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Wiedergeboren als ClanKatze

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAllgemein / P16 / Gen
22.02.2022
24.11.2022
38
106.378
10
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24.11.2022 3.139
 
#DonnerClan / Blattfall#

Vorsichtig schlich Honigfeder neben Ahornherz und Dämmerglut durch das Unterholz zu den Schlangenfelsen. „Warum genau noch mal, machen wir das nur zu dritt und nicht mit einer Patrouille?“, knurrte Dämmerglut angespannt, woraufhin Honigfeder leicht fauchte und meinte: „Wie hätte ich das den Blaustern erklären sollen? Hey, Mondfeder aus dem WindClan hat mich vor Hunden gewarnt und da ich weiß, dass zu diesem Zeitpunkt ungefähr eine Hundemeute im Territorium sein müsste, will ich das ein Patrouille zu den Schlangenfelsen geht. Nebenbei erwähne ich dann auch gleich, dass diese Meute durch aus Katzen töten kann.“ Natürlich verstand die Heilerin die Sorge ihrer Freundin, aber sie konnte nun mal noch nicht Blaustern darüber informieren. Denn sie bezweifelte, dass diese ihr die Geschichte so einfach glauben würde, schließlich waren Träume von SternenClan nie so klar, wie eine direkte Nachricht. „Hört auf zu streiten. Wir sind gleich da, jetzt lohnt es sich eh nicht mehr, umzudrehen.“, kam es von Ahornherz, welcher vor den beiden Kätzinnen ging und sich aufmerksam umsah. Deutlich sah Honigfeder, wie angespannt ihr Bruder war, aber nicht nur er, auch Dämmerglut und sie selbst hatten ihre Muskeln angespannt, bereit dazu, jeder Zeit los zu sprinten und sich in Sicherheit zu bringen. Ein ungutes Gefühl hatte sich in ihren Magen eingenistet und sie wusste, dass sollte nun wirklich die Meute bei den Schlangenfelsen sein, würde es dieses mal nicht so leicht werden wie mit dem Feuer. Es war so wie Abendstern es gesagt hatte, sie konnten nicht alles ändern. Einige Sachen mussten nun mal geschehen, egal ob sie dies wollten oder nicht. „Seit jetzt leise. Wir sind da.“, murmelte Ahornherz und vorsichtig luckten die drei Katzen hinter einem Busch hervor. „Es riecht auf jeden Fall nach Hund.“, murmelte Honigfeder, nachdem sie einmal in der Luft gewittert hatte. „Ich gehe nach sehen. Die Sonne geht schließlich grade erst auf und die Meute wird sicherlich noch schlafen.“, murmelte Ahornherz, woraufhin Honigfeder sofort protestieren wollte. Sie wollte nicht, dass sich ihr Bruder in eine solche Gefahr begab und doch wusste sie, dass sie es wirklich nachsehen mussten, ob es sich nicht vielleicht doch um nur einen Hund handelte. „Sei aber vorsichtig, sobald du auch nur eine Bewegung siehst, hauen wir ab.“, murmelte Dämmerglut und auch bei ihr konnte Honigfeder deutlich die Sorge aus der Stimme hören. Knapp nickte Ahornherz ihnen zu, bevor er sich dann leise und vorsichtig der Höhle nährte. Angespannt beobachtete Honigfeder ihren Bruder, die Ohren gespitzt und auf jedes Geräusch lauschend. Sie hoffte nur, dass die Meute wirklich noch schlief und sie ihren Bruder nicht direkt in den Tot geschickt hatten.

Zögern näherte sich Ahornherz der Höhle in welcher sie die Meute vermutete und mit jedem Schritten wurde der Geruch nach Hund stärkere. Für ihn bestand kein Zweifel, dass es sich dabei um die Hundemeute aus den Büchern handelte. Jedoch wollte er auch einen Blick auf diese Hunde werfen, bevor er die anderen Katzen im Lager warnte. Er betete dabei wirklich zum SternenClan, dass die Hunde noch schliefen und er nicht zu Frischbeute werden würde. Seine Muskeln waren zum zerreißen angespannt, als er nun an der Höhle ankam und vorsichtig in diese hinein sah. Fast sofort gefror ihm das Blut in den anderen, wie sie erwartete hatten, lag die Meute vor ihm. Fünf massige Hund, einer davon auf jeden Fall ein Rottweiler und ein Dobermann. Schwer schluckte der Hellbraune und zog sich dann genauso leise zurück, wie er sich der Höhle genähert hatte. Bei seiner Schwester und Dämmerglut angekommen, murmelte er: „Sie sind dort. Fünf Hund, unter ihnen ein Rottweiler und ein Dobermann. Ich hätte nie gedacht, dass diese Hunde in unseren jetzigen Körper so viel größer wirken können.“ „Dann lasst uns zurück, bevor diese Mistviecher aufwachen.“, murmelte Dämmerglut nun, deren Blick noch immer auf die Höhle gerichtet war. Knapp nickte Ahornherz auf ihre Worte, auch er wollte zurück in die Sicherheit des Lagers. „Aber nur über einen Umweg, wo wir durch ein Brombeerbusch oder etwas ähnliches durch müssen.“, kam es von Honigfeder, woraufhin Ahornherz seine Schwester leicht verwirrt ansah. Wieso wollte diese einen Umweg gehen, wenn es eigentlich viel wichtiger war, den Clan über die Meute zu informieren. „Wir würden sie direkt ins Lager führen, wenn wir es nicht tun.“, erklärte die Heilerin sachlich. Verstehend nickten die beiden Krieger und folgten Honigfeder dann über einen Umweg zurück zum Lager. Angekommen im Lager, begaben sich die drei sofort zu Blaustern und Rotschweif, welche sich grade unter dem Hochfelsen unterhielten, wahrscheinlich die Patrouillen für den Tag einteilten. „Blaustern, wir müssen dir was wichtiges sagen.“, verkündete Ahornherz, kaum das sie bei der Anführerin angekommen waren, welche sie doch leicht überrascht ansah. Hatte sie doch gesehen, wie sie grade erst ins Lager gekommen waren. „Was gibt es, Ahornherz und wo kommt ihr drei zu dieser frühen Zeit her?“ „Wir haben einen Spaziergang gemacht, Honigfeder wollte nach Kräutern in der Nähe der Schlangenfelsen suchen. Als wir dort angekommen sind, haben wir Hunde gewittert und in der Höhle fünf gefunden, welche jedoch noch geschlafen haben. Sie sehen Gefährlich aus und es war auch kein Zweibeiner in der Nähe.“, berichtete Ahornherz, wobei es natürlich gelogen war, dass sie Kräuter gesucht hatten. Sofort wechselte Blaustern einen Blick mit Rotschweif, welcher dann auch schon zum Kriegerbau lief. Blaustern selbst wirkte plötzlich sehr ernst. Ahornherz war sich sicher, dass sie sofort einen Weg suchen würden, die Hunde wieder los zu werden.

Leise verließ Funkensturm die Kinderstube in welcher die Jungen und auch Rußpelz und Glanzfell noch friedlich schliefen. Irgendwas war im Lager los und sie wollte wissen, was dies war. Ein wenig legte sie den Kopf schief, als sie die Gruppe Katzen sah, welche unter dem Hochstein um Blaustern herum saß und sich über irgendwas beriet. „Wie wäre es, wenn wir sie zu den Klippen locken? Wir sind schnell und wendig genug, um rechtzeitig auszuweichen, während sie dann sicherlich ins Wasser fallen werden.“, sprach Feuerherz grade aus und fast sofort wusste Funkensturm, was los war. Denn dieser Vorschlag konnte nur bedeuteten, dass die Meute im Wald war und dieses mal wohl sofort entdeckt worden waren. „Aber für eine einzelne Katze wäre der Weg viel zu lang.“, kam es nachdenklich von Rotschweif und doch hörte Funkensturm aus der Stimme heraus, dass er die Idee gar nicht so schlecht fand. „Dann teilen wir die Strecke unter den schnellsten Läufern auf.“, kommentierte nun Ahornherz, woraufhin Funkensturm ihn schweigend ansah. Natürlich lief das hier grade so wie in den Büchern ab und es hatte auch funktioniert, aber wie würde es wohl dieses mal Enden. Denn in den Büchern war bei dieser Aktion schließlich Blaustern gestorben und Funkensturm bezweifelte keinen Augenblick, dass ihre Anführerin dieses mal auf jeden Fall an der Aktion teilnehmen würde. „Ich denke, dass ist eine gute Idee. Welche Katzen erklären sich dazu bereit, bei dieser Aktion mitzumachen?“, kam es nun von Blaustern, welche ernst in die Runde sah. Sofort spannte sich Funkensturm an, als sich neben Ahornherz und Dämmerglut auch Tigerkralle dafür meldete, die Meute zu der Klippe zu locken. Nach diese dreien traten dann auch Wiselschweif, Langschweif und Feuerherz nach vorne, wobei es natürlich klar gewesen war, dass dieser teilnehmen würde, schließlich war es seine Idee gewesen. „Gut. Dann lasst uns die Strecke von den Schlangenfelsen aus abgehen. Rotschweif, ich vertraue dir das Lager an. Achtete darauf, dass den Jungen nichts passiert und auch die Schüler nicht das Lager verlassen, bis wir wieder zurück sind.“, bestimmte Blaustern, woraufhin Funkensturm deutlich sah, dass ihr Vater zu erst protestieren wollte, sich jedoch dagegen entschied und nur leicht nickte. Bevor die Katzen nun jedoch aufbrachen, kamen Tigerkralle zu ihr und rieb kurz seinen Kopf an ihrem. „Mach dir keine Sorgen, wir werden sicherlich alle Heil und Gesund wieder kommen. Diese Flohpelze sind doch viel zu dämlich, um uns wirklich Gefährlich zu werden.“, murmelte der Kater, welcher wohl die Sorge in ihrem Blick gesehen hatte, welche Funkensturm verspürte. Denn sie wusste einfach, dass diese ganze Aktion auch furchtbar schief laufen könnte. Kurz wandert ihr Blick nun zu Ahornherz und Dämmerglut, welche den Blick zuversichtlich erwiderten. Scheinbar hatten die beiden nicht so starke bedenken ob des Ausgangs dieser Situation, wie sie selbst.

Nervös wartete Dämmerglut auf ihrer Postion auf Wiselschweif. Sie war die letzte Katze vor Blaustern, welche die Meute zu den Klippen führen würde und sie hoffte wirklich, dass bis jetzt nichts schief gelaufen war. Doch dies würde sie erst erfahren, wenn Wiselschweif bei ihr ankam. Sie spitzte nun jedoch die Ohren, als sie schnelle Pfoten schritte hörte, welche sich in ihre Richtung bewegten. Sofort spannte sich die Kätzin an und machte sich dazu bereit los zu sprinten. Sie würde dann zwar trotzdem an Blaustern übergeben und sich einen kurzen Augenblick ausruhen, doch dann würde sie ihrer Anführerin folgen, einfach um sicher zu gehen, dass es die Anführerin dieses mal überleben würde. Sie vermutete auch ganz stark, dass Ahornherz dies auch so tun würde. „Dämmerglut!“, ertönte nun der Ruf von Wiselschweif und sofort schnellte der Blick der Kätzin in die Richtung. Dort rannte der Kater auf sie zu, mit guten vier Schwanzlängen Abstand zur Meute. Bei ihr angekommen flitzte der Kater dann einen Baum hoch. Dämmerglut dagegen sprintete nun los und versuchte dabei den Abstand aufrecht zu erhalten, aber nicht zu vergrößern. Zu groß war ihre Angst davor, dass die Meute dann das Interesse verlieren würde und wo anders nach Katzen suchen würde. Sie bezweifelte nämlich nicht, dass die Hunde dann das Lager finden würden und das wollte sie unter allen Umständen vermeiden. Geschickt wich sie auf dem Weg den Bäumen aus und sprang über die Wurzeln, welche von den Hunden einfach nieder getrampelt wurden. Leicht knurrte die Kätzin, denn langsam holten diese Mistviecher zu ihr auf und sie musste noch ein Stück weiter. „Dämmerglut, auf den Baum!“, ertönte eine Stimme von der Seite und als Dämmerglut den Kopf drehte, entdeckte sie Blaustern, welche nun neben ihr lief. Wie es schien, hatte sie den Punkt übersehen, wo ihren Anführerin auf sie wartete. Kurz nickte sie dieser zu und sprang dann den nächsten Baum hoch, während die Ältere die Hunde weiter in Richtung Klippe lockte. Einen kurzen Moment blieb Dämmerlicht auf ihrem Ast sitzen, bis sie eine Gestalt unter ihrem Baum entlang laufen sah. „Ahornherz!“, rief sie nach dem Kater, während sie nun vom Baum runter sprang und ihrem Freund folgte. „Wie lange sind sie schon vorbei?“, fragte dieser. „Nicht lange.“, erwiderte Dämmerglut und es dauerte auch wirklich nicht lange, bis sie die Hunde und auch Blaustern vor sich sahen. Auch sahen sie, dass Blaustern die Klippe fast erreicht hatte, doch dann passierte etwas, womit wohl keiner von ihnen gerechnet hatte, die Kätzin stolperte über eine Wurzel, als sie sich kurz nach hinten umdrehte. Etwas, was der Leithund sofort ausnutzte und sich auf die Anführerin stürzte. Ohne wirklich über ihre nächste Tat nachzudenken, lief Dämmerglut noch schneller und warf sich gegen den Köter, welcher relativ nahe an der Klippe gestanden hatte und das nächste, was sie war nahm war, wie sie ins eiskalte Wasser des Flusses stürzte.


#FlussClan / Blattfall#

„Dämmerglut! Blaustern!“, erschallte die Stimme von Ahornherz ganz in der Nähe von Erlenkralle, welcher kurz darauf auch das Jaulen von Hunden hörte. Nur kurz wechselte er einen Blick mit den restlichen Mitgliedern seine Patrouille, bevor er auch schon los sprinte. Das Jaulen der Hunde hatte ihm deutlich zu verstehen gegeben, was wohl los war und so schnell wie Taufarn neben ihm her raste, wusste auch sie nur zu genau Bescheid. Sie alle hatten immer gewusste, dass die Sache mit der Hundemeute sehr wahrscheinlich nicht verhindert werden könnte, aber er hatte zumindest gehofft, dass es dieses mal nicht die Anführerin des DonnerClan erwischen würde. „Taufarn, Erlenkralle, Schwarzkralle ihr helft Ahornherz da vorne mit den Hunden! Nebelfuß, wir springen in den Fluss und retten Blaustern und Dämmerglut!“, rief Steinfell ihnen zu und lief dann auch schon zum Fluss. Ohne was zu erwidern lief Erlenkralle weiter auf die Hunde zu, welche grade sich versuchten zu dritt auf Ahornherz zu stürzen, welcher es jedoch schaffte immer wieder auszuweichen. Nun jedoch stürzte sich Erlenkralle erst mal auf den einen Hund und versuchte diesen zur Klippe zu treiben. Dabei musste er ganz genau darauf aufpassen, dass keiner der anderen Hunde plötzlich von der Seite kam. Denn anstatt das sich jeder Hund auf eine Katze konzentrierte, griffen diese wild durcheinander an. Was die ganze Sache doch ein wenig schwieriger machte, als Gedacht. Doch nach einer Weile schaffte er es dann endlich den ersten Hund über die Klippe zu drängen und wirbelte dann herum um Ahornherz zu helfen. Taufarn und Schwarzkralle kamen zum Glück zusammen ganz gut klar, doch der DonnerClan Krieger wirkte eindeutig erschöpft und Erlenkralle vermutete, dass sein Freund einer der Katzen gewesen war, welche die Hunde hierher gelockt hatte. „Bring dich in Sicherheit!“, rief er dem Kater zu, welcher kurz zögerte und dann den Flusslauf nach unten folgte, wahrscheinlich um nach Dämmerglut und Blaustern zu suchen. Erlenkralle selbst konzentrierte sich wieder auf die restlichen Hunde vor sich und nach einen Moment schaffte Taufarn, Schwarzkralle und er es dann auch die restlichen beiden Hunde in den Abgrund zu stoßen. Erleichtert atmete Erlenkralle auf und war auch wirklich erleichtert darüber, dass sie die Schüler heute damit beauftragt hatten, sich um die Ältesten zu kümmern. Denn er wollte sich gar nicht vorstellen können, was passiert wäre, wenn diese auch mit dabei gewesen wären. „Wir sollten nach den anderen Suchen und zum SternenClan beten, dass weder Blaustern noch Dämmerglut etwas passiert ist.“, meinte Taufarn und man hörte aus ihrer Stimme deutlich die Sorge heraus. Zustimmend nickten die beiden Kater und folgen Taufarn dann den Fluss abwärts.

Nervös lief Taufarn am Fluss entlang und hielt Ausschau nach Steinfell, Nebelfuß und den drei DonnerClan Katzen. Natürlich hatte sie schon jetzt eine dumpfe Vorahnung, was mit Blaustern passiert war und doch, sie wollte es nicht wahrhaben. Nicht wahrhaben, dass sie grade den Tot der Anführerin hatten nicht verhindern können, nachdem sie ihren Gefährten hatten retten können. Vor allem wollte sie auch nicht dabei sein, wenn Eichenfell von dem Tot seiner ehemaligen Gefährtin erfuhr. Vor allem weil er nicht wirklich zeigen könnte, wie sehr er unter ihren tot leiden würde. Sie hoffte einfach, dass es nicht so sein würde. Hoffte das sie bei den anderen ankommen würden und die beiden DonnerClan Katzen einfach nur erschöpft sein würden, weil sie das Schwimmen nicht gewöhnt waren. Ihre Hoffnung zersprang jedoch sehr schnell, als sie ein paar Schwanzlängen entfernt am Ufer Steinfell und Nebelfuß sah, welche die Nasen in den Pelz ihrer Mutter vergraben hatte. Neben den dreien saß Dämmerglut, ihre Schultern waren gesenkt und auch der Blick war auf den Boden gerichtet. In den Augen der Kätzin konnte man deutlich die Trauer sehen, welche die dunkle empfand. Ahornherz dagegen stand starr neben seiner Clan Gefährtin und starrte auf Blaustern, auch in seinen Augen konnte man deutlich die Trauer sehen. Es bestätigte ihr eindeutig, was sie schon vermutet hatte. Diesen Tot hatten sie nicht verhindern können. Blaustern war auf die gleiche Art gestorben, wie sie es in den Büchern war. Ohne es zu merken, wurden ihre Schritte langsamer, während sie nun bei der Gruppe ankam. Nur kurz sahen Dämmerglut und Ahornherz dabei zu ihr und es zerriss ihr das Herz, die Trauer in ihren Augen zu sehen. Kurz spürte Taufarn, wie ein Pelz dicht an ihrem entlang glitt, als Erlenkralle sich an ihr vorbei schob und zu Nebelfuß und Steinfell trat. Jedoch trat im selben Moment auch Schwarzkralle neben sie und schmiegte sich dicht an sie. „Wir sollten sie alleine lassen und Streifenstern informieren.“, murmelte ihre Gefährte leise. Es fiel ihr dabei ein, dass der Kater gar nicht wusste, warum Steinfell und auch Nebelfuß so sehr um die Tote DonnerClan Anführerin trauerten. Trotzdem nickte sie zustimmend und trat dann zu den beiden Katzen. „Steinfell, Nebelfuß...wir sollten zurück und Streifenstern informieren.“, murmelte sie sanft, woraufhin die beiden Katzen sie traurig ansahen, jedoch zustimmend de Kopf neigten und sich dann von Blaustern entfernten, während nun Dämmerglut und Ahornherz zu dem Leichnam traten und diese Vorsichtig hoch hoben. Danke...für eure Hilfe.“, kam es von Ahornherz und man hörte die Trauer aus seiner Stimme. Etwas, was Taufarn gut verstehen konnte. Denn im Gegensatz zu ihr, waren die beiden DonnerClan Katzen mit Blaustern als Anführerin aufgewachsen. Es musste schwer für sie sein, nun den Tot von dieser miterlebt zu haben.

Schnurrend beobachtete Haselfluss Rehjunges und Adlerjunges, welche miteinander balgten. Seit die anderen Jungen aus der Kinderstube ausgezogen waren, hatten die beiden zwar nur noch einander zum spielen, aber wirklich stören taten sie sich daran nicht. Ihren Blick hob die Königin jedoch, als die Morgenpatrouille wieder ins Lager trat. Ein wenig legte sie den Kopf schief, als sie die Trauer in dem Blick all dieser Katzen sah. Sofort stand sie auf ihren Pfoten und eilte zu ihrem Gefährten. Tröstend schmiegte sie sich an ihn und sah dabei leicht fragend zu Taufarn und Erlenkralle, doch diese konnten nicht mehr antworten, als auch schon Streifenstern und Eichenherz zu ihnen traten. „Was ist passiert?“, fragte der Anführer auch sofort und sah die Katzen skeptisch an, doch es dauerte einen Moment, bis sich Schwarzkralle räusperte und begann zu sprechen. „Auf der Patrouille hörten wir nahe der Klippen den Ruf einer DonnerClan Katze und liefen hin, um zu sehen was passiert ist. Wir entdeckten Ahornherz, welcher gegen drei große Hunde kämpfte. Durch seinen Ruf konnten wir uns dann denken, dass Dämmerglut und Baustern, nach welchen er gerufen hatte, in den Fluss gefallen sind. Steinfell und Nebelfuß sind hinterher um den beiden zu helfen…..jedoch kam für Blaustern unsere Hilfe zu spät. Sie ist ertrunken.“ Sofort spannte sich Haselfluss an und drückte sich noch ein wenig mehr an ihren Gefährten. Jetzt verstand sie dessen trauer, schließlich war Blaustern seine Mutter gewesen, auch wenn er dies erst vor zwei Monaten erfahren hatte. Ihr Blick jedoch wanderte direkt zu Eichenherz, welcher wie erstarrt auf der Stelle stand und Schwarzkralle ansah. Deutlich konnte man bei ihm sehen, dass er hoffte das dies nur ein Scherz gewesen war und Blaustern nichts passiert war. Doch Haselfluss wusste es besser, es war die Meute gewesen, welche angegriffen hatte, zumindest nach der Erzählung zu Urteilen und das hieß natürlich, dass es keine Lüge war. Blaustern war wohl wirklich tot und sie konnte sich gar nicht vorstellen, wie schmerzhaft diese Erkenntnis sein musste. „Verstehe, dass heißt also, dass Rotschweif nun der Anführer des DonnerClans ist.“, kam es seufzend von Streifenstern. Haselfluss merkte dabei, dass sein Blick auch kurz besorgt zu seinem Bruder wanderte, welcher plötzlich um mehrere Monde gealtert zu sein schien. „Ruht euch aus. Ihr seit von euren Pflichten für heute befreit….du auch Eichenherz.“, kam es nun bestimmt von Streifenstern, woraufhin sein Bruder ihn kurz dankbar ansah und dann auch schon aus dem Lager verschwand. „Komm. Wir gehen irgendwohin, wo wir unsere Ruhe haben.“, murmelte Haselfluss sanft, welcher ihm Augenwinkel sah, dass Erlenkralle zu Rehjunges und Adlerjunges gegangen war und sich nun mit ihnen beschäftigte.
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