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The Devil's Call

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Action / P16 / Mix
OC (Own Character)
13.03.2022
22.07.2022
5
27.188
5
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
13.03.2022 5.329
 
Für Will – Auf laue Sommerabende und inspirierende Momente
„I caught it bad yesterday
You hit me with a call to your place
Ain't been out in a while anyway
Was hoping I could catch you throwing smiles in my face”
(Lil Nas X; MONTERO (Call me by your name))




The Devil’s Call

Einsam und in aller Munde,
Von außen, wenn nicht in der Runde,
Mit Ärger oder froher Kunde:
Der Teufel ruft zu jeder Stunde.



Ein Hilferuf
Mittwoch; zwei Uhr morgens

Es hätte ein ruhiger Abend sein können. Die Luft draußen ist angenehm warm, die meisten Gäste haben sich in der Mitte der Woche bereits verabschiedet und die leisen Verständigungen zwischen Acorn und seinen Freunden könnte ihre typisch angenehme Kooperation bedeuten. Ayla tut schwer beschäftigt, wischt die glatte hölzerne Theke und mustert Acorn immer wieder mit kritischem Blick, der sich betont ruhig über die Theke gelehnt hat. Währenddessen ist Chane gerade unten, um schon einmal in ihren Lagerräumen zu zählen, um ihnen auf die Weise die Bestandsaufnahme am Ende des Monats zu erleichtern.
Es könnte ein ruhiger Abend sein. Doch leider sitzt in ihrer Ecke immer noch ein Quintett an Friedenswächter und macht sich genüsslich breit, während sie an den letzten Schlucken ihres Biers nippen. Die Stimmung hat mit einer starken Anspannung gestartet, ist zuerst in einen brüllenden und ebenso belanglosen Streit ausgeartet und dann in eine schweigende Spannung übergegangen, die auch die letzten ihrer üblichen Geste aus der Bar gejagt haben, sodass nur noch seine eigenen Leute übrigblieben. Insgesamt wäre es eine nette Idee, den Abend einfach auflösen zu können, doch in Situationen wie diesen muss man noch hoffen, dass die Situation sich entweder von selbst entspannt oder einer von der Meute aufgibt und einfach den Ort verlässt. Also wartet er lieber eine Weile weiter und kassiert Aylas strenge Blicke als sich sofort einzumischen. Wobei er weiß, dass zumindest Chane morgen früh seinen Sohn zur Schule bringen muss, und die Frau neben ihm eine Frühschicht auf den Feldern seines eigenen Vaters hat. Seitdem ihre Freundin angeschossen wurde und sie für beide verdient, muss sie die Zeit mühsam auswählen, in der sie hier aushelfen kann. Acorn schätzt diesen Aufwand und hatte ihr mehrfach angeboten, sie vorerst einfach auszuzahlen, ohne wirklich zu erwarten, dass sie sein Angebot annehmen würde. ‚Lächerlich‘ hatte sie ihn genannt und gemeint, dass er aus einer Mücke einen Elefanten mache, doch er kann die dunklen Ränder unter ihren Augen sehen, genau wie die nervösen Blicke, die sie immer wieder dem Tisch zuwirft. Die letzten Tage sind schwerer geworden und das nicht nur für sie. Es ist nicht das erste Mal, dass er diese Anspannung zu spüren bekommen hat, die inzwischen den gesamten Distrikt durchzieht. Inzwischen müssen sie auch am Tag ein genaues Auge darauf haben, dass alle sich in seinem Etablissement benehmen.  Acorn selbst spürt auch seine Nackenhaare, die sich trotz der Wärme im Raum aufgestellt haben, genau wie die schwere Stille, die sich über alles gelegt hat.
Sie sind alle müde und er weiß, dass die Situation nicht angenehmer werden wird. Und dass es an ihm liegt, wirklich etwas zu machen.
Also nickt er Ayla zu und deutet an, dass sie Chane wahrscheinlich zur Verstärkung hochholen sollte. Sobald auch sie sich in ihrem Keller verkriecht, dreht er sich zum Lichtschalter und dreht die Dimmung hoch, sodass der Schein der Lampen allen unangenehm ins Auge stechen sollte.
„Wir schließen jetzt“, bemerkt er mit ruhiger Stimme und eindeutig zu verstehenden Worten. Er weiß, dass er keine Regung dabei zeigen sollte, sein Blick schweift ruhig durch seine Bar, an der rauen Tapete und den verschiedenen Bildern grob gezeichneter Figuren vorbei, die er angenommen hat, damit Interessierte sie sich auch kaufen können. Schließlich bleibt er beabsichtigt gedankenverloren an der Uhr hängen, deren Zeiger die Mitternacht schon lange überschritten haben und wendet sich anstelle Aylas wieder dem Tresen zu. Sollen seine Gäste doch selbst den Weg hinausfinden und hoffentlich dabei auch etwas Geld auf ihrem Tisch lassen. Das wäre nach einem langen Abend wie diesen für alle das Beste.
Als einer dieser Typen sich langsam erhebt und mit grimmigem Lächeln auf ihn zukommt, wird ihm klar, dass er sich diese Hoffnung wieder abschmieren kann. Sein Gesicht kommt Acorn nicht bekannt vor, dessen Ausdruck allerdings schon und der kann verdammt viel Ärger bedeuten. Stumm wandert sein Blick zu der Pistole, die der Friedenswächter offen an seinem Gürtel trägt und auf der die Finger des Mannes scheinbar spielend tanzen. Die anderen haben ihre Waffen ebenso griffbereit, eine liegt zwischen ihnen auf den Tisch. Früher hatten die meisten zumindest den Anstand, ihre Tötungsmaschinen etwas unauffälliger mitzubringen, doch mit immer mehr neuen Gesichtern in der Gegend haben sich auch die Regeln geändert. Acorn schielt zu dem leeren Tresen und wieder einmal stellt sich ihm die Frage, ob er sich selbst eine Waffe zulegen sollte. Es war zwischen ihrem Team schon länger eine Frage, doch bisher hatte er sich noch nicht dazu durchringen können. Zum einen, weil Ayla von den Teilen wenig hält und nur meinte, irgendwem werde sie schon noch das Leben nehmen und Acorn selbst kann auch nicht behaupten, eine bei sich tragen zu wollen. Er hatte für sein Leben genug Waffen in seiner Hand gehalten und sie noch häufiger genutzt, als ihm lieb war. Jetzt gerade ist er sich wirklich nicht sicher, ob er diese Einstellung bereuen sollte.
Trotzdem bleibt er ruhig und standhaft an seiner Position. Jetzt eine Schwäche zu zeigen, wird der Person vor ihm nur weiter Recht geben.
„Wollt ihr zahlen?“, lächelt er also ruhig und höflich und beginnt nach der Rechnung zu greifen.
„Ich will ein weiteres Bier haben. Das ist es, was ich will.“
„Die Zapffässer haben wir gerade gesäubert, aber ich kann dir eine Flasche mitgeben, wenn du darauf bestehst.“
„Hör mal zu, du kleiner Scheißer. Da, wo ich herkomme, da haben die Läden auf, bis die letzten Kunden auch abgehauen sind. Also wie wäre es, wenn du mir mein Bier gibst und wir hier nicht mehr weiter streiten müssen. Haben wir uns verstanden?“
Acorn kann hören, wie von hinten die anderen beiden zurückkommen. Genau wie er genau weiß, dass die Blicke der anderen Gäste jetzt auf ihm liegen.
„Hier sorgen wir dafür, dass alle gut nach Hause und am frühen Morgen zum Dienst kommen“, lächelt Acorn zurück. Hinter sich hört er einen der Friedenswächter leise stöhnen, wahrscheinlich in er Erkenntnis, dass sie morgen wieder raus und den Willen des Kapitols durchsetzen müssen. Wahrscheinlich, indem sie genau von diesen Waffen Gebrauch machen, die gerade vor ihm liegen. Er bemerkt auch, wie Ayla neben ihm leise ihrer Entrüstung gegenüber seiner immer noch gefassten Worte kundtun muss, während sie sich gemeinsam mit Chane dem Tisch und damit auch den leeren Gläsern der Friedenswächter zuwendet. „Ich bin mir sicher, dass du es mir morgen danken wirst.“
„Wem ich was danke, werde immer noch ich selbst entscheiden.“, raunt der Mann, der den Griff immer noch an seiner beschissenen Waffe hat. „Und da kannst du so viele Hungerspiele gewonnen haben, wie du willst, haben wir uns verstanden?“
Sein Atem stinkt säuerlich und vergoren, die Augen sind für das nun helle Licht auffällig geweitet. Er erinnert sich an den Spruch, den Chane früher mal mit ihm geteilt hatte. ‚Nichts ist gefährlicher als ein Friedenswächter mit einem schlechten Tag‘. Und dieser hier scheint lange keinen guten mehr gesehen zu haben.
„Sag mal, was ist mit dir Ralascay. Ist dein Vater nicht gerade mit Drogen in der Tasche inhaftiert worden? Da willst du doch sicher die nächste Runde aufs Haus gehen lassen, könnte ja nicht schaden.“
Chane zuckt zusammen, als er von der Seite angesprochen wurde und man kann sehen, wie Ayla die Hand ausstreckt, um das Tablett mit den Gläsern für ihn zu stützen.
„So war das nicht! Die haben ihn im wahrsten Sine des Wortes mit Gras gefunden!“, empört er sich in die Richtung des dritten Friedenswächters, der breitbeinig nur einen Meter neben ihm an Tisch sitzt.
„Ist dem so?“, versteht allerdings der Mann an Acorn Seite, welches Glied ihrer Kette gerade am ehesten nachgibt. „Dann ist das hier ja die perfekte Gelegenheit.“
Acorn hört seinen Freund schwer schlucken und für eine Sekunde muss er sich fragen, ob er sich einfach über den Tisch beugen und nach der Pistole des anderen greifen sollte, nur um die anderen zu überraschen und ihre Gesichter zu sehen. Doch das könnte nur zu wirklichen Opfern führen und das auf beiden Seiten.
Es gäbe natürlich eine zweite Möglichkeit. Eine, die Acorn mit dem Handy, das Glory ihm zu seinem Geburtstag geschickt hatte, mit in seiner Tasche vergraben ist. Damit könne er seine Freunde immer enger bei sich tragen könnte, hatte die Siegerin gemeint.
Sie weiß nicht wirklich, was sie damit getan hat. Wahrscheinlich hat sie diesen einen Augenblick zwischen den vielen anderen Eindrücken, die das Kapitol hinterlassen hatte, bereits vergessen. Er konnte es aber leider nicht.
“Falls du den Drang hast, das Kapitol zu besuchen oder anderweitigen Rat benötigst, dann können wir sehen, was sich machen lässt.“
Seine Nummer war die letzte, die er eingetragen hatte. Unter einem Kontakt, auf dem mit großen Buchstaben nur ‚NICHT ANRUFEN‘ eingetragen wurde. Acorn hatte überlegt, die Visitenkarte einfach wegzuwerfen und dem Angebot auszuweichen, doch irgendwie hat die Nummer sich trotzdem als ständiger Begleiter eingenistet. In Zeiten wie diesen ist es immer wieder beruhigend, zumindest in der Theorie eine Lösung auf die meisten seiner Probleme in der eigenen Tasche zu haben. Selbst wenn er diese am liebsten noch nicht einmal als letzten Ausweg in Erwägung ziehen will.
Was würde der Friedenswächter vor ihm sagen, wenn er wüsste, dass Acorn jederzeit den obersten Spielmacher anrufen könnte? Wenn er innerhalb von Sekunden dafür sorgen könnte, dass sein Bruder oder Sohn sich in den Spielen wiederfinden. Würde dieser Mann das letzten Endes sogar gutheißen?
Diese Arschlöcher hier wissen nicht wirklich, mit wem sie es zu tun haben. Und Acorn hofft ihrem eigenen Seelenheil zuliebe, dass sie es auch nie herausfinden werden.
„Die letzte Runde geht auf mich“, zwingt er sich zu innerer Ruhe . „Und sie ist zum Mitnehmen.“
Der Mann vor ihm will noch einmal zum Widerwort ansetzen, doch in seinem eigenen Atemzug scheint er bemerkt zu haben, dass ihm eine Erwiderung, die er vielleicht selbst noch für gewieft halten könnte, nun ausgeblieben ist.
„Erec, lass gut sein“, brummt ein weiterer Friedenswächter nun von der Seite und ist tatsächlich aufgestanden. An ihn kann Acorn sich wiederum gut genug erinnern. Scylla Pealts könnte man schon als einen Stammgast unter den Friedenswächtern bezeichnen. Und der Mann wäre wahrscheinlich nicht besonders begeistert, wenn seine Lieblingsbar schließen müsste, weil einer seiner Kollegen den Wirt erschossen hat.
Besagter Kollege blickt noch einmal zu seinem Tisch zurück, an dem gerade die letzten Gläser abgeräumt werden und jetzt bemerkt auch er, dass er dabei ist, den Rückhalt seiner Gruppe zu verlieren. Niemand von ihnen will einen wirklichen Streit vom Zaun brechen, wenn die andere Partei es nicht weiter provoziert. Geschossen wird wirklich häufig genug. Acorn hält sorgsam sein Lächeln im Zaum, während er kurz unter seinem Tresen kramt und schließlich eine letzte Runde Flaschen auf den Tresen befördert.
„Die Bar schließt jetzt leider“, wiederholt er. Der Mann blickt ihm ein letztes Mal mürrisch entgegen, bevor er sich schließlich eine der Flaschen greift und schließlich in Richtung Tür streift.
„In diesem Drecksloch kann man noch nicht einmal ordentlich feiern gehen“, verkündet er noch einmal, bevor er die Tür hinter sich zuknallt.
Ayla ist schon dabei die Rechnung genau durchzugehen. Die anderen haben sich jetzt auch erhoben und bereiten sich auf den Rückweg vor. Scylla greift nach seinem Geldbeutel, um ein paar Scheine auf den Tisch zu legen. Ayla nimmt dieses bereits an und zählt es durch, während Chane den Tisch abwischt und Acorn es lieber dabei belässt auf alle von ihnen einen guten Blick zu haben.
„Passt so“, bemerkt sie und man kann sehen, wie der Friedenswächter das Gesicht verzieht und noch einmal etwas sagen will. Doch die anderen sind bereits am Gehen und die Miene der Frau mit seinem Geld wirkt auch nicht wirklich so, als würde sie mit sich reden lassen. Also winkt der Mann ab und greift sich auf dem Weg noch ein Bier, bevor er mit den anderen den Raum verlässt.

„Endlich“, seufzt Chane, sobald sich die Tür geschlossen hat. „Ich dachte, schon, wir müssten denen auch noch Luftmatratzen und Schlafsäcke anbieten.“
„Die kriegen nur den Boden“, brummt Ayla, die selbst beginnt die letzten Gläser zu waschen. Das meiste haben sie zum Glück schon erledigen können und so wie es aussieht, wird Acorn einfach noch den Boden vor der nächsten Ladenöffnung wischen. Er überprüft nur noch einmal die Kasse, um die größeren Scheine über Nacht lieber rauszunehmen. Während er nach diesen greift, bemerkt er, dass sich eine erhebliche Summe dazu begeben hat, bei der er noch nicht einmal die Zahlen überfliegen muss, um zu bemerken, dass ihnen einiges zu viel gezahlt wurde. Und weder Chane noch Ayla würden den Arbeitern, die sich hier manchmal ausruhen, zu viel abschwatzen.
„Sag mal… was hat unser Scylla dir eigentlich gegeben?“
Ayla zuckt mit den Schultern.
„Genug, um für das zusätzliche Bier aufzukommen“, erwidert sie mit trockener Stimme und während sie geübt ihrer Arbeit nachgibt und schließlich die Gläser wieder wegstellt. Acorn schüttelt den Kopf.
„So sehr ich deinen Einsatz für die Bar schätze, wir sollten denen wirklich nicht mehr in die Hand geben, um sich zu beschweren.“
„Haben sie die Rechnung mitgenommen?“
„Nein.“
„Dann sollen die uns das erst einmal beweisen.“
Acorn seufzt leise, selbst wenn er zugeben muss, dass Ayla Recht behält. Und sie können das Geld gut gebrauchen. Selbst wenn ein Siegergehalt reicht, um die Bar gut zu finanzieren und sowohl Essen als auch Getränke immer noch zu erschwinglichen Preisen auszugeben, brauchen sie das Gehalt, damit er sowohl Ayla als auch Chane ordentlich auszahlen kann. Und sowohl die sture und arbeitswütige Frau als auch die dämlichen Sprüche seines besten Freundes würde er hier wirklich ungern missen. Genau wie die Möglichkeit, sie auch ordentlich für ihre Mühen zu kompensieren, wo sie doch beide ihre eigenen Probleme haben.
Ein Klopfen unterbricht seine eigenen Gedanken.
„Jetzt wirklich?“, brummt Ayla und mustert die Tür, als wäre sie es, die sie persönlich beleidigt hätte.
„Vielleicht können wir das einfach ignorieren?“, fragt Chane wiederum hoffnungsvoll. Was wahrscheinlich eine nette Idee wäre, wenn die gesamte Situation nicht weiteren Ärger bedeuten könnte. Oder eine Person, die Hilfe sucht und ihr Licht bemerkt hat.
Hoffentlich hat keiner der Friedenswächter hier noch irgendetwas vergessen. Oder ihr bester Kunde will plötzlich sein Geld zurück.
Als Acorn die Tür öffnet, ist es aber eine ganz andere Überraschung, die er findet.
Er kennt diese breitschultrige Gestalt. Das freundliche Gewicht, die breite Stirn und die abgeschorene Halbglatze, deren dunkle Stoppeln des ursprünglich schütteren Haars von der hellbraunen Haut abheben.
„Ah. A, mein Lieber! Es ist so schön, dich mal wieder zu sehen. Und dann auch noch so wohlauf!“
Selbst mitten in der Nacht trägt der Mann vor ihm noch Anzug und Krawatte. Immer noch blickt er Acorn im schalen Licht mit halben Grinsen entgegen.
Kurz überlegt der Wirt dieses Etablissements tatsächlich, dem Rat seines guten Freundes zu folgen, die Tür wieder zu schließen und am besten so zu tun, als wäre nie etwas geschehen. Doch das würde jetzt wahrscheinlich wenig nützen und so oder so weiß der andere Mann genau, wo er ihn auffinden kann.
„Hey, Dad. Wir haben uns wirklich… lange nicht mehr gesehen“, brummt er also. „Was willst du hier?“
„Darf ich mich nicht mal nach meinem Sohn erkundigen?“
„Zu dieser Uhrzeit?“, bemerkt Acorn, lässt den anderen Mann aber trotzdem eintreten. Gut, dass er den Boden noch nicht gewischt hat.
„Wir haben gerade nur Flaschenbier“, bemerkt er. Einen guten Wein oder Schnaps wird er gerade nicht extra für den Mann öffnen, selbst wenn der Lebemann vor ihm das sicherlich bevorzugen würde.
„Das ist in Ordnung“, bemerkt der Mann und macht es sich genau dort breit, wo nur wenige Minuten zuvor Erec und seine Freunde saßen.
„Sollen wir jetzt wirklich –“, brummt Ayla und verzieht das Gesicht, während sie den Neuankömmling kritisch mustert.
„Du kannst gerne schon nach Hause gehen“, schlägt Acorn vor. Nach diesem Abend will er jetzt wirklich nicht auch noch seine Freunde in die eigenen Angelegenheiten ziehen. „Ich denke nicht, dass wir hier noch allzu viel zu tun haben.“
Seine Bemerkung sorgt nur dafür, dass die Frau weiter das Gesicht verzieht.
„Das hättest du wohl gerne.“
Dann eben nicht, beschließt er und beschäftigt sich wieder damit, seinem neuen Gast etwas zu trinken herauszusuchen.
„Es ist nett, Sie zu sehen, Mister Jamiles!“, bemerkt Chane, während auch er besonders beschäftigt tut und dabei doch tatsächlich den Wischmopp herausholt.
„Ah, Chane. Ich erinnere mich noch daran, als du bei mir angefangen hattest.“
„War mir eine Freude“, grinst der Mann genauso erzwungen, wie Acorn sich gerade fühlt. Er erinnert sich auch noch gut genug daran, wie Chane und er sich auf den Feldern seines Vaters abgerackert haben.  
„Und jetzt passt du immer noch auf Acorn auf.“
„Manche Dinge ändern sich nie.“
„Können wir dann mal zum Punkt kommen?“, unterbricht Acorn, bevor sich der Mann noch weiter aufspielen kann und er wirklich noch seinen Vater rausschmeißt, bevor der endlich gesagt hat, warum er sie zu dieser Zeit noch stört.
Mit einem Knall stellt der Sieger beide Flaschen auf den Tisch. Chane macht sich so schnell er kann davon, während sein Adoptivvater auch gleich an dem Tisch die Flasche wieder öffnet.
„Wie war dein Tag?“
„Das interessiert dich nicht im Geringsten.“
Und da spricht er aus Erfahrung. Acorn kann sich noch verdammt genau daran erinnern, wie er ganz allein zum Zug kutschiert wurde. Chane hatte sich verabschieden zu seiner Schicht gemusst und auch mit seiner Familie genug zu tun gehabt. Sein Vater hatte ihm am Rande der Felder einfach nur von der Arbeit entlassen und dann nichts weiter gesagt. Dieses eine Mal, wo er ihn wirklich gebraucht hätte, war er nicht da. Zumindest gab ihm der Weg genug Zeit, um noch einmal nachzudenken, warum er hier allein saß und schließlich zu dem Ergebnis zu kommen, dass sein Vater sich nicht im Geringsten um ihn kümmerte. Und er sich alle seine Versprechungen, die er mit seiner Plackerei verband, schon immer nichts anderes als leere Worte waren.
Nach seinem Sieg hat er den Mann nur noch am Bahnhof gewimmelt und seine scheinheilige Freundlichkeit sowie die dummen Ausreden möglichst zu ignorieren versucht. Aber damals waren ihm andere Gedanken durch den Kopf gegangen und die wenigsten von ihnen haben wirklich seinen Vater betroffen. Solange er sich nicht gemeinsam mit ihm in die Medien hineinschummeln wollte, solange hatte er Acorn auch nicht wirklich interessiert.
Und nun steht er mit einem Mal hier und das kann einfach nichts Gutes für den Sieger selbst bedeuten.
„Könntest du bitte sagen, was genau du hier willst?“, versucht er es also noch einmal, wenn auch mit einem freundlicheren Tonfall als beim letzten Mal. „Wir alle sind sehr müde und wenn die Sache lang wird, dann kannst du hier sicherlich morgen auch noch einen guten Wein erwerben. Irgendwo sollten wir hier sogar einen Chateau Lavigne stehen haben.“
Die offensichtliche Abfuhr bringt den Mann dieses Mal dazu, innezuhalten und etwas langsamer an seinem Bier zu nippen. Vielleicht versteht er jetzt sogar, wen er hier wirklich vor sich hat. Wobei Acorn das bezweifelt. Die beiden hatten noch nie wirklich eine Sichtweise teilen können, wenn auch nach der Arena aus sehr anderen Gründen.
„Du kennst doch die Westyardfelder?“
Der Mann versucht gelassen dabei zu klingen. Sich zurückzulehnen und so zu tun, als würde er gerade nicht über das Geschäft reden. Doch die Fassade bröckelt bereits mit seinem unruhigen Blick, selbst wenn Acorn sich wahrscheinlich glücklich schätzen muss, ihm nicht die gesamte Nacht über jedes Detail aus der Nase zu ziehen.
„Auf denen habe ich schon einmal gearbeitet, ja.“
Die waren relativ ertragreich, wenn Acorn sich recht erinnert. Gerate Tomaten sind darauf gut gewachsen und zumindest konnte einen die darüber ausgebreiteten Planen vor der Sonne schützen.
„Momentan will PanemVeg mir die Felder abkaufen. Zu einem Preis, den man kaum ablehnen kann.“
„Wunderbar. Eine weitere Gelegenheit, um für das Leben ausgesorgt zu haben.“
„Aber natürlich werde ich nicht darauf eingehen“, fährt der Mann vor, bevor er einen großzügigen Schluck aus seiner Flasche nimmt.
„Warum das nicht?“, fragt Acorn mit einer Stimme, der man die Überraschung vielleicht sogar abkaufen könnte. Wobei er selbst nicht wirklich weiß, was der ältere Herr noch mit seinen Feldern will. Seinem Sohn diese zu übertragen hatte er offensichtlich niemals vor, so wenig, wie er Acorn jemals über deren Handhabung beigebracht hat. Wobei er vielleicht auch einfach nicht der einzige ist, den sein alter Herr hier in Erwägung ziehen könnte. Nicht, dass ihn selbst das noch großartig interessieren müsste. Inzwischen ist der Sieger glücklich genug mit dem, was er sich selbst aufgebaut hat. Ironischerweise konnte er sich tatsächlich von dem Mann lösen, genauso wie dieser das immer scheinheilig gewollt hatte.
„Wenn du dir endlich etwas selbst aufgebaut und genug gearbeitet hast, dann können wir ja gerne über die Sache reden.“
„Weil es gegen meine Ehre und den Stolz geht. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass dir der Gedanke gefällt, dass diese Firma auch hier mehr Einfluss gewinnt.“
„Warum sollte es das nicht tun? Immerhin sorgen sie für Ordnung“, versucht Acorn entspannt zu antworten, selbst wenn der Mann offensichtlich ins Schwarze getroffen hat. Es ist kein Zufall, dass immer mehr Friedenswächter mit immer finstereren Absichten in seinem Etablissement auftauchen. Bisher hatte PanemVeg sich eher im Süden des elften Distrikts aufgehalten, doch nachdem immer mehr Felder aufgekauft wurden, breitete sich auch ihr Einfluss weiter aus. Und mit ihnen und den drakonischen Algorithmen, die sogar die altbekannten Maßnahmen übertrafen konnte man auch den Verzweiflung und Frust immer lauter hören. Genau wie die brutalen Antworten auf diesen.
„Ich kenne dich, mein Junge. Und ich weiß, dass du genauso das Beste für diesen Ort willst, wie ich auch.“
Acorn beißt sich auf die Lippen, selbst wenn die Widerworte ihm bereits auf der Zunge brennen.
„Was genau willst du?“, fragt er stattdessen ein weiteres Mal.
„Wenn ich bis zum Ende der Woche nicht verkaufe, werden sie mir die Felder niederbrennen. Damit hat mein Korrespondent bereits gedroht. Und momentan habe ich weder Kraft und Geld, um Menschen anzuheuern, die nicht nur die wenigen Felder bestellen, die man in dem Chaos noch ordentlich geregelt bekommt, sondern mir auch noch die Leute zu bezahlen, die diese Arbeit überwachen.“
„Wurden dir die Friedenswächter weggekauft?“
„Dreimal darfst du raten, mein Lieber.“
Gut… Das war wohl zu erwarten. Die Luft wird hier gerade für alle dünn. Selbst für so alte Hunde wie seinem Vater.
„Also dachte ich, dass ich mich an andere Stellen wenden, und zwar an solche, die mit PanemVeg ein noch größeres Problem haben, als ich es tue. Wenn man den einen oder anderen Streik dazu bewegen könnte, bei mir auszuhelfen, dann wäre allen dabei geholfen. Und selbst, wenn ich nicht voll auszahlen kann, wäre es mir natürlich möglich, ein bisschen was beizutragen. Sicher genug, um eine Weile länger auszuhalten.“
Und mit diesem Gedanken beginnt sich langsam aber sicher das Puzzle, das den besuch seines Vaters aufgefächert hatte, auch wieder zusammenzufügen. Natürlich würde niemand diesem alten Oligarchen trauen, der schon seit Jahrzehnten eine Arbeit geboten hatte, die sich nur in wenigen Aspekten von dieser neuen Firma unterscheidet. Als jemand, der an den Aufständen aktiv ist, würde Acorn auch nicht zusammen mit dem Mann gesehen werden wollen. Er will es ja jetzt schon nicht.
„Deswegen glaubst du also, zu mir kommen zu müssen.“
„Ich denke, dass ich uns beiden einen Gefallen tue. Meine Felder bleiben bei mir und du musst dich nicht mit weiteren Streitereien in der Umgebung herumplacken.“
Die jetzt schon zu Genüge zugenommen haben. Trotzdem gefällt es ihm nicht, sich von seinem alten Herrn dermaßen ausnehmen zu lassen. Und es ist schon sehr interessant, dass der Kerl gerade bei ihm aufkreuzt, wo es etwas zu gewinnen gibt, während er ihn sein Leben lang kaum in die eigenen Machenschaften involviert hatte. Damit er seinen eigenen Weg gehen kann, hatte er gesagt und dabei gerade genug bezahlt, dass er mit seinem besten Freund über die Runden kommen konnte.
Und jetzt denkt er, Acorn hätte bessere Kontakte. Jetzt kann er plötzlich von dem anderen profitieren.
Kurz fragt der Sieger sich, wie viel sein Vater wirklich weiß, schiebt dann den Gedanken beiseite. Er will die Hilfe der Rebellen.
„Die Westfelder liegen verdammt nah an dem Stausee“, spricht sein Vater weiter. „Und soweit ich weiß, ist das bisher eine der wenigsten Wasserquellen, die noch nicht von PanemVeg besetzt wurden. Ich nehme an, dass absolut niemand ein Interesse daran hat, dass sich daran etwas ändert.“
„Hab schon verstanden“, brummt Acorn. Wie man es auch dreht und wendet, die Angelegenheit ist verdammt ernst. Und sein eigener Stolz sollte da nur sehr bedingt eine Rolle spielen. Das weiß er selbst. „Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen.“
„Das ist alles, was ich erwarte, mein Junge. Warte, wenn du mich erreichen willst…“
Der Mann zieht eine Serviette aus der Halterung am Tisch und zieht einen Kugelschreiber, bevor er eine weitere Nummer auf diese kritzelt. Acorn nimmt sie stumm entgegen. Zumindest muss der andere dann morgen nicht noch einmal zu Besuch kommen und falls er doch den Deal abblasen will, könnte er das aus der Distanz erledigen.
„Wir hören dann im besten Fall voneinander“, verabschiedet er sich und nickt Acorns beiden angestellten kurz zu, bevor er immer noch mit der Flasche in der Hand den Raum verlässt.

„Was denkt ihr?“, dreht Acorn sich zu den beiden um, nachdem sein Vater endlich das Weite gesucht hat.
„Er hat sein Bier nicht bezahlt“, fällt Ayla ein. Trotzdem setzt sie sich gemeinsam mit Chane an den Ecktisch, an dem der Sieger immer noch Platz genommen hat.
„Die Sache klingt ziemlich ernst“, bemerkt Acorn. „Ich will euch da nicht in etwas hineinziehen, was wir alle später bereuen könnten.“
„Klingt ja so, als hättest du schone eine Antwort parat“, bemerkt Chane.
Der Mann zuckt mit den Schultern. Es wäre falsch, PanemVeg hier weiter Platz zu gewähren. Und so wenig er seinen Vater mag, ihn zu unterstützen scheint die sichersten Methode zu sein, dagegen anzugehen. Falls sie überhaupt etwas hier machen können. Trotzdem wäre es natürlich angenehmer, den Rebellen direkter unter die Arme zu greifen und zu hoffen, dass sie alles alleine in den Griff bekommen. Wobei es vielleicht auch erst einmal helfen können, sich deren Wünsche und Forderungen anzuhören und dann dem alten Jamiles entgegenzuwerfen. Nur weil Acorn einige Verbindungen schafft, kann sein Alter ja wohl nicht erwarten, dass er gleich für ihn mitverhandelt. Zu einem Kompromiss wird es hier so oder so kommen müssen.
„Das heißt ja nicht, dass ich eure Meinungen nicht schätze“, antwortet er schließlich. „Wir haben die meiste Scheiße zusammen gehandhabt, jetzt hören wir nicht damit auf. Also, was haltet ihr von dem Deal?“
Die beiden anderen lassen sich Zeit. Chane kratzt sich an dem Rand seiner strohblond gefärbten Locken, während Ayla den Ellenbogen auf den Tisch und das Kinn auf die Hand gestützt hält und nachdenklich durch ihr gemeinsam aufgebautes Etablissement blickt.
„Was könnte man überhaupt tun?“, fragt Chane schließlich.
„Ich würde wahrscheinlich mal den Carlsson anrufen.“
„Der Besitzer des Broken Inn, der uns beim Aufbau hier geholfen hat?“
„Genau der.“ Da Carlssons Bar weniger legal und dafür bekannt ist, sich auf Schmugglerware zu verlassen, wird der andere Gastwirt wahrscheinlich die eine oder andere Verbindung haben. Zumindest mit guten Ratschlägen hatte der Mann ausgeholfen. „Und von da aus könnte man dann sehen, was sich an Möglichkeiten entwickeln.“
„Klingt riskant“, bemerkt Ayla, wodurch die anderen sich ihr wieder zuwenden. „Ich sag ja nur… sollte man da wirklich ohne einen Plan eingreifen? Nur weil dein Alter irgendetwas von einem Verkauf gesagt hat? Wenn der sich umentscheidet und uns anschwärzt, dann sieht es echt nicht gut aus. Und dann geht es nicht mehr nur um uns. Meine Freundin zählt auf mich und du…“, blickt die Frau nun Chane an. „Naja, mit deinem Vater sieht es ja jetzt schon nicht gerade rosig aus.“
„Mein Vater ist unschuldig!“, beteuert Chane immer noch. Inzwischen ist es ein Mechanismus, obwohl sowohl Ayla als auch Acorn inzwischen die Wahrheit kennen. Und die bedeutete einfach, dass es vollkommen egal ist, ob der alte Ralascay wirklich mit Drogen in der Tasche gefunden wurde. Viel bedeutender war wahrscheinlich, dass er gut eine Woche davor einen gemeinsamen Streik mitorganisiert hatte, bei denen der Ertrag mehrerer Wochen durch die Aufstände zerstampft wurde. Nicht, dass das für irgendjemanden von ihnen wichtig wäre, wenn jeder Grund, einen von ihnen zu verhaften, genug ist, um das eigene Schicksal zu besiegeln. Ayla hat Recht, sie würden sich auf verdammt dünnes Eis begeben. Und wenn dieses einbricht, weiß Acorn nicht, ob er seinen Freunden noch irgendwie helfen könnte.
„Ich finde, man könnte es zumindest versuchen“, bemerkt Chane. „Ich meine, viel netter wird dieser Ort sowieso nicht mehr und einige von uns und unseren Bekannten werden auf diesen Feldern arbeiten müssen, am besten, ohne dass sie dabei brennen. Also… naja, wenn wir schon so eine Gelegenheit haben, dann bin ich auch dabei. Wenn ihr wollt, meine ich.“
Ayla seufzt leise und setzt ihren zweiten Ellenbogen auf den Tisch ab, um den Kopf nun in beiden Händen zu halten. Still prustet sie sich einen Strang ihrer Locken aus dem Gesicht, bevor sie schließlich wieder Acorn zugewandt meint:
„Dann wirst du wohl doch selbst entscheiden müssen, denn ich will jetzt nicht die sein, die hier alles versaut.“
Das will niemand von ihnen. Acorn weiß, was für eine Verantwortung er trägt; nicht nur für diese Situation, sondern auch für die Leute, die ihm am Herzen liegen.
Doch sie alle spüren, wie das Seil um ihren Hals sich weiter zuzieht. Und dies könnte die Gelegenheit, zumindest ein wenig dazu beizutragen, dass ihnen am Ende nicht allen die Luft ausgeht. Selbst wenn es bedeutet, genau dem Teufel zuzuspielen, der sich sein Vater schimpft und in seinem Namen zu sprechen. Wenn sie dadurch tatsächlich etwas bewirken können, wäre das noch der kleinste Preis, den sie zahlen müssen.
„Ich denke, wir sollten es zumindest versuchen“, meint er schließlich. „Wenn wir hier untätig herumstehen, dann wird die Situation auch nicht besser werden.“
Chane nickt bestätigend und schafft es sogar, sich zu einem zuversichtlichen Lächeln durchzuringen.
„Klingt nach einer guten Sache“, meint er. „Wenn du da schnell was machen willst, dann kann ich hier aushelfen, sobald ich meinen Ouri weggebracht habe.“
„Das solltest du auf alle Fälle tun“, erinnert Acorn sich an den Sohn, den er ja auch selbst das eine oder andere Mal begegnen durfte. Und Chase hatte zumindest schon das eine oder andere Mal angedeutet, dass er der Patenonkel sein dürfe ‚weil ein Sieger in der Familie schon etwas sehr besonderes ist.‘ Doch bei ihren neuen Angelegenheiten hätte sein Kind natürlich wenig verloren.
Ayla wirkt immer noch nicht besonders glücklich.
„Wenn es wirklich hilft“, meint sie schließlich. „Dann bin ich natürlich dabei. Ich hoffe nur wirklich, dass ihr wisst, was ihr hier tut.“



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Willkommen zu The Devil’s Call! Ich hoffe, dass ihr bis hierhin Spaß hattet und noch haben werdet!

Die Geschichte ist ein Spinoff meiner MMFF-Trilogie „Das X unserer Zeit“ und spielt zwischen The Inner Shadow und The Last Hour. Sie wird so um die zehn Kapitel lang werden und ausschließlich aus Acorns Perspektive geschrieben sein, dem wir bei seinem Versuch folgen werden, den elften Distrikt zu navigieren und vielleicht dabei auch ein paar Felder zu retten. Insgesamt bezieht sich die Geschichte teilweise auf die Ereignisse der Trilogie, aber ich werde versuchen, sie so zu gestalten, dass man immer gut versteht, was Sache ist und man diesen Teil auch unabhängig von den anderen lesen kann. Insgesamt werden die anderen Sieger aus dem letzten Jahr Hungerspiele auch nur ab und an mal auftauchen. Wenn ihr also keine Ahnung habt, wovon ich hier rede, aber einfach durch das Kapitel interessiert seid, dann hoffe ich, dass die Geschichte auch für Euch geschrieben ist und falls doch etwas unklar bleibt, was ich übersehen habe, kann man mich immer gerne ansprechen!

Ansonsten bleibt mir nichts anderes, als fröhlich weiterzuschreiben und euch noch einmal lieb zu grüßen!
Phi
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