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Der Gechmack des Blutes

von Rintaro
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Charakter) Tenko Shimura / Tomura Shigaraki Touya Todoroki / Dabi
05.03.2022
23.06.2022
9
38.311
4
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21.04.2022 4.793
 
Kapitel 7


Meg sah müde und erschöpft aus als sie ihren leeren Teller betrachtete und sich auf dem Stuhl zurück lehnte. Der Tag war um einiges erfolgreicher gewesen als er es am Morgen gedacht hatte. Meg hatte ihm einiges über sich anvertraut und das wohlige Gefühl in seinem inneren als sie ihn das erste mal geküsst hatte war überwältigend gewesen. Sie hatte ihn damit völlig überrascht aber nicht auf eine unangenehme Weise sondern ganz im Gegenteil. Sie wirkte richtig Glücklich als sie den Rest ihres Rotwein leerte und sogleich noch ein Glas bestellte. Sie vertrug ziemlich viel Alkohol dachte er, denn es war bereits ihr fünftes Glas Rotwein. Bei ihrem Anblick musste er unwillkürlich lächeln. Tomura war sich nicht einmal sicher warum aber er mochte es sie so zu betrachten.

„Hey macht mal einer die Nachrichten lauter!“ Die plötzliche laute Stimme riss beide sichtlich aus ihren Gedanken, denn nicht nur Tomura zuckte zusammen. Sein Blick flog zu dem kleinen Fernseher an der Wand und sah sogleich wie eine der Kellnerinnen die Lautstärke erhöhte.

„Die Ermittlungen im Mord an den zwei Männern aus Downtown und den sechs Polizisten werden an den Flamehero Endeavor weitergegeben. Er schwört die Verbrecherin so schnell es geht ausfindig zu machen und hinter Gitter zu bringen. Vermutet wird, dass es sich bei der Schuldigen um ein Ehemaliges Mitglied eines Yakuza-Clans handelt, welcher durch die gesuchte Person ausgeschaltet wurde. Wenn sie diese Person sehen oder irgendwo erkennen melden sie sich bitte umgehend bei der Heldenagentur von Endeavor.“ Shit, dachte Tomura als das Fahndungsbild von Meg eingeblendet wurde. Er sah zu Meg die sich nicht in die Richtung des Fernsehers gewandt hatte sondern sich eine Hand vor den Mund hielt um ihren Rotwein nicht gleich auf den Tisch zu spucken. Das was sie in dem Moment dachte konnte er genau erkennen, denn es lief wie eine Leuchtreklame über ihre Stirn.

Es war schock gemischt mit etwas, dass er als Freude deuten würde. Freute sie sich darüber das Endeavor die suche nach ihr führte? „Alles gut?“ fragte er ruhig und endlich schluckte sie den Rotwein hinunter und nickte. „Ich finde es komisch, dass sie erst jetzt einen Helden einschalten obwohl ich vor nicht allzu langer Zeit, um die hundert Männer eines Clans kalt gemacht habe. Und jetzt beschweren die sich wegen zwei Straßenpunks von denen ich sogar einen hab leben lassen. Man sind die undankbar.“ Kichernd schüttelte sie den Kopf und er verstand. Natürlich hatte sie viele Menschen auf dem Gewissen aber vermutlich war der Clan der Regierung sowieso ein Dorn im Auge gewesen und war froh, dass er zerstört war. „Du hast ihnen wohl einen Gefallen getan den Clan zu zerstören. Erst als du angefangen hast Polizisten und Leute auf der Straße kaltzumachen sind sie wirklich auf dich aufmerksam geworden. So wie ich auch.“

„So so, du hast mich also auch im Fernsehen gesehen und wolltest mich unbedingt kennenlernen. Deshalb hast du mich zu Liga geholt. Verstehe.“ ihre Stimme klang sarkastisch aber keines Wegs böse oder ernst und ließ ihn schmunzeln. „Ja natürlich genau so war es.“ sagte er mit dem gleichen sarkastischen Ton.
„Wollen wir langsam nach Hause. Es ist schon spät.“ fragte er und erhob sich. Sie nickte und leerte den Rest ihres Rotweins. Nachdem er bezahlt hatte gingen sie hinaus in die Dunkelheit. Es war ziemlich frisch geworden und er merkte das auch Meg etwas fröstelte worauf hin er einen Arm um ihre Hüfte legte und sie an sich zog. „Wundert mich, dass mich keiner erkannt hat.“ murmelte die kleine nach einer Weile und ließ ihren Gedanken damit freien Lauf. „Mach dir keine Sorgen selbst wenn, in dieser Gegend sind mehr kriminelle als du denkst und keiner hat wirklich Lust hier Endeavor oder einem anderen Helden zu begegnen. Also selbst wenn dich jemand erkannt hätte würde sich wohl kaum einer melden.“ Die Antwort schien ihr zu reichen, denn sie sagte nichts weiter dazu und ging einfach schweigend neben ihm durch die mittlerweile leeren Straßen.

Es war bereits kurz vor Mitternacht als sie endlich das Gebäude der Liga erreichten. Die Lichter in den Fenstern waren bereits gelöscht. Daher ging Tomura davon aus, dass die meisten bereits im Bett waren oder doch noch an der Theke hockten. Auf letzteres hoffte er dabei nicht. Er schloss die Eingangstür auf und ließ Meg zu erst eintreten und verschloss danach die Tür wieder. Er folgte ihr den Weg in Richtung der Bar und sah wie sie einen Blick hinein warf aber mit den Schultern zuckte und dann die Treppen hinauf stieg. Wie vermutet war die Bar dunkel und verlassen weshalb er ebenfalls die Treppe hinauf stieg. Meg war bereits an ihrer Zimmertür angekommen doch sie zögerte und trat nicht sofort ein. Sie stand einfach so da und betrachtete ihre Tür. Tomura trat von hinten an sie heran und schlang die Arme um ihre Hüfte, verwirrt sah Meg zu ihm auf doch es schien sie nicht zu stören so nah an ihm zu stehen.

„Willst du nicht mit zu mir?“ Hauchte er in ihr Ohr und legte so gleich die Lippen an ihren weichen Hals und begann dort an der Haut zu knabbern. Er spürte, wie sie sich augenblicklich entspannte und den Kopf an seine Schulter lehnte. „Liebend gern“ sagte sie lächelten und drahte sich in seinen Armen um und schlang ihre Arme um seinen Hals. Langsam legte Tomura seine Lippen auf ihre und als er nicht weggedrückt wurde, wurde aus der Vorsicht eine Forderung. Seine Zunge glitt über ihre Lippen und bereitwillig gewährte sie ihm den Einlass.
Diesmal war er nicht derart ungeschickt sondern ließ sich Zeit und intensivierte ihren Küss noch etwas mehr. Ihr beider Atem ging schneller als Tomura sich als erster aus dem Kuss löste. Meg sah für eine Sekunde traurig darüber aus das er es beendet hatte, doch er hatte kein Interesse daran hier im Flur stehen zu bleiben. „Komm gehen wir in mein Zimmer.“ Sagte leise und ihre Miene hellte sich sofort wieder etwas auf. Er griff nach ihrer Hand und zog sie mit sich.

Als sie Tür hinter ihnen in Schloss fiel machten sie allerdings dort weiter wo er zuvor gestoppt hatte. Er drückte Meg mit bestimmter Gewalt an die Tür so, dass sie nicht entkommen konnte selbst wenn sie es gewollte hätte. Mit einer Hand packte er ihre zierliche Handgelenke und fixierte diese mit eisernem Griff an der Tür über ihrem Körper. Mit der anderen Hand zupfte er das Shirt welches sie trug aus ihrer Hose heraus und ließ die Hand so gleich darunter verschwinden. Megs leises Stöhnen erklang als sie seine kühlen Finger auf der erhitzten Haut spürte. Er strich über ihren Bauch und ihre Muskeln zuckten kaum merklich.
Sein Atem gang ebenso schnell wie ihrer und sein Herz schlug schneller während sich seine Hand ihren Weg weiter nach oben bahnte. Sie sah ihn durch ihre grauen leicht vor Lust verdunkelten Augen an und bat ihn stumm nicht aufzuhören. Natürlich würde er jetzt nicht aufhören wie konnte er auch. Die nächsten Küsse verteilte er an ihrem Hals und hinterließ dort einige hellere und dunklere Flecken auf der samtigen Haut. Seine freie Hand hatte derweil ihre Brust gefunden, (zu seiner Freude trug Meg keinen BH) diese umfasst und seine Finger spielten an den empfindlichen Nippel was Meg weitere süße Laute entlockte. Er spürte wie sich die Hitze in seiner Körpermitte sammelte und seine Erektion wachsen ließ bis diese unangenehm gegen seine Hose stieß.

Tomura sah Meg an und deutete Fragend auf sein Bett. Sie nickte nur und ließ sich von ihm hochheben und zum Bett tragen. Da sie noch nicht wirklich an Gewicht zugelegt hatte ging es noch so einfach wie am Tag zuvor. Die Schuhe der beiden landeten wie ihre Jacken einfach auf dem Boden und auch sein Shirt folgte. Während sie die meisten ihrer Kleider noch anhatte. Doch er wusste, dass er sich keine Sorgen machen brauchte denn sie begann bereit ihre Hose zu öffnen. Doch ihre Finger zitterten etwas und erschwerten ihr damit das vorhaben etwas. Er hatte sie vor sich auf dem Bett abgelegt, daher hatte er einen gute Sicht auf sie und half ihr schließlich die Hose auszuziehen, diese landete wie der Rest einfach auf dem Boden. Wieder zog sie ihn näher an sich und vereinte wieder ihre Lippen mit seinen während er diesmal beide seiner Hände unter ihr Shirt gleiten ließ. Diesmal jedoch schob er es so hoch das die kühle Luft ihre Nippel sofort hart werden ließ und sie leise stöhnte als er sich daran machte an den empfindlichen Stellen zu knabbern. Die Haut unter seinen Fingern war weich und warm und immer wieder ließ er die Finger über ihre  linke Brust gleiten während er die andere mit den Lippen bearbeitete.

Ihr Herz schlug so schnell, das er es laut und deutlich hören konnte. Tomura wanderte mit dem Mund tiefer und verteilte weitere Küsse auf ihrem Unterbauch. Sie befreite sich derweil von ihrem Shirt und er sah nur wie es neben ihm auf den Boden  segelte. Sie lag nur noch mit ihrem Slip bekleidet vor ihm während er noch seine Jeans trug. „Ganz schön unfair das ich hier alleine friere.“ murrte sie und er verstand sofort und ließ von ihr ab um seine Hose ebenfalls aufzuknöpfen. Die Hose ließ er wie den Rest auf den Boden gleiten und einfach liegen. Jetzt saß er ihr auch nur noch in Shorts gegenüber was ihr offensichtlich besser zu gefallen schien. Nun beugte er sich wieder zu ihr um ihr den nächsten Kuss zu entlocken.

Sie beide keuchten in einem ähnlichen Rhythmus und so langsam hatte Tomura genug davon und wollte mehr, denn die Erregung in seiner Hose wurde langsam unerträglich. Meg musste es gemerkt haben, denn eine Hand verließ seinen Nacken und wanderte tiefer und umfasste seine Härte. Mit leichtem Druck massierte sie ihn durch die Short und ließ ihn auf keuchen. Schließlich ließ sie die Hand unter die Shorts gleiten und umfasste seine Länge.

„Ganz schon unfair oder?“ hauchte er und brachte sie zu aufhören. Er schälte sich aus der Boxershorts und spürte die kühle Luft an seinem Körper. Erwartungsvolle blicke musterten ihn und Meg zog sich nun ebenfalls den Rest aus. „Ganz kurz. Kondom?“ fragte er und sein Blick flog zu seiner Nachttischsschublade. Er war nicht sicher ob dort noch welche waren aber er wollte jetzt ungern aufhören. „Keine Sorge ich werde schon nicht Schwanger.“ säuselte sie und zog ihn wieder näher. Ihre Aussage ließ ihn schmunzeln doch dachte er in dem Moment nicht weiter darüber nach sondern positionierte sich vor ihr und legte zwei Finger an  drang mit leichter Gewalt in sie ein. Er sah zu wie sie den Rücken durchbog während er die Finger in ihr bewegte und die weiche, warme Feuchtigkeit überall verteilte.
Sanftes Keuchen erfüllte den Raum, während er über ihre empfindlichen Stellen glitt. Schon bald hatte er genug und entzog sich ihrer wärme, nur um kurz darauf seine ganze Länge in ihr zu versenken.
Sie hatte es wohl nicht so schnell erwartet, denn sie Stöhnte auf und vergrub die Fingernägel in seinen Schulterblättern. Tomura gab ihr einen Moment doch, dann sah er ihren Lustverhangenen Blick und ihr stummes flehen weiter zu machen.

Er kam ihrer bitte nach und begann sich in ihr zu bewegen, ihre Muskel empfingen ihn immer wieder neu und schlossen ihn ein. Es fühlte sich gut an und so steigerte er seine Tempo etwas und wieder stöhnte sie. Ungehalten und laut, ihm gefiel es und er wollte mehr von diesen Klängen hören. Immer wieder stieß er hart und tief in sie, während er zeitgleich ihre empfindliche Stelle massierte. Ihm entfloh ebenfalls ein stöhnen, denn er kam seinen Höhepunkt stetig näher. Sie hatten schnell ihr eigenes Tempo gefunden und stöhnten und bewegten sich in einem Takt. Sein Atem ging immer schneller und sein Herz schlug heftig in seiner Brust. Meg schien ihrem Höhepunkt ebenfalls näher zukommen denn sie kratzte ihm immer und immer wieder über den Rücken.

Morgen würde man die Male deutlich sichtbar an ihren Körpern erkennen können. Tomura dagegen versenkte seine Zähne in dem weichen Fleisch ihrer Schulter und sie schrie auf. Beinahe zeitgleich erreichten sie ihren Höhepunkt. Megs Muskulatur krampfte sich etwas zusammen und Tomura kam tief stöhnend in ihr und sackte erschöpft neben Meg auf dem Bett zusammen.

Er atmete schwer und brauchte einen Moment bis er wieder klarer denken konnte. Kurz wischte er sich den Schweiß aus dem Gesicht und sah dann zu Meg, die wie er schwer atmete. Ihre grauen Augen waren geschlossen und ihr rotes Haar war zerzaust, was nicht weniger seine Schuld war. „Wow“ hauchte sie, es hatte ihr wohl genauso gefallen wie ihm. Tomura stahl sich einen weiteren Kuss und stand auf um etwas zu trinken zu holen.

„Oh tut mir Leid dein Rücken blutet etwas.“ Er sah sich zu ihr um. Sie hatte sich derweil aufgesetzt und ihn beobachtet, kratzte sich aber verlegen am Hinterkopf als sie ihr Werk betrachtete. „Schon gut. Tut mir leid mit deiner Schulter, du blutest auch.“ Nun erschien Verwirrung in ihrem Blick und sie sah an sich herab. Ein müdes lachen erklang und Tomura hörte wie sie sich zurück auf die Matratze falle ließ. Als er mit einer Flasche Wasser in der Hand zurück zum Bett begab hatte Meg sich bereits in die Kissen gekuschelt und hatte die Augen geschlossen und sah aus als würde sie schlafen. „Willst du vor dem schlafen noch etwas trinken?“ Sie murrte ein schwer verständliches nein und so setzte er die Flasche an und leerte sie in einem Zug. Die Flasche stellte er neben dem Bett ab und legte sich neben die fast schlafende und zog sie in seinen Arme. Sofort legte sie den Kopf an seiner Brust ab, schlang einen Arm um ihn und murrte Glücklich. Tomura begann der rothaarigen durch die Haare zu streichen und da  keine Reaktion kam ging er einfach davon aus, dass sie bereits schlief.


Wie lange er im Endeffekt noch wach gelegen hatte konnte er nicht sagen doch spürte er beim aufwachen deutlich den Schlafmangel in den Knochen. Die Augen hatte er leicht aufgeschlagen nur so viel um sich zu vergewissern das Meg noch an seiner Brust lag und schlief. Natürlich hatte er das Gewicht ihres Kopfes bereits auf ihm gespürt doch war er sich im ersten Moment nicht sicher ob er es nur träumte. Er schaute an ihr hinunter, sie hatte sich von der Decke befreit und so hatte er freie Sicht auf ihre wohlgeformten Brüste und die von der kühlen Luft steinharten Nippel. Wie er selbst hatte sie sich nach dieser Nacht nichts mehr angezogen. Verständlich sie beide waren völlig erschöpft ins Bett gefallen.

Lange konnte er es jedoch nicht mehr aushalten und schob die kleine von sich. Sie gab ein unzufriedenes murren von sich und griff kurzerhand nach seinem Handgelenk. „Wo willst du hin?“ nuschelte Meg in die Kissen. Tomura musst sich ein kichern unterdrücken. „Nur schnell auf die Toilette“ sagte er und küsste sie auf den Scheitel ehe er ins Bad verschwand. Nachdem er fertig war sah er sich im Spiegel an. Die kleine Furie hatte ganze Arbeit geleistet. Sein Rücken war von tief roten Striemen überzogen, von denen einige bis an seinen Hals reichten. Das würde einige unangenehme Kommentare geben. Aber da rief er sich die Male ins Gedächtnis welche er auf Megs Haut hinterlassen hatte und musste grinsen. Was das anging hatten es beide bitter  nötig gehabt und sich dementsprechende nicht zurück gehalten. Seine langen Haare waren zerzaust und er sah Müde aus. Aber dennoch nicht sehr viel schlimmer als sonst wenn er mal eine Nacht durchgemacht hatte. Zurück im Schlafzimmer sah er zu Meg die immer noch regungslos da lag, doch hatten sich ihre Augen derweil geöffnet und begutachteten ihn genau. Er war noch immer nackt und spürte den stechenden Blick der grauen Augen auf seinem Körper.

„Hast du gut geschlafen?“ fragte er als er sich neben ihr auf die Matratze sinken ließ. „Bis eben schon“ murmelte sie und rückte näher an ihn heran. Reflexartig legte er einen Arm um ihr Hüfte und zog sie noch näher heran und spürte ihre angenehme Körperwärme. Die dennoch kühle Hand bescherte ihm eine Gänsehaut und er zog die Decke über ihre nackten Körper. „Meinst du die anderen haben uns die Nacht gehört?“ fragte sie und er konnte das grinsen in ihrer Stimme deutlich hören. „Selbst wenn nicht, werden sie es sehen können was wir gemacht haben. Sowohl an dir als auch an mir“ sagte ruhig. Es störte ihn nicht wenn die anderen etwas davon mitbekommen hatten.

Die wussten nur, dass er lange niemanden mehr so nah an sich heran gelassen hatte. Aber sein kleiner Haufen von Verrücken würde ihn höchstens ein oder zwei Wochen damit aufziehen, wenn überhaupt. „Ich fand den gestrigen Tag wunderschön. Danke Tomura.“ Sie sagte es so leise das er es vermutlich nicht gehört hätte wenn sie nicht so nah  gewesen wäre. Er begann ihr über den Rücken zu streichen und gab ihr einen Kuss auf den Scheitel. „Von mir aus können wir das gerne Wiederholen. Vielleicht nicht jetzt direkt aber… bald.“ neckisch zupfte er an einer roten Haarsträhne um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und zu seiner Freude hob sie den Kopf und die grauen Augen sahen ihn voller Vorfreude an. Dann nickte Sie schnell. „Gut darauf nagel ich dich fest.“ Sagte sie ungeschickt und lief leicht rot an als sie begriff was sie da grade gesagt hatte. „Oh ist es nicht er so, dass ich dich nagel?“ spöttisch kicherte er und bekam direkt die Strafe denn Megs Hand klatschte fest auf seine Brust doch sie kicherte ebenfalls.

„Das tat weh.“ Jammerte er gespielt und schloss Meg fester in die Arme und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen welchen sie nach kurzen zögern erwiderte. Ein seltsam warmes Gefühl welches er lange nicht mehr verspürt hatte tauchte in seiner Brust auf und ließ sein Herz schneller schlagen. Für einen Moment intensivierte er den Kuss weiter und wollte das diese Moment nicht so schnell verging.


Nachdem sie sich endlich aufgerafft hatten aufzustehen und sich notdürftig angezogen hatten gingen sie hinunter in die Bar. Zu Tomuras missfallen hatte sich Meg lediglich ihren schwarzen Slip angezogen und ein viel zu weites weißes T-Shirt aus seinem Schrank geklaut. Am liebsten hätte er es ihr sofort wieder vom Leib gerissenen und ihre Tätigkeit der vergangenen Nacht wiederholt. So aber stieg sie leicht bekleidet die Stufen vor ihn hinab. Er konnte die dunkel schimmernden Flecken an ihrem Hals und an den Armen deutlich sehen und schmunzelte, die würden einige Blicke auf sich ziehen. Aber Tomura ging sowieso davon aus dass es bereits jeder wusste. Er war noch nicht ganz in der Bar angekommen als er bereits Togas trällerndes

„Guten Morgen“ und gleich darauf ein schockiertes „Was ist denn mit dir passiert?“ hören konnte. „Sind noch Nudeln da?“ hörte er Meg stattdessen fragen. Er trat ein und sah sich einer Szenerie gegenüber die er nicht erwartet hatte. Toga stand vor Meg und zupfte an ihrem Shirt um die Male deutlicher sehen zu können. Meg dagegen versuchte sich über die Theke zu lehnen um sich ein Bier zu schnappen obwohl sie grade erst über ihren Hunger geklagt hatte. Twice war hektisch aufgesprungen und in die Küche gestürmt, vermutlich um etwas zu essen für die halb nackte Frau zu holen.

„Oh mein Gott. Meg? Was sind denn das für rote Flecken?“ Togas stimme war einige Oktaven in die Höhe geklettert. Tomura wusste nicht einmal das, dass überhaupt noch ging. Er trat ein und setzte sich neben Meg die sich derweil ein Bier geöffnet hatte und den ersten Schluck nahm. „Etwas früh für Alkohol oder?“ Fragte er, nahm ihr das Bier ab und nahm ebenfalls ein paar großzügige Schlucke. Er spürte wie Togas Aufmerksamkeit sich auf ihr richtete. Er trug ebenfalls ein weites Shirt und Toga sah es natürlich sofort. „Oh Shiggy, hat dir eine Katze den Rücken zerkratzt?“ Jetzt hatte ihre Stimme einen säuselnden Unterton angenommen als sie die roten Flecken an Megs Körper und seine Schrammen am Rücken sah konnte die blonde wohl 1 und 1 zusammenzählen.

„Tu doch nicht so Toga. Als ob dich die beiden nicht auch aus dem Schlaf gestöhnt haben.“ Dabis spotten erklang aus der Küche und kurz darauf konnte Tomura den schwarzen Schopf erkennen der den Kopf durch die Tür streckte. Weder er noch Meg sagten etwas dazu sondern grinsten nur. „Hey Dabi kannst du Meg nachher mitnehmen und ihr zeigen was wir sonst so machen? Ich hab nachher noch was vor.“ fragte Tomura kühl und schaute in die Türkisen Augen des Angesprochenen der sie sogleich verdrehte.

„Wenns sein muss. Du musst dich wohl von der anstrengenden Nacht erholen, was?“ Dabi trat näher und setzte sich neben ihn an die Theke und starrte unverhohlen auf Tomuras geschundenen Rücken. Der blauhaarige sagte nichts weiter und Meg hatte ebenfalls keine Einwände, allerdings hatte die rothaarige nur noch Augen für den Topf den Twice vor sie gestellt hatte und hatte daher nicht alles mitbekommen. Sie machte sich ans essen und schaufelte die Nudeln nur so in sich hinein. Wie konnte eine so kleine, zierliche Person so viel Essen?

Nachdem Meg gegessen und sich umgezogen hatte nahm Dabi sie mit nach Downtown. Der schwarzhaarige wollte dort irgendeinen Informanten treffen. Dabi kannte den Mann bereits länger daher sollte auch mit Meg alles gut gehen. Hoffte er jedenfalls. Nicht das die kleine anfing auszurasten und wahllos Leute kalt zu machen. Egal er vertraute Dabi dahingehend. Nach dem Essen hatten sich auch Toga und Twice von ihm verabschiedet, wohin die beiden wollten wusste er allerdings nicht und so blieb er allein in dem riesigen Haus. Wo Kurogiri und die anderen steckten wusste er ebenfalls nicht doch er kannte seine kleine, verrückte Familie gut genug um zu wissen, dass sie sich irgendwann melden würden.

Laut seufzend erhob er sich und stellte die leeren Bierflaschen in den Kasten unter der Theke. In einem Punkt hatte er gelogen, in Wahrheit hatte er nichts vor. Den heutigen Tag wollte er nutzen um über das Nachzudenken was Meg und Ujiko ihm erzählt hatten. Selbst für ihn war es alles etwas zu viel. Natürlich er selbst und die meisten seiner Mitstreiter hatten keine hellerleuchtete Kindheit genossen. Er selbst ja auch nicht.
Aber dennoch ging ihm jedes einzelne Schicksal nahe und das von Meg ebenfalls. Er wollte sich nicht vorstellen welchen Schmerz dieses Mädchen bereits erlitten hatte und welche Mentalen Wunden sie davon getragen hatte. Das Meg sie nicht mehr ganz alle hatte wusste er bereits. Denn ansonsten wäre sie Toga in manchen Situationen nicht sie verdammt ähnlich, doch Toga war wegen ihrer Spezialität ausgeschlossen wurden und hatte nicht annähernd etwas wie Misshandlung und Vergewaltigung durch gemacht. Und obwohl Meg so etwas durchgemacht hatte, hatte sie sich in der vergangenen Nacht völlig fallen lassen können. Hatte sie so wenige Probleme mit dem was ihr passiert war? Oder war es einfach lange genug her?

Leider musste Tomura zugeben das nach der letzten Nacht ihm Megs Schicksal mehr am Herzen lag als er es sich zugetraut hätte. Und das war nicht unbedingt gut, denn jeden den er in sein Herz gelassen hatte, hatte ihn irgendwann fallenlassen oder war gestorben. Diese Zukunft wollte er Meg um jeden Preis ersparen. Eigentlich wollte er ihr all das hier ersparen, wollte, dass sie ein normales Leben führen konnte und nicht wie jetzt ständig auf der Flucht war.

„Verflucht! Was machst du nur mit mir?“ schrie er in die leere Bar und raufte sich die Haare. Was sollte er jetzt nur machen?


Den Kopf legte er auf der Theke ab und war nach wenigen Minuten bereits eingedöst. Wie lange er geschlafen hatte wusste er nicht aber Megs lautes meckern riss ihn unsanft aus dem Schlaf.
„Dabi verdammt lass mich gefälligst runter oder ich bring dich mit deinen eigenen Piercing um.“ Tomura setzte sich schnell auf und sah kurz darauf wie Dabi die Bar betrat. Ungläubig musterte Tomura den schwarzhaarigen. Dieser hatte Meg über seine Schultern geworfen so das ihre Beine vor ihm herab hingen während ihr Oberkörper Dabis Rücken zugewandt war.

Mit einer Hand hielt der schwarzhaarige sie an der Hüfte gepackt und hielt sie so auf seiner Schulter. „Tust du nicht.“ sagte dieser ruhig woraufhin Meg sich wandte um von seiner Schulter loszukommen. „Glaubst du ja!?“ schrie sie und zappelte immer noch doch Dabi machte keinerlei Anstalten sie los zulassen. „Was ist den mit euch los?“ Begrüßte Tomura Dabi de sich mit Meg auf der Schulter vor ihn gestellt hatte und zum Gruß die freie Hand gehoben hatte. Meg zappelte erneut und Dabi schlug ihr kurzerhand auf den Po. Tomura musste tatsächlich schmunzeln als die kleine schockiert zischte. Der Schlag war wohl etwas fester gewesen. „Halt für eine Minute still dann lass ich dich runter.“ sagte Dabi und sie tat wie ihr befohlen.

„Kannst du mir bitte mal erzählen wie es dazu gekommen ist?“ Tomura reicht Dabi ein Bier und deutete auf die rothaarige auf seinen Schultern. Der Angesprochene nahm einen Schluck aus der Flasche und seufzte. „Ich war bei Hawks er hatte einige Interessante Sachen zu erzählen. Auch über unseren kleinen Teufel hier.“ Dabi deutete erneut auf Meg die sich bis grade wirklich ruhig verhalten hatte aber nun hellhörig wurde.

„Er ist ein fucking Held! Wieso hast du mich ihn nicht kaltmachen lassen?“ keifte sie und zuckte erneut auf den schultern des schwarzhaarigen. Dabi verstärkte seinen Griff und murrte unzufrieden. „Die Minute war noch nicht um. Heißt ich lass dich noch nicht runter.“ Unverständlich sah Tomura sich die Szenerie die sich ihm da bot genau an. Er wusste das Dabi versuchte die Toleranzgrenze der kleinen auszutesten. Ob das die beste Idee war? Sicher nicht aber er hoffte, dass sie zumindest dieses Gebäude ich in Schutt legen würde. „Du weißt Hawks ist ein guter Informant und will sich uns anschließen deshalb teste ich ihn aktuell ob wir ihm vertrauen können, daher solltest du ihn nicht töten.“ Erklärte er weiter und erntete ein böses murren von Meg. „Gut und was hatte er zu berichten?“ Er ignorierte den Fakt, dass Dabi Meg immer noch nicht losließ und fragte einfach weiter. Vermutlich konnte er sich später einiges von Meg anhören aber das Bild war einfach zu göttlich.

„Die Helden sind völlig aus dem Häuschen seit dem zwei Helden ermordet wurden. Leider konnte Hawks mir nicht sagen wer es war. Aber sie haben ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht, dass gilt auch für die Schule.“ Nachdem er geendet hatte ließ er Meg, die sich bis dahin wirklich ruhig verhalten hatte, von seinen Schultern gleiten. Erst da erkannte Tomura, dass ihre Hände mit einem Seil zusammen gebunden waren. Vorwurfsvoll starrte sie Dabi an und forderte ihn auf die Fesseln zu lösen. Doch dieser machte keinerlei Anstalten ihrer Forderung nachzukommen.

„Noch nicht.“ Sie stieß ein gefährliches knurren aus und die Wut in ihren Augen ließ selbst den blauhaarigen nicht kalt. Dennoch blieb sie ruhig neben ihm stehen und starrte Dabi nur weiter an als überlegte sie welches seiner Piercings sie ihm zuerst aus der Haut reißen sollte.
„Hawks wusste also nicht wer die Helden ermordet hat?“ durchbrach Tomura die bedrückende Stille und Dabi schüttelte mit dem Kopf.

„Hatte Hawks sonst noch was interessantes zu erzählen?“ fragte Tomura noch und Dabi sah ihn grinsend an. „Nein er kam nicht mehr dazu noch viel zu erzählen, da unser kleiner Teufel hier ihn Angegriffen hat als sie hörte, dass Hawks ein Held war.“
Meg murrte nur sah aber keinen der beiden Männer an. „Lebt er noch?“ seine Stimme klang etwas neckischer als er es beabsichtigt hatte und Meg sprang sofort darauf an.

„Ja leider, der Idiot hat mich ja aufgehalten“ fauchte sie in Dabis Richtung welcher jetzt ebenfalls mit den Schultern zuckte. Tomura seufzte und bedeutete Dabi, dass er nicht mehr gebraucht wurde und so ging der schwarzhaarige aus der Bar.

Meg setzte sich mit missmutiger Miene neben ihm und hatte das Kinn in die Hände gestützt. Es ließ Tomura grinsen, wenn er sie so ansah. Man könnte meinen die kleine würde jeden Helden ohne zu zögern kaltmachen wenn man sie nur lassen würde. Natürlich spürte sie seinen Blick auf ihr und sie wandt unverwandt den Kopf zu ihm und schaute ihn böse durch ihre stahl grauen Augen an.

„Warum grinst du so blöd?!“ Sein grinsen wurde bei ihrem fauchen nur nich breiter und er hielt den Blick direkt in ihre Augen. „Ach nur so“ Das grinsen halte in seiner Stimme wieder und sogleich spürte er einen schmerzhaften hieb in seine Seite. Meg hatte ihm mit der Faust in die Seite geboxt. Und zwar fester als sonst. Tomura schnappte kurz nach Luft hatte sich aber relativ schnell wieder gefangen. „Ist ja gut. Kein Grund gleich Handgreiflich zu werden.“ beschwerte er sich und zauberte ihr somit ein lächeln auf die Lippen. „Na geht doch, so gefällst du mir gleich besser“ Sagte er und lehnte sich zu ihr um ihr einen Kuss auf die vollen roten Lippen zudrücken.
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