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Eight sparks of Hope - der perfide Hauself

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
14.03.2022
18.05.2022
10
22.826
 
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18.03.2022 1.886
 
Sophus gähnte müde und sah sich neugierig um. Muggel liefen zielstrebig zu ihren Gleisen. Vereinzelte Touristen schossen Fotos. Tauben flohen vor rennenden Kindern während andere Muggel an Automaten herum tippten studierten andere die Fahrpläne.

Sophus schluckte schwer und baumelte mit seinen Füßen. Er saß auf seinen Gepäckwagen während sein Vater ihn durch den Bahnhof schob.

Unsicher sah er auf sein Zugticket in der Hand. Jetzt wurde es ernst. Er wird heute nach Hogwarts aufbrechen. Unsicher sah er zurück. Sein Vater sah sich im Bahnhof um während seine Mutter an ihrem Kaffee nippte.

Seine Eltern waren in der Zauberwelt bekannt. Was ihn automatisch auch relativ bekannt machte. Etwas was er nicht mochte.

Sein Vater Kingsley Shacklebolt ist der Zaubereiminister des britischen Zaubereiministeriums. Seine Mutter Amanda Shacklebolt ist eine berühmte Journalistin. Und er?

Er war das einzige Kind der beiden. Sophus fand das immer sehr unangenehm, wenn er mit seinen Eltern unterwegs war und Zauberer und Hexen mit dem Finger auf ihn zeigten.

Erneut sah er auf sein Zugticket. Er wollte nicht nach Hogwarts. Er hatte Angst sein Zuhause zu verlassen. Seine Eltern zu verlassen.

Bisher waren sie immer an seiner Seite gewesen. Haben ihn unterstützt und beschützt. Und nun wird er die beiden vor Weihnachten nicht wiedersehen. Er schniefte leise.

,,Alles in Ordnung?", fragte seine Mutter sofort. Sein Vater war stehen geblieben. ,,Ich will hier nicht weg.", gestand er sofort. ,,Jedes Kind freut sich darauf endlich nach Hogwarts zu dürfen.", meinte sein Vater lächelnd.

,,Ich will nicht.", wiederholte Sophus und stieg von seinem Wagen. ,,Können wir umkehren?", fragte er hoffnungsvoll.  Sein Vater ging in die Hocke und legte eine Hand auf seine Schulter.

,,Du brauchst keine Angst zu haben. Hogwarts ist sicher.", lächelte er. ,,Deine schönste Zeit im Leben steht dir bevor. Du wirst Erfahrungen Sammeln. Gute sowie schlechte. Aber sie werden dich weiter bringen Sophus. Du wirst wachsen mit jeder Erfahrung. Du wirst Freunde finden die dich dein ganzes Leben begleiten. Es wird dir dort gefallen.", versprach er.

,,Aber ich kenne dort doch niemanden.", schniefte Sophus und wischte sich eine Träne weg. ,,Du wirst dort jede Menge Leute kennenlernen. Vertrau mir. Wäre ich nie nach Hogwarts gegangen, hätte ich deine Mutter niemals kennengelernt.", gestand er.

Sophus sah seine Mutter an. ,,Es wird alles gut. Hör auf deinen Dad. Und wir werden schreiben. Jeden Tag.", lächelte sie. Sophus lächelte schwach. Sein Vater erhob sich. ,,Bereit mein Sohn?", fragte er. Sophus zögerte. Er sah seine Eltern abwechselnd an. Dann nickte er. ,,Bereit.", meinte er und lief zwischen seinen Eltern weiter.

Irritiert blieb er jedoch stehen als ihm ein kleiner Laden auffiel. ,,Mum, Dad? Schaut mal.", meinte er und zeigte auf den kleinen Laden der geschlossen war.

Doch an dem Schaufenster sah man Hogwartsumhänge und Schals, Plüschtiere von Hauselfen und Eulen. Zauberstäbe....

,,Wenn die Muggel nichts von uns erfahren dürfen. Warum steht da dann dieser Laden?", wollte er wissen.

,,Das ist ein Harry Potter Fanshop.", erklärte seine Mutter. ,,Die Muggel kennen Harry Potter?", fragte Sophus verblüfft.

,,Ja. In 7 Büchern wird die Geschichte von Harry Potter verfasst und wurde in der Muggelwelt erfolgreich veröffentlicht. Das Ziel war es, wenn man den Muggeln eine solche Geschichte giebt. Geht jeder davon aus, dass es reine Fantasie ist. Nicht real.", erklärte sie.

Sophus nickte blos und lief weiter. Und dachte darüber nach, wie es in Hogwarts wohl sein würde. Bis eine braune Katze an ihn vorbei rannte.

Verwirrt sah er ihr hinter her. ,,Verflucht noch mal! Bleib doch stehen -", Sophus riss erschrocken die Augen auf als er zur Seite geschubst wurde.

Das Mädchen sprang und warf sich auf die braune Katze. ,,Hab ich dixh endlich!", rief sie. Sophus strich sein Hemd glatt. Das Mädchen drehte sich zu ihm um.

,,Tut mir wirklich leid! Er entkommt seinen Käfig jedesmal. Hey!", lächelte sie und hielt ihm die Hand hin.

Das Mädchen war etwa so groß wie er und hatte kinnlanges silbernes Haar. Ihr Gesicht war mit Sommersprossen übersäht und ihre Augen waren hellbraun.

,,Ylvi!", stellte sie sich vor. Dann fiel ihr Blick auf Sophus Eltern. Ihre Augen weiteten sich. ,,Ach du meine Güte. Familie Shacklebolt.", stieß sie aus und wurde rosa an den Wangen.

,,Ich bin Sophus.", stellte er sich nun leise vor. ,,Tut mir wirklich leid.", wiederholte sie sich und sah sich dann um. ,,Ups, mein Gepäck.", rief sie und folgte rannte zu einem Koffer der alleine mitten im Bahnhof stand.

Der Koffer war hellblau und an der Seite hing ein kleines Band mit bunten Perlen. Lächelnd lief sie wieder zu ihnen zurück.

,,Kann ich mit euch kommen? Tut mir leid, aber ich habe leider gar keine Ahnung wo das Gleis sein soll.", stöhnte sie auf.

,,Natürlich.", lächelte Sophus Mutter. Sophus nickte. ,,Ist das auch dein erstes Jahr in Hogwarts?", fragte sie beim weiter gehen. Sophus nickte. Ylvi lächelte. ,,Ich bin schon total aufgeregt.", grinste sie. Sophus sah weg. ,,Ich habe eher Angst.", meinte er. ,,Brauchst du nicht! Das wird großartig!", rief Ylvi begeistert. Sophus schaute zweifelnd.

Währenddessen saß Zane Mirea bereits im Hogwarts Express. Nichts ahnend, dass er bald bekanntschaft mit zukünftigen Freunden machen wird.

Schweigend hörte er Musik auf einen Kopfhörer und blätterte in einem Buch über Giftpilze herum.

Desinteressiert warf er einen Blick aus dem Fenster wo sich mehrere Familien auf den kleinen Bahnsteig versammelt hatten. Es war ein Chaos.

Dann blinzelte er in sein Spiegelbild. Er viel besonderes durch seine weißen Haare auf. Seine blauen Augen schimmerten leicht rosa und sein Gesicht war kreidebleich.

Er wandte sich wieder seinem Buch zu und lehnte sich zurück. Bis ihm ein ungewöhnlicher Geruch auffiel. Verwirrt hob er den Kopf und sah sich im Abteil um. Er war allein. Sein Koffer war über ihm verstaut und auf dem Platz neben ihm lag sein Handtasche.

Er vereengte die Augen zu Schlitzen. Irgendetwas stimmte hier nicht. Er lies seinen Blick noch einmal über das sonst leere Abteil wandern und schlug dann sein Buch zu.

Er konnte so nicht weiter lesen. Unmöglich! Gerade als er am überlegen war aufzustehen schob jemand das Abteil auf.

Vor ihm standen zwei Leute. Ein Zauberer mit einem Pergament in der Hand. Seine schwarzen Locken waren kurz und seine braunen Augen sahen sich etwas nervös um.

Die Hexe neben ihm stellte gerade ihren Koffer ab und schüttelte sich das kinnlange silberne Haar aus dem Gesicht.

Sie sah Zane misstrauisch an dann lächelte sie auf einmal. ,,Hey, ich bin Ylvi. Der Zug ist schon ziemlich überfüllt und da wollte ich und mein Freund Sophus fragen, ob wir dir Gesellschaft leisten dürfen. Wenn das Okey wäre?", fragte sie.

Der Zauberer neben ihr sah sie verblüfft an. ,,Wir sind Freunde?", fragte er überrascht.  Die Hexe namens Ylvi lachte. ,,Natürlich sind wir das. Oder willst du nicht mit mir befreundet sein?", hackte sie nach. Der Zauberer guckte entschuldigend. ,,Tut mir leid. Ich freue mich sehr mich mit dir anzufreunden.", lächelte er dann.

,,Ihr könnt euch meinetwegen dazu setzen. Ich bin allein.", erklärte er während er die Hexe nicht aus den Augen lies.

Von ihr kam der mysteriöse Geruch. Zane dachte angestrengt nach bis sich das Mädchen vor ihn stellte. ,,Kommst du kurz mit?", fragte sie. ,,Wie ihr lässt mich alleine?", fragte der Zauberer namens Sophus sofort. ,,Nur kurz!", versprach Ylvi sofort. Sophus nickte bloß.

Zane folgte ihr aus dem Abteil. In dem hinteren Teil des Zuges wo sich kaum jemand aufhielt drückte sie ihn auf einmal gegen die Wand.

,,Was soll das werden, wenn es fertig ist?", fragte Zane und drückte sie sanft von sich weg. ,,Ich weiß was du bist.", sagte sie kalt.  Zane hob unbeeindruckt eine Augenbraue. ,,Ich habe leider keine Ahnung wovon du da redest.", erklärte er.

Ylvi verschränkte die Arme. Ihr Blick war kalt. ,,Tu nicht so unwissend! Das hilft dir auch nicht weiter.", fauchte sie. ,,Entweder du erklärst mir, was dein Problem ist, oder ich gehe wieder.", meinte Zane ruhig.

Ylvi sah sich kurz um. Als sie niemanden sah beugte sie sich zu Zane vor. ,,Du bist ein Vampir, nicht wahr?", fragte sie kühl.  Zane schaute überrascht und ging ein Schritt von ihr weg.  

,,Woher weißt du das?", fragte er. ,,Dein Geruch. Dir sollte doch mein Geruch längst aufgefallen sein.", meinte sie nun etwas verwirrt. Zane nickte.

,,Du riechst anders.", erklärte er. ,,Eben. Ich bin ein Werwolf, natürlich rieche ich für dich anders.", sagte sie genervt.

Zane schaute Ylvi überrascht an. ,,Du bist ein Werwolf?", fragte er erstaunt. Ylvi sah genervt aus dem Fenster. ,,Als ob du das nicht schon längst wusstest.", brummte sie nun missbilligend.

,,Ich wusste es wirklich nicht.", meinte Zane. ,,Wie auch immer, das ist keine Entschuldigung warum du angreifst.", meinte Zane und lehnte sich an einer Abteiltür.

Ylvi sah ihn an. ,,Natürlich ist das ein Grund. Du dürftest gar nicht hier sein. Wesen wie du sollte man nicht in Hogwarts lassen.", meinte sie kühl.

,,Ich verstehe dein Problem nicht.", meinte Zane und spielte mit einem Knopf in seiner Hosentasche herum.
,,Du bist eine Gefahr, das ist doch offensichtlich.", schnaubte sie.

Zane warf einen Blick aus dem Fenster. Der Zug war inzwischen losgefahren und fuhr an riesigen Feldern vorbei. Unter ihm wackelte der Boden leicht.

,,Ich bin keine Gefahr, nicht viel mehr als du eine bist.", meinte er. ,,Wer soll das glauben?", fragte Ylvi misstrauisch. ,,Die Schulleiterin weiß was ich bin und hat sich ein Bild von mir gemacht. Wenn du deiner zukünftigen Schulleiterin nicht traust, dann solltest du die Schule wechseln.", meinte er. Ylvi sah ihn wütend an.

,,Ich verstehe dein Verhalten nicht. Eigentlich sollten wir uns doch unterstützen. Für Außemstehende werden wir beide als Monster angesehen. Wenn die Hexen und Zauberer deine und meine Spezies hassen, sollten wir uns wenigstens einander haben.", meinte Zane ruhig.

,,Das ist doch -", aber sie brach mitten im Satz ab. Nachdenklich sah sie hinaus. ,,Ich bin kein Monster, und du bist auch keins.", meinte Zane und verschwand mit diesen Worten.

Ylvi blieb allein zurück. Sie strich sich das Haar aus dem Gesicht und fummelte nachdenklich an ihrem Ohr herum.

Ihr Verhalten war wirklich nicht richtig Zane gegenüber gewesen. Aber war es nicht natürlich zuerst misstrauisch zu sein? Sie seufzte. Dann drehte sie sich um und steuerte auf ihr Abteil zu.

Sie war doch sonst nicht so grob zu neuen Menschen. Entschlossen öffnete sie das Abteil. Zane sah sie an. ,,Tut mir leid wegen vorhin.", murmelte sie.

,,Habt ihr euch gestritten?", wollte Sophus wissen. ,,Es war nur eine kleine Meinungsverschiedenheit.", lächelte Zane und bot Ylvi den Platz neben ihm an.

,,Man sollte jedem eine Chance geben nicht wahr?", fragte er. Ylvi nickte lächelnd. ,,Du hast dich noch gar nicht vorgestellt.", meinte Sophus auf einmal.

,,Ich heiße Zane. Eure Namen kenne ich ja schon.", meinte er. ,,Woher kennt ihr euch?", fragte Zane nun Ylvi und Sophus.

,,Sie hat mich am Bahnhof zur Seite geschubst.", grinste Sophus. Zane lächelte. ,,Wie charmant. Die schubst sie und mich drückt sie gegen eine Wand.", schmunzelte er.  Ylvis Wangen färbten sich rosa was Zane und Sophus zum kichern brachten.
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