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Teambuilding à la Grey

von Wolke22
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Het
Anastasia Steele Carrick Grey Christian Grey Elena Lincoln Grace Grey Taylor
12.03.2022
30.09.2022
42
123.085
30
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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23.09.2022 5.280
 
34

In den nächsten Monaten kehrte wieder Ruhe ein in Ana‘s und Christians Leben. Sie vergötterte ihn und er trug sie auf Händen. Ana gewöhnte sich immer mehr an den Luxus den Christian ihr bot. Sie wuchsen zusammen und schmiedeten Pläne für die Zukunft. Elena ließ sie in Ruhe und hatte sich offensichtlich einem neuen Sub zugewendet.

Christian fiel es immer schwerer nicht der ganzen Welt zu sagen, das Ana die Frau an seiner Seite war. Seine Eltern hatten sich auch mit Ana angefreundet. Grace liebte sie, weil sie Christian verändert hatte und Carrick mochte ihre Art, wie sie konzentriert an ihrem Abschluss arbeitete und sich nichts aus Christians Vermögen machte.

Immer wieder überraschte Christian Ana mit kurzen Trips. Mal flog er mit ihr nach Hawaii, mal nach Los Angeles und immer wieder nach Aspen. Das Haus dort entwickelte sich zu ihrem absoluten Lieblingsort.

Wie versprochen nahmen sie an einem Wochenende auch Ray mit. Er und Christian gingen zusammen fischen und genossen es gemeinsam zu schweigen. Überhaupt mochte Christian den schweigsamen Marine. Einzig die Tatsache, dass Ray gemeinsam mit Taylor ihn überreden wollten das Schießen zu lernen, gefiel Christian nicht.

Wenn Christian auf Geschäftsreise war, dann widmete sich Ana ihrer Abschlussarbeit und verbrachte wieder mehr Zeit mit Kate. Deren Beziehung zu Elliot glich einer Achterbahnfahrt. Mal konnten sie nicht genug voneinander bekommen und dann stritten sie, das die Fetzen flogen.

Kurz vor ihrer Abschlussfeier gab es auch Streit zwischen Ana und Christian. Er musste geschäftlich nach Afrika und wusste nicht, ob er es schaffen würde an diesem Tag bei ihr zu sein. Ana war ziemlich sauer auf ihn, zumal auch ihre Mutter nicht kommen würde.

Und dann war der Tag endlich da. Ana war völlig aufgelöst da Christian sich die letzten beiden Tage nicht gemeldet hatte und dann musste sie mit anhören, wie Lilly über ihre angebliche heiße Nacht mit Christian schwärmte.

„Ana, nun beruhige Dich doch mal. Das ist doch alles dummes Geschwätz.“

„Ich weiß Kate. Aber die dumme Pute geht mir sowas von auf den Keks. „

„Ana es reicht, wirklich. Warum regt Dich das so auf?“

„Keine Ahnung? Weil er nicht da ist?“

Kopfschüttelnd ließ Kate ihre Freundin stehen. Gerade als sie den Bereich hinter der Bühne betrat sah sie Taylor. Dann konnte Christian nicht weit sein. Kate atmete tief durch. Er hatte es also doch geschafft. Und dann sah sie Elliot. Er hatte sein Versprechen gehalten.

„Hey, da seid ihr ja. Wurde aber auch Zeit.“ sagte Kate.

„Hi, Baby. Steht Dir.“ meinte Elliot und zeigte auf ihren schwarzen Talar, den sie gerade trug, so wie alle anderen Absolventen. Dann küsste er sie.

„Hallo Kate, wo ist Ana?“ wurden sie von Christian unterbrochen.

„Sie ist auf ihrem Platz im Publikum, aber es geht ihr nicht besonders.“

„Warum das.?“

„Weil Du Arsch Dich zwei Tage nicht gemeldet hast und sie mit anhören musste, wie Lilly all ihren Freundinnen erzählt hat, wie toll die beiden letzten Nächte mit Dir waren. Das sie jetzt die Frau an der Seite von Christian Grey ist und sie total nervös ist, weil Du heute hier bist. Aber dass natürlich niemand von Euch wissen darf. Du willst es erst bekannt machen, nach Deinem Geburtstag im Juni.“

„Was ist das für eine gequirlte Scheiße? Ana glaubt das doch wohl nicht.“

„Ich bin mir da nicht sicher.“

„Gut, dann wird es wohl Zeit der Welt mitzuteilen, dass ich vergeben bin.“

„Was hast Du vor?“ fragte Elliot seinen Bruder.

„Das wirst Du schon sehen. Aber Ana soll nie wieder einen Zweifel haben und Lilly werde ich ihr Maul stopfen. Sie geht mir seit Jahren auf den Wecker und ich weiß nicht, wie oft ich ihr gesagt habe, dass ich kein Interesse habe. Sie ist absolut nicht mein Typ. Und wenn es nach mir gegangen wäre, dann wüsste die ganze Welt bereits seit 6 Monaten, dass Ana meine Freundin ist. Aber ich habe ihren Wünschen entsprochen. Sie wollte dieses Versteckspiel. Jetzt ist Schluss damit.“

„Wow, Du bist ja richtig in Fahrt, Bro.“

„Wenn es um Ana geht, dann kann ich noch ganz anders. Glaub mir, Du willst nicht wissen, was ich alles tun würde.“

„Na, dann mal los.“

Während Christian mit den gesamten Honoratioren die Bühne der Aula betrat, saß Ana im Publikum. Sie strahlte ihn an, als sie bemerkte, dass seine Augen sie suchten. Er sah müde aus. Trotzdem sah er fantastisch aus. Er hatte den graublauen Anzug mit einem eisblauen Hemd an. Auf eine Krawatte hatte er verzichtet und seine Haare waren wie immer top gestylt. Heute wirkte er wieder wie der CEO eines milliardenschweren Unternehmens. Er sah älter aus, als er war. Aber das musste er wohl um so erfolgreich zu sein. Ana bevorzugte ihn zwar in Freizeitkleidung, aber eigentlich sah er in ihren Augen immer gut aus.

Auf der Bühne begann das Programm genau nach Protokoll. Erst sprach der Dekan, dann Kate als Vertreterin der Absolventen und dann wieder der Dekan.

„Und nun, Ladies und Gentlemen, kommen wir zu dem Teil der Veranstaltung, auf den alle hier schon seit Jahren hinfiebern. Seit bekannt ist, wer hier und heute die Zeugnisse verteilen wird, sind insbesondere die weiblichen Anwesenden regelrecht aus dem Häuschen. Nicht zu Unrecht, wie meine Kolleginnen meinen. Begrüßen Sie mit mir Mr. Christian Grey.“

Ein tosender Applaus erfüllte den Raum. Und Ana vernahm von allen Seiten Stöhnen und sah schmachtende Blicke. Vor ihr saß ihre spezielle Freundin. Lilly und ihre Freundinnen schwärmten so von Christian, dass Ana am liebsten dazwischen gegangen wäre. Aber gerade als sie sich nach vorne beugte, da fing sie Christians Blick auf. Er schüttelte leicht den Kopf. So leicht, das wahrscheinlich nur sie es bemerkte. Und gleichzeitig wies er kaum wahrnehmbar auf sich. Er hatte irgendwas vor. Das war Ana sofort klar. Sie beide kannten sich mittlerweile so gut. Ana musste in dem Moment über sich selbst den Kopf schütteln. Warum nur zweifelte sie immer wieder? Und immer dann, wenn Christian mal länger nicht da ist. Das musste endlich aufhören.

„Herr Dekan, liebe Absolventen, es ist mir eine große Ehre heute hier vor ihnen zu stehen. Und soll ich ihnen was sagen: Eigentlich bin ich viel zu müde und würde nicht zufällig die Frau die ich liebe heute hier ihr Abschlusszeugnis erhalten, ich hätte abgesagt. Vor 20 Stunden war ich noch in Ghana. Ich habe mir dort eines unserer Versuchsfelder angesehen. Auf einer Ranch, die meinem Unternehmen gehört läuft ein Projekt, dass unter Leitung von Professor Shaw steht. Ich stand auf einem Feld, geteilt in viele kleine Parzellen. Auf der einen Seite ein Boden der dem entspricht, was wir vor Ort vorfinden, auf der anderen Seite solcher, den wir nach unseren Erkenntnissen präpariert haben. Die Erfolge, die die Forschungen hier an dieser Universität hervorgebracht haben, sind sehr beeindruckend. Der Fruchtstand der Sorten auf dem ursprünglichen Boden ist um 25% geringer, als auf der anderen Seiten. Wenn wir weiter an der Verbesserung arbeiten, dann können wir mit unseren Forschungen dazu beitragen, den Hunger auf der Welt zu verringern. Glauben Sie mir, ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn man nichts zu essen hat.“

Ana musste tief durchatmen. Sie kannte die Geschichte und doch war es immer wieder furchtbar sich den kleinen Jungen vorzustellen, der Hunger hatte und neben seiner toten Mutter wachte. Vor ihr konnte sie Lilly hören, die allen um sich herum mitteilte, dass Christian ja eine so furchtbare Kindheit hatte, bevor er zu den Greys kam. Woher wusste sie das alles? Vermutlich hatte Mia ihr das erzählt.

Christian sprach noch eine ganze Weile. Er gab persönliches preis, wie sein abgebrochenes Harvard Studium und ..

„So, aber nun genug geredet. Sie alle wollen ihre Diplome endlich in Händen halten und das zu recht. Sie können stolz auf sich sein. Und ich bin stolz auf Dich, Baby.“

Ana wurde rot. Das hatte er jetzt nicht wirklich gesagt.

Christian nahm seinen Platz auf der Bühne ein, um den Absolventen zu gratulieren und ihnen ihre Diplome zu überreichen. Eigentlich würde er viel lieber zu Ana gehen und sie in den Arm nehmen. Sie küssen. Aber er musste ja noch bis zum Buchstaben S warten. Was gäbe er nur dafür, wenn sie den Namen ihres Vaters tragen würde. L wie Lambert war immerhin um einiges früher dran. Grey wäre natürlich noch besser. Er schmunzelte. Das was er gerade plante, dass würde einschlagen wie eine Bombe.

Jetzt hieß es aber erstmal Hände schütteln. Hoffentlich versucht niemand ihm zu nahe zu kommen. Bei Ana konnte er Berührungen ertragen. Aber nur bei ihr.

Keine Ahnung wie viele schmachtende Augen er schon gesehen hatte, Hände geschüttelt hatte, als es hieß: „Lillian Carpenter.“

Die Frau, die er seit ihrer frühsten Kindheit kannte, kam lächelnd auf ihn zu. Als sie ihm die Hand reichte, erstarb Christians freundliches Lächeln. „Glaub ja nicht, dass ich Dir hier vor allen eine Show abziehe, aber eines sag ich Dir: Wage es nie wieder irgendeinen Scheiß zu verbreiten. Es bleibt dabei: Ich will nichts von Dir. Weder gestern, noch heute, noch morgen.“

Lilly‘s Lachen erstarb. Woher wusste er davon? Sie wollte doch nur Eindruck schinden bei ihren Freundinnen.

Viele Absolventinnen und Absolventen nach Lilly hörte Christian die erlösenden Worte: „Anastasia Rose Steele“. Wie immer, wenn sie in der Nähe war, schlug sein Herz einen Takt schneller. Eine Wärme machte sich in ihm breit und irgendwie schien die Welt um ihn herum heller und bunter. Er lächelte sie an und streckte ihr beide Arme entgegen. Kaum stand sie vor ihm, zog er sie in seine Arme und drückte ihr einen Kuss auf, den Ana sofort erwiderte und der zu einem Sturm im Publikum führte. Viele johlten, andere klatschten und der ein oder andere Kommentar war auch zu hören.

„Du bist unmöglich Grey.“ flüstere Ana.

„Ich hab Dich auch vermisst, Baby.“

„Lilly wird ein ziemliches Problem haben gleich.“

„Das will ich doch hoffen.“ sagte Christian mit Nachdruck.

„Ich geh dann mal. Wir sehen uns. Ray ist wahrscheinlich gerade ohnmächtig geworden. Ich muss mal nach ihm sehen.“

„Bin gleich bei Euch.“

Ana ging von der Bühne und wurde von Kate in Empfang genommen. Während dessen gratulierte Christian noch den restlichen Absolventen.

„Na das war mal ein Statement. Lilly kocht. Ihre Freundinnen machen sie gerade fertig.“

„Weißt Du was Kate? Das ist mir sowas von egal. Aber ich muss jetzt mal nach Ray sehen. Der hat wahrscheinlich gerade einen Herzinfarkt bekommen.“

10 Minuten später hatte Ana ihren Stiefvater gefunden. Er stand im Festzelt und gönnte sich ein Bier.

„Das war mal ein Auftritt, Annie.“ kommentierte er, nachdem Ana ihn in den Arm gezogen hat.

„Entschuldige Dad, ich hatte keine Ahnung, dass er das machen würde.“

„Nun ist es wohl offiziell. Meine Tochter ist die Frau an Christian Greys Seite. Und prompt hat sie einen Bodyguard an der Seite. Hallo Jason.“

Ana hatte ihn gar nicht bemerkt. War er schon die ganze Zeit in ihrer Nähe?

„Hallo Taylor.“ sagte sie. Ray und er umarmten sich.

„Christian hat mich gebeten in ihrer Nähe zu bleiben, Ana. Draußen ist die Presse. Sie werden sich auf sie stürzen, sobald sie sie entdecken.“

„Was soll ich tun?“

„Bleiben sie erstmal bei Ray. Und warten sie bis Christian hier ist. Wenn möchte er mit den Journalisten sprechen.“

„Gut. Ich werde hier bleiben.“

Es dauerte nicht lange, da kam ein breit grinsender Christian auf sie zu. Wieder zog er sie in seine Arme und küsste sie. Ana vernahm im Hintergrund die Geräusche von Kameras wahr. Das würde Schlagzeilen geben.

„Mr. Grey, wie haben Sie Miss Steele kennen gelernt?“ kam eine Frage.

„Christian, wie lange sind sie bereits zusammen?“

„Mr. Grey, planen Sie eine gemeinsame Zukunft?“

Ana musste grinsen. Was die Leute so alles interessierte.

„Kein Kommentar.“ sagte Christian und zog Ana mit sich in den hinteren Bereich des Zeltes. Taylor und Sawyer schirmten sie vor den Fotografen ab.

„Miss Steele, was erhoffen Sie sich von Mr. Grey.“ wieder so eine Frage die Ana hasste.

„Geht eigentlich niemand davon aus, dass ich einfach mit Dir zusammen bin, weil ich Dich liebe?“

„Doch, ich gehe stark davon aus.“ meinte Christian und streichelte zärtlich über ihre Wange. „Lass uns von hier verschwinden.“

„Aber ich muss mich doch noch von Ray verabschieden.“ protestierte Ana.

„Dann mach schnell.“

„Ich bin hier, Annie.“ sagte in dem Moment schon Ray, der neben Taylor stand.

„Dad, Sorry.“

„Ich bin so stolz auch Dich, mein Schatz. Und jetzt geh. Christian kann es ja kaum erwarten Dich für sich zu haben.“

Ana drückte ihren Stiefvater fest und dann verließ sie mit Christian das Unigelände. Gemeinsam stiegen sie in seinen SUV, mit dem Taylor und Sawyer sie nach Seattle fuhren.

„Das wird morgen fette Schlagzeilen geben.“ sagte Christian in die Stille hinein.

„Ob Sie Ray bedrängen werden?“

„Könnte sein. Aber er wird sich schon wehren können.“

„Sicher. Und Mum?“

„Ana, sie werden etwas brauchen um Informationen über Dich zu sammeln. In Savannah interessiert sich niemand für uns. Aber vielleicht solltest Du sie anrufen, damit sie vorbereitet ist, falls doch jemand bei ihr auftaucht oder sie anruft.“

„Die machen echt sowas?“

„Ich denke Dad wird schon den ersten Anruf erhalten haben. Insbesondere Lillys Vater wird es sich wohl nicht nehmen lassen.“

Und, als habe er es gehört, klingelte Christians Handy. Dieser hielt Ana das Display hin. Es war seine Mutter.

„Grace, was kann ich für Dich tun?“

„Ziemlich theatralischer Auftritt, mein Schatz. Musste das sein?“

„Ja, Mum, musste es. Lilly hat mal wieder behauptet ich sei ihr Freund, das wollte ich so nicht stehen lassen. Ana ist meine Frau, sonst niemand und ich bin so froh, dass ich es endlich jedem sagen kann.“

„Das verstehe ich. Mia wird Lilly den Hals umdrehen, wenn sie weiter so einen Mist erzählt.“

„Ich tendiere dazu sie einfach zu ignorieren.“

„Das hat Dir bisher auch nicht viel gebracht. Aber Ana steht hoffentlich über den Dingen.“

„Das tue ich, Grace.“ mischte Ana sich in das Gespräch ein.

„Hallo meine Liebe, Glückwunsch zum tollen Abschluss.“

„Danke. Ich bin froh es endlich hinter mir zu haben.“

„Das kann ich nachvollziehen. Bis dann Ana. Christian, ich erwarte Euch nächsten Sonntag zum Lunch.“

„Wir werden da sein Mum.“ sagte Christian und beendete das Gespräch.

Eine Weile fuhren sie ohne zu reden, als Ana auffiel, dass der Wagen nicht in die Innenstadt fuhr.

„Wo fahren wir hin?“ wollte sie wissen.

„Überraschung.“ grinste Christian.

„Was hast Du geplant?“

„Eine kurze Woche Urlaub.“ war seine Antwort.

„Urlaub?“ Du warst gerade erst in Afrika. Kannst Du denn so einfach weg?“

„Ross hat mich quasi gezwungen.“

„So, so. Also…Du machst nicht freiwillig Urlaub mit mir?“

„Ana…Du weißt, wie ich das meine.“

Sie grinste. Sicher wusste sie das.

„Darf ich raten, wo es hin geht?“

„Ja, warum nicht? Und was bekomme ich, wenn Du es nicht herausfindest?“

„Ich würde sagen….Du darfst alles mit mir machen, wonach Dir steht. …Und was bekomme ich, wenn ich es herausfinde?“

„Eine Christian Grey Spezial-Massage.“

„Puh, dann muss ich mich wohl anstrengen.“

„Solltest Du. Ansonsten fällt das Verwöhnprogramm aus.“

„Drohst Du mir?“

„Niemals. Ich zeige Dir nur die Alternativen auf.“

Ana beugte sich zu Christian. Sie küsste ihn zärtlich und ließ ihre Zunge über seinen Hals und sein rechtes Ohr streifen. Er musste tief einatmen. Dieses kleine Biest versuchte ihn zu provozieren.

„Tsss. Ich gewinne in beiden Fällen. 5 Tage keinen Sex und ich bin so geil auf Dich, dass es mir völlig egal ist, wie Du mich nimmst. Hauptsache Du tust es.“ flüsterte Ana Christian ins Ohr.

„Miss Steele, Miss Steele, was ist nur aus ihnen geworden?“

„Das weißt Du genau und Du willst mich genau so.“

„Da könntest Du Recht haben.“

Just in dem Moment hielt Taylor den Wagen an.

„Auf Miss Steele. Wir sind da.“ befahl Christian.

Erst als Ana ausstieg registrierte sie, dass sie sich auf dem Rollfeld des Flughafens befanden. Sie stieg aus und Christian folgte ihr.

„Und Du willst mir nicht verraten, wo es hingeht?“

„Nein.“


Nachdem sie sich im Flugzeug gesetzt hatten, sah Christian Ana erwartungsvoll an. Er würde sicher nicht anfangen zu reden. Mal sehen, wie lange sie brauchte.

„Wieviele Versuche habe ich?“

„Keine Ahnung? Sobald die Reisehöhe erreicht ist, bist Du fällig.“ grinste Christian und griff sich provozierend in seinen Schritt. Alleine die Vorstellung Ana endlich wieder lieben zu dürfen, machte seinen Schwanz hart. Sie hatte eine Wirkung auf ihn, wie keine Andere vor ihr.
„Dann sollte ich vielleicht mal anfangen.“ meinte Ana, nachdem sie bemerkte, dass der Pilot gerade die Startvorgang einleitete.

Ana begann laut vor sich hin zu denken: „Rom wird es wohl nicht sein, England denke ich auch nicht, so einfallslos bist Du nicht. Hawaii schließe ich auch mal aus, da waren wir erst Ostern. Nein ich denke es wird Europa sein. Oder…Asien? Eine einsame Insel auf den Malediven?“ Ana machte das für sie typische Denkergesicht. So sah sie immer aus, wenn sie angestrengt nachdachte. Christian dagegen lächelte. Er liebte diese Momente mit ihr. Dann fühlte er sich so normal. Ganz anders, wie noch vor einem Jahr. Da spielte er auch in seiner Freizeit meist eine Rolle. Er war damals der DOM und in den wenigen Momenten mit seiner Familie setzte er auch meist eine kühle Maske auf. Nur manchmal mit Mia, da konnte er Christian sein. Ein seltener Zustand. Aber nun, mit Ana, waren diese Momente deutlich öfter vorhanden. Bei ihr brauchte er sich nicht zu verstellen. Er brauchte keine Rolle spielen. Und er liebte es sie zu verwöhnen. Ihr die Sterne vom Himmel holen: er würde es sofort tun, wenn er könnte.

„Einfach mal eine Woche chillen am Strand? Ne. Irgendwas sagt mir, dass es nicht Strand sein wird. Oder nicht nur.“ Ana beugte sich nach vorne. Sie verzog ihr Gesicht. „Du hast letzte Woche nach Yachten gesucht. Das hab ich zufällig gesehen, als ich in Deinem Arbeitszimmer war.“

„Muss ich wohl demnächst, wenn Du bei mir eingezogen bist ein bisschen vorsichtiger sein, wenn ich eine Überraschung für Dich plane.“ kommentierte Christian.

„Also gehen wir auf ein Boot?“

„Könnte sein.“

„Wahrscheinlich im Mittelmeer. Nord- und Ostsee denke ich nicht.“

„Sie haben eine sehr gute Kombinationsgabe, Miss Steele. Aber Du hast noch keinen Ort genannt. Langsam solltest Du einen Tip abgeben. In etwa 3 Minuten haben wir die Reisehöhe erreicht.“

„Und Du willst mir keinen Hinweis geben?“

„Welchen Vorteil sollte ich davon haben?“

„Oh, ich denke, auch für Dich hat die Langsamkeit durchaus seine Reize.“

„Dem möchte ich nicht widersprechen.“

„Also gewinnen wir beide auf jeden Fall.“

„Du bist der größte Gewinn für mich, Ana. In jeder Hinsicht.“ Er griff nach ihrer Hand und streichelte zärtlich darüber. „Ich bin so glücklich, dass wir demnächst jede Nacht miteinander einschlafen und morgens aufwachen.“

Ana seufzte. „Ich denke, ich lasse das Raten. Deine Überraschungen sind immer wundervoll.“

Christian lächelte nur. Als endlich die Durchsage von Stephan kam, dass sie die Reisehöhe erreicht hatten, stand er auf und hielt Ana sein Hand hin. Er musste nichts sagen. Ihr war klar, was er wollte.

Kurze Zeit später schloss Christian die Türe der Schlafkabine hinter sich. Ana hatte kaum Zeit sich zu orientieren. Schon hörte sie Christians Stimme: „Du weißt, was auf Dich zukommt. Dreh Dich um und verabschiede Dich schon mal von Deinem Höschen.“ Während er sprach öffnete er seine Hose und zog das Hemd daraus. Dann schob er seine Boxshort leicht nach unten und befreite seinen bereits stahlharten Schwanz aus seinem Gefängnis. Er konnte es kaum mehr aushalten.

„Stütz Dich auf dem Bett ab.“ befahl er Ana und die tat, was er ihr sagte. Wie von selbst streckte sie ihrem Geliebten ihren Hintern entgegen und suchte einen festen Stand. Nicht ganz so einfach mit den hohen Schuhen, die sie heute trug. Sie waren ein Geschenk von Christian, genau wie das blaue Kleid, das sie extra für diesen Tag gekauft hatten. Es tat ihr schon irgendwie um ihr Höschen leid, da es aus feinster blauer Spitze war, aber Christian würde schon für Ersatz sorgen. Sie schloss kurz die Augen als sie spürte, das Christian ihr näher kam. Aber der ließ sich doch mehr Zeit, als Ana gedacht hatte.

„Sag mir, wenn es unangenehm wird. Es wird hart werden, aber Du sollst es auch genießen.“

„Mach schon. Du hast es versprochen.“

„Nicht so ungeduldig.“ Christian streichelte mit beiden Händen zärtlich über Ana‘s Oberschenkel nach oben. Vorsichtig schob er das Kleid nach oben und legte es auf ihrem Rücken ab. So hatte er einen wunderbaren Blick auf den Hintern seiner Freundin. „In diesem Kleid siehst Du einfach umwerfend aus. Ich bin sehr gespannt auf die Bilder in der Presse.“ Er beugte sich zu Ana runter und hauchte ihr kleine Küsse auf ihren Nacken um auf den Bereich unterhalb ihrer Ohren. Dann spürte Ana, wie er seine Finger in ihren Slip verhakte und kräftig daran zog. Wie nicht anders zu erwarten hörte sie, wie das edle Teil zerriss. Nun hatte Christian ungehinderten Zutritt an seinen Lieblingsort.

Mit der einen Hand vergewissert Christian sich, das Ana bereit war für ihn. Mit der anderen griff er in ihre Haare und drückte sie an der Schulter auf das Bett. „Entspann Dich.“

In diesem Moment spürte Ana Christians Penis an ihrem Eingang. Wie sehr sie sich nach ihm sehnte. Und dann stieß er feste und in einem Ruck in sie herein. Dann stoppte er.

„Christian. Bitte!“ flehte sie und das gefiel Christian. Eine bettelnde Ana hatte eine Wirkung auf ihn, die er nicht beschreiben konnte. Das waren Momente, als ob der Dom in ihm wieder hervorkommt. Er hoffte, das er niemals vergisst, wen er da vor sich hat und dann irgendwas tut, was Ana nicht gefällt.

In einem immer schneller werdenden Rhythmus bewegte sich Christian in Ana. „Ich will Dich hören Ana.“ forderte er sie auf. Das ließ Ana sich nicht zweimal sagen. Ungehemmt stöhnte sie ihre Gefühle heraus und Christian tat es ihr gleich. Es dauerte nicht lange und Christian spürte, dass er nicht mehr lange brauchte. „Komm mit mir, Kleines.“ seufzte er und Ana ließ genau in dem Moment los. Er spürte wie sich ihre Muskeln in ihrem Innern um sein Glied anspannten und zu zucken begannen. Das gab ihm den Rest. Mit einem Schrei ergoss er sich in Ana. Keuchend lehnte er sich auf ihren Rücken. Dann umfasste er sie und drehte sich auf den Rücken. So lagen sie ein paar Momente auf dem Bett. Er noch immer in ihr und Ana auf seinem Schoß.

„Du hast mir so gefehlt.“ flüsterte Christian und gab Ana einen Kuss auf ihr Haar.

„Und Du mir.“

Ana löste sich von Christian. Sie stand auf, streifte sich ihr Kleid über den Kopf und drehte sich dann zu ihrem Freund. Der wollte gerade aufstehen und sich ebenfalls entkleiden, als Ana ihn auf‘s Bett zurück stupste. „Bleib liegen und genieße es.“

Christian stützte sich auf seine Ellenbogen. Ihm war klar, das er jetzt vorsichtig sein musste. Zu sehr hatten sich die Erzählungen von Ana in seinem Kopf eingebrannt. Dieser Mistkerl von Steven hatte sie gezwungen. Eine 16jährige Jungfrau gezwungen ihm einen zu blasen. Obwohl er zugab, dass er diese Spielart des Sex liebte und er genau wusste, dass er es genießen wird, so war ihm durchaus bewusst, das dies hier in einem Desaster enden konnte.

„Ana, sieh mich an!“ Sie folgte ihm und er musste sich eingestehen, dass dieser Anblick, wie sie da zwischen seinen Beinen hockte ziemlich erregend für ihn war. „Du musst das nicht tun.“ Sofort legte Ana ihm einen Finger auf den Mund. Hinderte ihn daran weiter zu sprechen.

„Ich will aber. Nur eine Bitte: Faß mich nicht an. Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren würde. Das Gefühl jederzeit aufhören zu können, brauche ich.“

„Ich würde Dich nie zu irgendwas zwingen. Das weißt Du.“

„Ja, das weiß ich und jetzt sei still. Leg Dich hin und genieße.“ Er tat, was sie sich wünschte. „Heb den Po.“ Auch hier folgte er sofort. Nun lag er nur noch mit dem offenen Hemd auf dem Bett. Dieses zog er sich selbst aus und warf es aus dem Bett. Dann legte er sich flach hin und schloss seine Augen während er Ana‘s kleine Hände um seinen Penis spürte. Dann fühlte er, wie sie mit ihrer Zunge zärtlich über seinen Schaft leckte. Sie machte ihn sauber. Schmeckte ein Gemisch aus ihrem eigenen Saft und - so vermutete sie - Christians Sperma. Und sie musste sich eingestehen, dass es gar nicht so schlecht war. Endlich verstand sie Christian. Dieser hatte ihr schon mehrfach gesagt, wie sehr er ihren Geschmack liebte.

„Ana, wenn Du willst, können wir es mit Kondom machen. Dann musst Du nichts schlucken.“

„Vergiss es Grey.“ murmelte sie nur und machte weiter damit seinen Penis zu verwöhnen. Christian nahm sich vor, sie nicht mehr zu unterbrechen. Er schloss die Augen und genoss Ana‘s Verwöhnprogramm. Sie ließ immer wieder ihre Zunge über die Eichel streifen. In der Zwischenzeit war sein Glied schon wieder ziemlich hart. Er stöhnte und ließ all seine Gefühle raus. Im Himmel konnte es gerade für ihn nicht schöner sein. Zwischenzeitlich hatte Ana ihre Hände zur Hilfe genommen. Intuitiv fasste sie ihn genau so an, wie Christian es liebte. Ihr Griff war fest und ihr Rhythmus gefiel ihm sehr. Dann spürte er wieder ihre Zunge und diese genialen Lippen.

„Gott Ana. Das ist so gut.“ Sein Atem ging immer schneller und er widerstand dem Drang in Ana‘s Haare zu greifen und ihr zu zeigen, wie er es haben wollte. Das war aber auch gar nicht nötig. Die Frau, die er so sehr liebte, schien genau zu wissen, wie sie ihn zum Höhepunkt brachte. Und genau der war nicht mehr weit weg. Christian schien es wichtig, eine Warnung auszusprechen. Aus Erfahrung wusste er: Nicht jede Frau mochte es, das Sperma zu schlucken. Doch Ana schien es zu wollen. Sie machte keine Anstalten ihr Tun zu beenden. Im Gegenteil, die zog sein Glied regelrecht in ihren Mund, lies es wieder ein wenig hinaus gleiten um es wieder tiefer in sich aufzunehmen. Mit einem lauten „Ana“ kam Christian und spritze eine Menge in Ana‘s Mund. Diese war ein wenig überrascht, aber sie schluckte alles und während Christian schwer atmend den abklingenden Höhepunkt genoss, leckte sie seinen Penis sauber und küsste sich dann an Christians Körper hoch zu seinem Mund.

Er erwiderte ihren Kuss und packte Ana. Diese quiekte überrascht und lächelte. Sie war sichtlich stolz auf sich. Wieder hatte sie sich einen Schritt weiter gewagt. Sie wusste, das Christian diese Art des Sex mochte, aber ihr zu liebe hatte er ein Jahr darauf verzichtet. Nachdem sie ihm damals im Zelt von ihren Erfahrungen mit Steven erzählt hatte, war er immer bemüht gewesen, ihr nicht mehr zuzumuten, wie sie bereit war zu geben.

„Das war wunderschön. Danke, Miss Steele.  Aber jetzt bist Du dran.“

Was folgte, war das spezielle Ana Verwöhnprogramm. Christian befasste sich ausgiebig mit Ana‘s Körper und schenkte ihr mit Fingern und seinem unglaublichen Zungenschlag zwei Orgasmen.

Irgendwann schliefen die Beiden nah aneinander gekuschelt ein. Als sie wieder wach wurden, war es schon Zeit aufzustehen. Ein Blick auf die Uhr bestätigte Christian, dass sie bald in Shannon in Irland eine Zwischenlandung machen werden um aufzutanken. Die Sicherheitsvorschriften machten es ihnen unmöglich liegen zu bleiben.

Christian griff in die kleine Reisetasche, die auf dem Bord neben dem Bett stand. Er zog den gesamten Inhalt raus.

„Hey, Kleines. Wir müssen kurz aufstehen.“

„Oooch nööö. Muss das sein?“

Christian lachte. Sie war ganz schön geschafft. Kein Wunder. Ihr Sex war immer sehr intensiv.

„Wir müssen tanken und dürfen nicht an Bord bleiben. Zieh Dir das hier über und richte Dich im Bad ein bisschen. Wenn wir dann wieder in der Luft sind, kannst Du richtig duschen und Dich nochmal umziehen.“


Ein paar Stunden später setzte die Gulfstream von GEH ein zweites Mal zur Landung an. Ana saß neben Christian und hatte ihre Augen geschlossen. Ihre Hand lag in Christians und der streichelte zärtlich ihren Handrücken. Sie genoss diese ruhigen Momente mit ihm.

„Herzlich willkommen in Venedig“ hörte Ana die Stimme von Stephan aus dem Cockpit.

Sie riss die Augen weit auf. „Venedig? Du bist verrückt, Christian.“

„Ja, verrückt nach Dir, meine Schöne.“


Als sie später beim Abendessen saßen, konnte Ana immer noch nicht ganz glauben, dass sie in der Lagunenstadt war. Das Hotel Cipriani, in dem Christian, wie nicht anders zu erwarten eine Suite mit Blick auf die Lagune gebucht hatte, war ein einziger Traum.

Das Essen schmeckte köstlich und Ana konnte Christian ansehen, dass er sichtlich mit sich und der Welt zufrieden war. Er saß ihr gegenüber und genoß ganz offensichtlich die Zeit. Plötzlich beugte er sich zu Ana und meinte: „Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Abschluss, mein Schatz.“ gleichzeitig schob er ihr ein kleines Päckchen rüber.

„Danke, Christian, aber Du sollst mir nicht immer was schenken.“

„Mach schon auf.“ Er kannte Ana‘s Ansichten zu diesem Thema aber er konnte auch nicht aus seiner Haut. Sie zu verwöhnen hatte er zu seiner obersten Pflicht erhoben und niemand würde ihn davon abhalten können.

Vorsichtig öffnete Ana die Verpackung. Zum Vorschein kam ein kleines Stoffsäckchen mit Louis Vuitton Aufdruck. Sie war versucht die Augen zu verdrehen, aber hielt sich zurück. Sie mochte keine gelabelten Luxusartikel. Understatement war eher ihr Ding. Zu ihrer Freude, war der Inhalt des Säckchens kein Artikel mit unverkennbarem LV Schriftzug sondern eher dezent mit einem beige-blauen Karo.

„Schau rein.“ forderte Christian sie auf.

Ana öffnete den leicht gehenden Reißverschluss. Christian hatte die Geldbörse tatsächlich bereits gefüllt. Es waren ein paar Dollarscheine darin und ein „Glücks-Cent“. Und dann entdeckte Ana noch ein paar Karten. Die eine identifizierte sie als ihre Zugangskarte zu SIP. Dann war da noch ihr Führerschein, ihre Sozialversicherungskarte, Ihre ID Karte und ihre Bankkarte. Offensichtlich hatte Christian ihr altes Portemonnaies geleert. Ob sie das gut fand, wusste sie nicht genau.

„Bevor Du jetzt was sagst: Ich war versucht, Deinen Studienkredit platt zu machen, aber ich konnte mich nochmal zurückhalten, weil ich weiß, wie ungern Du Geld von mir annimmst. Die Karten da sind für Dich Ana. Sie gehören zu einem Konto, dass ich für Dich eingerichtet habe. Es läuft auf Deinen Namen und Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, was Du mit dem Geld machst. Aber als Frau an meiner Seite, wirst Du in Zukunft auch repräsentative Termine wahrnehmen. Mit mir zusammen. Dafür brauchst Du eine entsprechende Garderobe. Diese Karte ermöglicht Dir, Dir alles zu kaufen, auf was Du Lust hast. Dein Gehalt geht weiter auf Dein Konto und Du kannst davon Deinen Kredit abzahlen. Aber für alles andere nutze bitte diese Karte. Bitte!“

Ana konnte förmlich die drei dicken Ausrufezeichen hinter seinem letzten Wort sehen. Ihm lag viel an dieser Sache. Sollte Sie es ablehnen? Er hatte ja irgendwie Recht. Als seine Begleitung musste sie angemessen angezogen sein. Jeder erwartet Designer Kleider und teuren Schmuck an ihr. Das konnte sie sich von ihrem Gehalt niemals leisten.

Sie atmete einmal tief ein. „Danke, Christian. Aber das wäre nicht nötig gewesen. Ich werde die Karte mit Bedacht nutzen.“

„Musst Du nicht. Es ist genügend Geld auf dem Konto, dass Du auch mal unvernünftig sein kannst. Wenn Dir was gefällt, dann kauf es Ana. Und ich habe diesen Weg gewählt, damit Dich niemand dumm anschaut, wenn Du mit einer Kreditkarte von Christian Grey bezahlst. Es steht Dein Name drauf, es ist Dein Konto.“

„Du hast an alles gedacht.“

„So bin ich nun mal. Du kennst mich Ana. Ich brauche Kontrolle.“


Ana beschloss es so zu nehmen, wie es war. Christian konnte nicht aus seiner Haut und eigentlich liebte sie ihn ja genau so.

Die nächsten Tage verbrachten sie in aller Ruhe. Die schliefen lang, hatten jede Menge Sex, gingen Abends schön Essen und hin und wieder bummelten sie durch die alte Stadt. Ana genoss die Fahrten in einer Gondel durch die Kanäle und machte unzählige Fotos, die sie dann direkt an Kate oder Mia schickte.

Aber nach 5 Tagen ging es dann wieder heimwärts.
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