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Wiedergeboren als ClanKatze

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAllgemein / P16 / Gen
22.02.2022
30.06.2022
17
46.442
6
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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23.06.2022 3.192
 
# FlussClan / Blattleere / Staffel 1 Band 2#

Fröstelnd trat Haselfluss aus dem Bau der Krieger, am liebsten würde sie weiterhin in ihrem Nest liegen bleiben, doch sie war zur Morgenpatrouille zusammen mit Steinfell und Weißkralle, also musste sie nun mal den Kriegerbau verlassen und in die Kälte hinaus. Kurz streckte sie sich, bevor sie sich auf den Weg zum Lagerausgang machte, wo Steinfell schon stand, welcher ein paar Minuten vor ihr den Kriegerbau verlassen hatte, nachdem er Weißkralle und sie geweckt hatte. „Diese Blattleere fängt schon kalt an, wie soll es da erst noch werden.“, kam es mürrisch von Weißkralle, welche hinter Haselfluss lief und nun zu ihr aufholte. „Vielleicht bleibt das Wetter einfach die ganze Blattleere über so.“, erwiderte die Gestreifte im Scherz, wusste sie doch nur zu genau, dass diese Blattleere nicht einfach für sie werden würde. Denn der Fluss würde in den nächsten Tagen zufrieren und somit die Jagd deutlich erschweren. „Schön wärs.“, murmelte Weißkralle, während sie nun zusammen mit Steinfell das Lager verließen. „Wir kontrollieren die Grenze zum DonnerClan.“, verkündete der Kater und schlug dann auch schon die Richtung dorthin ein. Ruhig lief Haselfluss neben ihm, während Weißkralle hinter her kam. Aufmerksam sah sich die Kätzin auf den Weg um, wobei ihr Blick immer mal wieder aufmerksam zum DonnerClan-Territorium wanderte. Bei den letzten beiden Großenversammlungen war sie nämlich nicht dabei gewesen und hatte somit nun seit der Versammlung vor ihrer Kriegerzeremonie keinen der anderen mehr gesehen, was sie doch überrascht hatte. In den Büchern war es ihr irgendwie immer leichter erschienen die Katzen aus anderen Clans, grade aus den Clans mit welchen man sich die Grenzen teilte, zu sehen. Doch das war in der Wirklichkeit nicht der Fall, wie sie inzwischen gemerkt hatte und sie hatte auch nicht wirklich die Gelegenheit sich mit einem der anderen abzusprechen, dass sie sich vielleicht treffen könnte. Wobei dies im Moment ja nicht nötig war, einfach weil sie den Großteil der Sachen verhindert hatte, welche eigentlich zu diesem Zeitpunkt stattfinden würden. Das nächste Ereignis wäre nun das Beute Problem im FlussClan, welches wohl aber auch noch nicht eintreten würde, wenn sie den Fluss so betrachtete, welcher zum Glück noch nicht eingefroren war. „Alles ok, Haselfluss?“, holte die Stimme von Steinfell sie aus ihren Gedanken, woraufhin sie ihren Blick auf den Kater richtete, welcher sie mit einem warmen Blick ansah. „Ja, alles gut.“, erwiderte sie und schmiegte sich kurz an ihn. Seit sie Kriegerin war, verbrachte sie relativ viel Zeit mit dem Kater und sie genoss dies wirklich sehr. „Hey ihr zwei. Ist ja schön, dass ihr euch gefunden habt, aber konzertiert euch auf die Patrouille, alles andere könnt ihr auch noch später tun.“, kam es belustigt von Weißkralle, woraufhin Haselfluss sich leicht verlegen über das Brustfell leckte, während Steinfell wieder ein wenig Abstand von ihr nahm und weiter ging. „Ist ja schon gut.“, erwiderte der Graue und sah dann wieder zu Haselfluss, bevor er leise, nur für sie hörbar, murmelte: „Wir können nach der Patrouille ja einen kleinen Spaziergang machen.“ Leicht nickte Haselfluss, während sie nun weiter an der Grenze entlang ging.

Entspannt lag Taufarn noch in ihrem Nest im Kriegerbau und genoss noch ein wenig die Wärme, welche noch im Bau vorhanden war. Ein Großteil der anderen Krieger war zwar schon unterwegs, doch sie selbst war erst am Nachmittag zu Jagdpatrouille eingeteilt zusammen mit Schwarzkralle und Rumpelbauch. Worauf sie sich schon irgendwie freute. Denn sie verbrachte gerne Zeit mit Schwarzkralle, auch wenn ihr in letzter Zeit immer mehr kleiner Unfälle in seiner Gegenwart passierten. Solche das sogar schon Erlenkralle bemerkt hatte, dass da irgendwas war und der hatte seit seiner Kriegerzeremonie eigentlich nur noch Augen für Silberfluss, so dass es Taufarn nicht mal wundern würde, wenn die beiden bald Junge erwarten würden. Etwas, was sogar Streifenstern einfach so hinnahm und das obwohl er der Vater von Silberfluss war und ihr gegenüber sehr beschützerisch ist. Etwas beneidete die Kriegerin ihren Baugefährten schon, wie leicht dieser mit der silbernen Kätzin zusammen gekommen war, genauso wie es auch Haselfluss nicht wirklich schwer zu fallen schien Steinfell näher zu kommen. Auch die beiden konnte man eigentlich schon al Gefährten bezeichnen und nur sie selbst hatte irgendwie das Gefühl bei dieser Sache auf der Strecke zu bleiben und das nur, weil sie Schwarzkralle einfach nicht sagen konnte, wie sie für ihn Empfand und wenn sie dann doch mal dachte, dass sie den Mut dafür hätte, stolperte sie über irgendwas und legte sich auf die Nase. Was schon ein wenig zum Haare raufen war, wenn sie so was denn noch tun könnte. Doch als Katze blieb ihr nur das frustriertes seufzen und mit den Ohren oder Schweif zucken. Manchmal vermisste sie doch die ein oder andere Gestik, welche sie als Mensch noch machen konnte. Leicht seufzte sie, als sie doch leicht zusammen zuckte als jemand mit dem Schweif gegen ihr Ohr schnippst. „Sei nicht so frustriert. Es wird sich schon noch eine Gelegenheit für dich bieten.“, kam es freundlich von Nebelfuß, welche sich neben sie setzte und sie belustigt ansah, während Taufarn sich verlegen über die Brust leckte. „Woher weißt du es?“ „Man sieht es dir an, meist wenn du deinen Blick auf ihn richtest oder mit ihm sprichst. Nur Schwarzkralle selbst hat es noch nicht bemerkt, aber das ist bei Katern oft so. Manchmal muss man sie mit der Nase drauf stoßen, damit sie so was bemerken.“ Leicht seufzte die Jüngere und sah dann zum Baueingang. „Wenn es doch nur so einfach wäre. Aber ich hab einfach nicht den Mut dafür, es ihm zu sagen.“, seufzte sie und legte das Kinn auf die Pfoten, woraufhin Nebelfuß nur belustigt schnurrte. „Ihr seit noch Jung und habt noch Zeit. Das wird sich sicherlich dann irgendwann ergeben.“ Auf diese Worte Antwortete Taufarn gar nicht mehr, sonder richtete ihren Blick auf den Lagereingang, durch welchen nun die Morgenpatrouille trat. Dabei fiel natürlich sofort auf, wie dicht Haselfluss neben Steinfell lief, während Weißkralle mit einem belustigtem Blick ihnen folgte. Wie es schien, hatte die beiden die Patrouille wohl eher mit Flirten verbracht, als mit allem anderem. „Mal sehen ob ich Eichenherz dazu bekomme, dass Rumpelbauch mit mir auf Patrouille darf.“, kam es von Nebelfuß und bevor Taufarn reagieren konnte, war die Blaugraue auch schon aus dem Kriegerbau geschlüpft.

Gemütlich streifte Erlenkralle durch das Territorium, es war inzwischen schon Nachmittag und für den restlichen Tag hatte er keine weiteren Aufgaben bekommen. Weswegen er sich dazu entschlossen hatte, einen kleinen Spaziergang zu machen, bei welchem er darauf achtete, dass er nicht all zu schwer zu finden war. Eigentlich hatte er diesen nämlich zusammen mit Silberfluss machen wollen, doch diese war von Streifenstern zurück gehalten worden, während er schon los gegangen war. Natürlich fragte er sich, was ihr Anführer von seiner Tochter wollte, vor allem weil er bis jetzt toleriert hatte, wie nahe sich Silberfluss und Erlenkralle in den letzten Monden gekommen waren. Sie waren zwar noch nicht offizielle Gefährten, aber auch nur, weil sie noch nicht darüber gesprochen hatten bzw. er noch nicht gefragt hatte, ob die Kätzin seine Gefährtin sein wollte. Es konnte schließlich immer noch sein, dass sie einfach nur einen guten Freund in ihm sah. Leicht seufzte der Kater, er wünschte sich natürlich das Silberfluss mehr in ihm sah, einfach um am Ende dann ihren Tot verhindern zu können, denn wenn sie seine Jungen erwarten würde, würde sie sich nicht kurz vor der Geburt aus dem Lager schleichen und es könnte dann natürlich auch sein, dass es gar nicht erst zu solchen Komplikationen kommen würde. Natürlich wollte er aber auch am meisten, dass sie seine Gefährtin wird, weil er sie wirklich liebte. Aus seinen Gedanken wurde er geholt, als sich plötzlich jemand an seine Seite schmiegte und genervt seufzte. Leicht sah er zu Silberfluss, welche wirklich recht genervt wirkte. „Was ist los?“, fragte er sanft. „Streifenstern.“, erwiderte die Silberne knapp und setzte sich dabei hin. Leicht irritiert setzte auch Erlenkralle hin und sah die Kätzin weiterhin an, darauf hoffend, dass sie ihm mehr erklären würde. „Er meinte mir vorschreiben zu müssen, wann wir Junge haben werden.“, ergänzte diese nun und lies den Kater doch leicht stocken. „Als wenn wir grade jetzt in der Blattleere Junge zeugen würden. Das hat Zeit bis zur Blattfrische, dass hab ich ihm auch gesagt und dann meinte er, dass ich hoffentlich erst die übernächste oder die Blattfrische danach meine.“ Leicht blinzelte Erlenkralle, denn er hatte aus diesen Worten nicht nur heraus genommen, dass Silberfluss sich Junge mit ihm Vorstellen konnte, sondern das sie diese auch schon in der nächsten Blattfrische erwarten wollte. Wie es schien, war die Kätzin sich deutlich sicherer über ihre Beziehung als er selbst und es freute ihn wirklich, dass sie es so sah. „Stimmt. So eine Entscheidung liegt nur bei uns.“, stimmte er ihr nun zu und rieb leichten die Wange an ihrer, während er leise schnurrte. „Und ich würde mich freuen, wenn wir dann Junge bekommen, wenn du bereit dazu bist.“, murmelte er leise, woraufhin nun auch die Silberne schnurrte und sich eng an ihn schmiegte. Damit war wohl endgültig verhindert, dass sich Silberfluss auf irgendeine Weise auf Graustreif einlassen würde.


# DonnerClan / Blattleere / Staffel 1 Band 2#

„Wieso ist es eigentlich schon jetzt so Arschkalt.“, murrte Dämmerglut, während sie an der Grenze zum WindClan entlang lief, zusammen mit Ahornherz und Rabenschwinge. „Das hat die Blattleere nun mal so an sich. Beim letzten mal haben wir es nur nicht mitbekommen, weil wir am Ende von dieser erst geboren worden sind.“, meinte Rabenschwinge, wobei die Kätzin deutlich die Belustigung in seiner Stimme hörte. Leicht murrte Dämmergut, während Ahornherz vor ihnen einfach weiter lief. Auch wenn er in den Augen von Dämmerglut ein wenig angespannt wirkte und auch relativ häufig zum WindClan Territorium rüber sah, so als wenn er nach jemandem suchen  würde und die Schwarze nicht das Gefühl hatte, dass diese Katze Knochenpranke oder Mondfeder war. Vor allem weil sie gemerkt hatte, dass sich der Kater fast genauso häufig Nachts aus dem Lager schlich, wie Sandsturm. Dabei ging er nicht davon aus, dass die beiden die Zeit zusammen verbrachten oder jemals bemerkt hatten das sie beiden Nachts verschwanden. „Hey, Dämmerglut. Nicht Träumen.“, kam es von Ahornherz, welcher scheinbar stehen geblieben war und nun zu ihnen zurück sah. Kurz schüttelte die Schwarze den Kopf und holte dann zu ihrem Freund auf, im Prinzip ging es sie ja auch nichts an, was dieser Tat, so lange er dem Clan treu war und sich von was auch immer nicht ablenken lies. „Es ist heute relativ ruhig, oder kommt nur mir das so vor?“, fragte Rabenschwinge auf einmal, woraufhin Dämmerglut leicht die Ohren spitzte, doch bis auf wenig Beutetiere war nichts zu hören. Was eigentlich nicht verwunderlich war, schließlich war es zwar wirklich kalt heute, aber dafür Windstil. Jedoch glaubte die Schwarze eher, dass der Kater die Seite vom WindClan meinte. Denn von dort hörte man auch nichts. „Der WindClan hat die Grenze schon erneuert, wieso also sollten sie sich hier in der Nähe aufhalten.“, erwiderte nun Ahornherz, woraufhin Rabenschwinge kurz skeptisch zum anderen Territorium sah, bevor er dann doch weiter ging und es scheinbar dabei beließ. Dämmerglut dagegen hatte durch aus bemerkt, dass Ahornherz einfach nicht so gerne über den WindClan sprechen wollte und deswegen das Thema so schnell abgeschlossen hatte. Kurz seufzt die Kätzin, bevor sie den anderen beiden dann auch schon weiter folgte. Die restliche Grenze gingen sie nun auch schweigend entlang, bevor sie sich dann auch schon auf den Weg wieder zurück zum Lager machten.

Besorgt legte Honigfeder ihre Schnauze an die von Luchsjunges, welcher nun seit knappen zwei Sonnenaufgängen zusammen mit Tulpenjunges im Heilerbau schlief, da sie sich mit grünen Husten infiziert hatten. Etwas, was die Kätzin doch leicht besorgte, denn so weit sie sich erinnerte, waren beide Jungen damals an dieser Krankheit gestorben. Etwas, was sie dieses mal auf jeden Fall verhindern wollte. Wenn sie schon zu zweit im Heilerbau waren, dann sollte sie das zumindest ausnutzen und sich voll und ganz auf die beiden Jungen konzentrieren, währen Tüpfelblatt sich um die anderen Katzen kümmerte. Etwas, wofür ihre Mentorin auch überraschend viel Verständnis hatte und sie auch einfach handeln ließ. Dadurch konnte sie den beiden Jungen auch wirklich die Aufmerksamkeit schenken, die diese brauchten. Mit der Nase konnte sie jedoch feststellen, dass das Fieber des kleinen noch nicht viel Gesunken war, jedoch war es gesunken und das machte ihr Hoffnungen, dass sie es wirklich schaffen konnte die Jungen vor der Reise zum SternenClan zu bewahren. „Ich will zu Wieseljunges….“, kam es leise von dem kleine Kater, woraufhin Honigfeder im sanft über de Kopf leckte und meinte: „Das kannst du bald wieder. Wenn du weiterhin artig deine Medizin nimmst wird es dir bald besser gehen.“ Nach diesen Worten blinzelte der Kleine dann und neigte dann zustimmen das Köpfchen. Kurz sah Honigfeder nun auch noch nach Tulpenjunges, bevor sie sich zum Kräuterlager begab und dort Borretsch und Katzenminze zusammen mischte in zwei kleinen Portionen, mit welchen sie dann wieder zu den beiden Jungen trat und diese dazu brachte, die Kräuter zu fressen. Die Quarantäne wurde zum Glück dadurch erleichtert, dass die beiden schon Beute fressen konnten und nicht mehr auf Muttermilch angewiesen waren. Denn sonst hätten sie die beiden nicht von ihrer Mutter und ihren Geschwistern trennen können, was das deutliche Risiko erhöht hätte, dass auch diese sich mit der Krankheit ansteckten. „Wir sollten bald noch mal neue Katzenminze besorgen. Die beiden brauchen zwar nicht viel, aber ich würde trotzdem gerne unseren Vorrat erweitern.“, kam es von Tüpfelblatt, welche grade in den Bau kam und Honigfeder beobachtete. Zustimmend neigte diese den Kopf und überlegte dann kurz, bevor sie vorschlug: „Schick doch Feuerherz los. Ich denke, dass er sicherlich etwas finden wird, wenn wir ihm zeigen, wo nach er suchen soll.“ Kurz schien die Kätzin zu überlegen, bevor sie dann sich wieder umdrehte und scheinbar nach den Kater suchen ging. Wobei die Kätzin mit diesen Vorschlag natürlich auch fördern wollte, dass vielleicht Wolkenjunges doch noch zu den Clans kam.

Aufmerksam beobachtete Funkensturm den Fluss, welcher noch ruhig an den Sonnenfelsen vorbei floss. Wie es schien, waren sie noch nicht an dem Zeitpunkt angekommen, wo dieser zufror und das Leben des FlussClans deutlich erschweren würde. Dieser Gedanke lies sie doch leicht schaudern, es war jetzt schon schwer genug Beute zu fangen, sie wollte sich gar nicht erst Vorstellen, wie es sein würde, wenn die Hauptfutterquelle nicht mehr zugänglich sein würde. Dabei machte sie sich vor allem sorgen um ihre Freunde und ob diese es dann schaffen würden, die Blattleere zu überstehen. Jedoch mussten sie auch aufpassen, dass die Sache mit Graustreif nicht passierte. Schließlich wussten sie im Moment nicht, ob Erlenkralle es wirklich geschafft hatte, Silberfluss von sich zu überzeugen. Was sie wirklich hoffte, denn auch wenn sie die Kätzin nicht wirklich kannte, so wollte sie doch dieses ganze Drama verhindern. Etwas, bei dem die anderen ihr zum Glück auch zustimmten und sie somit keine Probleme hatte es zu verhindern. Wobei sie sich vielleicht nicht ganz so viel auf den FlussClan konzentrieren sollte, sondern auf das, was im DonnerClan los war. Dort gab es im Moment schließlich auch einen versuch aktiv etwas zu ändern, neben ihrem eigenen Versuch Tigerkralle von seinen Plänen abzubringen. Sie fand es wirklich toll, dass Honigfeder alles dafür tat, die beiden Jungen wieder zuheilen und damit zwei Katzen mehr zu im Clan zu behalten. Wobei sich natürlich schon einiges alleine dadurch geändert hatten, dass Rotschweif noch am Leben war. „Du wirkst heute ziemlich nachdenklich. Besorgt das die Fischfresser über die Grenze treten, wie damals?“, lies ein Stimme sie aufschrecken, während sich jemand dich neben sie setzte und kurz seine Nase an ihr Ohr legte. Leicht lehnte sie sich an den Kater, während sie sich wirklich freute, dass er inzwischen auch wirklich recht häufig von sich aus ihre Nähe suchte. „Ich hab mich gefragt, ob sie das tun werden, sollte der Fluss in dieser Blattleere zufrieren. Dann würde schließlich ihre Hauptbeutequelle fehlen.“, erwiderte sie nun auf die Frage von Tigerkralle, welche nun auch kurz seinen Blick nachdenklich über den Fluss schweifen lies. „Wenn sie es tun sollten, werden wir ihnen schon zeigen, wo ihr Platz ist.“, knurrte der Kater leicht, woraufhin Funkensturm nur leicht den Kopf an seiner Wange rieb und dann aufstand. „Lass uns zum Lager zurück.“, miaute sie, woraufhin Tigerkralle kurz zögerte und sie kurz unentschlossen ansah, bevor er dann doch aufstand und dann aufstand, um ihr zu folgen.

Vorsichtig erhob sich Ahornherz, als es komplett still im Kriegerbau war. Kurz sah er noch mal zu den anderen, bevor er dann auch schon aus dem Bau schlüpfte und sich über den Schmutzplatz hinaus schlich und sich auf den Weg zum Baumgeviert machte. Schließlich hatte er heute Nacht noch eine Verabredung und die wollte er auf jeden Fall wahrnehmen. Wobei er natürlich auch hoffte, dass Laufpfote da sein würde, darüber hatte er sich nämlich eigentlich vergewissern wollen bei der Morgenpatrouille, doch leider war die Schülerin nicht in der Nähe der Grenze gewesen, wahrscheinlich weil sie von ihrem Mentor zu einem anderen Training gerufen worden war. Somit blieb ihn nun also wirklich nur zu hoffen, dass Laufpfote da sein würde. Doch wie es schien, hatte er Glück, denn als er sich de Baumgeviert näherte konnte er eindeutig den frischen Duft nach WindClan entdecken, auch wenn er ein wenig komisch war. Irgendwas war an diesem nämlich anders als die letzten Abenden, als er sich mit seine Freundin getroffen hatte. Kurz zögerte er, bevor er sich dann doch auf die Lichtung begab und sich dort leicht umsah, als er dann auch schon plötzlich angesprungen wurde. Wobei er jedoch relativ schnell merkte, dass das nicht der goldbraune Pelz von Laufpfote war, sondern der graue Pelz eines Katers. Dieser schien wohl nun auch zu merken, dass er nicht die Katze war, auf welche er gewartete hatte und nahm schnell wieder Abstand. Sich schüttelnd rappelte sich Ahornherz wieder auf und sah nun zu dem Kater, welcher ihn da angesprungen hatte, nur um überrascht die Augen zu weite. „Knochenpranke?“ „Ahornherz?“, kam es von ihnen gleichzeitig. Woraufhin sie sich kurz stumm sahen, bevor Ahornherz belustigt den Kopf schüttelte. „Wir beide also...wer ist es bei dir?“, fragte der DonnerClan Krieger, welcher nun wirklich nicht vorhatte Knochenpfote und wen auch immer zu verurteilen. Schließlich tat er selbst ja das gleiche mit Laufpfote. „Sandsturm. Und du?“ „Laufpfote.“, erwiderte Ahornherz knapp, während er den Kopf hob als es nun auf beiden Seiten raschelte und die beiden Kätzinnen nun auf die Lichtung traten, nur um überrascht inne zuhalten. Kurz sah Ahornherz zu Sandsturm, bevor er sich räusperte: „Als entweder fangen wir uns an uns besser abzusprechen oder zwei von uns suchen sich einen neuen Treffpunkt.“ „Du wirst mich nicht verraten?“, kam es doch leicht überrascht von Sandsturm, woraufhin Ahornherz leicht mit dem Kopf schüttelte. „Warum sollte ich? Ich tue doch das gleiche wie du.“ Deutlich sah er nach seinen Worten die Erleichterung bei der Kätzin und auch Laufpfote schien ziemlich erleichtert zu sein, als Knochenpranke ihr das selbe versicherte. „Da das jetzt aber doch etwas länger gedauert hat, würde ich sagen, dass wir uns in zwei Sonnenaufgängen wieder hier treffen Sandsturm.“, meinte Knochenpranke am Ende zu der Kätzin, während sich Ahornherz für den nächsten Abend wieder mit Laufpfote verabredete.
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