Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein mal Grün immer Grün

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P12 / Mix
Elphaba Thropp Fiyero Tigelaar/Tiggular Glinda/Galinda Upland of the Upper Uplands Madame Morrible/Madam Akarber OC (Own Character)
10.02.2022
28.08.2022
5
7.400
3
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
10.02.2022 2.089
 
Glinda konnte nicht mehr beschreiben, was sie fühlen sollte. Ihre beste Freundin ist vor ihren eigenen Augen geschmolzen und alles, was Glinda von ihrem früheren Leben blieb, war ein Ring, ein Hut, eine Flasche mit grünem Inhalt und ein magisches Buch in einer Sprache geschrieben, die sie nicht annähernd lesen konnte.

Glinda seufzte kurz und schaute an sich herunter, ihr wunderschönes Blaues, mit Pailletten und Glitzer verziertes Kleid erschien ihr nicht mehr annähernd so strahlend schön wie sonst. Sie sammelte schnell die Überreste von ihrer besten Freundin auf, es war nur ein alter sehr besonderer Hut und ein wenig Asche. Glinda biss sich auf die Zunge. Sie stammelte einen Zauberspruch zusammen, der die Asche aufsammelte und in ein Säckchen verpackte.

Dann eilte sie schnell aus diesem alten verlassenen Schloss und flog mit ihrer Bubble zurück zur Smaragdstadt und landete in ihrem Zimmer im Smaragdpalast. Ganz in der Nähe des Abakadaberé.Wo sie damals mit Elphaba das erste Mal dem Zauberer begegnet wahren.Glinda richtete sich und ihre Krone und stürmte durch das Abakadaberé zum Thronsaal, mit dieser unschönen und Blut einfrierende Maschine auf dem Thron.

Als Glinda im Thronsaal ankam, schien dieser leer zu sein, wie gut sie wusste, dass dieser Raum zu dieser Tageszeit nie leer sein würde. Sie hörte es hinter sich rascheln und einen Vorhang, der zurückgeschoben wurde.

<<Ah Glinda, da bist du.>> hörte sie den Zauberer von Oz sagen. Glinda musste kurz ihre Augen schließen und tief durchatmen. Dann fiel ihr etwas ein, etwas, was ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ und das schlimmer als diese furchtbare Maschiene hinter ihr auf dem Thron.

<<Glinda? Alles gut?>> hörte sie ihn diesmal besorgter fragen.

Glinda lächelte höflich und nickte.

Der Zauberer lächelte zufrieden. <<Meinst du, das Mädchen kriegt sie klein?>>

Glinda schüttelte den Kopf, <<Wenn ihr mich entschuldigt eure Ozness ich muss mich auf den Tag noch ein wenig mehr vorbereiten.>>

Der Zauberer nickte und Glinda ging zurück auf ihr Zimmer, sie richtet einen Zauberspruch ein, der sie warnen würde, bevor Dorothy in der Smaragdstadt ankommen würde.

Sie ging in ihr Zimmer und in ihr Bad, langsam schminkte sie sich ab. Soviel Glitzer war definitiv zu viel an einem so grauen Tag.

Also schminkte sie sich noch mal komplett neu und diesmal neutraler … also gut für Glinda fast neutral jedem anderen wäre es kaum aufgefallen das, dass neutral sein sollte.

Danach setzte sich Glinda an ihren Schreibtisch, dort schrieb sie ein paar Worte auf.

Als ihr Stummer Alarm sich meldete machte sie sich auf den Weg zum Zauberer. Langsam hörte sie wie Dorothy und ihre Tapferen Gefährten die Stufen zum Zauberer hochliefen und sie waren glücklich und sprachen die ganze Zeit nur davon wie Heldenhaft Dorothy die böse Hexe zum Schmelzen gebracht hatte auch wenn es gar nicht ihre Absicht war.

Glinda stellte sich aufrecht hin und setzte ihr schon lange gekünsteltes lächeln auf. Sie empfing die vier und Toto glücklich und der Zauberer gab den tapferen Helden mehr oder weniger was sie gewollt hatten. Danach gingen die vier noch ein wenig raus und sprachen ein wenig über ihre so großzügigen Geschenke des Zauberers.

Nachdem Glinda verkündet hatte das die böse Hexe des Westens tatsächlich Tod war,

ging ein Riesenruck durch die Smaragdstadt und auf einmal waren alle Bürger auf der Straße und feierten den Tod der bösen Hexe.

Während die Bewohner die Stadt feierlich schmückten ging Glinda zurück in den Thronsaal sie hatte noch eine Sache zu klären.

Sie ging in den Thronsaal mit einer entschlossenen Mimik und keiner die eine große Feierlichkeit vermuten ließ.

Madame Akaber<<Glinda? Solltest du nicht draußen sein und mit den anderen Feiern?>>

Glinda sah sie an und fixierte sie mit ihren Augen.

Dann wandte sie sich dem Zauberer zu.

Glinda<<Kennen sie dieses Fläschen?>> Sie hielt das Grüne Elixier was sie von Elphaba hatte mit ausgestrecktem Arm in der Hand so das der Zauberer es sehen konnte. <<Ich habe solch ein Fläschchen nur ein anderes Mal gesehen es war in diesem Raum. Sie boten mir einen Schluck daraus an.>>

Die Augen des Zauberers wurden vor Schock und Erkenntnis ganz kugelrund und er sank auf die Knie vor Glinda und dem Fläschchen.

Sein größter Wunsch einmal Vater zu sein wurde ihm schon vor Jahren erfüllt nur das er es nie wusste.

Die Person die er aufgescheucht hatte mehrere Male die ihm immer wieder geschworen hatte ihn zu vernichten war seine eigene Tochter gewesen.

Madame Akaber<<Das ist es das ist der Grund warum sie so machtvoll war sie ist ein Kind beider Welten.>>

Der Zauberer war danach fertig mit seiner Welt und Glinda sah ihn wütend an.

Glinda<<Sie werden Oz verlassen, ich werde es selbst verkünden. Sie verlassen Oz da Ihnen die Anstrengungen als großer Zauberer von Oz zu groß geworden sind. Haben sie mich verstanden?>> den letzten Satz spuckte sie beinah wütend aus.

Zauberer<< Ja eure Gutherzigkeit.>>

Glinda<<Dann geht jetzt besser und mach deinen Ballon startklar.>> Rief sie wieder und der Zauberer setzte sich dieses Mal zügig in Bewegung.>>

Madame Makaber wurde danach relativ schnell in den Kerker des Smaragdpalastes verfrachtet.

Nie wieder sollte diese Frau die Möglichkeit bekommen sich rang und Namen zu machen. Denn alles was sie damit Tat war wirklich böse.

Glinda atmete tief durch jetzt wo, dass aus der Welt war konnte sie sich ganz auf die guten Bürger von Oz konzentrieren.

Die guten Bürger von Oz feierten natürlich den Tod der bösen Hexe des Westens und da stand sie Glinda die gute Hexe des Nordens beobachtete die Bürger von Oz wie sie jubelnd den Tod ihrer besten Freundin feierten und sie stand irgendwie lächelnd mittendrin.

Glinda kam das alles zu unwirklich vor bis vor gefühlten 5 Minuten war alles noch in Ordnung doch jetzt war die Liebe ihres Lebens irgendwo auf ‘nem Feld zum Sterben verurteilt und ihre beste Freundin durch einen Eimer Wasser geschmolzen.

Der Zauberer war weg und nun war sie die Leitende Person über ganz Oz eine Position die sie nie angestrebt hatte.

Die Rolle einer Person in der das Gute steht und die Leute vertrauen hatte ihr eigentlich gereicht. Im Leben kommt es halt meistens anders als man denkt.

Glinda verkroch sich in ihr Bett, während unten im Palast alle noch fröhlich feierten. Normalerweise müsste sie auch da unten stehen und sie hatte schon viele böse Dinge über ihre Freundin gehört und konnte trotzdem weiter lächeln. Doch heute war es einfach zu viel.

Glinda schaute noch einmal aus ihrem Bett zum Westfenster wie in jeder Nacht. Manchmal hatte sie dort ihre Freundin am Himmel gesehen und hatte ihr dann immer einen guten Heimflug gewünscht wo auch immer ihr Zuhause damals gewesen war.

Jetzt hoffte sie nur inständig das Elphaba wo auch immer sie jetzt war dort endlich zur Ruhe kommen konnte und all die schlimmen Sachen vergessen konnte. Glinda fing an zu weinen und zog sich die Decke über den Kopf der Tag sollte doch Glücklich sein, nichts war mit glücklich grade hatte die Smaragdstadt ihren besten Diamanten verloren von dem sie nichts wussten und die Smaragdstadt schien Glinda nun noch dunkler im Vergleich zu Elphaba.

Langsam aber sicher viel Glinda in einen Ohnmachtsgleichen schlaf.

Am nächsten Morgen fühlte sich alles nur noch schlimmer an. Sie stand wie immer erst relativ spät auf das war schon mal gut so konnte niemand eine Veränderung vermuten.

Sie stand auf und ging ins Bad auch wenn ihr heute jeder schritt schwerviel es durfte keiner etwas merken. Leichter gesagt als Getan dachte Glinda bei sich und duschte sich.

Diese Routine würde immer ihre Zeit kosten doch heute Duschte Glinda noch langsamer sie ließ das warme Wasser auf sich nieder prasseln und genoss das Gefühl von jedem Tropfen der auf ihrer Haut ankam und um sie herum schien die Welt nun zu schweigen und nicht wie sonst ein riesiger aufgewühlter Tumult zu sein.

Glinda genoss die stille und richtete sich nach dem Duschen wieder her sie überlegte kurz ihr standardisiertes Make-Up und Kleid zu tragen, entschied sich dann aber dagegen. Heute wollte sie was Grünes tragen und sie hatte einen Plan für ihren ersten Tag als führende Person.

So zog sie ihr leicht grün angehauchtes Verlobungskleid an gut jetzt gab es die Verlobung auch nicht mehr also war es eigentlich nur noch ein Kleid. Schnell zog sie das Gelbgrüne Kleid an. Glinda zog etwas die Augenbraue hoch als sie sich im Spiegel ansah, doch das fehlende war schnell behoben. Nun war das Kleid nicht mehr gelbgrün, sondern erstrahlte in einem wunderschönen Smaragdgrün und verlief ins schwarz auch wenn das Grün Elphaba immer noch nicht gerecht wurde aber es war besser so.

Glinda setzte nun wieder ihr Lächeln auf und ging zum „Frühstück“ es hätte auch genauso gut Mittagszeit sein können.

Glinda setzte sich an den wie sonst so reichlich gedeckten Tisch und isst ihren Salat.

Danach ging sie in den Thronsaal und sah zum ersten Mal diese Machiene so an wie sie es verdient hatte, Abwertend. <<Du bist das erste was hier verschwindet verlass dich drauf>> sie schaute sich im Rest des Thronsaals um ansonsten war es ein sehr schöner großräumiger raum der definitiv schöner Dekoriert werden konnte.

Also machte Glinda sich daran diesen Thronsaal einladender zu gestalten. Während sie nebenbei einige Bedienstete damit beauftragt hatte die Maschine zu entfernen flog sie zu einem Bestatter in Giliken und bat ihn um etwas. Danach setzte sie alles daran zügig zurück zu kommen in die Smaragdstadt.

Dort wieder angekommen eilte sie so schnell sie konnte in den Thronsaal.

Sie lächelte als die Maschine in ihren Einzelteilen zerlegt wird und zaubert die Großen dunklen Vorhänge von ihrer Befestigung nur um zwei Sekunden später transparent grüne leichte vorhänge dort wieder hin zu zaubern.

Sie hörte die bediensteten leise flüstern schenkte dem aber erst mal keine Aufmerksamkeit und sieht zu den raum wieder ordentlich zu bekommen.

Schließlich musste sie sich hier demnächst die Probleme der Bürger von ganz Oz annehmen und das ging nun mal am besten, wenn sie sich und auch ihre Besucher wohl fühlten.

So ging dieser Tag tatsächlich schnell und fast tränenlos an Glinda vorbei bis sie spätabends zurückkehrte in Ihr neues Apartment was durch ihre bediensteten hergerichtet worden war und nun direkt über dem Thronsaal lag.

Langsam ging sie durch das neue aber doch gewohnte Umfeld und nun fühlte sie sich komplett fremd. In ihrem Schlafzimmer angekommen saß da eine weiße Taube.

Glinda war kurzfristig verwirrt was die Taube hier tat doch dann erinnerte sie sich an ihren Auftrag in Giliken und nahm der Taube den Brief ab.

Die Taube flog dann davon und Glinda las sich alle Einzelheiten ihres Auftrages genau durch und lächelte dann etwas auch wenn ihre Augen vor Tränen glitzerten.

Als es dann plötzlich an der Tür klopfte versteckte Glinda das schreiben hastig in ihrem Nachttisch als eine der bediensteten reinkam. <<Miss Glinda?>>

Glinda lächelte<<Ja Averie?>>

A<<Sie haben vergessen zu essen miss Glinda und daher dachte ich ich bring ihnen etwas.>>

Glinda<< Das ist sehr nett von dir Averie.>>

Averie lächelte und stellte Glinda ein Tablet mit Früchten Brot Käse und Aufschnitt hin. Glinda sah sie an, <<wer soll denn das alles essen Averie?>>

A<<Na ihr miss Glinda>> Glinda schüttelte den Kopf <<Ich kann‘s versuchen>> Averie lächelte und ging dann wieder.

Glinda sah das Tablett an und nahm sich ein wenig und aß etwas dann fing sie an ein Schild zu skizzieren und versuchte Elphabas Handschrift nachzuahmen gelang ihr eher weniger. Also nahm sie wieder ihre eigene und skizzierte ein neues Schild und schrieb darunter verschiedenste Sprüche nur keiner schien ihr zu gefallen irgendwann schmiss sie alle Zettel frustriert in den Mülleimer und aß wieder etwas dann fing sie an zu weinen warum konnte sie selbst nicht so ganz verstehen ließ die Tränen aber laufen und verkroch sich in ihr Bett.

Die nächsten Tage sahen nicht anders aus sie arbeitete und abends überkam sie dann die Wut, die Trauer über alles was sie verloren hatte.

So arbeitete sie sich durch jeden Tag durch und scheiterte noch einige weitere male daran einen ordentlichen Spruch zu finden.

Wie wenig sie eigentlich wusste, sollte sich erst später zeigen.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast