Tür zu.

,,Eine Zicke kommt selten allein.", grinste die rothaarige dann. ,,Also, habt ihr zwei lust auf ein Kennlernspiel?", fragte die rothaarige dann.

,,Klingt ganz in Ordnung.", meinte Ylvi lächelnd. Das andere Mädchen nickte. Sie hatte bisher still auf ihrem Bett gesessen.

,,Gut. Also, ich bin gleich wieder da!", grinste sie und verschwand schnell im Bad. Das stille Mädchen sah Ylvi fragend an die auch nur mit den Schultern zuckte.

Dann kam sie aber wieder und in den Händen hielt sie eine Toilettenpapier rollte. ,,Was willst du mit Toiltettenpapier?", gluckste Ylvi. ,,Wirst du schon sehen! Hier fang!", kicherte sie und warf die Rolle. Sofort fing Ylvi sie auf.

,,Und was soll ich jetzt damit?", fragte sie. ,,Zuerst setzen wir drei uns in einen kleinen Kreis!", schlug sie vor und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden.

Ylvi und das andere Mädchen machten es ihr nach. ,,So und jetzt nimm soviel Toiltettenpapier wie du auf der Toiltete brauchst.", meinte sie. Ylvi schaute nur verwirrt kam der Aufforderung aber nach bis sie fragend das abgerissene Papier hoch hielt.

,,So und jetzt musst du zu jedem einzelnen Blatt was du von der Rolle entfernt hast etwas über dich sagen.", grinste sie.

Ylvi zählte die einzelnen Blätter und kam auf 11. ,,Ich soll 11 Sachen über mich verraten?", fragte sie. Das Mädchen nickte.

,,Nagut. Also erstens ich heiße Ylvi Collins. Zweitens ich wohne mit meinen Eltern zusammen. Drittens ich werde oft krank, viertens ich bin häufig müde, fünftens ich bin ganz offensichtlich gestern ins Haus Ravenclaw einsortiert worden. Sechstens der Kern meines Zauberstabs ist Einhornhaar, siebtens mein Zauberstab ist auf Kirschbaumholz, achtens ich interessiere mich sehr für Zaubertränke, neuntens ich bin eine Hexe, zehntens meine Eltern sind auch magisch und elftens ich habe eine riesige Angst vor Wespen und Bienen.", erzählte sie und zählte alles an ihren Fingern ab.

,,Jetzt gib die Rolle weiter.", lächelte sie. Ylvi nickte und warf ihr die Rolle hin. ,,Ich will ja wissen wer auf so verrückte Kennlernspiele kommt.", zwinkerte Ylvi.

Sie riss etwas von der Rolle ab und räusperte sich. ,,Ich bin Lilia Jones, meine Eltern nerven, ich liebe es zu basteln und zu malen! Ich bin sehr kreativ und bin für jedes Abenteuer bereit! Meine Eltern sind Muggel, ich war früher bei den Pfadfindern oh und ich schwimme gerne und fahre gerne Skateboard. Ich liebe Vögel über alles und Pflanzen sind ein muss! Jetzt du!", rief Lilia lachend und warf die Rolle zu dem Mädchen die bisher noch nichts gesagt hatte.

Sie drehte die Rolle nervös in ihren Händen herum. Dann stellte sie die Rolle ab und fing an mit ihren braunen Haaren herumzuspielen.

,,Ich bin Hope.", sagte sie leise, dann stand sie auf nahm ihre Sachen und rannte ins Bad.

,,Sie ist wohl sehr schüchtern.", meinte Lilia. ,,Deine aufgeweckte Art hat ihr wahrscheinlich Angst gemacht.", grinste Ylvi. ,,Wahrscheinlich.", kicherte Lilia.

Ylvi zog sich gemeinsam mit Lilia um so dass sie am Ende beide vor dem Spiegel standen.  Lilia malte mit Zahnpasta auf den Spiegel und Ylvi lachte darüber. ,,Ein bisschen Spaß muss doch auch sein! Dann können sich die Zicken doch so viel ärgern wie sie wollen. Gehen wir gemeinsam zur großen Halle?", fragte Lilia sofort nach. Ylvi nickte und gemeinsam verließen sie den Schlafsaal.

Sie rannten schnell die schmale Wendeltreppe runter und liefen durch die Korridore. ,,Meine Güte! Wie soll man sich denn hier zurechtfinden!?", fragte Lilia genervt.

,,Keine Ahnung. Das Schloss ist ein Labyrinth.", meinte Ylvi und lief eine Treppe hoch. Beide blieben erschrocken stehen als die Treppe aufeinmal die Richtung änderte. ,,Schnell! Wir nehmen den Weg!", beschloss Lilia und zog Ylvi in einen Korridor.

Doch sie irrten noch eine Weile durch die Korridoren. Ehe sie dann doch zur Eingangshalle fanden.

Am Eingang winkte ein Junge mit etwas längeren braunen Haaren sie zu. Er schien auch in Ravenclaw zu sein. ,,Guten Morgen Lilia.", rief er. ,,Morgen Noe! Darf ich vorstellen? Das ist Ylvi! Ylvi das ist Noe ich habe ihn gestern im Zug kennengelernt.", erklärte sie.

,,Ja sorry, ich habe auf dich gewartet Lilia, im Gemeinschaftsraum, aber dann konnte ich einfach nicht mehr still stehen.", gestand er. Lilia zerzauste ihm frech die Haare. ,,Macht doch nichts Noe.", strahlte sie und zog sie beide in die große Halle.

,,Ylvi.", sofort drehte sie sich um. Zane lächelte sie an. ,,Ich habe mir eben meinen Stundenplan abgeholt. Ich habe auch vorhin mit Sophus geredet.", fing Zane an.

,,Ylvi? Noe und ich gehen schon mal vor okey?", fragte Lilia freundlich. Ylvi nickte und wandte sich sofort wieder Zane zu.

,,Findest du Sophus nicht auch komisch?", fragte Zane nachdenklich und sah zum Hufflepuff Tisch. Sophus saß bereits beim Frühstück und war dabei sein Sandwich perfekt in vier gleich große Stücke zu schneiden.

,,Eure Spezies misstraut doch jeden auf diesem Planeten.", meinte Ylvi nun. ,,Ich dachte wir wollten uns vertragen? Versteh mich nicht falsch oder so, und es ist mir auch egal wie du darüber denkst, aber seine Perfektion und Ängstlichkeit ist seltsam.", meinte er schulterzuckend und ging.

Ylvi stellte sich ihm in den Weg. ,,Was willst du damit sagen?", fragte sie verwirrt. ,,Ich wollte nur wissen wie du über Sophus denkst.", meinte er ruhig. ,,Er ist in Ordnung, denke ich.", meinte Ylvi bloß und betrat die Halle. Wenn hier jemand komisch war, dann doch wohl Zane.

Lilia winkte ihr schon zu und klopfte auf den Platz neben ihr. Lächelnd nahm Ylvi Platz. ,,Cornflakes?", bot Lilia an und hielt eine Packung Schoko Cornflakes hin. ,,Ich bevorzuge Joghurt mit Erdbeeren!", lächelte Ylvi. ,,Super Idee!", meinte Lilia begeistert. Ylvi lächelte.

,,Ich bin gespannt wie unser erster Tag so wird! Und ihr?", fragte Lilia während sie sich Kakao machte. ,,Ja. Hoffentlich sind die Lehrer auch in Ordnung. Meine Lehrer in der Muggelschule waren der Alptraum.", schauderte Noe.

,,Meine Lehrerin war total lustig! Und sie klang wie eine kleine Maus wenn sie schluckauf hatte!", kicherte Lilia. ,,Ich war noch nie auf einer Muggelschule.", gestand Ylvi.  Noe legte seinen Kopf in den Nacken. ,,Du glückliche.", seufzte er. ,,Das ist eher schade! Ich habe den Kunst Unterricht geliebt!", schwärmte sie.

,,Solange du kein Mathefan warst.", meinte Noe schulterzuckend. ,,Dieses Fach gehört definitiv in Quarantäne.", bestimmte Lilia ernst. Noe stimmte ihr da zu. Ylvi zuckte bloß mit den Schultern.

,,Erstklässler?", fragte ein Fünftklässler freundlich in die kleine Runde. ,,Ja, wieso?", fragte Noe und nippte an seinem Apfelsaft. ,,Eure Stundenpläne. Wenn ihr Fragen habt könnt ihr euch an die Lehrer wenden oder an mich.", meinte er lächelnd und tippte auf sein Vertrauensschülerabzeichen.

Ylvi nickte verstehend und nahm ihren Stundenplan entgegen. ,,Uh die ersten beiden haben wir Zaubertränke bei Professor Ferro.", meinte Lilia aufgeregt.

,,Zaubertränke klingt interessant, wir sollten uns auf den Weg machen. Sicher werden wir uns wieder verlaufen.", meinte Noe.

,,Ganz bestimmt sogar.", grinste Lilia und stand auf. Ylvi stand ebenfalls auf und schlag den Rest ihres Joghurts runter. ,,Ylvi!", rief auf einmal jemand durch die ganze Halle.

Ylvi wirbelte herum und erschrack als Sophus auf sie zu rannte. ,,Guten Morgen Sophus, gut geschlafen? Wir haben übrigens gemeinsam Zaubertränke.", erklärte sie.

,,Oh, Elino ein Glück. Weißt du welche Sorgen ich mir gestern gemacht habe!?", fragte Lilia als ein Junge mit blonden Rastalocken dazu kam. ,,Tut mir leid.", lächelte er.

,,Warum kamt ihr zwei so viel später?", wollte nun auch Ylvi wissen. ,,Ich hatte Angst. Du und Zane wart auf einmal weg und es war so laut! Und überall das Geplappere und Gepfeife! Ich- ich wollte einfach nur wieder nach London. Aber Elino hat mir etwas mut gemacht.", erklärte Sophus und strich Falten aus seinem Umhang.

,,Ich habe ja gesagt, dass ich was vergessen habe. Und als ich gehen wollte habe ich ihn gehört Lilia.", erklärte nun der Junge der Offenbar Elino hieß.

,,Nagut vergisst es einfach Jungs. Hey jetzt wo wir uns alle grob kennen, können wir auch gemeinsam zu Zaubertränke gehen?", schlug Lilia vor. Ylvi nickte. ,,Wisst ihr wo der Klassenraum ist?", fragte Elino verwirrt als sie die Halle verließen.

,,Ja! In den Kerkern.", meinte Sophus sofort. ,,Vertraut ihm! Er ist klug.", meinte Ylvi. Sophus nickte und lief vor. ,,Es ist ein sehr komplexes Gebäude und- und es hat lange gedauert die Räumlichkeiten anhand der Bücher kennenzulernen, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich weiß wo Zaubertränke stattfindet.", erklärte Sophus.

Auf dem weg sah er immer wieder nervös zu den sich bewegenden Bildern. ,,Ist alles in Ordnung?", fragte Noe besorgt. ,,Er ist immer so.", antworteten Ylvi und Elino gleichzeitig.
Beide sahen sich an und kicherten.

Sophus öffnete zögernd eine Tür im Kerker. Dann betrat er den großen Klassenraum. Ylvi folgte ihm gespannt und am Pult stand eine junge freundlich wirkende Hexe.

,,Guten Morgen zusammen. Ihr seid früh dran.", meinte sie und setzte sich. ,,Wir wollten nicht zu spät kommen.", meinte Sophus und nahm vorne Platz. ,,Der erste Eindruck ist immerhin der wichtigste!", erklärte nun auch Noe und warf seine Schultasche auf Sophus Tisch.

,,Ich setz mich neben dir hin.", meinte Noe und nahm neben Sophus Platz. Dieser jedoch rückte etwas von Noe weg. ,,Ist alles in Ordnung? Stinke ich?", fragte Noe und roch unter seinen Achseln. ,,Nein alles gut.", meinte Sophus schnell.

Lilia stieß Ylvi freundlich von der Seite an. ,,Los wir sitzen lieber hinten. Die erste Reihe gehört den klugen Köpfchen.", zwinkerte sie.  Ylvi nickte. ,,Da werde ich mich anschließen wenns okey ist. Elino.", stellte sich nun Elino richtig bei Ylvi vor.

Ylvi lächelte. ,,Ich bin Ylvi. Und ich nehme an ihr habt euch im Zug kennengelernt?", fragte sie. ,,Ganz genau.", meinte Lilia sofort.

Als auch der Rest der Klasse versammelt war stand Professor Ferro auf. Sie hatte stechendgrüne Augen und schwarze Locken. Sie trug einen weiten orangenen Umhang und schwarze Handschuhe. Ihre Schuhe hatten Absätze.

,,Guten Morgen. Ich bin Professor Ferro. Ich freue mich, dass ich euch 7 Jahre die Kunst von Zaubertränke leeren darf. ,,Das Fach ist nicht so leicht wie es von Außen scheint. Es reicht nicht einfach alles in den Kessel zu werfen und umzurühren. Aber ich bin ja der Meinung jeder soll seine Erfahrungen selbst sammeln. Also dürft ihr heute schon euren ersten Trank brauen.", erklärte sie.

,,Ich möchte dass ihr euch dazu einen Partner sucht. Das gesammte erste Jahr wird in zweier Gruppen gearbeitet. Das ist ein guter Einstieg und fördert gleichzeitig Freundschaften. Also los! Auf Seite 4 findet ihr das Rezept für euren ersten Trank für Fragen stehe ich natürlich sofort zur Verfügung.", erklärte sie und setzte sich.

,,Sollen wir Zusammenarbeiten?", schlug Lilia sofort vor. Ylvi nickte. ,,Gut! Oh mein Zaubertrankbuch, ich habs oben...", stöhnte sie frustriert. Ylvi lächelte. ,,Wie gut, dass ich nicht so verpeilt bin wie du.", grinste sie und hielt ihr Buch hoch.  ,,Na immerhin eine!", lachte Lilia.

Das Zubereiten des Trank begann sehr harmlos mit dem zerschnibbeln von Zutaten.  Ylvi kicherte leise da Lilia anfing mit einer Baumwurzel zu reden. ,,Mit grober Gewalt aus der Erde gerissen. Schule ist brutal ich weiß.", seufzte Lilia. ,,Du erzählst solchen Unsinn.", kicherte Ylvi.

,,Hallo? Mr. Baumwurzel hätte dich lieber auf seiner Seite!", meinte sie beleidigt. ,,Tut mir leid Mr. Baumwurzel.", lachte Ylvi amüsiert.

,,Er verzeiht dir.", beschloss Lilia dann. ,,Da bin ich aber erleichtert.", grinste Ylvi nun. Lilia lächelte und fuhr mit großen Blättern fort die sie zerschnitt.

,,Sag mal Ylvi, wann bist du gestern schlafen gegangen?", fragte sie langsam. ,,Hm? Wieso?", fragte Ylvi verwirrt. ,,Du siehst irgendwie Müde aus.", stellte Lilia fest. ,,Es ist alles okey.", meinte Ylvi sofort. ,,Wenn du nachts heimlich eine Party schmeist dann lade mich nächstes mal ein.", meinte sie. Ylvi lachte. ,,Du wärst ganz oben auf der Liste.", versprach sie.

,,Eine Party! Das ist die Idee! Wir schmeißen heute Nacht eine Party!", schlug sie vor.  Ylvi erschrack. ,,Wie bitte?", fragte sie. ,,Das ist doch die Idee! Ich meine - wir müssen unser erstes Jahr mit einer riesigen Party beginnen, natürlich nur unter uns Mädchen.", kicherte sie.

,,Ich glaube Liv und Victoria machen da nicht mit.", meinte Ylvi und sah zu den zwei Zicken. Sie tuschelten leise in der Ecke des Raums. ,,Die hätte ich höchstens für den Mülldienst eingeladen. Okey wir machen es so!", meinte Lilia auf einmal und beugte sich zu Ylvi vor.

,,Wir machen keine Party, dafür haben wir zu wenig Gäste, aber wir können uns heute Nacht in der Schule umsehen.", schlug sie begeistert vor.
,,Ich kann heute nacht nicht...", meinte Ylvi langsam.

,,Warum nicht? Was ist los?", wollte Lilia wissen. ,,Ich wollte lernen.", meinte Ylvi sofort. ,,Dann lernen wir einfach gemeinsam.", meinte Lilia. ,,Ich lerne lieber alleine.", murmelte Ylvi und sah weg. ,,Wie du magst.", meinte Lilia bloß.

Ylvi warf die fertigen Zutaten in den Kessel und Lilia rührte langsam um. ,,Acht mal im Uhrzeigersinn und zwei mal dagegen. Dann drei mal schnell im Uhrzeigersinn.", las Ylvi aus dem Buch ab. Lilia tat was sie vorlas.

,,Ist der Trank grün?", fragte Ylvi. ,,Eher Gelb...", meinte Lilia langsam. ,,Dann tu am besten noch etwas Löwenzahn dazu.", meinte Ylvi sofort. Lilia nickte dann strahlte sie. ,,Team Ylia hat es geschafft!", rief Lilia begeistert.

,,Team Ylia?", lachte Ylvi belustigt. ,,Das ist jetzt unser Couplename.", lachte Lilia. ,,Du bist so verrückt!", meinte Ylvi lachend.

Professor Ferro lief zwischen den Tischen durch. Da Ylvi und Lilia am Ende der Stunde bereits seit langem fertig waren, saß Ylvi auf dem Tisch und las, während Lilia beschlossen hatte den Kessel anzumalen.

,,Gut Kinder! Die Stunde ist in 20 Minuten um, ich will eure Ergebnisse sehen!", rief sie. ,,Geht klar!", rief Lilia sofort und malte zuende.  Professor Ferro begutachtete jeden einzelnen Kessel gab aber keine Kommentare dazu. Am Ende der Stunde stellte sie sich vor die Tafel und sah stolz die Klasse vor sich an.

,,Eure Ergebnisse, von euch allen sind sehr gut, manche mehr -", sagte sie und warf einen flüchtigen Blick zu den Kessel von Ylvi und Lilias. ,,- und manche weniger.", sagte sie und sah zu zwei Jungs aus Ravenclaw dessen Kessel langsam schmolz. Lilia kicherte hinter vorgehaltenen Händen.

,,Ich vergebe beiden Häusern 10 Punkte für die Bemühungen von beiden Häusern.  Ravenclaw bekommt obendrein 5 Punkte für die bessere Qualität im Durchschnitt. Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.", beendete sie ihrem Vortrag.

,,Schon 15 Punkte gesichert. Das nenne ich einen Erfolg!", meinte Lilia und klatschte bei Ylvi ab. ,,Ylvi Collins?", rief Professor Ferro. ,,Ich warte vor dem Klassenraum auf dich.", meinte Lilia. ,,Wir auch.", meinte Elino und sah Sophus und Noe an die beide kurz nickten.

Ylvi stellte sich vor dem Pult und wartete bis alle aus dem Klassenraum waren. ,,Ja Professor?", fragte Ylvi dann. Professor Ferro nickte und holte eine dampfende Tasse hervor.

,,Ihr Wolfsbanntrank Miss. Sie wissen, dass er wichtig ist. Professor McGonagall hat mich bereits über ihre Situation aufgeklärt.", erklärte sie. Ylvi nickte blos und sah die gräuliche Flüssigkeit an.

Sie hasste den Trank. Er schmeckte furchtbar! Es war das ekeligste überhaupt. Sie hielt angewidert ihre Nase zu und trank alles in einem Zug durch. Sie keuchte bei der heißen Flüssigkeit auf dann stellte sie die Tasse ab.  

,,Danke Professor. Ehm kann ich jetzt gehen?", fragte sie. Professor Ferro nickte und öffnete das Klassenbuch. Ylvi verließ erleichtert den Raum.

,,Was wollte sie?", fragte Lilia sofort. ,,Gleich am ersten Tag Einzelgespräch, kein gutes Omen.", stimmte Noe zu. ,,Sie hat mich nur wegen dem Trank gelobt.", log Ylvi schnell.

Lilia verschränkte die Arme. ,,Diese blöde Kuh! Ich habe doch geholfen!", schmollte sie. Ylvi klopfte ihr bloß auf die Schulter. ,,Dann war ich wohl besser als du.", meinte Ylvi dann frech. Lilia schubste sie grinsend von sich weg. ,,In deinem Träumen.", grinste sie.
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