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FLUCHFEUER

von Snowfoxy
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Action / P18 / Het
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki OC (Own Character) Satoru Gojo Shoko Ieiri Yuji Itadori
23.02.2022
19.07.2022
11
36.398
29
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
23.02.2022 1.413
 
I’ve found a reason to become strong. Take me with you, and let’s march forward!

My heart grows stiff, made sick by this muddy kaleidoscope
My shivering hands have something they seek to grab. That’s all
In the scent of night, even if I stare at the sky
The only thing that can change is myself. That’s all

I’ve found a reason to become strong. Take me with you, and let’s march forward!

No matter what!
If unforsaken dreams and the unstoppable present
Can make me stronger for someone else
I’ll be thankful to carry all this sadness
I grasped the meaning of defeat from being beaten up by the world
Oh crimson flower, bloom proudly! Illuminate my fate

The sound of lightning rings in my ears, a bewildered heart
With kindness alone, there will be things I cannot protect. I know that, but
Good and evil entwine beneath the water’s surface, a divine punishment for hypocrisy
Rather than a brilliant flower, a lone enduring one is beautiful

A path covered in thorns, left to run wild
It only appears when I give it my all, so I’ll prove that I can overcome it
The dreams that I couldn’t protect were easily cast aside
Their roots have planted themselves in this crimson heart, living no in my blood

Empty secrets, a crumbling conclusion
Cruelly torn apart, the breath of a scream
Someone’s laughing shadow, someone’s sobbing,
Everyone is wishing for happiness

No matter what!
If unforsaken dreams and the unstoppable present
Can make me stronger for someone else
I’ll rise up as many times as it takes
I grasped the meaning of defeat from being beaten up by the world
Oh crimson flower, bloom proudly! Illuminate my fate


Interpret: LiSA - Gurenge (Acoustic Version in 1 Take) : https://www.youtube.com/watch?v=8Z4tF_FsSFQ

Gott ich liebe diese Frau einfach... Sie singt das Lied an einem Stück, in acoustic und ohne Nachbearbeitung! A LEGEND! *_*
Und dieses Lied ist euch bestimmt allen bestens bekannt, aber die Message und die Lyrics passen so gut.

Junka hat endlich den richtigen Grund gefunden stark zu werden und zu bleiben!
Und das ist ihre Familie...



.......................



Das Lesen von Teil 1, FUCHSFEUER wird vorausgesetzt: https://www.fanfiktion.de/s/606346900008aa1f21e0a0ab/1/FUCHSFEUER



Viele Monate später...


Ein. Und aus.
Nur das Geräusch meines Atems hallte in meinen Ohren, langsam und stetig. Ich presste eine Hand auf meine Brust, direkt oberhalb meines Brustbeins und spürte die Kraft, die darunter pochte. Machtvoll pulsierte das Hoju in meiner Brust, liess mich kurz wehmütig werden, daran denken, dass ich Inaris Hoju zum Teil verloren, zum Teil in mich aufgenommen hatte.
Schickte einen Gedanken zum Besitzer dieses Hoju, fühlte wie meine Lippen sich in ein weiches Lächeln verzogen. Spürte ein sanftes Zupfen in mir, wie Inari die gleichen Gedanken hatte, wie unser Innerstes warm glomm, die Erinnerungen wohlwollend und behütend.
Eine Hand legte sich schwer auf meiner Schulter ab, drückte sie leicht und ich hörte ein leises Summen neben mir. Ich öffnete meine Augen und sah Yuji neben mir, der mich strahlend angrinste, Hoffnung und Entschlossenheit in seinen hellbraunen Augen.
Erneut drückte er meine Schulter, lehnte sich leicht in meine Richtung und gab mir eine sanfte Kopfnuss: «Daijobe Junka. Wir werden es schaffen.»
Ein nervöses, wackeliges Lächeln liess meine Unterlippe zucken, mein Blick gegen den Himmel gerichtet, dessen Blau golden-orange schimmerte, das Licht des Sonnenuntergangs zauberte ein leuchtendes Farbbild in die Stratosphäre. Das dichte Gefühl von Ängstlichkeit und Nervosität zerstob als ich hinter mir eine Präsenz fühlen konnte, hörte seinen Herzschlag, fühlte ihn an meinem Körper widerhallen.
Sein Purpur war düster und tückisch, doch klarte in eine helle, glühende Farbe auf, als unsere Blicke sich verbanden.
Ich fühlte in Sausen in meinem Bauch und presste meine Hand darauf, beobachtete wie seine Augenwinkel sich liebevoll krümmten und das surreale Blau seiner Iriden vor Gefühl erblühte.
«Was soll das düstere Gesicht, Junka-chan?», als wäre es eine Selbstverständlichkeit schlang Satoru seinen Arm um meinen Nacken, zog mich an seine Brust und drückte seine Hand auf meine, die immer noch auf meinem Bauch gepresst war. Ich fühlte sein Juryoku meinen Handrücken kitzeln, fühlte seinen Daumen, der darüberstrich und dann mein Kinn umfasste, um mir einen kurzen, aber intensiven Kuss auf die Lippen zu drücken.
Ich stiess seufzend den angehaltenen Atem aus, fühlte wie meine Wangen sich verfärbten und mein Herzschlag sich stolpernd beschleunigte, die gewohnte Reaktion meines Körpers auf seine Anwesenheit und Berührung.
«Das letzte Mal, das wir auf Masaru getroffen sind- Als du-», meine Stimme brach und ich fühlte wie das glückliche Gefühl in meiner Brust kippte, fühlte mich zu dem Augenblick so viele Monate zuvor zurückversetzt, konnte noch die Verzweiflung und den Verlust in meinen Knochen spüren. Der Wahnsinn dieses Moments hatte mich gezeichnet, das Trauma dessen für immer in meinem Körper und meiner Seele verankert.
Satorus Lächeln verblasste und er stiess lautstark seinen Atem aus, drückte seine Stirn an meine und nahm meine Hand zwischen seine Finger, drückte sie auf die Stelle seines Herzens. Meine Augen ruhten auf dem schwarzen Stoff seiner Montur, meine Fingerkuppen pressten sich in den Stoff, bis ich seine Brust darunter fühlen konnte, wie sein Herz dagegen pochte.
Ein trauriges Grinsen formte sich auf meinem Mund ich hob meinen Blick, erkannte wie mein Gesichtsausdruck Satorus widerspiegelte.
«Dieses Mal wird es anders sein. Du bist nicht alleine, wir sind alle hier. Ich bin hier und gemeinsam kann uns niemand stoppen.», Satoru umfasste meine Wangen, hielt mein Gesicht in seinen Händen, ein besitzergreifender und intensiver Ausdruck in seinen Augen.
«Wir sind nun unantastbar. Unzerstörbar. Dafür sorge ich.», das Selbstbewusstsein, dieser unerschütterliche Glaube an sich selbst und auch an mich vertrieb die schmerzlichen Erinnerungen, die Ohnmacht, die ich in dieser Höhle empfunden hatte.

Aus einem Impuls murmelte ich leise und amüsiert: «Ich kann beinahe deine Leine fühlen. Ein Jammer hab ich mein Halsband zuhause gelassen»
Heiser lachte Satoru leise und schnippte mir gegen mein Ohr, warnend fauchend packte ich den Kragen seiner Uniform um ihn auf meine Augenhöhe zu ziehen und ihm etwas Provozierendes entgegenzusäuseln, als ich ein leises Räuspern neben uns vernahm.
«Yare yare daze. Spart euch das bitte für danach auf.», Megumi starrte uns kopfschüttelnd an und blickte dann auf die brechenden Wellen neben uns. Ich löste meine Hände von Satorus Kragen, fühlte seinen Arm um meine Schultern, der mir zwar Freiraum gab aber mich trotzdem fest genug hielt, damit ich ja nicht vergass, wem ich gehörte.
Mein Blick schweifte über das Deck des Schiffes, über die Menschen, die sich am Bug neben uns versammelt hatten.
Meine gefundene Familie. Ich werde jeden einzelnen mit allem beschützen, was in meiner Macht steht. In unserer.
Maki, die sanft über Nobaras Haar strich, die schlafend an ihrer Schulter ruhte, ihre Hände fest verschränkt. Yuta der meinen Blick bemerkte und mir lächelnd zunickte, Panda der grüssend seine Pranke hob und Toge, der nachdenklich eine helle, platinblonde Strähne in seinen Händen zwirbelte.
Todo, die Arme verschränkt, die Augen geschlossen, genoss die sanfte Meeresbrise. Kento, der einen besonderen Blick mit Shoko neben ihm austauschte, uns zunickte und dann seine Brille richtete. Shoko, die sich durch das durcheinandergeratene Haar fuhr und mir ein glückliches Lächeln schenkte.
Yuji neben mir summte leise, grinste verlegen, als ich nach seiner Hand tastete, um sie kurz zu drücken und mich mit kurzen Hautkontakt nach seinem Befinden zu erkundigen. Besorgt um den höchst gefährlichen Schachzug, den Inari ohne mein Wissen begangen hatte und das Yuji die Königinnenfigur dessen war, mächtig aber auch höchst verletzlich.
Als meine Fingerkuppen seinen Handrücken berührten und unsere Blicke sich kurz begegneten, fühlte ich das Shibari, den Binding Vow in mir wirken, den Inari mit der Entität in Yuji geschlossen hatte, sah das kurze, unheilvolle Aufblitzen Sukunas in seinen warmen, hellbraunen Augen. Yuji tätschelte meine Hand, stupste mit seinem Zeigefinger gegen meine Stirn und versuchte mich erneut zu beruhigen.
«Daijobe Junka. Alles im Griff und alles im grünen Bereich.», ich stiess seufzend meinen Atem aus, umfasste fest seine Hand und lehnte meinen Kopf an Satorus Schulter, rieb meine Wange daran und liess mich von diesem geliebten, himmlischen Geruch trösten.
«Wir alle sind bereit. Heute Nacht geht es zu Ende.», Satoru lehnte seinen Kopf gegen meinen und nickte, der Griff um meine Schultern festigte sich, zeigte mir nonverbal das ebenfalls angespannt war.
Seine heisere Stimme brodelte vor düsterer Entschlossenheit, der Klang glitt über meine Haut und liess mich zitternd salzige Meeresluft einatmen: «Ein für alle Mal.»
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