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Pulvis et Umbra sumus

von Satan666
Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Megumi Fushiguro Ryomen Sukuna Yuji Itadori
12.03.2022
27.04.2022
3
2.205
4
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12.03.2022 409
 
Umbra



Der eisige Wind streifte durch die Wälder und erzeugten so ein angsteinflößendes Geräusch. Zitternd würde auch dort der letzte Flüchtling Sukuna’s sterben, elendig verrotten. Der Schatten grinste, freute sich auf das köstliche Blut, welches er über sein Gesicht fließen lassen würde. Seine gespaltene Zunge umfuhr in freudiger Erwartung die spitzen Zähne.  

Sukuna war ganz besessen darauf, eine Stadt nach der anderen dem Erdboden gleich zu machen. Dies Geschah weder aus Rache, noch hegte er ein Groll gegenüber den Bürgern. Vielmehr bereitete es ihm Befriedigung. Dies war sein Himmel auf Erden.  

Der Schatten, das Böse. Er mochte seine Berufung, wenn auch ihm das Tor zur ewigen Ruhe verwehrt bleiben würde. Für was auch brauchte er das Licht, wenn er alles hier haben konnte?  





Pulvis



Staubig umhüllt war die alte Hütte, in der Yuji eine Pause suchte. Die Kälte kroch durch seine Haut, bohrte sich tief in sein Fleisch. Sein Ende war nahe, das wusste er schon, als er in der Dunkelheit umherschwirrte. Seine Glieder waren Müde, sein Magen knurrte und sein Kopf dröhnte. Yuji streckte seine Hand, fasste ins Leere. Komisch, wie einem vor dem Tod Szenarien einzelner Menschen sich vorspielten. Ihm war wirklich so, als wäre Megumi, der Mensch, den er am meisten liebte bei ihm. Er sah traurig und wütend zugleich aus.  

Ein tonloses lachen erklomm Yujis Kehle. Megumi und Sorgen? Das würde sein Gefühlloser Kollege sicherlich nicht. Zumindest, wenn es um ihn ging. Zwar liebte der Pinkhaarige ihn, aber es beruhte zu keiner Zeit auf Gegenseitigkeit. Oft schon, hatte er sich dafür fertig gemacht und irgendwann wollte er das hinter sich bringen, etwas Neues aufbauen. Aber egal wie sehr er es auch versucht hatte, Megumi kroch immer wieder in sein Leben. Fast so, als wolle er dies.  

Ohne dass Yuji es wollte, rollte eine warme Träne seine Wange hinab. Er wollte das nicht mehr. Nie mehr!  

Wut umfasste sein Körper. Der Zorn, den er so sehr unterdrückte, brach in ihm aus.  



Pulvis et Umbra sumus



Hätte Sukuna damals, vor Äonen von Jahren in den Spiegel geschaut, dann hätte er sich genauso wieder gesehen.  

Das Verlangen, was dieser Junge in sich hatte... Er knackste mit seinen Fingern, während Erregung durch seine verfluchten Adern floss. Er würde diesem Jungen das geben, was er sich so sehr ersehnte.  



Den Tod.  



Das stöhnen von zwei aufeinandergepressten Leibern hallte durch die einsame Leere der Menschheit.



To be cotiuned...?
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