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Die Weltenspringer - Der Weltenbrand

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
05.03.2022
23.09.2022
21
50.264
4
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23.09.2022 1.924
 
Viele Jahren zuvor, bevor der Krieg begann…


Diablo und Lady Death machten insgesamt drei Pläne. Sie nannten es den drei Stufen Plan. Wobei beide davon ausgingen, dass sie für die Eroberung der Welten Plan A und Plan B brauchen, um ihre Ziele zu erreichen.
Es war die Logik von Diablo, die das sah. Er war realistisch und er ging davon aus, dass es jeder Zeit möglich war, dass etwas Unvorhersehbares geschah.  
Und darum überließ Lady Death ihm die Aufgabe Plan C auszuarbeiten und der Dämon machte sich sofort an die Arbeit. Er besuchte unendliche viele Welten und er sammelte dabei Information über alle Wesen.
Was er brauchte, war ein Wesen was unglaublich stark war. Schließlich fand er das perfekte Wesen und er reiste in diese Welt. Diablo landete in der Welt vor den Avengers und besuchte einen kleinen Ort mit einem geheimen Labor.
Dort experimentieren Bruce Benner mit seinen Kollegen auf dem Gebiet der Genetechnik, der Nanotechnik und der Strahlenphysik.

Diablo tauchte vor dem Labor auf und sprang schließlich direkt hinein. Er wusste schon was kam: der mächtige Hulk.
Keiner bemerkte ihn, während er dort wartete.
Doch als Bruce Benner sich einer höheren Dosis Gammastrahlen aussetzte und sich nicht sofort in den Hulk verwandelte, passte Diablo seinen Plan neu an.
„Das ist ja noch besser,“ dachte er und überfiel Benner.
„Wer bist du und was willst du von mir?“ fragte Benner verwirrt.
Diablo musste schnell handeln, bevor sich der Wissenschaftler verwandelte. Er holte eine Nadel mit einer Kanüle heraus und er handelte schnell. Er hatte keine Probleme Bruce festzuhalten, doch Diablo spürte schon, dass es nicht mehr lande dauerte. Schnell wie eine Schlange stieß er die Nadel in den Arm von Bruce und saugte eine Kanüle Blut ab. Dann geschah es: Bruce Benner verwandelte sich zu Hulk und schüttelte mühelos den Dämon ab. Dieser zog sich zurück und lächelte.
„Danke für das Blut, Bis Bald, Mister Benner,“ sagte der Dämon zum Abschied und verschwand. Währenddessen wütete der Hulk sich durch das Labor, bis die Army auftauchte und ein wilder Kampf entfachte.

***
Diablo hatte eine große Auswahl an verrückten Wissenschaftlern, die seine Wünsche erfüllen konnten. Doch er entschied sich für die Umbrella Corporation und er entschied sich für sie, weil sie Erfahrung in genetischen Experimenten hatte.

Unterhalb der Stadt Moskau traf er den richtigen Wissenschaftler. Diablo war in dieser Welt aufgetaucht, bevor das T-Virus die gesamte Welt verschlang.
Der Wissenschaftler war ein älterer Mann Anfang sechzig und er war überrascht, als der Dämon plötzlich in seinem Büro stand.
„Wie sind sie hierhergekommen? Und wie sind sie an den Wachen vorbeigekommen?“ fragte der Mann und wollte schon die angesprochenen Wachen hierher bestellen.
Diablo zeigte sich von der Bedrohung wenig beeindruckt.
„Ich möchte ihnen und ebenfalls ihre Firma einen Vorschlag machen,“ sagte der Dämon und überreichte dem Wissenschaftler die Kanüle.
„Was ist das?“ wollte der Mann wissen.
„Untersuchen sie es, dann werden sie es sehen und verstehen,“ antwortete Diablo.
Der Wissenschaftler nahm einen Tropfen Blut und tat es auf einem Glasblättchen. Dann schob er es unter einem Mikroskop und nach einem langen Moment sah der Mann ihn interessiert an.
„Woher haben sie dieses Blut? Es ist einzigartig und so was habe ich noch nie gesehen,“ sagte der Mann ehrfurchtsvoll.
Diablo schüttelte den Kopf. „Woher es kommt, spielt keine Rolle. Meine Frage wäre: Können sie mit ihm fünfunddreißig Monster erschaffen, die auf meine Herrin Lady Death gehorchen?“
Der Wissenschaftler dachte kurz nach und ging einige Zahlen dabei durch.
„Das ist möglich, aber was bekommen wir dafür?“
Nun lächelte Diablo böse. „Fünf von diesen Monstern schenken wir ihnen und ihre Organisation. Meine Meisterin steht auch für ihr Wort ein.“
Wieder dachte der Wissenschaftler nach und schließlich reichte er Diablo die rechte Hand hin.
„Wir wissen, wer ihre Meisterin ist, und deswegen ist dieser Deal für uns perfekt.“
„Wie lange brauchen sie für das fertige Produkt?“ fragte Diablo.
Diese Frage war für den Plan C entscheiden, denn er würde erst in Kraft treten können, wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind.  
„In etwa fünf Jahren wäre alles fertig,“ antwortete der Wissenschaftler.
„Das ist wunderbar,“ stimmte ihm Diablo zu und übergab dem Mann ein magisches Armband.
„Wenn meine Herrin die Armee braucht, dann aktiviert sich das Armband,“ informierte Diablo und erschuf durch die schwarze Magie dreißig weitere Armbänder.
„Bitte legen sie jedem Monster ein Armband um, dann kann Lady Death sie damit kontrollieren.“
Der Wissenschaftler nickte. „Wird gemacht. Ist gar kein Problem.“
Diablo verabschiedete sich von dem Mann und diese Welt. Er sollte nie mehr zurückkommen.

***

Heute

In der Welt der Avengers standen sich nun Lady Death ihr eine Überzahl gegenüber. Da war Mildred selbst und Wonder Woman, aber auch der mächtige Hulk, Romanoff und Captain Amerika.
Zu gleichen Zeit flog Captain Marvel dem Todesstern entgegen und Lady Death musste sich nun beeilen, bevor die Heldin oben ankam.
„Gib auf! Du hast keine Chance gegen uns,“ sagte Mildred und entfaltete ihre Flügel.
Lady Death lächelte kalt. „Glaubt ihr das wirklich? Falls ja, dann seid ihr Narren! Zeit für Plan C!“
Nun sahen sich die Helden besorgt an und Mildred bekam ein mulmiges Gefühl.
„Haltet euch bereit. Da kommt nichts Gutes auf uns zu!“ warnte Mildred ihre Mitstreiter.
Und damit öffneten sich dreißig Portale und dreißig schwarze Hulk tauchten auf. Sie fielen über die Helden her und ein wilder Kampf begann.
„Viel Spaß. Jetzt entschuldigt mich kurz, aber ich muss noch etwas erledigen,“ sagte Lady Death.
Sie kam noch gerade rechtzeitig, um Captain Marvel beim Todesstern abzufangen.
„Du kannst nicht gewinnen und das weißt du,“ zischte Lady Death zu ihr.
Captain Marvel nickte. „Ich brauche nicht zu gewinnen.“
Carol spielte hier auf Zeit, bis Jasmin ihren Teil des Plans fertig hatte. Dieser Kampf diente als Ablenkung für den eigentlichen Plan, der vorsah, dass Jasmin das Imperium stürzte.

***


Coruscant

Jasmin Holmes stand vor dem ehemaligen Jedi-Tempel. Sie sah sich neugierig das große Gebäude mit seinen vier Säulen an. Früher stand es für Frieden, Einklang und Zuversicht. Doch jetzt stand es für das Imperium und das Böse.
Jasmin seufzte. Seit ihrem fast tot, hatte sie eine Entscheidung getroffen. Sie wollte keine Unschuldigen mehr töten und sich nur noch verteidigen. Jasmin sah im Rückblick noch einmal den Weg, den sie gegangen war.
Sie war einst ein kleines Mädchen, dass in Hogwarts eine wichtige Mission zu erledigen hatte. Dann kam die Seelenverschmelzung mit Jasmin Deckert und schließlich die komplette Vereinigung mit ihr.
Nach diesem langen Weg war sie nun die Heldin, die die Göttin Senna in ihr mal gesehen hatte.
Jasmin Holmes hatte die Killerin in sich im Griff und wird es nicht zulassen, dass unschuldige Menschen jemals in Gefahr geraten. Sie betrat den Jedi-Tempel und kaum hatte sie ihren Fuß über die Schwele gesetzt, versiegelte sie ihn mit ihrer Magie. Nun konnte kein anderer ihn betreten oder verlassen.
Nun konnte sie sich auch an die Vergangenheit von Jasmin Deckert erinnern. An dessen Qualen und Missionen.
Jasmin Holmes vermisste Jessica, Marek und Frank, doch sie hatte neue Freunde gefunden. Ihr tat es weh, die Black Four verlassen zu haben, doch das war notwendig gewesen.  
Es war ein Fehler gewesen überhaupt der Gruppe beizutreten und zu denken, Jasmin Deckert sei willkommen und den anderen gleichgestellt.
Das war sie nie gewesen und das hatte sie sofort gespürt. Jasmin Deckert war eine Einzelgängerin und etwas davon war nun auch in Holmes. Sie ging ruhig die Gänge des Tempels ab, bis sie zu dem Büro der Imperatorin angekommen war.
Dort starrten ihr Lord Vader und Lady Vader entgegen.
„Wer seid ihr und wie seid ihr an den Wachen vorbeigekommen?“ wollte Lady Vader wissen.
„Hallo Anakin und Padme. Es ist mir eine Freude euch kennen zu lernen. Die Wachen schlafen für eine Weile,“ antwortete Jasmin freundlich.
Sofort zückte Lord Vader sein Lichtschwert und aktivierte es. Jasmin hob die Hand und es ging wieder aus.
Lord Vader sah verwirrt zu dem Schwert und seine Augen richten sich wieder auf die Besucherin.
„Ich bin nicht hier, um zu kämpfen. Ich bin hier, um euch ein Angebot zu machen,“ sagte diese und lächelte.
„Anakin, Padme erinnert euch an eure Vergangenheit,“ kündigte Jasmin an und aktivierte ihre Magie. An dem Paar gingen gemeinsame Bilder vorbei, da war die Hochzeit und die gemeinsame Zeit zusammen. Es war eine glückliche Ära gewesen und diese Bilder ließ das Paar zusammenschrecken.
„Wir wissen von unserer Vergangenheit und trotzdem bleiben wir auf den Weg,“ erwiderte Lord Vader sicher. Doch seine Frau sah ihn neugierig an.
Jasmin lächelte und aktivierte ihre weiße Magie. Damit entzog sie dem Paar der dunkeln Seite. Der ganze Prozess dauerte nicht lange und war ohne Schmerzen für das Paar.
„Nun, ich habe mir erlaubt eine Welt für euch auszusuchen, wo ihr von vorne anfangen könnt,“ sagte Jasmin und öffnete ein Portal.
Das Paar sah sich überrascht an. „Wie habt ihr das gemacht?“ wollte Padme wissen.
Jasmin lächelte weiterhin. „Lady Death hat zwei Fehler gemacht: den ersten Fehler dich zurückzuholen, Padme. Der zweite Fehler war es, Lord Vader wieder jung zu machen. Damit hat sie ihn näher an Anakin zurückgebracht und das erlaubt mir, den Jedi wieder zurückzuholen.“
Anakin sah sich verwirrt um und schließlich gab er seine Frau einen Kuss auf den Mund.
„Wir danken dir für alles,“ sagte Padme herzlich. Ihr Mann war sprachlos und konnte nur dankbar nicken.
„Diese Welt kennt euch nicht und dort könnt ihr bleiben,“ sagte Jasmin und zeigte auf das Portal.
Zögernd ging das Ehepaar auf das Portal zu. Schließlich umarmte Padme Jasmin und Anakin gab ihr die Hand.
„Danke für die zweite Chance,“ brachte er irgendwie heraus.
„Ihr habt euch diese Chance verdient und nun geht,“ erwiderte Jasmin. Hinter dem Paar schloss sich das Portal und sie blieb allein zurück.
Das wäre erledigt und nun würde sie die Rebellion zurück ins Leben rufen. Dazu benutzte sie ihre Magie und entfachte bei den Menschen den Drang zu Freiheit. Als Jasmin verschwand, lehnte sich das Volk gegen das Imperium auf und kurz darauf feierten die Menschen und andere Völker ihre Freiheit. Sie riefen die Republik aus und damit endete die Herrschaft der Sith.

***

Auf dem Todesstern


Plötzlich spürte Lady Death eine Erschütterung der Macht. Irgendetwas ist passiert. Aber was?
„Deine Zeit des Herrschens ist vorbei,“ sagte plötzlich eine Stimme und da stand sie: die graue Magierin Jasmin Holmes.
„Sie wird niemals vorbei sein. Sie hat erst begonnen,“ zischte Lady Death böse.
Jasmin schüttelte nachgiebig den Kopf.
„Da irrst du dich. Das Imperium gibt es nicht mehr und dein Leben endet bald.“
„Gut, dass du da bist. Ich kann wirklich deine Hilfe gebrauchen,“ gab Captain Marvel zu.
Jasmin lächelte schwach und aktivierte ihre Magie. Lady Death wurde zurückgeschleudert.
„Ich vernichte den schwarz/magischen Schutzschild. Du zerstörst ihre Flotte,“ befahl Jasmin.
„NEIN!“ fluchte Lady Death entsetzt, doch sie wusste das sie verloren hatte.
Jasmin entfaltete ihre Magie und mit einem zischen fiel der Schutzschild des Todessterns zusammen.
Lady Death reagierte sofort und sprang zu ihre Armee nach unten. Jasmin folgte ihr, während Captain Marvel erst den Todesstern danach die restliche Flotte zerstörte.

In der Zwischenzeit hatte auf der Erde ein heftiger Kampf begonnen, doch schnell fand Mildred heraus, dass diese schwarzen Hulk einen Schwachpunkt hatten: Sie konnten getötet werden!
Anscheinend hatte das Blut nicht gereicht, um sie genauso wie der grüne Hulk zu machen. Gott sei Dank.
Als Jasmin nun hier auftauchte, zog sie Excalibur aus der Scheide und zerschnitt einen schwarzen Hulk in zwei Teilen.
Lady Death sah das und fluchte heftig. Ging denn alles schief? Wieder floh sie und schnell besiegten Mildred und ihre Verbündeten die schwarzen Hulks. Es war nur ein Strohfeuer und mehr nicht.
 
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