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Anziehungskraft

von Tasha88
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteRomance, Erotik / P18 / Gen
21.02.2022
28.02.2022
5
11.003
2
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
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21.02.2022 1.027
 
Willkommen zu einer neuen Geschichte :)
mit insgesamt fünf Kapiteln, gehört sie eher zu der Kategorie Kurzgeschichte ;)
Viel Spaß beim lesen :)
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Man kann die laute Musik schon außerhalb des Hauses oder schon eher fast Anwesens hören und sicherlich würde diese auch noch eine Weile andauern. Zum Glück ist um das Haus herum genug Platz, so dass sich die Nachbarn nicht gestört fühlen dürften. Und noch ein Grund dafür, dass Viktor seinen 22. Geburtstag im Haus seiner Eltern und nicht in seiner Wohnung feiert.
“Kommst du?”
Mario sieht vor sich, wo ein paar seiner Freunde stehen und ihm zuwinken, dass er sich beeilen soll. Diese können es wohl kaum erwarten, drinnen endlich eine Party feiern zu dürfen. Ein Schmunzeln erscheint auf seinem Gesicht, verübeln kann er es ihnen nicht. Viktors Partys sind immer gut und das würde auch diese werden, da ist er sicher.
Als sie im Haus ankommen, verteilen sie sich auf die verschiedenen Räume. Das Wohnzimmer ist der Hauptraum, in dem sich alle aufhalten, es gibt sogar ein Billardzimmer, in dem schon einige Leute sind und ihren Spaß haben. Im Esszimmer ist das Buffet aufgebaut, zu dem es auch einige Leute zieht.
Mario selbst hält nach zwei Personen Ausschau - dem morgigen Geburtstagskind, gleichzeitig auch der Gastgeber und auch nach seinem besten Freund.
“Mario!”, übertönt dessen Stimme gleich darauf die Musik, die hier drinnen noch lauter ist, als man sie von draußen vermutet hat.
“Hey Gregor”, erwidert Mario, als er zu ihm gegangen ist.
“Cool, dass du da bist, endlich jemand, mit dem man sich vernünftig unterhalten kann!”
Mario runzelt seine Stirn, ehe er seinen Kopf schräg legt und eine Augenbraue hochzieht.
“Ähm … Gregor? Du bist hier auf einer Party, auf der es Fußballern nur so wimmelt. Es sollte sich doch jemand finden lassen, der mit dir über dein Lieblingsthema spricht. Und deine Freundin, als Schwester der heutigen Hauptperson, sollte doch eigentlich auch in der Nähe sein, oder? Also für den Fall, dass du nicht über Fußball sprechen willst.”
Nun verschränkt der Jüngere seine Arme vor seinem Oberkörper.
“Die ist irgendwo mit Elsa und Mayumi unterwegs. Und die anderen hatten irgendwann wohl keine Lust mehr auf Fußball, um Kevin zu zitieren: Alter, das hier ist nicht das Training sondern eine Party und ich habe jetzt keine Lust auf irgendwelche Statistiken!”
Mario verkneift sich ein Lachen. “Ach ja?”
“Ja! Und weißt du, was noch schlimmer ist?”
“Was?”
“Dass sogar Philipp keine Lust auf Statistiken hat! Dabei habe ich die neuen heute extra mitgebracht und …” Gregor stockt mitten in seinem Satz und sieht sich suchend um. “Ähm … irgendwo habe ich sie hingelegt … nur wo?”
Sein bester Freund schlägt ihm auf die Schulter. “Weißt du was, such sie und dann komm damit zu mir, ja? Und weißt du, wo Viktor ist?”
Gregor nickt nachdenklich, während er in Gedanken wohl schon jeden Raum abgeht, in dem er gewesen ist, um sich zu erinnern, wo er die Statistik hingetan hat.
“Im Salon, an der Bar …”, murmelt er.
“Gut, dann bis nachher.”
Mario macht dass er davon kommt. Gregor ist sein bester Freund. Er selbst liebt Fußball ebenfalls, liebt es zu spielen, auch das Training. Er spricht sehr gerne darüber. Aber … heute Abend vielleicht nicht unbedingt. Über ein paar Spiele, über Fußball allgemein, ja. Aber nicht über Statistiken! Nicht diesen Abend!

Er läuft durch die geöffnete Türe in den Salon, wo einige Personen herumstehen. Eine der Wände ist komplett mit einem hohen Bücherregal aus dunklem Holz zugestellt. Auf der anderen Seite gibt es eine, ebenfalls in dem dunklen Holz gehaltene Bar, hinter der zwei der Teufel-Spieler stehen und Drinks mixen und ausgeben. Ebenso finden sich zwei große, schwarze Ledersofas im Raum, auf denen ein paar Leute sitzen. Durch die Türe, die direkt ins Wohnzimmer führt, dringt die Musik auch in diesen Raum, ein wenig abgeschwächt, doch immer noch laut genug. Und da ist auch das Geburtstagskind.
“Viktor”, richtet er an ihn, kaum dass er neben ihm auftaucht.
“Hey Mario”, ruft dieser laut und dreht sich zu ihm herum.
Nachdem der Neuankömmling ihn begrüßt hat, deutet Viktor über die Bar.
“Bedien dich ruhig. Essen ist drüben im Esszimmer aufgebaut und hier bekommst du alles, was du trinken willst. Also, was darf es sein?”
“Ein Wasser?”
Nun weiten sich die Augen des Gastgebers, ehe er seinen Kopf schüttelt. “Mario! Sicherlich nicht! Eher süß oder eher herb?”
“Ähm, herb”, bringt dieser hervor, ohne eine Ahnung zu haben, was Viktor vorhat.
“Gut. Eric, mach einen Moscow Mule für Mario.”
“Nein, das muss wirklich nicht …”
Doch noch ehe Mario sich wirklich wehren kann, wird ihm bereits ein Glas über den Bartresen zugeschoben. Viktor hebt sein eigenes Glas und daher bleibt Mario nichts anderes übrig, als mit diesem anzustoßen, immerhin ist der das Geburtstagskind, wenn auch erst in ein paar Stunden.

~ ~


“Jetzt komm schon mit uns tanzen, Conny.” Elsa sieht ihre Freundin an, die ihren Kopf schüttelt.
“Nein, wirklich nicht”, wehrt diese sich gegen die beiden Frauen, die vor ihr stehen.
“Ach komm schon”, versucht es nun Mayumi, “tanzen macht doch Spaß. Außerdem bist du hier die Musikalischste von uns dreien.”
“Ja. Was Beethoven und Mozart angeht! Aber nicht das!” Connys Hand deutet ebenso anklagend, wie sich ihre Stimme anhört, zu dem DJ-Pult, das in einer Ecke des Wohnzimmers aufgebaut ist.
Mayumi seufzt auf, ehe sie ihre beste Freundin ansieht. “Meinst du, wir haben eine Chance?”
Elsa zuckt mit ihren Schultern, ehe sie ihren Kopf schüttelt. “Vermutlich nicht so richtig.”
“Genau, keine. Keine einzige! Also geht ihr beide tanzen, ich suche meinen Freund.” Conny hält inne und runzelt ihre Stirn. “Ähm … ich glaube, der wollte vorher irgendetwas über Fußball reden … vielleicht … suche ich mir auch einen anderen Gesprächspartner …”
“Du könntest auch mit uns tanzen kommen.” Mayumi versucht es noch einmal, erntet jedoch wieder nur Ablehnung. “Na dann, wir haben es versucht. Dann bis nachher, Conny.” Und damit zieht sie ihre beste Freundin auf die provisorische Tanzfläche und lässt die Jüngste zurück.
Diese seufzt auf. “Na dann”, murmelte sie und entscheidet sich, ihren Freund doch zu suchen. Und im Notfall, falls er nicht aufhört, über Fußball zu reden, dann wird sie ihn einfach küssen, so bekommt sie ihn im Normalfall auch zum schweigen!

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