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Fünf Mal als Cletus zum Ritter in strahlender Rüstung wurde...

von LuniLup
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Familie / P16 / Gen
Argus Cletus Rufus
24.02.2022
24.11.2022
19
49.493
3
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24.11.2022 2.631
 
Bonuskapitel X (ad Epilog): Axiome

Cletus schreckt aus dem Schlaf auf, als sich seine Zimmertür quietschend öffnet. Im Halbdunkel kann er im ersten Moment nur wenig erkennen – die Rollläden nur zur Hälfte hinabgelassen, damit durchdas Fenster, welches einen Spalt breit offen steht, frische Lust einströmen kann, die dunkelgrünen Vorhänge sind nur auf der Seite zugezogen, die dem Bett am Nächsten ist.

Es erfordert einiges an Anstrengung sich aufzusetzen, da sein rechter Arm weiterhineingegipst und somit nutzlos ist und sein linker zittert verdächtig unter dem Gewicht, dass er seinen Knochen zumutet. Sein Blick huscht kurz zu seinem Nachttisch, stellt nebensächlich fest, dass es kurz nach einundzwanzig Uhr ist und somit die Sonne langsam untergehen müsste, es bald richtig dunkel wird.

„Bleib ruhig liegen“, meldet sich eine Stimme sanft, reißt ihn aus den Überlegungen bezüglich der möglichen Uhrzeit. Er sieht auf, zu Hermes, der die Tür hinter sich geschlossen hat und an sein Bett tritt. Ächzend lehnt er sich in die Kissen zurück, nachdem er sich endlich aus der Horizontalen in die Halb-Vertikale, ins Sitzen, gekämpft hat.

Hermes setzt sich neben ihn, legt seine Hand auf seine Beine, tätschelt diese und mustert ihn fürsorglich. Mittlerweile ist es schon drei Tage her seit Cletus aufgewacht ist und er schafft es für länger und länger werdende Perioden wachzubleiben. „Wie geht es dir?“, will sein Vater dementsprechend wissen, legt seine Hand auf seinen Handrücken.

„Besser“, antwortet erehrlich, seine Augen richten sich zum Fenster und blicken hinaus in den Garten, sofern er es aus dieser Position kann. „Aber mir fällt langsam meine Zimmerdecke auf den Kopf.“ Hermes brummt verständnisvoll, drückt seine Hand für einen Moment, um ihn zu trösten. „Ich weiß, mein Kind. Aber es heilt alles gut ab. Mit ein wenig Glück können wir Ende des Sommers doch noch in den Urlaub fahren.“

„Das wäre schön“, murmelt er geistesabwesend, beobachtet draußen wie eine kleine Kohlmeise vor seinem Fenster flattert und sich auf das breite Fensterbrett setzt. Wäre er nicht bettlägerig, er hätte sich vorsichtig an das Fenster herangepirscht, eine Handvoll Studentenfutter im Anschlag, um zu versuchen, das kleine Tier in seine Hand zu locken, es aus nächster Nähe zu betrachten.

Hermes folgt seinem Blick, kurz schweigen sie und dem Jüngeren wird es schwer ums Herz, dass er nur von seinem Bett mithilfe der anderen ins Badezimmer und wieder zurückwanken kann. Es ist tatsächlich schlimmer als während seines Infekts im Dezember, da dort wenigstens das Fieber die meisten Stunden verwischte und das Nichtstun erträglich machte. Jetzt aber ist er wach, Argus und Rufus verbringen ihre Tage wie schon zuvor geplant in ihren Ferienjobs, er selbst aber sitzt nur Zuhause und nicht einmal Hermes kann ihm Gesellschaft leisten, da er keinen Urlaub hat.

„Ich will kurz mit dir reden, wenn du Zeit und Lust hast.“ Er reißt seinen Blick vom kleinen Vögelchen fort, sieht zu Hermes, der ihm freundlich zulächelt, sich bequemer hinsetzt.Neugierig zieht Cletus die Augenbrauen hoch, legt den Kopf schief.

„Ich habe heute den Bericht ausgefüllt, über deinen Unfall. Und mir ist dabei aufgefallen, wie viel du diesmal eigentlich getan hast, um selbst Schadensbegrenzung zu betreiben. Und nicht einmal deiner eigenen Missetaten wegen, sondern weil Argus und Rufus etwas ausgefressen haben.“ Cletus Lippen verziehen sich langsam zu einem kleinen Lächeln, er zuckt ein wenig mit den Schultern.

„Durchaus. Aber das gehört schließlich dazu, wenn man in einer Familie, einstmals als Bioexperiment angedacht, mit zwei sturen Chaoten als Brüdern aufwächst.“ Der Tonus seiner Stimme ist, entgegen seiner Worte, zuneigungsvoll und das Lächeln erreicht auch seine grünen Augen, was Hermes dazu bringt, amüsiert den Kopf zu schütteln.

„Sei’s drum. Was ich eigentlich sagen wollte“, er rückt weiter auf im Bett, ihre Blicke verfangen sich, „ist, dass ich – auch, wenn ich es nur selten sage – sehr stolz auf dich bin, und auf die soziale Ader, die du glücklicherweise immerdann entdeckst, wenn die beiden Hilfe brauchen. Und natürlich, dass ich dich liebhabe.“

Das Lächeln verliert die spöttische, amüsierte Spur, wird gerührt und er wird sogar ein klein wenig rot bei dem Lob. „Ich hab dich auch lieb“, erwidert er und lässt sich von Hermes in eine herzliche Umarmung ziehen, der sein Kinn auf seinem Haarschopf ablegt, legt selbst seinen heilen Arm um ihn.

„Aber jetzt will ich dich nicht länger stören. Es wird ohnehin Zeit für die Antibiotika und die Schmerzmittel, das sollte dich schläfrig genug machen, um gleich wieder einzunicken.“ Mit diesen Worten reicht er ihm die Wasserflasche und das kleine Döschen mit den abgezählten Pillen, die er zwar ohne Beschwerde, aber mit einem Augenrollen schluckt.

Hermes macht ein mahnendes Geräusch, sagt jedoch nichts und wirft ihm ein verständnisvolles, ebenso leidgeprüftes Lächeln zu. „Schlaf gut“, murmelt er und zieht die Bettdecke hoch, steckt sie unter ihm fest. Cletus gibt ein undeutliches Seufzen von sich und auf leisen Sohlen verlässtHermes den Raum.

Cletus zieht die Bettdecke fester um sich, atmet gleichmäßig ein und aus – und wartet eine halbe Minute bis er sich aufsetzt. Diesmal ist er wacher als zuvor, sodass sich das Aufsetzen leichter gestaltet. Er lauscht darauf, ob Schritte davon kündigen, dass jemand zurückkehrt und er grinst zufrieden, als er ein dumpfes Aufschlagen hört, da Hermes soeben die Sicherheitstür zum Labor zu fest ins Schloss gezogen hat.

Jetzt gilt es nur noch darauf abzuwarten, dass Argus und Rufus endlich zurückkehren, um ihm Gesellschaft zu leisten. Sonst fällt ihm die Decke wirklich noch auf den Kopf.



Zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden schreckt er aus dem Schlaf, da jemand die Tür öffnet und mit einem leisen Stöhnen richtet er sich auf. Verstimmt reibt er sich mit einer Hand über seine Augen, erzürnt darüber, dass er doch noch eingeschlafen ist, wie Hermes es vorausgesagt hatte und dass sein Rücken durch die unnatürliche Schlafposition zu schmerzen begonnen hat.

„Ist alles okay?“ Rufus Stimme ist lauter als erwartet, nahe an seinem Ohr und besorgt, sodass er zusammenzuckt. Kurz überlegt er, seine Genervtheit auch in seiner Antwort durchscheinen zu lassen, aber in dem Licht, das Argus Handytaschenlampe verbreitet, scheint Rufus in Falten gelegtes Gesicht hilfsbereit genug, um ihm die Worte im Mund verpuffen zu lassen. „Ja, alles okay. Ich hätte nur nicht im Sitzen schlafen sollen“, lächelt er, was der andere erst dann mit einem Nicken quittiert, nachdem er ihn ausgiebig gemustert hat.

Indes hat Argusden riesigen Bildschirm seines PCs so gedreht, dass sie diesen vom Bett aus gut im Auge haben und er hält einen Controller hoch, der per Bluetooth mit dem Rechner verbunden ist. Zugleich erscheint der Loadingscreen für ein uraltes Spiel, dass nur deshalb erhalten ist, weil Hermes es auf einer alten Festplatte gespeichert hatte, die die Jahre überdauerte, wurde es in seiner Jugend gerade erst publiziert.

„Immer im Wechsel?“, will der Älteste von Rufus wissen und als dieser nickt, schmeißt er ihm den Controller zu. „Ist ein Point and Click Adventure. Theoretisch kannst du auch spielen“, erklärt er an Cletus gewandt, tritt zum Fenster, um die Vorhänge wegzuziehen und die Fenster aufzureißen.

Sofort fährt ein kalter Luftstoß durch den Raum und Cletus zittert,eine Gänsehaut breitet sich schlagartig aus. Argus bemerkt es und im Gegensatz zu Rufus fragt er seinen Bruder nicht, ob er irgendetwas braucht, sondern handelt.

Sein Hoodie eignet sich ohnehin eher für Cletus in seinem jetzigen Zustand, da seineKleidung zwei Größen weiter ist. Der Gips und auch die Verbände, die er noch trägt, da Hermes hin und wieder zur Übervorsicht tendiert, leiern Cletus langärmlige Oberteile aus, sehr zu dessen Leidwesen. So freut er sich darüber, dass ihm der Ältere widerstandslos den Hoodie überlässt und ihm hineinhilft, das eigene T-Shirt glattstreichend und er setzt sich neben Cletus. Rufus lässt seinen Rucksack zu Boden gleiten, zieht sich seine Sneaker und das langärmlige Hemd aus, und ähnlich Argus und Cletus ist er damit in voller Schlafmontur.

Rufus lässt sich bäuchlings über die Länge des Bettes hinweg nieder, zwingt Cletus dazu die Beine anzuziehen, was er mit finsterem Blick tut. Argus grinst, tritt den Jüngsten in die Waden, was dieser mit einem mürrischen Murmeln erwidert. Jedoch winkelt er die Beine ein, lässt die Knie hochschnellen und so kann der Älteste der drei die eigenen Beine ausstrecken.

Was der Blasseste natürlicherweise nicht bestehen lassen kann – wenn Cletus seine Beine nicht wegen Rufus und Rufusseine nicht wegen Argus ausstrecken kann, dann muss Argus dementsprechend ebenso behindert werden. So lehnt er sich schwer auf den Oberschenkel des anderen, stützt sich mit dem Ellenbogen ab, was der mit verschränkten Armen geschehen lässt. Rufus aber hatdie Sache mit der ausgleichenden Gerechtigkeit in Cletus Hände übergeben und starrt fasziniert auf das Intro des Spiels.

„Also jetzt muss ich eingreifen. Die Blutzufuhr wird eng“, kommentiert Argus und kurz darauf findet sich Cletus mit dem Rücken gegen den Brustkorb des Älteren gezogen, zwischen dessen Beinen und seine Schulter wird als Kopfablage missbraucht, was er mit einem Seufzen hinnimmt, da er in der veränderten Position immerhin selbst die Beine wieder ausstrecken kann. Zudem ist er wesentlich bequemer als die kalte, harte Wand.

Der Älteste legt lose seine Arme um ihn, Cletus legt seinen eingegipsten Arm auf seinem Bauch ab und mit mildem Interesse sehen sie Rufus dabei zu, wie er ziemlich enthusiastisch, aber ohne Plan versucht, zu spielen, ohnedas Tutorial gespielt zu haben.

Irgendwie schaffen sie es – Argus Befehle und Anweisung schreiend, Rufus diese konsequent ignorierend und Cletus Beiträge aus hilfreichen Ratschlägen und spöttischen Witzen bestehend – die ersten paar Rätsel zu lösen.

Er bemerkt dabei kaum, wie seine Augenlider schwerer werden, er auf dem besten Wege ist, einzuschlafen. Er wird erst wacher, als Rufus sich auf den Rücken dreht, ihn in die Seite stupst. „Willst du?“, erkundigt er sich und streckt ihm den Controller hin. Benommen blinzelnd, schüttelt er den Kopf, lehnt sich in die Wärme zurück, die Argus ausstrahlt.

Dieser nimmt jetzt Rufus den Controller ab, seine Hände auf dem Schoß des anderen abgelegt, dem Rufus die Decke über die Beine ausgebreitet hat. Mit einer umständlichen Bewegung beugt der Jüngste sich daraufhin über den Bettrand, angelt nach seinem Rucksack und richtet sich triumphierend mit Chipstüten und Softdrinkdosen in den Händen auf.

Argus konzentriert sich dementsprechend darauf, zielgerichtet die Rätsel zulösen, Rufus stopft sich mit Chips voll und zwingt auch Cletus dazu und hält ihm solange eine von den Dosen an die Lippen, bis er davon nippt. Plötzlich stellt er fest, wie viel Hunger er hat und als ihm sein Bruder eine von den Chipstüten in Reichweite stellt, lässt er sich sogar dazu hinreißen, auf Argus Handrücken zu schlagen, als dieser während einer Cut-Szene in ebenjene Tüte greifen will.

Die frische Nachtluft, der bunte, aber nicht allzu helle Bildschirm, das Gemisch von Synchronstimmen und Argus und Rufus, die miteinander reden, die Wärme, die von Argus in seinem Rücken ausstrahlt und von Rufus, der sich an seine Seite drückt – alles schläfert ihn ein.

„Sollen wir gehen?“, erkundigt sich der Älteste irgendwann, seine Stimme leise genug, um ihn nicht zu wecken, nachdem er den Controller zum erneuten Mal abgegeben hat. „Nein, nein. Passt nur auf, dass Papa euch nicht erwischt.“ Immerhin hatte Hermes ihm eigentlich Bettruhe und ausreichend Schlaf verordnet, was konträr zum nächtlichen Gamen mit seinenBrüdern verläuft.

Cletus hört gar nicht mehr, ob Argus oder Rufus noch viel antworten, vielleicht tun sie es bewusst nicht, damit er nicht auf die Idee kommt, noch länger wachzubleiben. Er schläft ein, wobei er diesmal nicht mehr schlagartig aus dem Schlaf gerissen werden wird.

Argus und Rufus nehmen sich vor, irgendwann aufzustehen, aber der Ältere muss feststellen, dass es erstens angenehm warm ist unter der Decke, Cletus so auf ihm ruhend, dass er sich nur schwerlich erheben können wird, ohne ihn aufzuwecken und zudem macht es ihm viel zu viel Spaß, sich im gedämpften Tonfall mit Rufus darüber zu streiten, was die einzig logische Kombination für die Gegenstände im Spiel ist – letztendlich liegen sie meistens beide falsch.

Irgendwann speichern sie den Spielstand ab, sie fahren den Computer herunter, räumen die leeren und halbvollen Dosen und Tüten fort und danach setzt Rufus sich zurück auf das Bett. Sie warten beide darauf, dass sie die Motivation finden, sich aufzurichten und zu gehen, nachdem Argus sich so dreht, dass er und Cletus sich der Länge nach über die Matratze strecken, Rufus nutzt die Chance, um sich auf den freien Platz fallen zu lassen.

So warten wie immer noch ab, dass der Moment eintritt, an dem sich Argus vorsichtigaufrichtet, Cletus auf die Kissen ablegt, sie das Zimmer verlassen und in ihre eigenen kehren. Stattdessen sinkt Argus tiefer hinab, ein Arm weiterhin um Cletus gelegt. Rufus schiebt noch ein Kissen unter das mittlerweile nur noch bandagierte Bein, nutzt danach den restlichen Platz aus und sie schaffen es die Decken und die Kissen, die nur für eine Person gedacht sind, annäherungsweise gerecht zu verteilen.


Hermes kennt seine Kinder, kennt sie gut. Er musste nicht die leisen Schritte hören, als sich zweiGestalten an seinem Arbeitszimmer vorbei schlichen, musste nicht hören, dass zwei Türen nicht ins Schloss fallen; er hält sich nicht einmal damit auf, in ihre Zimmer zu blicken, um ihre Anwesenheit zu überprüfen. Seine Vermutungen bestätigt er so dennoch,da er von dort Kissen und Decken herausholt; er kann immerhin erahnen, wo sich die beiden eingenistet haben.

Das Geheimnis bei Cletus Zimmertür, damit die Scharniere nicht quietschen, was der Bewohner des Raumes extra nicht behebt, um mitzubekommen, wennjemand eintritt, ist im Prinzip einfach: Die Türklinke muss hochgedrückt werden, die Tür in die eigene Richtung gezogen und erst jetzt darf die Türklinke heruntergedrückt werden, die Tür nach innen aufschwingend.

Geräuschlos kann er also den Raum betreten, lässt das Licht im Flur brennen, Decken und Kissen unter seinen Armen. Er muss lächeln, als er seine drei Söhne im Bett sieht. Argus liegt an der Wand, die Beine in der Decke verheddert, sein Arm locker über Cletus Oberkörper gelegt, dessen Gesicht in seine Richtung gedreht ist, sich an den warmen Körper neben ihn drückend. Rufus hat alle Viere von sich gestreckt, sein Kopf über der Bettkante hängend, seine Gliedmaßen über den zwei anderen ausgebreitet. Während Argus leise schnarcht, Rufus knurrähnlicheLaute absondert, murmelt Cletus von Zeit zu Zeit unverständliche Wortfetzen, ehe er wieder stumm wird.

Die Decke zwischen Argus Beinen befreiend, breitet er diese über Cletus aus, dessen noch heilendes Bein er auf dem Kissen zurechtrückt und dessen eingegipsten Arm er vorsichtig unter Rufus Körper befreit, den er zuvor noch zurück auf die Matratze schiebt. Die Kissen unter ihre Köpfe schiebend, deckt er die beiden anderen mit den verbliebenen Decken zu.

Zuletzt lässt er die Rollläden hinab – morgen müssenweder Argus noch Rufus für ihren Ferienjob früh aufstehen und Cletus Leben teilt sich ohnehin in willkürliche Wach- und Schlafphasen, die er ihn insgeheim frei wählen lässt, entgegengesetzt zu seinem strengen Mahnen, dass er sich an die klassische Tag-Wach, Nacht-Schlaf-Gewohnheit halten soll.

Für einige Herzschläge tritt er an den Bettrand, sieht auf die drei herab, lächelt. Obwohl ihm Cletus zeitweiliger Tod einen ganz schönen Schock bereitet hat, ihnen allen einen gewaltigen Schrecken eingejagt hat, sind es Szenen wie diese, die alle Zweifel an der Recht- und Sinnmäßigkeit ob der Frage, warum er sich so sehr an seine Prototypen bindet, fortwischen. Und ihm die Gewissheit geben, dass sich alles schon irgendwie einrenken wird.

Solange Argus die anderen beiden immer bei Krisensituationen beschützen wird.
Solange Rufus die anderen beiden immer in ernsten und traurigen Momenten aufheitern wird.
Solange Cletus die anderen beiden immer aus brenzligen Situationen rausholen wird.

Solange keiner von ihnen vergisst, dass sie eine Familie sind, dass sie Brüder sind, dass sie mehrere Jahrzehnte an solchen Erinnerungen angesammelt haben – solange wird auch alles letzten Endes glimpflich ausgehen, für sie alle.


Und damit sind wir tatsächlich – und diesmal wirklich – zum Ende gekommen! Vielen Dank an euch alle, die bis hierher noch dabei waren. Ich hoffe, ihr hattet wenigstens halb so viel Spaß beim Lesen wie ich beim Schreiben. Andernfalls würde ich mich freuen, wenn wir uns noch einmal bei einer anderen Geschichte wiederlesen. Bis dahin – ein herzliches Tüdelü!
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