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Love Never Dies

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Freundschaft / P12 / Het
Caroline Forbes Kol Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson
25.02.2022
25.02.2022
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Hallo zusammen,

Die Kurzgeschichte ist ein Wichtelgeschenk (Alles Gute zum Geburtstag 8)für die liebe Iralenya, die heute Geburtstag hat.
Sie hat sich eine Story zu einem nicht so üblichen Paar gewünscht. Aber das werdet ihr bald schon lesen.
Ich hoffe die Geschichte gefällt dir. Und ich wünsche auch allen anderen viel Spaß beim lesen.

LG Flora :)


Love never dies

Hier stand sie vor dem imposanten Gebäude. Um sie herum war ein buntes Treiben. Die Menschen lachten und feierten miteinander. Früher hatte sie mit ihnen gefeiert, doch mittlerweile war sie eine Außenstehende. Sie gehörte nicht mehr dazu.

Ironischer weiße lag es nicht daran, dass sie untot war. Auch als Vampir hatte sie sich lange noch zugehörig zu den Menschen gefühlt. Doch seit dem sie allein durch die Welt ging, merkte sie, was es hieß, ewig zu leben. Allein. Zu ihren alten Freunden hatte sie keinen Kontakt mehr. Nicht seit dem sie sich das erste Mal entschieden hatte nach New Orleans zu kommen.

Die Stadt hatte sie überwältigt und sie hatte sie in sich eingeatmet. Hier gehörte sie her, hier war sie mittlerweile zu Hause. In dieser Stadt hatte sie einen intensiven und verrückten Sommer mit IHM erlebt. Doch als der Sommer vorbei war, begann für sie der Winter, der bis heute anhielt.

Nach einer viel zu langen Zeit war sie wieder hier, um ihren nun nur noch einzigen Freund zu besuchen. Sie und Nik Verband eine lange und tiefe Freundschaft. Manchmal musste sie sich immer noch kneifen, um es zu glauben. Aus ihnen war nie ein Paar geworden, obwohl es lange Zeit so aussah. Doch nachdem er Mystic Falls verlassen hatte, war jeder seiner eigenen Wege gegangen. Doch eine tiefe Verbundenheit war geblieben.

Er verstand sie noch immer wie kein Zweiter und versuchte nicht sie zu ändern, sondern er akzeptierte sie so, wie sie war. Noch einmal tief einatmend, klopfte Caroline an die große Holztür, die aussah als hätte sie ihr beste Zeit schon hinter sich. Nik hatte sie überraschend eingeladen, allerdings hatte er ihr schwören müssen, dass ER nicht da war. Zufällig hatte sie vor so vielen Jahren hier ihr Glück gefunden und es auf so bittere Weise wieder verloren. Die Tür öffnet sich. Nik lächelte ihr erfreut entgegen. "Liebes, endlich bist du hier."

Caroline lächelte zurück, jedoch erreichte es nicht ihre Augen. "Danke für deine Einladung. Auch wenn sie überraschend kam."
"Komm herein." Nik trat beiseite und ließ sie ein.

Caroline sah sich überrascht um. Es hatte sich scheinbar nichts geändert. Es sah alles noch wie vor 50 Jahren aus.

"Als Vampir weiß man eine gewisse Beständigkeit zu schätzen", kommentierte Nik ihren  Blick. "Woher der Sinneswandel? Bei unseren letzten Gespräch hast du dich über zu viel Langeweile in deiner ewigen Existenz ausgelassen", neckte Caroline den Urvampir. "Oder wirst du senil auf deine alten Tage? „Klaus sah sie böse an. "Aua. Und ich dachte du wärst meine Freundin." Caroline lachte. "Immer. Und deswegen werde ich auch in Zukunft dein Ego stutzen." Nik lacht und zog Caroline in eine Umarmung.

"Ich habe dich vermisst. Aber sag es nicht weiter. Ich habe hier einen Ruf zu verlieren", flüsterte der Hybrid ihr ins Ohr. Caroline genoss die Nähe, die viel zu lange her war. In den letzten Jahren hatte sie keine Nähe zugelassen. Sie war immer getrieben gewesen, nie lange an einem Ort. "Darf ich der Dame nun ihr Zimmer zeigen?" Nik hatte sich gelöst und hielt ihr nun wie früher den Arm hin. Noch immer lächelnd hakte sie sich unter und ließ sich in die obere Etage führen, wo noch immer der Wohnbereich war.

"Ist im Moment einer deiner Geschwister hier?" Nik hatte ihr versprochen, dass ER nicht da war, aber vielleicht war einer seiner anderen Geschwister anwesend. Caroline hoffte, dass es nicht so war. Auch wenn Niklaus Mikaelson ihr Seelenverwandter war, so konnte sie doch auf den Rest der Mikaelsons verzichten.

"Elijah ist hier. Aber das konntest du dir sicher denken, Liebes."
"Natürlich. Wie heißt es immer. Wo du bist, ist dein Schatten nicht weit." Elijah war ihr noch am liebsten, auch wenn ihr Umgang seit jeher höflich distanziert war. So war eben Elijahs Art.

Tatsächlich waren die beiden Brüder mittlerweile in der Vampirwelt dafür berüchtigt immer zu zweit aufzutauchen. In der Regel ging es für den Gesuchten schlecht aus.
"Sind wir etwa so berechnend geworden?"
"Und dennoch kommt niemand gegen euch an. Wo auch immer ich hinkam, du warst stets gefürchtet."
Klaus lächelte zufrieden. "Gut so." Caroline seufzte. Das würde sich wohl nie ändern.

"Elijah ist also hier. Und die anderen?", lenkte Caroline ihr Gespräche wieder in unverfängliche Bahnen. "Rebecca macht mit Freya einen Trip durch Europa. Und Kol…"
"Nik bitte nicht." Caroline sah ihn traurig an. Niklaus seufzte resigniert. Caroline gehörte für ihn zur Familie und die wollte er,  Elijah sei Dank, zusammenhalten.
"Gibt es keine Möglichkeit, dass ihr euch zumindest akzeptiert. Wir können doch auch Freunde sein."

"Es tut zu sehr weh, Nik. Ich weiß er ist dein Bruder, aber er hat sich damals von mir getrennt. Nur weil wir auch weiterhin eng befreundet sind. Ich lasse mir nicht vorschreiben, mit wem ich wie eng befreundet bin. Außerdem warst du der Erste, der unsere Beziehung akzeptiert hat. Er hatte doch gar nichts zu befürchten."

"Ich hingegen verstehe, warum Kol", Caroline zuckte wieder zusammen, "sich von mir bedroht fühlte. Du weißt, ich war in der Vergangenheit kein Heiliger und ich habe vor allem meine Familie drangsaliert. Vor allem Kol. Kannst du nicht einmal mit ihm reden? Du bist damals einfach verschwunden. Wir haben dich nie wieder gesehen. Und wir haben lediglich telefoniert. Weißt du, dass du auch mir sehr weh getan hast."
"Es tut mir leid." Caroline legte ihre Arme um Niks Hals, streckte sich und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
"Du warst bei deiner Familie in guten Händen." Niklaus lächelte sie traurig an.
"Aber manchmal muss man mit einem Freund reden."
"Deswegen bin ich deiner Einladung gefolgt."
"Und hier ist dein Zimmer." Klaus ergriff die Tür und öffnete sie.

Es erschien ein helles freundliches Zimmer mit großen Bett und Schrank. Das Fenster zeigte die belebte Straße unter ihnen.
„Warte einen Moment, Liebes. Ich hole deinen Koffer." Er löste sich von Caroline und verließ das Zimmer. Die Vampirin blickte sich noch einmal um. Die Sonne schien gerade herein und ließ das Zimmer erstrahlen.

Dieses Zimmer war schon immer ihr vorbehalten geblieben. Niklaus hatte es für sie hergerichtet. Später war sie in SEIN Zimmer umgezogen. Endlich öffnete sich die Tür.

"Du bist lang …" Die Worte blieben Caroline im Hals stecken. Tränen traten in ihre Augen. Zorn flammte in ihr auf. Die spitzen Zähne brachen hervor. Adern pulsierten um die Augen. "DU!" kreischte die Vampirin.

"Caroline", flüsterte der Urvampir. "Bitte bleib." Caroline lachte bitter auf.
"Das letzte Mal sollte ich noch zur Hölle fahren, weil ich dich betrügen würde." Aufgrund ihrer ausgefahrenen Fänge kamen die Worte nur zischend. Kol sah sie geschlagen an. Er sah schlimm aus. Auf der Straße hätte sie ihn kaum erkannt.
"B … Bitte lass uns … reden." Caroline zitterte. Sie konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Wenigstens die Fänge bildeten sich wieder zurück. Sie schüttelte den Kopf. Kol sah sie flehend an. "Ein Gespräch. Das Letzte."

"Caroline, hör dir an, was er zu sagen hat. Ich verspreche dir, ich werde dann dafür sorgen, dass ihr euch nie wieder sehen müsst." Die Vampirin hatte nicht bemerkt, wie Klaus hereingekommen war. Er stand in der Tür. Sie atmete tief durch.
"Also gut. Aber danach gehen wir getrennte Wege. Und damit meine ich auch dich Klaus."
Er sah sie ernst an. "Wie du wünschst, Liebes." Dieses Mal hatte der Kosename für sie keine beruhigende Wirkung.
Er schloss die Tür und ließ Caroline und Kol zurück.

"Also erst einmal tut es mir unendlich leid. Ich weiß damit ist es nicht getan. Ich habe dich sehr verletzt und das werde ich selbst mir nie verzeihen. Falls es dir Genugtuung schafft, Nik hat mich schon mehrfach auseinandergenommen. Jeder normale Vampir hätte seinen Zorn nicht überlebt."
"Ich weiß," krächzte Caroline. Auf ihre Stimme war im Moment kein Verlass.
"Glaubst du wirklich, Gewalt verschafft mir Befriedigung. Dann hat das Ganze hier keinen Sinn."
"Was? Nein, so war das nicht gemeint." Kol machte panisch einen Schritt nach vorne und hob den Arm um Caroline aufzuhalten. Doch ein scharfer Blick ihrerseits ließ ihn in der Bewegung stoppen. "Fass mich an und ich überdenken meine Prinzipien noch einmal", fauchte die Vampirin und bleckte ihre Zähne. Kol wich wieder zurück und hob ergeben die Hände. "Kommt neben einer faden Entschuldigung noch etwas?"

"I … ich will mich erklären. Ich habe früher die Frauen geliebt. Ich habe mich nie an eine gebunden, weil meine Gefühle nie so tief gingen. Es war alles ein Spiel und darum machte ich auch kein Geheimnis. Wer sich mehr erhoffte war selbst schuld und wurde immer enttäuscht.

Anfangs in Mystic Falls war ich sogar eifersüchtig auf Klaus, weil er mehr für dich empfinden konnte und du dies sogar erwidert hast. Ich habe immer gedacht meine Familie ist zu Liebe gar nicht fähig. Dafür haben wir uns zu oft gegenseitig verraten. Und dann war da etwas zwischen euch, wobei wohl niemand es genau benennen konnte. Dabei ward ihr so grundsätzlich verschieden.

Du hast mich damals schon fasziniert. Und dann bin ich gestorben. Von der anderen Seite konnte ich dich beobachten. Ich habe gesehen, wie du gewachsen bist und erwachsen wurdest. Du hast mich immer mehr in deinen Bann gezogen. Und dann fiel der Schleier und ich kam zurück. Ich habe eine zweite Chance bekommen, auch wenn es dauerte, bis ich dich endlich wieder traf.

Der Sommer als wir uns wieder sahen war einzigartig. Wir haben gemeinsam gefeiert und dann einfach nur geredet. Du hast mich vollkommen eingefangen. Aber da war auch noch deine Beziehung zu Nik. Ich weiß jetzt, dass sie freundschaftlich ist und auf eure ganz eigene Art vielleicht sogar tiefer gehend, aber nicht romantischer Natur.
Aber damals war alles so neu für mich. Ich habe noch nie jemanden geliebt."

Caroline keuchte auf, wovon Kol nichts mitbekam. Er machte einfach mit seinem Monolog weiter.

"Diese besitzergreifende Art kannte ich vorher nicht. Und dadurch habe ich alles zerstört. Ich verlange nicht, dass du je zu mir zurückkommst. Der Zug ist abgefahren, das weiß ich. Aber ich bitte dich mir zu verzeihen, irgendwann."

Caroline sah geschockt zu Kol. Schemenhaft nahm sie durch ihren Tränenschleier wahr, dass sich auch auf Kols Gesicht einzelne Tränen befanden. Sie war geschockt. Sie hatte immer gedacht, sie sei ein Zeitvertreib für ihn, den er ungern teilen wollte. Sie hatte gedacht, dass das seine normale besitzergreifende Art war. Er spielte mit den Frauen aber wehe, wenn die dasselbe taten.

Bei ihrer ersten Begegnung in Mystic Falls hatte sie sein Interesse gar nicht bemerkt. Sie war zugegebenermaßen eher mit ihren Freunden und ja auch mit Klaus beschäftigt gewesen. Sie hatte den kleinen Bruder von ihrem damaligen Verehrer kaum beachtet.

Erst in New Orleans hatten sie sich kennengelernt und waren gleich auf einer Wellenlänge gewesen. Sie konnte mit ihm feiern, herumalbern und einfach verrückt sein. Kol achtete auf keine Umgangsformen und Höflichkeiten. Er redete, wie ihm der Schnabel gewachsen war, und hatte sie ständig zum Lachen gebracht.

Und dann waren da die ruhigen Momente gewesen, in denen er ernst war und von seiner Vergangenheit berichtete. Er berichtete, wie er als Vampir dennoch die meiste Zeit unter Hexen gelebt hatte, obwohl diese ihn meist verachteten und lediglich ein Mittel zum Zweck in ihm sahen und duldeten. Und ehe sie es sich versah, hatte sie sich in ihn verliebt.

Und dann war es zu diesem schicksalhaften Abend gekommen. Nik und sie hatten beisammengesessen. Sie hatte ihm erzählt, was sie für Kol empfand, um zu erfahren, ob er sie freigeben würde. Sie war sich da noch nicht sicher gewesen, wie Nik zu ihrer Freundschaft stand.

Er hatte nur gelacht, wie kindisch sie war. Sie brauchte sich um ihn keine Gedanken machen, er würde "brav" bleiben. Daraufhin hatte sie ihn überschwänglich umarmt. Er hatte sich mit ihr nach hinten auf die Couch fallen lassen und hatte sie aufs Haar geküsst. In dem Moment kam natürlich Kol herein und hatte alles falsch verstanden.

Jetzt wusste sie auch, warum er so außer sich und verletzt gewesen war. Er hatte sie angeschrien und aus dem Haus geworfen. Er hatte sie wörtlich zur Hölle geschickt. Nik hatte ihn dann erst einmal hinaus befördert, bevor die Situation noch handgreiflich werden konnte.

Caroline hatte kaum atmen können und war zusammengebrochen. Gerade hatte sie noch über ihre neu entdeckte Liebe gesprochen und im nächsten Moment jagte diese sie vom Hof. Sie hatte den Schmerz nicht ertragen, der um so ein Vielfaches schlimmer war als für einen Menschen. Sie hatte Kols Wunsch dann entsprochen und war für immer gegangen.

Mit Nik blieb sie in Kontakt. Allerdings nur digital über Telefon. Sie hat sich geweigert sich mit ihm zu treffen, egal wie einsam sie war, aus Angst sie könnte auch nur zufällig über Kol stolpern. Doch dieses Mal hatte Klaus so lange genervt bis sie zugesagt hatte zu kommen. Sie ahnte nun warum.

"Hat Nik das alles eingefädelt." Kol zuckte zusammen. Caroline war lange still geblieben. Er hatte schon gedacht, sie würde ihn nun gänzlich ignorieren.
"Ja. Nachdem ich ihn unzählige Male um Hilfe gebeten habe, dich zu finden. Er hat sich bisher immer geweigert mir zu sagen, wo du bist."
"Und du liebst mich?"
Kol nickte. "Ja."

Caroline blickte zu Boden. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Ein Teil von ihr wollte sich endlich in seine Arme werfen, der andere Teil wollte wieder fortlaufen und alles vergessen. Dieses ganze verdammte Drama sollte endlich ein Ende haben. Am liebsten hätte sie ihre Gefühle abgestellt.

Sie blickte wieder hoch direkt in Kols Augen. Sie waren noch glänzend und rot umrandet. Sie atmete tief durch. "Du weißt, dass ich dir nicht einfach verzeihen und alles vergessen kann. Nik ist mir wichtig. Er versteht mich und mit ihm kann ich über alles reden. Er ist mein bester Freund." Kol sah sie verletzt an. Es fiel ihm schwer, nicht in Tränen auszubrechen. Er hatte sie verloren. Vielleicht sogar wieder an seine Bruder. Er konnte diesen Gedanken noch immer nicht ganz verdrängen.

"Aber auch du verstehst mich auf deine Art vollkommen. Mit dir fühle ich mich frei und an keine Konventionen gefesselt, die mich früher fast erdrückt haben. Ich … ich liebe dich. Das wollte ich dir schon vor 50 Jahren sagen."

Kol atmete hörbar ein. "Scheise Caroline. Ich wusste nicht … das …" Kol brach ab. Er zitterte vor Wut und Hass. Hass auf sich selbst. Was hatte er getan. Es war nicht die Frage, ob sie ihm verzieh. Er wusste nicht ob er sich selbst jemals …

"Tu das nicht, Kol." Erschrocken blickte er in ihre Augen, die so nah waren. Caroline war auf Kol zugegangen. Sie hatte bemerkt, wie der Selbsthass über ihn einschlug. Sie beschloss, dass sie beide genug gelitten hatten, auch wenn sie gerade noch etwas anderes gedacht hatte. Sie würden Zeit brauchen, aber die hatten sie beide ausreichend.

"Wir können nicht ändern, was geschehen ist. Aber wir können nach vorne sehen." Kol schüttelte den Kopf. „Caroline, nicht. Ich ver…" Caroline Schnitt ihm das Wort ab, indem sie ihre Lippen auf seine legte. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und zog ihn näher zu sich. Kol versuchte die Frau von sich zu schieben. Er hätte es gekonnt, wenn er es nicht halbherzig getan hätte. Und bald verebbten seine Versuche, sich zu wehren. Er konnte es nicht.

Er erwiderte die Umarmung. Er zog Caroline zu sich und hob sich leicht hoch, sodass sie auf Augenhöhe waren. Caroline löste sich langsam, wobei Kol mit seinen Lippen hinterher kam. Er konnte nicht mehr aufhören sie zu schmecken und in den Armen zu halten.
"Kol", flüsterte sie. Widerwillig zog sich Kol etwas zurück.
"Ich liebe dich, du Verrückter."
"Ich liebe dich wahnsinnig", erwiderte er.

Unten im Salon wurde synchron aufgeatmet.
"Endlich", seufzte Klaus. "Noch einen Tag hätte ich nicht ertragen, diesen Schmerz zu sehen."
Elijah lachte. "Du wirst auf deine alten Tage wohl noch weich lieber Bruder."
Klaus bleckte die Zähne und seine Augen leuchteten gelb auf.
"Soll ich es dir demonstrieren?"
Elijah lachte. Bald darauf fiel Klaus mit ein. Der Schatten über dem Haus hatte sich endlich verflüchtigt.
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