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Mehr als Kollegen

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Franz Hubert Martin Riedl Rebecca Jungblut Reimund Girwidz Sabine Kaiser
05.03.2022
15.05.2022
18
55.579
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05.03.2022 2.451
 
Rebecca war außer sich vor Sorge.
Natürlich wusste sie, dass es unbegründet war, sich Sorgen zu machen, denn Sabine Kaiser war eine sehr fähige Polizistin. Sie war nicht zum ersten Mal nicht erreichbar, das musste nicht heißen, dass sie in Gefahr war. Und zudem, sollte sie in Gefahr sein, war sie nicht alleine. Hubert und Girwidz waren bei ihr.
Wieso also machte sie sich Sorgen?
Sie hatte keine Ahnung, doch sie wusste, dass sie Frau Kaiser in der letzten Stunde an die sieben Mal versucht hatte, zu erreichen. Herrn Hubert und Herrn Girwidz hatte sie lediglich einmal angerufen.
Außerdem hatte sie Frau Kaiser auch als Erste der drei angerufen. Vermutlich deshalb, weil sie sie am Schnellsten in ihren Kontakten gefunden hatte. Und dem war bestimmt so, weil sie sich öfter schrieben.
Sie schrieben sich oft einfache Dinge, wie:
Guten Morgen, Frau Kaiser! Ich komme heute etwas später, hab einen Arzttermin!
Oder:
Hallo, Rebecca! Stehe gerade in der Bäckerei, hätten Sie gerne guten Kaffee zur Abwechslung?
… oder Ähnliches. Es war nichts Besonderes oder Tiefgründiges, und doch freute sich die Polizeimeisterin jedes Mal, wenn ihr die Polizeirätin schrieb oder sie einen Grund fand, um ihr zu schreiben.
Und im Augenblick hatte sie fürchterliche Angst um die Polizeirätin. Falls die Gefängnisausbrecher sie und die Männer wirklich als Geiseln hielten, lag es nun an ihr und Riedl, die drei zu retten. Und Rebecca wusste nicht, was sie tun sollte, sollten sie es nicht schaffen.
Natürlich war Sabine Kaiser stark und mutig und alles Andere als wehrlos (und nochmal – sie war nicht alleine!), dennoch hatte sie Angst um ihre Chefin. Etwas konnte immer sein.
„Alles okay bei dir, Rebecca?“ fragte Riedl, als Rebecca nach dem achten Anruf-Versuch verzweifelt auf ihr Handy starrte.
„Ich mache mir bloß Sorgen um die Kollegen“, erwiderte Rebecca und versuchte, nicht allzu ängstlich auszusehen. „Sie haben ihre Waffen doch hier gelassen.“
„Trotzdem sind sie nicht wehrlos“, munterte Riedl sie auf. „Herr Girwidz mag nicht so aussehen, aber er ist stark. Und der Hubsi ist schnell. Und Frau Kaiser …“
„Ist beides“, murmelte Rebecca. „Schnell und stark. Und sie weiß, wie man mit Menschen redet. Sie ist sehr empathisch, weißt du?“
„Das ist richtig, das kann sie“, sagte Riedl. „Ganz ehrlich, ich hab lieber sie als Chefin als den Girwidz.“
Rebecca lachte trocken. „Kann ich mir vorstellen.“
„Sie ist echt cool.“
Rebecca spürte, wie Hitze in ihr aufstieg. „Ja, ist sie tatsächlich.“
„Du kennst sie schon viel länger. Du wirst doch wissen, dass sie mit so einer Situation umgehen kann, oder?“
„Ja, schon“, sagte Rebecca zögerlich. „Es kommt natürlich auf die Entführer drauf an. Haben sie Waffen? Sind sie bedrohlich? Tun sie ihr weh …?“ Rebecca musste ein Husten vortäuschen, um das Winseln zu überdecken, das ihr am Ende dieses Satzes entkam. Sie wollte sich so ein Szenario keinesfalls ausmalen.
„Ach was, wieso sollten sie ihr weh tun? Außerdem ist sie nicht alleine, glaubst du denn, der Girwidz und der Hubsi würden das zulassen, dass sie ihr weh tun?“
„Na, ich weiß nicht“, sagte Rebecca sarkastisch. „Richtig mögen tun sie sie ja nicht.“
„Deshalb würden sie aber keinem zusehen, der ihr was antut.“ Riedl legte seine Hand auf Rebeccas Arm. „Mach dir keine Sorgen. Mit denen werden sie schon fertig.“
Rebecca schluckte und zwang sich, zu nicken. „Reden wir über etwas Anderes, bitte.“ Die Vorstellung, jemand könnte sie quälen oder … oder gegen ihren Willen berühren … es war zu viel für sie.
Daher begannen sie, einen Plan zu schmieden.


Als Riedl losfuhr, wäre sie zu gerne mitgefahren, doch sie konnte das Revier nicht erneut unbesetzt lassen.
Daher musste er versprechen, sie umgehend anzurufen, sobald er wusste, was Sache war.
Und dann konnte sie nur da sitzen und auf ihr Handy starren.
Zum Glück kamen keine Fälle rein, es war ein sonderlich ruhiger Samstag, doch Rebeccas Gefühle spielten so verrückt, dass sie nicht zur Ruhe kommen konnte.
Wieso hatte sie solche Angst um Frau Kaiser, jedoch nicht um ihre männlichen Kollegen? Die beiden mochte sie doch auch. Wieso machte sie sich keine Sorgen um die zwei? Weil sie Männer waren? Die Geiselnehmer konnten ihnen genauso gut etwas antun. Vielleicht waren sie ja auch gar nicht an Frauen interessiert, wieso also die Sorge um speziell ihre Chefin?
Es gab eine Antwort auf die Frage, eine Theorie, die Rebecca schon seit Längerem versuchte, zu ignorieren. Doch sie drang immer weiter in den Vordergrund. Irgendwann, das wusste sie, konnte sie es nicht mehr ignorieren.
Doch dieser Tag war nicht heute.
Daher erklärte sie sich ihre Sorge einfach damit, dass sie Frau Kaiser immerhin schon länger kannte. Dass sie sie einfach vermissen würde, weil sie eine coole Frau war und Rebecca sie sowohl als Chefin als auch als Freundin ins Herz geschlossen hatte.
Riedl hielt sein Versprechen und rief sie an, sobald er und die Anderen im Streifenwagen saßen.
„Sie waren gefesselt!“ erzählte er ihr und Rebecca schloss die Augen.
Frau Kaiser war gefesselt gewesen … ihr wurde schlecht bei dem Gedanken.
„Aber es geht ihnen gut …?“
„Ja schon. Oder? Geht's euch eh gut?“ fragte er in die Runde und zu Rebeccas Erleichterung antwortete Frau Kaiser persönlich.
„Ja, uns geht es gut“, rief sie Riedl zu. „Kein Grund zur Sorge!“
Rebecca musste lächeln. Sie war okay. Sie war wohlauf.
Und sie konnte endlich wieder aufhören, sich zu sorgen.


Die Kollegen kamen eine Weile später im Revier an, um Rebecca abzulösen.
Diese saß wie auf glühenden Kohlen, als sie auf die anderen wartete.
Und als die Tür zum Revier aufging, sprang sie auf, um sie zu begrüßen. Doch das „Hallo“ blieb in ihrem Hals stecken, als sie ihre Chefin erblickte.
Stattdessen entfuhr ihr ein erschrockenes und überraschtes „Frau Kaiser!“
Sie sah müde und fertig aus. Aber gleichzeitig sah sie … unglaublich schön aus. Rebecca konnte es selbst nicht ganz begreifen.
„Sie brauchen keine Freude vorzutäuschen“, erwiderte Frau Kaiser müde. Doch sie lächelte sie an.
„Nein, ich freue mich wirklich“, sagte Rebecca und musste ebenfalls lächeln. „Ich hatte nur nicht erwartet, Sie jemals in einem … Wander-Outfit zu sehen.“
„Ach, das“, winkte Frau Kaiser ab. „Gewöhnen Sie sich nicht zu sehr daran.“
Rebecca konnte nicht antworten. Frau Kaiser in dieser Kleidung hatte ihr einfach komplett die Sprache verschlagen.
Sie sah fertig aus, ja … doch auch unglaublich heiß. Wieder breitete sich die bekannte Wärme in ihr aus, die immer durch ihren Körper strömte, wenn die Polizeirätin in der Nähe war.
Rebecca wandte ihren Blick schnell ab, um Hubert und Girwidz zu begrüßen.
Doch sie merkte, wie Frau Kaiser sie unentwegt ansah. Ihren Blick nicht von ihr löste.
Sie von oben bis unten ansah, während ihr Lächeln breiter wurde. Sie sah noch nicht einmal weg, als Hubert etwas sagte.
Es machte sie unglaublich nervös … und gleichzeitig fühlte es sich auf merkwürdige Weise gut an.
Es war fast so, als würde Frau Kaiser es genießen, sie anzusehen.


Rebecca lag im Bett. Sie starrte an die Decke, nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen.
Sie war vor Sorge um Frau Kaiser fast eingegangen. Sie war so erleichtert gewesen, als sie erfahren hatte, dass es ihr gut ging, dass sie am Liebsten getanzt hätte. Und dann war sie beinahe umgekippt, als sie ihre Chefin gesehen hatte. Und danach, als diese sie angesehen hatte.
Was war bloß los mit ihr? Wieso war sie immer so komisch, wenn es um die ältere Frau ging? Wieso wurde ihr immer heiß, wenn sie an sie dachte? Wieso hatte sie immer Angst, sie würde hochrot anlaufen, wenn sie sie ansah? Wieso blieb ihr Herz immer fast stehen, wenn Frau Kaiser sie anlächelte? Wieso wartete sie immer darauf, dass sie sie anlächelte? Wieso fühlte sie sich immer sofort glücklich, wenn sie sie bloß ansah?
Komm schon. Du kennst die Antwort.
Nein. Sie würde es nicht so weit kommen lassen.
Du magst sie, Rebecca.
Rebecca stöhnte und vergrub ihr Gesicht in den Händen.
Du kannst es nicht leugnen. Du weißt es schon seit langem. Du stehst total auf sie.
Wütend setzte sich Rebecca auf. „Das ist nicht wahr!“ rief sie in das leere Zimmer.
Als natürlich keine Antwort kam, legte sie sich wieder hin. „Verdammt“, murmelte sie.
Wieso lächelte Frau Kaiser sie eigentlich immer an? Wieso kam es ihr vor, als würde die Ältere sie absichtlich triezen? Ob sie etwas ahnte? Ob sie es genoss, Rebecca verrückt zu machen?
Vielleicht wusste sie bereits, was Rebecca für sie empfand?
Und was genau empfand sie eigentlich für sie?? Sie wusste nur, dass sie die ältere Frau zu gerne ansah, sie unglaublich schön fand und sich zu ihr hingezogen fühlte. Sie hörte ihr gerne beim Reden zu, liebte den Klang ihrer Stimme, war immer nervös und gleichzeitig ruhig in ihrer Nähe und genoss es, bei ihr zu sein. Zu wissen, dass sie in Reichweite war, fühlte sich gut an. Sie dachte gerne an sie. Sie musste lächeln, wenn sie an sie dachte. Musste lächeln, wenn sie ihre Stimme hörte. Sie war eifersüchtig, wenn sie mitbekam, dass sie sich wieder mit einem Mann verabredet hatte. Sie brauchte sie und sie wollte sie für sich.
Rebecca seufzte.
Scheiße, ja, ich stehe auf sie. Mehr als das.
Sie war den Tränen nahe, als sie nach ihrem Handy griff. Sie musste sich ablenken.
Doch als sie ihr Handy an sich nahm, sah sie etwas, das ihr die Sprache nur noch mehr verschlug. Ein verpasster Anruf von:
Sabine Kaiser.
„Was?“ murmelte Rebecca.
Frau Kaiser hatte vor etwa fünf Minuten versucht, sie zu erreichen.
Für eine Weile starrte sie bloß auf das Display ihres Handys, bevor sie beschloss, dass Sabine sie garantiert nicht absichtlich angerufen hatte.
Ganz sicher hatte sie das Handy nur in ihrer Hosentasche gehabt und sie unabsichtlich angerufen. Sie hatte Rebecca bestimmt nicht an einem Samstagabend anrufen wollen.
Ein bisschen in Gedanken versunken scrollte sie auf dem Newsfeed ihrer Social Media-Seite, als es plötzlich erneut passierte.
Sabine Kaiser rief sie an.
Rebecca starrte erst auf ihr Handy, bevor sie mit zitternden Händen abhob. War es doch kein Versehen gewesen?
„Hallo …?“ fragte sie unsicher.
Kurz war es leise. Dann –
„Hallo? Rebecca?“
„Ja, hallo, Frau Kaiser“, sagte Rebecca. „Haben Sie sich verwählt?“
„Wieso glaubst du das?“ fragte Frau Kaiser. „Ich habe absichtlich angerufen.“
Erneut spürte Rebecca Hitze in ihr aufsteigen. „Warum?“
„Was, warum? Störe ich denn?“
„Nein, gar nicht“, erwiderte Rebecca schnell, während sie versuchte, nicht durchzudrehen. Sabines Stimme klang selbst am Telefon schön. Und dann war sie auch noch so nah an ihrem Ohr …
„Willst du mir etwas sagen, Rebecca?“ fragte sie durchdringend.
„Was?“ Rebecca fiel fast das Telefon aus der Hand.
„Du hast mich acht Mal angerufen.“
„Ja … ich …“ Rebecca schluckte. „Habe mir Sorgen gemacht.“
„Das kann ich mir denken, doch bei Herrn Hubert und Herrn Girwidz hast du keinen Telefonterror gestartet.“
Rebecca kannte Sabine gut genug, um zu hören, dass sie grinste. Sie war froh, dass sie ihr Gesicht nicht sehen konnte. Es glühte. „Entschuldigung.“
„Macht nichts, mein Handy war ohnehin aus. Ich wollte bloß wissen, ob es einen Grund gibt, warum du mich immer wieder angerufen hast.“
„Einen anderen Grund außer jenen, dass ich mir Sorgen um Sie gemacht habe?“
„Wieso hast du dir Sorgen gemacht, Rebecca? Ich weiß mir sehr gut zu helfen. Ich habe eine Menge Erfahrung, weißt du? Wieso also dachtest du, dir Sorgen machen zu müssen?“
„Ich habe keine Ahnung wieso“, rutschte es Rebecca heraus. „Ich war einfach total unruhig bei der Vorstellung, dass sie Ihnen etwas antun könnten.“
„Das ist ja süß“, sagte Frau Kaiser leise und Rebecca schloss ihre Augen. Diese Stimme … ihr Klang so nah an ihrem Ohr verursachte ihr Gänsehaut. „Rebecca“, sagte die Polizeirätin leise und Rebecca lief ein kalter Schauer über den Rücken. Wie sehr sie es liebte, wenn sie ihren Namen nannte …
„Ja?“
„Ich muss gestehen … ich hatte tatsächlich etwas Angst.“ Sabines Stimmte klang sanft.
„Wirklich?“ Rebecca hielt die Luft an.
„Nun ja, der Typ, der uns in die Hütte gebracht hat, hatte eine Pistole. Und obwohl ich nicht glaube, dass er auch nur einen von uns erschossen hätte, hatte ich doch etwas Angst.“
„Ich bin wirklich froh, dass er Ihnen nichts getan hat“, sagte Rebecca leise. „Oder Sie berührt hat oder so. Man weiß ja nie.“
„Ja … obwohl ich sagen muss, dass ich zumindest in dieser Hinsicht keinen Grund zur Angst hatte. Wir haben gleich herausgefunden, dass ich ihn nicht sonderlich interessiert habe.“ Frau Kaisers Lachen klang komisch und Rebecca musste nachfragen.
„Wie meinen Sie das?“
„Herr Hubert wollte, dass ich ihn mit meiner Weiblichkeit ablenke. Hat nicht funktioniert.“ Sie lachte erneut und Rebecca dachte, sie würde auf der Stelle schmelzen.
„Es hat ihn nicht interessiert?“
Ich habe ihn nicht interessiert. Herr Hubert hat ihn eindeutig mehr interessiert.“
Nun lachte Rebecca ebenfalls. „So viel Glück könnt auch nur ihr haben.“
„Eindeutig. Ich wette, wäre unser Geiselnehmer eine Geiselnehmerin gewesen, und hätten wir Herrn Hubert als Ablenkung genommen, hätte sie uns am Ende eröffnet, dass wir besser mich als Ablenkung hätten nehmen sollen.“
Rebecca schluckte. Ihr Körper fühlte sich an, als würde er in Flammen stehen. Wäre sie die Geiselnehmerin … wow. Sie ließe sich auf jeden Fall zu leicht von Frau Kaiser ablenken.
Sie traute sich nicht zu fragen, wie sie versucht hatten, ihn abzulenken. Sie wollte es wissen, und wollte es zugleich nicht wissen. Doch alleine die Vorstellung davon, wie Sabine ihre Weiblichkeit einsetzte, machte sie ganz verrückt.
„Nun, dann hätten wir das ja geklärt“, meinte Sabine, als Rebecca nicht antwortete. „Ich wollte nur wissen, ob es einen Grund für deine Anrufe gab. Und eventuell habe ich mich etwas einsam gefühlt.“
Rebecca schloss ihre Augen erneut. „Frau Kaiser … Sie können mich jederzeit anrufen, wenn Sie sich einsam fühlen.“
„Ernsthaft?“
„Ja. Im Gegensatz zu gewissen Anderen höre ich Ihre Stimme gerne.“
Sowie es gesagt hatte, bereute sie es auch schon wieder. Fuck.
„Das … ist nett, danke.“ Sabine klang perplex.
„Klar doch. Wir kennen uns schon lange genug, wir sind eindeutig mehr als Kollegen.“ Rebecca ballte die Faust, bis sich ihre Fingernägel in ihre Haut bohrten. „Oder?“
„Stimmt schon. Ich …“ Sabine verstummte und für einen Moment konnte Rebecca sie am anderen Ende der Leitung atmen hören.
„Ja?“ flüsterte Rebecca.
„Ich hatte Angst, ich würde dich nie mehr sehen“, hauchte Sabine. „Ich konnte nur daran denken, dass ich keine Chance gehabt habe, mich von dir zu verabschieden. Ich hätte das so sehr bereut, wäre ich …“ Sie beendete den Satz nicht.
„Aus dem selben Grund habe ich Sie so oft angerufen“, sagte Rebecca leise, um das Schweigen zu unterbrechen. „Ich hätte es nicht verkraftet, wenn Sie …“ Doch auch sie konnte es nicht sagen.
„So schnell werde ich nicht von dannen gehen, keine Panik“, lachte Sabine leise. „Ich freue mich auf dich, Rebecca. Montag, ja?“
„Immer.“ Rebecca grinste leicht. Und dann presste sie das Handy an ihr Gesicht und flüsterte: „Ich freue mich auch auf dich, Sabine.“
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