Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Friends with the Monster

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Action / P12 / Het
Hulk / Bruce Banner Loki OC (Own Character) Thor
08.03.2022
02.12.2022
25
71.105
5
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
24.11.2022 2.854
 
„DOC VORSICHT!“, brüllte mir Thor lautstark über den Lärm hinweg, den der riesige, aus dem Palast erwachsende Feuerriese verursachte. Ich blickte mich um und sah, wie ein schwarzes Schwert pfeilartig an mir vorbeiflog und ich gerade noch so ausweichen konnte. Doch als ich mich beim Ausweichen umdrehte, sah ich direkt, wie das Schwert Loki in die Seite traf und er schwer getroffen in das Loch fiel das Sutur gerade mit seinem riesigen Flammenschwert verursachte, als er damit in die Mitte Asgards stieß.

„LOKI!“, schrie ich und saß plötzlich schweiß gebadet und schwer atmend im Bett. Ich brauchte einen Moment um mich zu orientieren, um wirklich aus dem Delirium des Traumes zu kommen, auch wenn die Gefühle von Angst, Schmerz und Verlust immer noch in meinem Körper blieben. Selbst wenn der Traum beendet war, das gesehene konnte ich nicht vergessen.

Von früheren Erfahrungen mit Alpträumen war mir klar, dass es keinen Sinn hatte zu versuchen wieder einzuschlafen, denn es würde nur darin enden, dass ich mich entweder nur hin und her drehen würde, ohne wirklich schlafen zu können, oder dass ich wieder in demselben Alptraum landen würde.

Daher entschied ich mich dasselbe zu tun, was ich auch immer auf Sakaar getan hatte: Mich durch einen kleinen Spaziergang abzulenken. Sicher, hier war ich nicht an der frischen Luft, aber ich hatte immer noch die Möglichkeit auf andere Gedanken zu kommen. Also zog ich mir meine Kleider wieder an und verließ mein Quartier in Richtung des Gemeinschaftsraumes. Er war eher klein, aber ich sah direkt, dass er über eine große Fensterfront verfügte und ich hoffte, dass der Blick ins All mich etwas von dem ablenken würde, was ich geträumt hatte.

„Es liegt nicht in den Sternen, unser Schicksal zu bestimmen, sondern in uns selbst.“, hörte ich dann die Stimme von Loki hinter einer Säule und im ersten Moment erschreckte ich mich etwas, da ich ihn nicht gesehen hatte.

Ich überlegte einen Moment, war mir jedoch ziemlich sicher, dass dies ein Zitat Shakespeares war, dass er da gerade vorgetragen hatte. Doch auch wenn es mich erneut überraschte, war Loki nicht der einzige, der gute Literatur der Situation zutreffend zitieren konnte, auch wenn mein Stück nicht komplett zitiert und die Literatur etwas moderner war als Lokis: „Nicht alles was Gold ist, funkelt, nicht alle die wandern sind verloren. … Aus Asche wird Feuer geboren. Aus Schatten geht licht hervor.“

Ich hörte ein leises Rascheln als Loki sich gerade genug erhob, dass auch ich ihn sehen konnte. Es überraschte mich, dass er keine Ahnung hatte, von welchem Schriftsteller ich diese Worte zitierte, denn für mich war er einer der besten Schriftsteller der Moderne, aber vielleicht kannte Loki davon niemanden. Er nahm sogar an, dass ich einen Teil aus Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“, falsch zitiert hatte.

„Das ist nicht Shakespeare, sondern Tolkien.“, klärte ich ihn auf, aber Loki hatte tatsächlich keinen blassen Schimmer wer Tolkien war. Mein 14-jähriges Ich wäre nun sicherlich in ihrem Element gewesen und hätte dem Unwissenden einfach alles erklärt was sie sich an Wissen über Tolkien und seine Werke angeeignet hatte, aber ich war älter und nicht mehr ganz so überschwänglich wie früher. Also erzählte ich ihm nur das Wichtigste. Doch er hörte mir zu, und schien keinen einzigen Moment meiner Erzählung desinteressiert zu sein.

„Wie ich sehe, hat euer Volk den Sinn für das geschriebene Wort nicht verloren.“, bemerkte Loki leicht lächelnd als ich mit meiner Erzählung von Tolkiens Legendarium fertig war.

„Ließ mir etwas daraus vor, bitte.“, bat mich Loki dann und ich sah ihn verwirrt an. Ich wollte schon entgegnen, dass es hier keine Bücher gab, die ich ihm vorlesen konnte, außer dem, was er selbst schon gelesen hatte, als ich plötzlich merkte, wie sich unsere Umgebung änderte. Wahrscheinlich lag es daran, dass es nicht das erste Mal war, aber dieses Mal bemerkte ich direkt, dass wir uns in einer seiner Illusionen befanden, wahrscheinlich entstanden aus meinen Erinnerungen, denn wir standen mitten in einer Bibliothek. Ich kannte beinahe jede der Bibliotheken New Yorks und wusste daher, dass wir uns im Center of Fiction befanden.

„Ließ mir bitte etwas aus diesem Buch vor, von dem du mir erzählt hast.“, bat er nochmals und machte eine ausladende Bewegung, um mir anzudeuten, dass ich ihm den Weg weisen sollte. Ich versuchte mich einen Moment zu orientieren. Ich war zwar früher oft hier gewesen, aber es war lange her, dass ich Zeit dafür gehabt hatte in eine Bibliothek zu gehen, die Unterhaltende Literatur führte. Meine Mutter war als Kind oft mit mir im „Merc“ gewesen und hatte mir dort Bücher ausgeliehen, aber das war lange her.

Ich wunderte mich einen Moment darüber, dass ich zwar in der Eingangshalle stand, aber weder Kunden noch Angestellte sehen konnte, andererseits waren diese in der Illusion wahrscheinlich nicht nötig und Loki hatte sich nicht die Mühe gemacht. Vorsichtig strich ich durch die alten Gänge und ich merkte wie alte Erinnerungen an meine Mutter mich durchströmten und wie sehr ich mich nach diesem alten, unbeschwerten Leben sehnte, wie sehr ich mich nach Menschen und menschlichen Dingen sehnte.

„Sollten wir besser aufhören?“, fragte Loki vorsichtig als er zu bemerken schien, dass mich diese Illusion aufwühlte.

„Nein!“, sagte ich beinahe etwas zu schnell, aus Angst er würde es einfach selbst entscheiden. Ich wollte hierbleiben. Wollte alles in mich aufnehmen und mir schwören, dass ich hierher zurückkehren würde, sobald ich wieder auf der Erde war. „Bitte.“, fügte ich hinterher und sah ihm direkt in die Augen. Ich sah seinen besorgten Blick und ahnte, dass er fürchtete, dass es eine schlechte Idee gewesen war mich mit seinen Illusionen gerade hier auf die Erde gebracht zu haben. Doch ich nahm seine Hand und zog ihn hinter mir durch die Gänge und weiter in das Gebäude hinein. Selbst wenn ich mich nicht mehr allzu gut an die Bibliothek erinnern konnte, wusste ich dennoch, wie ich hier das finden konnte, was ich suchte, und folgte den Beschilderungen, bis wir in der zweiten Etage endlich vor einem großen Regal standen, in dem nur verschiedene Versionen der Bücher eines Autos standen: Tolkien.

Ohne groß darüber nachzudenken zog ich ein dickes wunderschönes in Ledergebundenes, rotes Buch heraus. Ich erinnerte mich nicht jemals diese Version gesehen zu haben, eine Version die so sehr dem Ähnelte was im Buch als „das Rote Buch der Westmark“, beschrieben war und zu meiner Überraschung war es auch gespickt mit Illustrationen, und zwar des Autors selbst.

„Wie ist es möglich, dass hier etwas steht, dass ich nie gesehen habe?“, fragte ich Loki verwundert und er versuchte es mir zu erklären, doch so richtig verständlich konnte er mir seine einmalige Magie nicht machen. Es ging nicht nur um Erinnerungen, sondern auch um Wünsche, Emotionen, Realität und ich entschied mich ihm lieber seinen Wunsch zu erfüllen als weiter über Dinge nachzudenken, die ich wahrscheinlich in hundert Jahren nicht verstehen würde.

Daher ging ich, mit dem Buch in der Hand und gefolgt von Loki, weiter über die Treppe nach oben, bis ich den vierten Stock erreicht hatte. Ich erinnerte mich noch genau daran wie meine Mutter sich einmal mit mir genau hier in die breiten Sessel gesetzt hatte und mir Peter Pan vorgelesen hatte. Es war ein äußerst magischer Moment für mich gewesen und ich hatte die Augen geschlossen und die ganze Geschichte vor meinen geschlossenen Augen gesehen.

„Soll ich vorne beginnen, oder an einfach Auszüge vorlesen?“, fragte ich Loki als er sich genüsslich auf eines der ledernen Sofas gelegt hatte und ich mich auf einigen Kissen auf den Boden neben dem Sofa setzte, damit auch Loki die Illustrationen und die Karte Mittelerdes erkennen konnte.

„Das erste Kapitel und dann Auszüge.“, schlug Loki vor und ich stimmte ihm zu. Das erste Kapitel eines Buches war genauso wichtig wie das letzte, aber wir würden es wohl kaum schaffen das Buch zu Ende zu lesen, bis wir endlich auf der Erde ankamen und andere Aufgaben auf uns warteten. So schlug ich also das Buch auf, überschlug Tolkiens Vorwort und den Prolog mit den Erklärungen über Hobbits, ihre Lebensweise und die Geschehnisse die im Buch „Der Hobbit“, deutlich beschrieben worden waren: „Ein lang erwartetes Fest.“, las ich den Titel vor und ich merkte, wie Loki sich hinter mir merklich entspannte, während ich so fließend wie möglich vorlas, was nicht gerade einfach war, wenn man nicht regelmäßig jemanden hatte, dem man etwas vorlas.

Als ich ihm gerade von Gandalfs Feuerwerk erzählte hörte ich plötzlich hinter mir ein leises glucksen und sah Loki innehaltend an. Ohne meine Frage direkt zu beantworten hob er seine Hand und lies daraus ein kleines Feuerwerk aufsteigen. „Die erste Magie die mir meine Mutter beibrachte.“, sagte er amüsiert und auch ich musste lächeln bei der Freude die er empfand als er an seine Mutter dachte. „Ich bin gespannt was dieser graue Zauberer noch zu bieten hat.“, sagte Loki und ich konnte mich kaum zurückhalten ihm zu erzählen, dass Gandalf keineswegs ein kleiner Trickzauberer war, wie er im ersten Kapitel sicherlich noch rüberkam. Je weiter ich las, und je weiter wir in die zauberhafte Welt die Tolkien erschaffen hatte eintauchten, desto mehr entspannten wir beide uns.

„Da scheint etwas Seltsames am Werk zu sein, wenn der Zauberer so plötzlich geht.“, sagte Loki und ich merkte, dass er eindeutig Gefallen an der Geschichte gefunden hatte und war mir sicher, dass das der Fall war als er seine Anfängliche Meinung änderte und doch hiernach nicht nur Auszüge, sondern die ganze Geschichte hören wollte. Ich versprach ihm, dass ich gerne jedes einzelne Kapitel für ihn lesen würde, selbst, wenn wir bereits wieder auf der Erde waren.

„Ich denke nicht, dass man mich herzlich willkommen heißen wird.“, sagte er und es erinnerte mich an die Zweifel die er gehabt hatte bevor wir die Statesman betreten hatten. Er hatte sicherlich recht damit und auf der Erde würde es ihm noch schwerer Fallen und wir konnten nur hoffen, dass die Regierungen der Erde ihn nicht verhaften und bestrafen wollten für das, was er in New York getan hatte, aber wo sollte er sonst hin?

„Vielleicht kehre ich nach Sakaar zurück.“, meinte er und ich merkte wie sich ein Kloß tief in meinem Hals bildete. Ich wollte weder dass er auf der Erde gefangen genommen wurde noch, dass er wieder nach Sakaar zurückkehrte.

„Was wenn die Avengers dich beschützen könnten? Wenn du unter ihre Aufsicht gestellt würdest?“, fragte ich, doch Loki schien nicht gerade begeistert von der Idee zu sein. Nicht nur weil er dann immer noch in gewisser Sicht gefangen war, sondern auch weil er bezweifelte, dass die Avengers oder die Regierungen der Erde das zulassen würde. Wahrscheinlich hatte er damit auch recht, aber ich wollte und konnte diese Hoffnung nicht aufgeben. Ich würde ihn nicht einfach nach Sakaar zurückkehren lassen, an einen Ort wo ich ihn nicht wiedersehen würde. Doch was auch immer passieren würde, wir hatten noch einige Tage Zeit bis wir unser Sonnensystem erreicht hatten und damit noch einige Tage, um Loki davon zu überzeugen doch auf der Erde zu bleiben.

Ich las ihm auch noch das zweite und dritte Kapitel des Herrn der Ringe vor bevor wir uns dazu entschlossen die Illusion wieder zu verlassen und als wir wieder im Gemeinschaftsraum waren bemerkte ich, dass ich wohl anscheinend während ich mich in der Illusion befunden hatte mit dem Kopf an Lokis Schulter gelehnt eingeschlafen war. Er hatte seine Illusion einfach in einen Traum gepackt und so dafür gesorgt, dass ich einerseits körperlich ausgeruht war und andererseits keinen weiteren Alptraum mehr gehabt hatte.

Auf Nachfrage informierte mich das Computersystem, dass wir bereits früh am Morgen hatten und dass es jetzt in Ordnung war aufzustehen und sich in der Kantine einzufinden, um einen neuen Tag einzuläuten. „Geh du schon vor, ich werde später zu euch stoßen.“, sagte Loki und ich fragte mich, warum er nicht mit mir zusammen in die Kantine gehen wollte, aber wahrscheinlich nahm er sich einfach meinen Hinweis bezüglich meines Bruders zu Herzen und wollte vermeiden, dass jemand irgendwelche Ideen bekam, wenn wir nun zu zweit in der Kantine erschienen.

Als ich in der Kantine ankam saßen dort bereits Thor und Brunnhilde und sie sahen so aus als hatten sie wenig geschlafen und viel darüber nachgedacht wie es für Asgard auf der Erde weitergehen sollte. Ich freute mich, dass Thor anscheinend endlich seine Verantwortung erkannte und danach handelte, dass er endlich genug gewachsen war, um wirklich ein Anführer für sein Volk zu sein, denn den brauchten sie nun mehr denn je.

Nach einem kurzen, aber sättigenden Frühstück, zudem Loki tatsächlich nicht erschien, begab ich mich auf die Krankenstation und war überwältigt, dass dort nicht nur 5 weitere Heiler und zwei Hebammen auf mich warteten, sondern sich auch 2 Ärzte gefunden hatten, die auf Asgard ebenfalls Operationen durchgeführt hatten und die ich wahrscheinlich nur noch an die für sie altmodischen Methoden, die uns hier zur Verfügung standen gewöhnen musste.

Bereits nach einer Stunde kamen die ersten Patienten in unsere Krankenstation und auch wenn es zu Beginn noch schleppend lief, weil niemand so recht wusste wer für was zuständig sein würde, konnten wir alle ankommenden behandeln und hatten uns nach einiger Zeit genug eingespielt. Zwei Männer behielten wir erst einmal bei uns, da ihre Wunden sich entzündet hatten und ich nicht wollte, dass die Entzündung sich noch weite ausbreitete, aber alle anderen konnten wir nach einer relativ kurzen Behandlung wieder nach Hause schicken.

Ich freute mich besonders darüber kurz nach Mittag den kleinen Halvar und seine Eltern wieder zu sehen, da Nika, die Hebamme sie zu uns bestell hatte, um sowohl die Mutter als auch den kleinen Jungen untersuchen zu können. Es war gut jemanden wie Nika bei sich im Team zu haben. Jemand, der selbstständig Entscheidungen traf und, dem man vertrauen konnte, dass es auch die richtigen waren. Auch Tuuli und Asta waren mir eine große Hilfe und besprachen mit den ‚neuen‘ im Team was wir am Vortag herausgearbeitet hatten.

„Du scheinst es hier zu genießen.“, machte sich dann kurz vor der Schließung der Station Loki in der Tür bemerkbar. Tuuli und Asta sahen mich zwar immer noch eher verwirrt darüber an, dass ich kein Problem damit hatte, dass Loki hier war, aber sie schienen es heute besser anzunehmen und auch die anderen, die wohl zu einer Gruppe gehörten, die Loki aus den Bergen gerettet hatten, waren ihm nicht mehr so feindlich gesinnt.

„Es erinnert mich etwas an meine Zeit im Krankenhaus.“, erklärte ich ihm während ich kontrollierte was von unseren Vorräten an diesem Tag gebraucht worden war und er lehnte sich an einen der Schränke. „Wo warst du heute Morgen?“, fragte ich ihn und meinte damit die Tatsache, dass er nicht zum Frühstück erschienen war. Er erklärte mir, dass Asen nicht so regelmäßig essen mussten wie Menschen und das Brunnhilde und Thor wahrscheinlich nur in der Kantine gewesen waren um einerseits präsent zu sein und andererseits, um mir und meinem Bruder Gesellschaft zu leisten. Tuuli und Asta bestätigten mir das nur mit einem Nicken und ich war erstaunt, dass mir diese Tatsache bisher noch nie aufgefallen war, immerhin hatte ich einige Zeit zusammen mit Thor bei den Avengers verbracht und ich war mir sicher, dass er jede Mahlzeit mit uns geteilt hatte.

„Thor hat gefallen an den Menschen und ihren Bräuchen gefunden.“, erklärte Loki und es hörte sich schon beinahe wieder abfällig an, doch ich wusste, dass auch Loki mittlerweile ebenfalls gefallen an einigen Menschlichen Dingen gefunden hatte.

„Ich wünsche dir eine gute Nacht, Doc.“, verabschiedete sich Loki dann und verließ die Krankenstation wieder mit einem breiten Grinsen als er merkte, dass mir nicht entgangen war, dass er mich mit dem Namen angesprochen hatte, den die Avengers immer für mich benutzt hatten, nachdem ich darauf bestanden hatte, dass ich nicht die ‚kleine Banner‘ war.

„Ihr solltet euch vor ihm Hüten.“, kam dann Fenrik, einer der Ärzte auf mich zu und sah Loki mit skeptischen Blick hinterher. Ich ahnte was er mir über Loki alles erzählen wollte und ich war mir sicher, dass es aus seiner Sicht schrecklich war, was Loki alles getan hatte, denn einiges davon war genau das, aber es würde nichts nützen. Es war zu spät mich vor ihm zu warnen denn die Schlange hatte mich bereits in ihren Bann gezogen, wenn ich es so beschreiben konnte.

Ich merkte es mit jedem Mal, dass ich ihn sah mehr. Dieses Gefühl einer leichten Gänsehaut, wenn ich ihn sah, das Gefühl tief in meiner Brust genau unter dem obersten Teil meines Brustkorbs. Wann immer wir uns nah genug waren hatte ich das Gefühl etwas würde genau aus dieser Stelle ausbrechen und mich zum Schweben bringen. Doch auch wenn ich meine Gefühle für ihn deutlich spüren konnte, konnte ich nicht danach handeln, denn weder wusste ich, was er dachte, noch was passieren würde, wenn auch er die Anziehung zwischen uns spürte und erwiderte.

Ich wusste ja noch nicht einmal was ich wirklich wollte. Meine Gefühle für Loki wuchsen, aber war es genug für etwas Ernstes? Und wenn nicht, war ich bereit für eine kurze Affäre mit dem Gott des Schabernacks? Was wollte er? Ich hatte keine Ahnung und das war eine Sache, die mich verunsicherte und die Zeit brauchte, mehr Zeit als uns wahrscheinlich blieb, bis wir wieder auf der Erde waren.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast