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Im Zauber liegt die Wahrheit

von weha
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Böse Königin / Regina Mills Emma Swan
23.02.2022
20.06.2022
13
30.501
16
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Dieses Kapitel
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14.06.2022 2.708
 
„Mom, Dad! Macht auf!“ Emma hämmerte gegen die Tür,  bis diese von innen geöffnet wurde.
„Emma, was ist denn los?“, fragte Snow besorgt und machte einen Schritt zur Seite, damit ihre Tochter eintreten konnte.
„Ich muss mit euch reden. Es ist dringend. Es geht um Regina.“
„Um Mom? Was ist mit ihr?“
Erst als Emma mitten im Raum stand und die Stimme ihres Sohnes hörte, wirbelte sie erschrocken zu ihm herum. Er saß mit bleichem Gesicht auf der Couch und sah sie panisch an.
„Kleiner, was machts du hier?“
„Henry wollte mal wieder seine Großeltern besuchen“, erklärte David. „Er ist gerade von Lucas‘ Vater hergebracht worden und wollte einen Kakao mit uns trinken, bevor er nach Hause geht. Jetzt erzähl schon Emma. Was ist mit Regina?“
„Geht es Mom gut? Ist ihr etwas passiert?“
„Ihr geht es gut, Kleiner. Mach dir keine Sorgen.“ Emma deutete die Treppe hoch. „Könnest du für eine Weile hoch ins Zimmer gehen? Ich muss mit deinen Großeltern ein paar Erwachsenen-Dinge besprechen.“
„Ich gehe nicht, bevor du mir nicht sagst was mit Mom los ist.“
„Ihr geht es gut!“
„Du lügst!“, erkannte er . „Du weißt, dass ich das sehen kann.“
„Also gut.“ Emma seufzte und setzte sich neben ihn. „Es könnte sein, dass deine Mom im Moment etwas traurig ist. Wir hatten ein Gespräch mit unterschiedlichen Meinungen. Okay?“
„Ist das alles?“, fragte er argwöhnisch.
„Im Moment ist das alles, was ich erzählen werde. Lässt du mich bitte kurz mit deinen Großeltern allein?“
„Okay“, grummelte er und ging Richtung Treppe. Auf der ersten Stufe drehte er sich nochmal zu Emma um. „Aber später will ich mehr wissen.“
Sie ignorierte seine Forderung, stand auf und ging mit ihren Großeltern zum Esstisch. Erst als sie sich sicher war, dass Henry außer Hörweite war, begann sie zu erzählen und startete dabei gleich mit dem wichtigsten Punkt.
„Regina liebt mich.“
Snow, die gerade einen Schluck aus ihrer Teetasse genommen hatte, spuckte die Flüssigkeit quer über den Tisch. „Bitte was?“
„Regina liebt mich“, wiederholte Emma. „Und wir hatten Sex.“
„Oh Gott“, stöhnte David und vergrub sein Gesicht hinter seinen Händen. „Das will ein Vater nicht hören.
„Du und… und Regina?“, fragte Snow krächzend.
„Jep.“ Emma straffte ihre Schultern und atmete tief durch. „Und ich bin verwirrt.“ Sie sah von ihrer Mutter zu ihrem Vater und wieder zurück. „Woher wusstet ihr, dass es bei euch wahre Liebe ist?“
„Wa-wahre Liebe?“, stammelte Snow sichtlich überfordert. Emma war das egal. Sie war auch überfordert, bestimmt mehr als ihre Mutter und sie brauchte jetzt die Hilfe ihrer Eltern. „Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass du und… und Regina…“
„Okay, hört zu.“ Emma erzählte den beiden von Reginas Zauber. Zwar verriet sie dabei Reginas Beweggründe nicht, doch sie erwähnte, dass nur ein Kuss wahrer Liebe den Zauber hätte brechen können. „Wir haben uns geküsst“, sagte sie. „Der Kuss hat am Reiterhof begonnen und erst hier in Storybrooke geendet.“
„Du und… und Regina…“, murmelte Snow leise und völlig durch den Wind.
„Warte mal“, sagte ihr Vater. „Willst du mir erzählen, dass du wochenlang weg warst und niemand von uns hat es bemerkt? Wie hätten wir dich retten können? Wir haben dich nicht beschützt.“
„Es gab keinen Grund für eine Rettung. Ich habe die schönsten Wochen meines Lebens dort verbracht.“ Als Emma ihr Schwärmen bemerkte, sah sie mit roten Wangen zu ihren Eltern, die sie mit offenem Mund anstarrten.
„Du und Regina…“, wiederholte Snow, doch dann schüttelte sie den Kopf. „Das geht nicht. Das darf nicht sein. Weißt du denn nicht mehr was sie mir antun wollte? Nein, das erlaube ich nicht! Meine Tochter verliebt sich ganz sicher nicht in die böse Königin.“
„Hey!“ Emma schlug mit ihrer Faust wütend auf den Tisch, sodass ihre Eltern sie erschrocken ansahen. „Nenn sie nicht so. Du weißt, dass sie schon lange nicht mehr böse ist. Außerdem kann ihr Herz gar nicht mehr so dunkel sein, wenn es helle Magie wie einen Kuss wahrer Liebe zulässt. Regina ist der aufopferungsvollste und liebevollste Mensch, den ich kenne. Ihr habt euch nur nie erlaubt sie genauso zu sehen. Sie ist durch ihren Kummer der dunklen Magie verfallen, doch in Wahrheit ist sie nicht so.“
Während ihr Vater lächelte, wurden die Augen ihrer Mutter immer größer.
„Oh mein Gott“, hauchte Snow. „Wieso bist du hier? Welchen Rat willst du von uns? Sollen wir dir unseren Segen geben? Willst du hören, dass es in Ordnung sei, dass du Regina liebst? Es ist nicht in Ordnung!“
„Snow.“ David legte seine Hand auf die seiner Frau und versuchte sie zu besänftigen.
Emma bekam das nur zur Hälfte mit. Stattdessen wiederholten ihre Gedanken nur immer wieder die Worte ihrer Mutter in ihrem Kopf. „Dass du Regina liebst…“
Ihr wurde es heiß und kalt zur selben Zeit. Liebte sie sie wirklich? Sie hatte ihren Eltern gerade vom Kuss der wahren Liebe erzählt, so, als würde sie selbst daran glauben. War es wirklich Liebe? Die wahre Liebe?
„Ist es möglich?“, fragte sie ihre Eltern. „Kann es sein, dass Regina meine wahre Liebe ist und ich es all die Zeit nicht bemerkt habe?“
„Natürlich“, antwortete ihr Vater. „Manchmal erkennt man die Liebe durch den ersten Blick, manchmal durch ein Lächeln oder durch einen leidenschaftlichen Streit. Aber ganz oft erkennt man wahre Liebe erst durch den ersten Kuss.“
„Ich… ich weiß nicht ob ich das gutheißen kann.“ Snow blickte ihrer Tochter besorgt in die Augen. „Ich liebe dich, Emma und ich will das Beste für dich. Ich würde mir so sehr wünschen, dass du die wahre Liebe findest. Aber Regina?“
„Schatz.“ David legte seine Hand auf Snows Wange und zwang sie ihn anzusehen. „Wahre Liebe sucht man sich nicht aus. Wenn es Regina ist, die unsere Tochter glücklich macht, dann soll es so sein.“
„Aber…“
„Kein Aber“, unterbrach er. „Und du kannst dir einer Sache sicher sein: Regina beschützt ihre Liebsten mit ihrem Leben.“
„Du hast recht“, gab Snow zu. Sie atmete mehrmals tief durch und wandte sich wieder an Emma. „Es fällt mir sehr schwer das zu sagen, aber… aber wenn sie deine wahre Liebe ist, dann halte sie fest. Aber versteh bitte, dass ich einige Zeit brauchen werde um es wirklich zu begreifen.“
„Ich… ich habe sie vorhin sehr verletzt“, sagte Emma beschämt. Wie hatte sie nur so dumm und blind sein können?
„Was ist passiert?“
„Sie hat mir ihre Liebe gestanden und mir erzählt wie der Zauber gebrochen wurde. Als sie vom Kuss wahrer Liebe gesprochen hat, habe ich ihr nicht geglaubt. Ich habe ihr gesagt, dass das alles nicht echt war und bin aus ihrem Haus gerannt.“
„Glaubst du es noch immer nicht?“ David sah sie schmunzelnd an. „Als du eben Regina verteidigt hast, hat ganz deutlich die Liebe aus dir gesprochen. Auch als du uns vom Kuss wahrer Liebe erzählt hast, hast du nicht gewirkt, als würdest du daran zweifeln.“
„Ich habe daran gezweifelt, als Regina es mir gesagt hat. Ich habe ihr nicht vertraut, dabei vertraue ich ihr mehr als sonst jemanden.“ Sie sah ihre Eltern traurig an. „Ich habe ihr wehgetan. Sie hat mir ihre Gefühle gestanden und ich bin weggelaufen. Schon wieder! In letzter Zeit mache ich nichts anderes als wegzulaufen oder mich zu verstecken. Ich habe sie mit allem allein gelassen und jetzt auch noch das. Sie ist bestimmt wahnsinnig verletzt und wütend.“
„Sie wird dir verzeihen, Mom.“
Emma wirbelte herum und sah ihren Sohn auf der obersten Treppenstufe sitzen. „Du hast gelauscht?“
„Ich konnte nicht anders“, gab er zu. „Immerhin musste ich wissen was mit Mom ist. Ich habe mir Sorgen gemacht.“ Ein breites Grinsen zeigte sich in seinem Gesicht, als er die Treppe nach unten kam. „Aber das hat auch was Gutes“, meinte er. „So müssen sich meine Moms keine Gedanken mehr darum machen, wie sie ihre Beziehung ihrem Sohn beibringen.“
Emma lachte bei seinen Worten belustigt und sogar erleichtert auf, bis ihr wieder einfiel, was sie alles ihren Eltern erzählt hatte. Verdammt, warum hatte sie das überhaupt gesagt? Manchmal vergaß sie, dass ihre Eltern wirklich ihre Eltern waren und nicht bloß Freunde, mit denen sie über alles reden konnte. Mit der Erinnerung daran erhitzten sich ihre Wangen.
„Wieviel hast du gehört, Kleiner?“
„Alles“, antwortete er und wurde dabei selbst rot. „Auch Sachen, die ein Vater scheinbar nicht hören will und schon gar nicht ein Kind.“
„Oh Gott, Henry, das tut mir so leid.“ Zerknirscht sah sie ihn an und wusste nicht was sie noch sagen sollte. Regina würde sie umbringen, sollte sie je davon erfahren.
„Gehst du jetzt zu Mom?“, fragte er und wechselte zum Glück das Thema. „Sie ist bestimmt ziemlich traurig. Vielleicht solltest du ihr sagen, dass du genauso wie sie empfindest.“
„Das sollte ich“, stimmte Emma zu. Sie sah ihren Sohn eine Weile nachdenklich an. „Kommst du damit klar? Ich meine, wenn deine Mom und ich zusammen wären?“
„Klar!“ Er strahlte sie nickend an. „Für ein Kind gibt es nichts Besseres. Dann muss ich endlich nicht mehr zwischen zwei Häusern herumsiedeln.“
„Mach mal halblang, Kleiner!“, lachte Emma. „Erst muss ich deine Mom für mich gewinnen. Vom Zusammenziehen ist noch lange keine Rede.“
„Wieso nicht? Was ich so mitbekommen habe, findet sich die wahre Liebe, zieht zusammen, heiratet und bekommt ein Baby. Das ist in jedem Märchen so.“
„Wo er recht hat…“, murmelte David, doch Emma schüttelte hektisch den Kopf.
„Schaltet einen Gang zurück. Wir sind hier in Storybrooke und nicht in einem Märchen.“ Sie küsste Henrys Stirn und umarmte ihre Eltern. „Danke euch allen. Ich muss jetzt zu ihr.“
„Henry schläft heute bei uns!“, hörte Emma noch ihre Mutter nachrufen, ehe sie die Tür hinter sich schloss.

Das war verrückt. So was von verrückt. Ihre Eltern und ihr Sohn wussten, was sie für Regina empfand. Nur Regina selbst wusste es nicht.



„Was soll denn das?“, zischte Regina schlecht gelaunt, nachdem Emma bei ihr Sturm geklingelt hatte. Als Regina sie vor der Tür entdeckte, erstarrte sie für einen Moment. „Emma… was…“
Auch Emma erstarrte, als sie Regina in ihrer Reitkleidung sah. Verdammt, sie sah so gut aus!
„Du warst reiten?“, krächzte Emma und musterte die schöne Frau vor ihr. Erinnerungen an den Reiterhof im Zauber kamen ihr wieder hoch. Wie einfach damals alles gewesen war…
„Noch nicht. Ich wollte gerade los zum Stall. Was willst du hier?“
„Darf ich reinkommen?“, bat Emma.
„Ähm…“ Regina schluckte sichtlich. „Vielleicht wäre es besser, wenn wir uns ein paar Tage nicht sehen. Du glaubst nicht daran, was ich dir erzählt habe.“
„Lass uns reden, bitte.“
„Wozu? So lange du dich so gegen deine Gefühle sträubst, tun wir uns nichts Gutes. Ich weiß, dass wir zusammengehören, aber du weißt es noch nicht. Es hat keinen Sinn weiter darüber zu reden. Emma, sobald du so weit bist und die Liebe akzeptierst, steht dir meine Tür offen. Aber bis dahin bitte ich dich mir aus dem Weg zu gehen. Zu wissen dass wir uns lieben, du das aber nicht sehen willst, tut zu sehr weh. Ich gebe dir alle Zeit der Welt, ich kann gar nicht anders. Aber bitte klingle erst wieder an der Tür, wenn du bereit für uns bist.“
Regina lächelte Emma nochmal traurig an, ehe sie die Tür wieder schloss.
Emma wartete keine zwei Sekunden und klingelte erneut.
Regina öffnete die Tür und sah Emma gequält an. „Tu das nicht, Emma. Spiel nicht mit mir. Ich habe es ernst gemeint.“
„Ich weiß“, sagte Emma und lächelte. „Ich meine es auch ernst. Darf ich bitte reinkommen?“
Regina zögerte noch einen Moment, doch dann öffnete sie die Tür ein Stück weiter und ließ Emma eintreten. Noch im Flur umarmte Emma Regina und küsste sie lange und zärtlich, bis Regina sie mit einem leisen Seufzen von sich schob.
„Emma…“
„Nicht. Sag nichts!“, unterbrach Emma. „Ich weiß. Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe. Ich war nur so überfordert. Das bin ich, seit der Zauber gebrochen wurde. Ich bekomm dich nicht mehr aus meinem Kopf. Ich denke rund um die Uhr an dich und träume sogar von dir. Ich will in deiner Nähe sein. Ständig. Ich will dich küssen und ich will dich berühren, so wie gestern. Und das alles will ich unser Leben lang tun!“
„Was… was sagst du da?“, hauchte Regina. In ihren dunklen Augen zeigte sich Hoffnung aber auch Angst vor einer weiteren Enttäuschung.
„Ich wollte mir nicht eingestehen was ich für dich empfinde. Es hat mir solche Angst gemacht.“ Emma legte ihre Hände auf Reginas Wangen und lächelte sie an. „Wir haben uns geküsst und plötzlich war es als würde mein Leben neu beginnen. Das war zu viel für mich und ich wollte meine Gefühle mit aller Kraft unterdrücken. Als du mir heute gesagt hast, was du für mich empfindest, war ich der glücklichste Mensch der Welt und gleichzeitig wohl der ängstlichste. Ich konnte nicht glauben, dass das alles echt ist. Genauso wie der Kuss wahrer Liebe. Ich habe panisch reagiert und dich damit verletzt und das tut mir unendlich leid. Ich war so naiv und dumm und dabei ist es doch so klar.“
„Was meinst du damit? Was ist dir klar?“
Emma beugte sich zu Regina vor und küsste sie sanft. „Dass ich dich liebe“, wisperte sie an ihren Lippen.



„Ich wusste nicht, dass ich so viel Glück empfinden kann.“ Regina hob ihren Kopf von Emmas Schulter und sah ihr in die Augen.  
Emma küsste sie daraufhin sanft. Sie konnte Reginas Worten nur zustimmen. So glücklich war sie in ihrem ganzen Leben noch nie gewesen. Als Emmas Hände über Reginas nackten Rücken bis zum Po streichelten, löste sich Regina aus dem Kuss.
„Henry wird bestimmt jeden Moment auftauchen. Er ist schon viel zu spät dran.“ Regina richtete sich ein Stück auf und ließ ihren Blick durchs Schlafzimmer schweifen. „Wir waren ziemlich fahrlässig in der letzten Stunde. Denkst du er ist schon da und hat uns gehört? Sollen wir einen Schallschutzzauber sprechen?“ Ihre besorgte Miene wurde panisch. „Was denkst du wie er auf uns reagieren wird?“
Emma lachte leise auf, zog Regina wieder zu sich und küsste sie.
„Er weiß es schon und er schläft heute bei seinen Großeltern“, erklärte sie, nachdem sie den Kuss langsam hatte ausklingen lassen.
„Warte. Was?“
„Ich bin vorhin zu meinen Eltern gerannt, um mein inneres Durcheinander loszuwerden. Ich habe ihnen einiges von uns erzählt und er hat uns belauscht.“
„Er weiß von uns?“, fragte Regina geschockt. „Wie hat er reagiert?“
„Naja“, begann Emma schulterzuckend und konnte sich ein freches Grinsen nicht verkneifen. „Er freut sich. Er will, dass wir zusammenziehen, heiraten und Babys bekommen.“
Regina wurde etwas blass um die Nase. „Ist das dein ernst?“
„Das waren seine Worte.“ Emma lachte und streichelte Regina liebevoll über die Wange. „Keine Sorge. Ich habe ihm klar gemacht, dass ich dich erst einmal für mich gewinnen muss und er einen Gang runter schalten soll.“
„Du hattest nicht wirklich Schwierigkeiten mich für dich zu gewinnen“, schmunzelte Regina. „Ich bin froh, dass Henry damit kein Problem hat.“ Sie küsste Emma sanft, ehe sie ihr wieder in die Augen sah. „Und deine Eltern? Wollen sie mich verbannen? Haben sie dich enterbt?“
„Nein, ganz und gar nicht. Meine Mutter war erst geschockt und nicht sonderlich erfreut, aber mein Dad hat sie zur Vernunft gebracht.“
„Wie das?“ Regina grinste schelmisch. „Hat er eine seiner heldenhaften Ansprachen gehalten?“
„So was in der Art, ja“, lachte Emma. „Er hat mir angesehen, was ich für dich empfinde und dass ich schon längst an unseren Kuss der wahren Liebe glaube. Er hat es bemerkt, bevor es mir klar geworden ist. Und er freut sich für uns.“
„Wirklich?“, fragte Regina überrascht. „Trotz allem was ich ihm und deiner Mutter angetan habe?“
„Ja, wirklich. Er will mich glücklich sehen und er hat verstanden, dass du es bist, die mich glücklich macht. Außerdem ist er felsenfest davon überzeugt, dass ich bei dir sicher sein werde.“
„Das bist du auch“, sagte Regina sanft und küsste Emma wieder. „Ich wünschte, ich würde Worte finden, die beschreiben wie sehr ich dich liebe.“
Emma rollte sie beide im Bett herum, bis sie auf Regina lag. Sie sah ihr tief in die dunkelbraunen Augen und lächelte. „Mir geht es genauso. Und bis die Worte erfunden werden, die ich dafür brauche, zeige ich dir einfach wie sehr ich dich liebe.“
Regina konnte nichts anderes mehr erwidern, als ein wohliges Summen, als Emmas Lippen ihre Haut mit zarten Küssen benetzte.
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