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⋙Bloody Scars⋘

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Het
OC (Own Character) Trafalgar Law
03.02.2022
29.09.2022
14
64.159
3
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.02.2022 5.598
 
Huhu^^

Da sind wir zurück meine Lieben, mir geht es nicht wirklich gut, da das Kapitel aber schon lange fertig und korrigiert ist, ist alles was ich tun muss, hochladen.
Das tue ich auch.
Mehr hab ich nicht zu sagen, ich stelle das übliche für Scarlett hin und wüsche viel Spaß beim lesen.

Bis dahin,
Eure Angel







⋙Kapitel 1 | Einladung des Schicksals?⋘


„Ich bin dann weg.“ Damit trat die Blauhaarige in den Eingangsbereich und zog sich ihre Schuhe an. Sie hatte auf diese Tage immer am meisten Lust, weil sie wusste, dass dann die Sommerferien vor der Tür standen. Sie war gut in der Schule und daher hieß es eben wirklich frei zu haben. Dann hörte sie ein Klappern und es konnte nur von ihrer Mutter stammen, von wem auch sonst? Die Alte war so nervig wie Ungeziefer und mal ihre Ruhe vor ihr oder ihren Geschwistern zu haben war wirklich ein Wunder. Zwei ihrer Geschwister waren so gut wie nie da, da sie in Internaten lebten, die etwas weiter weg waren und daher waren sie meistens bei ihren Großeltern auf dem Land. Hanami, ihre andere Schwester, war so ruhig, dass man sie fast nicht wahrnahm. Nur ihr Floh von Bruder namens Hanaro konnte man einfach nicht bändigen und ging seinen beiden Schwestern gehörig auf den Geist.
„Denk dran, dass wir heute ein Familienessen haben und komm mal pünktlich nach Hause.“ Da donnerte schon die Stimme ihrer wundervollen Mutter durch den Flur und Sam konnte nur die Augen verdrehen. Warum war die eigentlich so geladen? Sie schien deutlich gereizter als sonst. Es schien schon an ein Wunder zu grenzen, dass noch keine Pfanne oder ein Topf geflogen kam, wie sie es gerne mal tat. Sie war manchmal wirklich eine wandelnde Handgranate.
„Nerv mich nicht, alte Schachtel.“ Damit wollte sich Sam ihre Tasche nehmen und gehen, doch da flog auch schon besagter Topf gegen die Tür und die Blauhaarige drehte sich genervt um. Ihre Mutter stand dort mit verschränkten Armen, während sie mit dem Fuß wippte. Sie war wirklich eine wild gewordene Furie. Doch im Grunde kannte sie ihre Mutter kaum anders.
„Komm pünktlich.“ Sie knurrte es eigentlich nur und die Sam rollte mit den Augen. In Forderungen stellen war Anne wirklich Meisterin, aber darin welche zu erfüllen, daran musste sie dringend arbeiten. Sie vergaß ständig etwas. Das war auch das, was Sam so extrem an ihr aufregte.
„Ja, jetzt nerv nicht. Ich bin weg.“ Damit öffnete sie so schnell es ging die Tür und trotzdem konnte sie das leise Gezeter noch immer hören. Sie ignorierte es einfach und ging nach unten, wo bereits schon ihre beste Freundin Amber wartete. Sie sah zu Sam und begann zu grinsen. Sie bemühte sich auch etwas zu lächeln. „Hey.“ Die Braunäugige war ihre beste Freundin seit der Kindheit. Zusammen mit dem mehr als explosiven und manchmal leicht aggressiven Rotschopf Kid, der vor allem dann explodieren konnte, wenn ihm etwas nicht in den Kram passte. Vor Kid hatten die meisten immer Angst. Sie erinnert sich gut, wie er seine beiden besten Freundinnen immer beschützt hatte. Damals zählte auch Killer zu ihrem Freundeskreis, doch der zog vor vielen Jahren weit weg. Sie hielten Mailkontakt, doch viel kam selten dabei herum. Manchmal nahmen die Eltern des Aggroboys ihn mit in den Urlaub, wenn dieser Zeit hatte.
„Alles klar?“ Damit riss die Braunäugige sie aus ihren Gedanken und die Blauhaarige sah sie an. Sie kamen an der U-Bahn-Haltestelle an und stiegen dann auch schon ein. Sie war wie immer zu dieser Zeit verflucht voll. Doch so war das eben in der Innenstadt von Tokio. Sie konnten heute froh sein, dass sie nicht in die Bahn geschoben werden mussten.
„Ja, wie immer. Meine Mutter nervt nur mal wieder mit ihrem Familiengetue.“ Sie erzählte ihr dann von dem vergangenen Wochenende, wo ihre Tante und ihr Onkel zu Besuch waren. Die Furie hatte sich mal wieder nur von ihrer besten Seite gezeigt, während sie so tat, als wäre Sam der Satansbraten höchstpersönlich. Dabei war ihre Mutter es doch, die immer wieder wegen Kleinigkeiten ausrastete. Sam war schließlich mitten im Abschlussjahr und sie hatte vor danach in die Gastronomie zu gehen. Am liebsten würde sie in einer Bäckerei anfangen.
„Verstehe. Ich denke, sie macht sich nur Sorgen um ihr kleines Mädchen.“ Damit schenkte Sam ihr einen tödlichen Blick und sie hob beschwichtigend die Hände, bevor sie nervös auflachte. „Tschuldige.“ Ein Seufzen verließ ihre Lippen und sie hörte die wirren Stimmen in der Bahn. Sie verfielen in ein Schweigen und keiner der beiden schien so wirklich zu wissen, was er nun sagen sollte und noch weniger, worüber sie gerade reden sollten. Die Blauhaarige war auch nicht die Gesprächigste von allen. Oft blieb sie sogar mehr für sich allein. „Du sag mal. Hättest du Lust nächsten Montag auf die Party von meinem Bruder zu kommen? Er feiert seinen Geburtstag und wir haben ab morgen eh Ferien.“ Darüber dachte sie kurz nach und im Grunde erlaubte ihre Alte ihr keine Partys und doch war es Sam so ziemlich egal. Es war schließlich ihr Leben und die Wahrheit würde sie ihr sowieso nicht auf die Nase binden. Dafür hing sie dann doch zu sehr an ihrem Leben.
„Ja, wieso nicht.“ Sie schwiegen wieder und kamen nach kurzer Zeit endlich in der Schule an. Etwas beneidete sie Kid, dass er schon früher Ferien hatte, weil seine Eltern mit ihrem wegflogen und sein Vater auch noch Polizeichef war. Damit war er ein Stück weit etwas freier als andere. Doch glücklicherweise würde der Aggroboy kein Polizist werden, das würde nur absolut nach hinten losgehen.
Der Schultag zog dahin und dann saß sie in der Mittagspause wie immer in der Cafeteria. Amber saß ihr gegenüber und verdrehte dann kurz die Augen. Damit wusste Sam schon, was kommen würde, denn dieses Gesicht hieß nur eines. „Also Sam, wann gehen wir auf unser erstes Date?“ Natürlich, der Prinz der verdammten Schule, der auch dachte, dass er die Wiedergeburt von Casanova sei, doch Überraschung, dafür war eindeutig zu hohl. Cavendish hatte den IQ, der der Außentemperatur gleich kam. Von dieser Seite war es schon erstaunlich, wie er es überhaupt schaffte dem Unterricht zu folgen, doch vermutlich regelte das Geld von Papi schon alles für ihn. Davon war die Blauhaarige auf irgendeine Art überzeugt.
„Gar nicht, weil ich an dir gar kein Interesse habe. Vögel doch eine aus deinem Fanclub.“ Sie sah ihn nicht einmal an, denn für sie war das nur eine Vergiftung für ihre Augen, denn dieser Schönling hatte für sie absolut nichts schönes an sich. Was vermutlich daran lag, dass sein Charakter einer faulen Kartoffel glich. Das kann sich drastisch auf das Äußere auswirken. Bei ihr zu mindestens.
„Du verpasst was.“ Sam musste sich in dem Moment wirklich bemühen, dass ihr Mageninhalt da blieb, wo er war. Sie war kurz davor auf den Tisch zu kotzen oder auf seine Schuhe. Wobei sie dann seine Schuhe gerne den Vortritt lassen würde. Sie schloss die Augen und atmete tief ein und wieder aus. Dann begann sie zu grinsen.
„Stimmt, deine Kastration, wenn du mir zu Nahe kommst.“ Sie hörte ein Geräusch von ihm und sah, wie er wieder abzog. Sie konnte es einfach nicht fassen, wieso ließ er sie nicht einfach in Ruhe? Was hatte sie verbrochen, dass sie dermaßen von einem Typen wie ihm genervt wurde? Sie hatte aktuell keine Lust auf einen Freund, zumal in ihrer Klasse nur wundervolle Fälle von blöd, vergeben oder schwul vorherrschten. Obwohl schwul wohl nicht jeder hier zugeben würde. Es war eben in ihrer Gesellschaft noch nicht so ganz angekommen. Es war nicht verboten, aber auch nicht so gerne gesehen. Eine typische Sache, mach es, aber behalte es für dich.
„Erstaunlich. Er gibt einfach nicht auf.“ Die Braunäugige sah Cavendish kurz nach, bevor sie sich dann wieder an die Blauhaarige wandte und weiter aß. Sie hielt auch nie viel von ihm, doch sie ließ er in Ruhe, seit Amber ihm die Lüge aufgetischt hatte, dass sie längst verlobt sei. Seit dem war eigentlich Ruhe gewesen. Erstaunlich, dass er es ihr einfach geglaubt hatte und sie anschließend für immer in Ruhe ließ. Sam konnte jedoch schlecht die gleiche Lüge verwenden, weil es zu auffällig wäre.
„Ich finde es idiotisch.“ Doch wollte sie auch langsam mal das Thema wechseln, weil über den Schleimbeutel zu reden wenig Reiz hatte. Sie dachte wieder an die Party von Ambers Bruder und sie war schon neugierig, wer noch so alles kommen würde. Immerhin war Mihawk nicht gerade der sozialste Mensch auf Erden, Angel vielleicht schon eher, obwohl viele sie etwas schräg fanden. Die drei gaben auch wirklich ein seltsames Geschwistergespann ab. Mihawk und seine beiden Schwestern, obwohl die meisten nicht mal glaubten, dass die drei verwandt waren, so unterschiedlich wie sie teilweise waren. Doch manchmal war es eben so. „Wer kommt denn noch alles auf die Party deines Bruders?“ Sie konnte sehen, wie die Braunäugige kurz nachdachte und kurz auf kaute, um zu antworten.
„Soweit ich weiß, sein guter Freund, der noch ein paar Leute mitbringt und Angel bringt auch ein paar Freunde mit.“ Sam hatte noch nie wirklich Freunde von Angel gesehen, da diese aber sowieso meistens mit lernen für ihr Studium beschäftigt war, verwunderte es die Blauhaarige nicht mal wirklich. Doch war die Braunhaarige eben auch in vielen Dingen sehr talentiert. Sam erinnerte sich, wie Amber ihr mal erzählte, dass ihre große Schwester als hochintelligent mit einem IQ von 169 getestet wurde. Dennoch konnte sie sich gerne auf Partys mal vergessen und zu tief ins Glas schauen, dann wurde es auch mal lustiger mit ihr.
„Also einige neue Gesichter? Klingt nach Spaß.“ Sie redeten noch etwas und hatten sogar mal früher Schulschluss. Die Blauhaarige machte sich auf den Weg nach Hause und betrat die Wohnung. Sie schloss einen Augenblick die Augen und überlegte sich eine elegante Ausrede, um am Montag bei Amber übernachten zu können. Ihr fiel nur eine Möglichkeit ein, wie sie ihre Mutter dazu brachte, es ihr zu erlauben.
„Hexe?“ Sie hörte ein genervtes Brüllen aus der Küche und machte sich auf den Weg. Sie sah ihre Mutter an, die auf die Uhr sah und dann die Augenbraue hob. Sam erklärte kurz, was los war und dann seufzte sie schließlich, sie musste das Folgende nur noch überleben. „Ich bin am Montag bei Amber und übernachte dort. Wir wollen an dem Ferienprojekt der Schule arbeiten.“ Auch wenn das eine Lüge war, so würde ihre Mutter das nicht überprüfen. Sie erinnerte sich gut, dass sie so was schon öfter gemacht hatte und jedes Mal glaubte sie es. Es kam auch nicht oft vor, dass die Blauhaarige diese Ausrede benutzte. Den Tipp hatte sie Hanami gesteckt, die das nun auch ab und zu benutzte, wenn sie bei ihrem Freund sein wollte.
„Ausnahmsweise, weil es für die Schule ist. Und hör auf mich Hexe zu nennen.“ Darauf konnte Sam nur die Augen verdrehen.
„Ach halt die Klappe.“ Damit verschwand sie in ihr Zimmer und entschied sich zu recherchieren. Sie suchte nach Bäckereien und welche Anforderungen so eine Ausbildung haben würde. Sie hatte demnächst einen Eignungstest und wollte unbedingt gut darauf vorbereitet sein. Als sie am überlegen war und sogar einige Rezepte aufschrieb, die sie bei Amber mal probieren würde, flog mit einem lauten Knall die Tür auf. Sie konnte nur erahnen, wer es war und ein entnervtes Stöhnen verließ ihre Lippen. Diese Familie war eine Strafe.
„Sam, spiel mit mir.“ Es war natürlich Hanaro, wer auch sonst? Es gab wohl keinen nervigeren kleinen Bruder als ihn. Er brauchte ständig Aufmerksamkeit, doch die Blauhaarige war mitten im Abschlussjahr der Oberschule. Sie hatte besseres zu tun, als Babysitter für ihren kleinen Bruder zu spielen. Dennoch schien der das Ganze komplett anders zu sehen und meinte, dass er alle Aufmerksamkeit der Welt verdiente.
„Nicht jetzt, du Giftzwerg.“ Damit fokussierte sie sich weiter auf ihren Laptop und versuchte vergebens sich zu konzentrieren, während ihr Bruder die ganze Zeit am herumnörgeln war. Irgendwann drohte Sam der Kragen zu platzen und da ihre Tür eh schon offen war, würde ihre Mutter sie mit Garantie hören. Um den kleinen Quälgeist loszuwerden, würde sie auch eine Schelle riskieren, weil Hanaro der heiliger kleiner Prinz ihrer Mutter ist. „Alte? Kannst du dich mal um Hanaro kümmern?“ Nur wenigen Sekunden später hörte sie auch schon die lauten Schritte ihre Mutter, manchmal konnte man sie auch mit einem Walross verwechseln, bei der Lautstärke. Wenn es um ihren kleinen Bruder ging verstand Anne selten wirklich Spaß, eher im Gegenteil, wenn es nach ihr ging, musste jeder und alles springen, wenn Hanaro etwas wollte.
„Was machst du denn ach so wichtiges?“ Schon donnerte ihre Stimme durch den Raum und sie stellte sich recht schnell neben Sam. Sie sah ihr über die Schulter, aber sollte sie doch, denn die Blauhaarige arbeitete schließlich daran, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Sie wollte gerne einen Ferienjob finden, damit sie nach der Schule auch ausziehen könnte. Sie hatte durch vergangene Ferienjobs schon einiges zusammen gespart, von denen ihre Mutter nicht mal unbedingt etwas wusste. Das hatte sie allerdings ihrem Vater zu verdanken, der sie in der Hinsicht ordentlich in Schutz nahm. „Bäckereien?“ Erneut hörte sie ihre Mutter und Sam bemühte sich ernsthaft ruhig zu bleiben. Der Wille war eben da, wie man so schön sagte.
„Ja, ich will da später mal eine Ausbildung machen. Bin schließlich im Abschlussjahr.“ Sie konnte förmlich spüren, wie ihre Mutter skeptisch die Augenbraue hob und doch schnaubte sie nur einmal kurz, bevor sie ihren kleinen Bruder nahm und das Zimmer verließ. Sam hatte nun ihre Ruhe und dennoch konnte sie nicht wirklich behaupten, dass es angenehme Ruhe war. Es kam ihr eher vor wie die Ruhe vor einem Donnerwetter. Sie war wirklich froh, wenn ihr Vater wieder da war. Dann wäre ihre Mutter etwas ruhiger, doch der befand sich aktuelle eben auf Geschäftsreise. Für ihn war Sam immer schon seine Prinzessin gewesen.

||»»««||


Law hatte heute einige Auftritte und war mal wieder recht froh auf der Bühne zu sein. Denn er brauchte heute dringend Ablenkung. Dafür musste er sich heute eine der Damen angeln. Er hatte sich schon eine rausgesucht, die recht interessant aussah. Er hatte hier den Ruf des Casanovas für eine Nacht. Das nutzte er auch aus und jede, die auf ihn ansprang, wusste von vorneherein, auf was sie sich einließ. Er hatte gerade eine kleine Pause und saß an der Bar, um etwas zu entspannen, als auch schon eine ihm bekannte Lilahaarige auf ihn zukam. „Lawlein.“ Er hob einfach eine Augenbraue und wusste, wenn sie schon so anfing, dann hatte sie etwas vor. Sie sprach ihn immer nur so an, wenn sie ihn bei irgendwas brauchte. Akina war für Law einfach zu leicht zu durchschauen. Doch andersherum war es nicht unbedingt anders.
„Was ist es dieses Mal?“ Er sprach es mit einem Grinsen aus und sie rauchte mal wieder. Wie immer mit dieser Halterung, sicherlich sah es edel und elegant aus, aber irgendwie sah sie dadurch dezent aus wie eine Puffmama. Doch wenn er wirklich ehrlich zu sich war, soweit war ein Stripclub von einem Puff nicht entfernt. Vor allem in seinem speziellen Fall, wie sie behaupten würde.
„Mein Cousin Shanks, du weißt schon, er geht nächste Woche auf die Party eines guten Freundes und will uns beide mitnehmen.“ Er verstand die Anspielung auf Anhieb und wusste, dass ihre wahren Worte sich zwischen den Zeilen versteckten. Sie hatte indirekt etwas ganz anderes gesagt. Akina hatte eben ihre zwei Bodyguards und zuerst fragte sie meistens sowieso Law, zumindest wenn es um Partys oder Feiern ging, weil Ace eben eher der Typ ´Ich saufe mit meinen besten Freunden allein in trauter Dreisamkeit´ war. Law war dann eher auf Partys aus, weil es immer die Chance auf neue Beute gab.
„Du meinst, er will dich mitnehmen, um dich zu verkuppeln und ich soll als dein Bodyguard mit?“ Law bekam von Ben ein Glas Wasser hingestellt und der Grauäugige nahm es dankend an. Wenn er Auftritte hatte, dann musste er ein wenig auf seinen Wasserhaushalt achten. Immerhin wollte er nicht mitten auf der Bühne kollabieren.
„So ähnlich, ja.“ Law trank sein Wasser und ließ die Lilahaarige bewusst etwas zappeln. Er mochte es im gewissen Sinne, wenn er sie dazu brachte das bekannte Zauberwort zu sagen. Sie ärgerten sich eben gerne und waren in der Hinsicht wie Geschwister. Er grinste wie immer vor sich hin. „Bitte?“ Dann dachte er wieder an den sommersprossigen Ace und im Grunde sollten sie ihn eigentlich mitnehmen. Ablenkung würde dem armen Kerl aktuell echt gut tun.
„Na gut. Wir können ja auch Ace mitnehmen. Der ist seit Tagen nicht gut drauf.“ Damit sah Akina nachdenklich an die Decke und doch zeigte ihr Gesicht deutliche Sorgenfalten. Ace war ein Thema für sich. Er wurde ständig von Frauen verarscht und hatte auch sonst extreme Probleme. Nicht nur, dass sein Vater damals bei einer Schießerei umkam bevor er geboren wurde. Seine Mutter starb auch noch recht früh, nur wenige Wochen nach seiner Geburt an einem Magenriss. Er wuchs deswegen bei seiner Patentante auf. Ace war bereits drei Wochen nach seiner Geburt zu einer Vollwaise geworden. Und jetzt wurde er von einer Frau nach der anderen verarscht, belogen und betrogen. Weiber waren nach Laws Meinung eben alle gleich, bis auf Akina. Sie hatte im Grunde genauso viel Pech was Männer anging, wie Ace Pech mit den Frauen hatte. Ein Grund mehr für Law, sich niemals auf etwas festes einzulassen.
„Ja, die Trennung hat ihm wohl nicht gut getan. Katja ist auch so eine Bitch. Ich würde ihr eigenhändig die Eingeweide rausreißen, wenn ich es könnte.“ Das waren eben die Gründe, warum die Lilahaarige zu einem Biest werden konnte. Sie hasst nichts mehr, als wenn ihren Jungs was passierte. Er erinnerte sich gerne an einen bestimmten Vorfall. Damals hatte Rita, eine Ex von Ace, hier in der Bar eine Szene gemacht. Akina war daraufhin absolut ausgetickt und hätte die junge Frau fast mit einer Wodkaflasche erschlagen. In diesen Punkten war wirklich nicht mit ihr zu spaßen.
„Was hält dich ab?“ Es war mehr eine rhetorische Frage und doch konnte er ihr Seufzen hören.
„Gesetze.“ Damit machte sie ihre Zigarette aus und erhob sich wieder. Sie blickte noch einmal mit einem Grinsen zu Law. „Also dann, wir treffen uns dann um 18 Uhr am Montag bei mir. Ich habe es nicht weit zu ihm.“ Damit nickt der Grauäugige und Akina wuschelte ihm durch die Haare, er wusste, dass sie es liebte dies zu tun.
„Dann gehe ich mal zu Ace.“ Damit nickte sie und Law zog sich etwas über, bevor er vor die Tür ging. Aktuell war nicht so viel los und der Grauäugige deutete dem Sommersprossigen kurz mit zur Seite zu kommen. Er konnte mal wieder einige Weiber kreischen hören, er hatte eben einen gewissen Fanclub, doch der war Law im Moment herzlich egal. „Hey, Lust am Montag mit auf eine Party zu kommen?“ Er sah ihm deutlich an, wie schlecht es ihm ging. Die tiefen Augenringe und auch der müde Blick zeigten, wie verletzt er mal wieder war. Ace war im Grunde ein harter Kerl, aber mit dem wohl weichsten Kern, den der Grauäugige je gesehen hatte. Er kümmerte sich immer um Andere und doch wollte er einfach sein Leben auf seine Weise leben, doch das Leben verhöhnte ihn.
„Was denn für eine?“ Selbst seine Stimme war nicht unbedingt die Ausgeburt der Kraft und Law hatte wirklich mit sich zu kämpfen. Er war wirklich niemand der Frauen schlug, aber Katja war damit definitiv zu weit gegangen. Sie hatte ihn nicht einfach nur betrogen, sie hatte ihn mit sechs Männern betrogen und das sogar gleichzeitig. Ihre Ausrede war auch der größte Bullshit, den der Grauäugige je gehört hatte. Sexsüchtig, ernsthaft? Dann sollte man zur Therapie.
„Der Cousin von Akina wurde zu einer eingeladen. Er will sie anscheinend mal wieder versuchen zu verkuppeln, du weißt, wie das das letzte Mal geendet ist.“ Daran zu denken verpasste selbst ihm eine Gänsehaut, er wollte Akina nie wieder so sehen. Gut, dass der gute Shanks sie nicht oft auf Partys einlud. Doch wenn er es mal wieder tat, dann nahm die Lilahaarige nur noch einen ihrer Jungs mit. Wie schon erwähnt fiel die Wahl dabei meistens auf Law.
„Ja, das weiß ich. War kein schöner Anblick. Also gut, wo treffen wir uns?“ Auch wenn es ihn noch immer nicht wirklich aufmunterte, so schien er doch schon bedeutend gelassener zu sein. Minimal zumindest. Sicherlich war Law klar, dass dieser sich am Montag ordentlich die Birne wegballern würde. Doch interessanterweise lief das nur dann auf Sex hinaus, wenn der Sommersprossige Single war. Er schien eine außerordentliche Selbstkontrolle zu haben, wenn es um das Thema ging. Auch wenn dem Grauäugigen absolut schleierhaft war, wie das überhaupt funktionieren konnte. Doch bei ihm klappte es.
„Um 18 Uhr bei Akina.“ Damit nickt der Ace nur und der Grauäugige legt ihm eine Hand auf die Schulter. „Wenn du reden willst, dann komm zu mir, ja?“ Er begann schwach zu grinsen, doch der Grauäugige würde seine besten Freunde niemals im Stich lassen. Sie waren für ihn eine Art Familie. Sie waren alles für ihn. Er würde nicht zulassen, dass Ace wegen Katja vor die Hunde ging. Law würde ihm die Hand reichen und ihn wieder aufbauen.
„Klar. Danke.“ Er schenkte ihm ein ehrliches Grinsen, welches Ace schwach erwiderte.
„Gerne. Ich geh dann mal wieder an die Arbeit.“ So machte sich Law wieder an die Arbeit und der Abend zog sich hin. Die Süße, die er sich eigentlich ausgesucht hatte, wollte irgendwie doch nicht und so würde es diesen Abend wohl doch ausfallen. Nach der Arbeit beschlossen die drei sich bei Akina einzufinden. Sie wollten den Abend etwas ausklingen lassen und der Sommersprossige beschloss im Gästezimmer von Akina zu schlafen. Er wollte aktuell nicht alleine sein und Katja war zudem noch seiner Wohnung. Die Jungs hatte jeweils eine Hälfte des Gästeschranks für sich und dort Sachen gelagert. Es kam eben ab und zu vor, dass sie mal nach einem Saufgelage bei Akina schliefen und dann waren Wechselklamotten eben doch sehr praktisch. „Ich hoffe das am Montag eine Süße dabei ist, bei der es lohnt sie flachzulegen.“ Die Lilahaarige kam mit drei Flaschen Bier aus der Küche wieder und gab den Jungs jeweils eine Flasche. Sie konnte mal wieder nur grinsen und schüttelte einfach leicht den Kopf.
„Nur das eine im Kopf?“ Irgendwie konnte Law sich denken, dass etwas ähnliches kam. Es war eben immer noch für beide nicht so einfach den neuen Law zu akzeptieren, auch wenn sie es taten und ihm nie etwas vorschrieben. Dennoch war es für beide nach wie vor nicht wirklich leicht, dass der alte Law, den sie kennengelernt hatten, tot war. Er existierte einfach nicht mehr. Er war nun in gewisser Weise ein Arsch, aber ein Arsch mit Anstand.
„Nein, aber es hilft mir den Scheiß zu ertragen.“ Damit sah er zu Boden und dachte wieder daran, was die körperliche Narben vor allem seiner Seele angetan hatten. Er entschied in dem Moment, dass er mal wieder auf den Friedhof sollte. Er sollte sie mal wieder besuchen, auch wenn es ihm noch immer schwer fiel, nach all der Zeit. Sie starb schon vor längerer Zeit, für ihn war es zumindest gefühlt noch nicht so lange her. Er hatte sie schon immer verstanden, auf seine eigene Art und Weise. Er trank einen ordentlichen Schluck Bier.
„Hör mal. Irgendwann musst du mal darüber hinwegkommen. Du kannst nicht dein ganzes Leben so verbringen.“ Tief in seinem Innern wusste Law, dass der Ace Recht hatte und vielleicht war es wirklich der falsche Weg. Doch am Ende war es eben der Weg, den er gewählt hatte. Es war der Weg, wie er alles ertragen konnte und seine Narben wenigstens nicht schmerzten. Jeder wählte seinen Weg selbst und dieser war nun seiner geworden. Lieben hieß Schmerzen zu ertragen, das hatte seine Vergangenheit ihn gelehrt.
„Ich kann und werde. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Du und Akina seid die einzigen Gründe, die mich noch halbwegs über Wasser halten. Ihr seid für mich da.“ Er flüsterte es und wusste, dass Akina es verstehen würde. Ihre Flasche Bier kam in sein Sichtfeld und er blickte auf. Er sah, wie sie ihre Flasche in seine Richtung hielt und auch Ace hielt seine nach oben. Sie waren wirklich absolut unglaublich. Sie waren seine besten Freunde und das für sein ganzes Leben.
„Ich verstehe.“ Damit stießen sie an und tranken gemeinsam. „Auf die besten Freunde dieser Welt. Sorry, dass ich dir damals nicht helfen konnte.“ Ace nickte und doch konnte der Grauäugige nur leise lachen. Sie hatten ihm geholfen, auf ihre Weise. Sie waren da gewesen. Er wusste, dass sie eben so dachten, weil Law sein leben auf diese Weise lebte und verbrachte. Das sie deswegen dachten, sie hätten auf gewisse Weise versagt.
„Habt ihr beide. Ihr wart der Grund, der mich davon abhielt mir erneut die Pulsadern aufzuschlitzen. Ihr werdet mich immer besser als irgendwer sonst verstehen. Ich hoffe, dass Amy und Liam wirklich für immer weg sind.“ Er flüsterte es fast nur und konnte noch immer beide vor sich sehen. Er würde diese Gesichter sein Leben lang nicht vergessen, dafür würden seine Narben stetig sorgen. Es gab durchaus Momente, in denen er sich fragte, ob er sie dadurch nicht auf gewisse Weise gewinnen ließ. Doch ihm war es gleich, solange er eine gewisse Lebensfreude ausstrahlen konnte, mit dem was er tat und letztendlich war es ihm egal, was sie dachten. Er würde ihnen damit ins Gesicht lachen.
„Sie haben damals die Stadt verlassen. Ich wüsste kaum einen Grund, warum sie zurückkommen sollten.“ Der Sommersprossige legte ihm einen Arm um die Schultern und lehnte seinen Kopf etwas an den von Law. Es erinnerte ihn direkt an früher, wo Ace das immer gemacht hatte, wenn er Law versuchte aufzubauen. Auch in diesem Moment zeigte es Wirkung, wie damals schon. „Keine Sorge, ich finde die Richtige für dich schon.“ Damit konnte Law etwas sagen, denn das war eben der Sommersprossige, der das Wort aufgeben nicht kannte. Bei sich selbst nicht, am allerwenigsten bei sich selbst.
„Das ist unmöglich, dafür bluten meine seelischen Narben noch viel zu sehr. Ich habe es euch damals schon gesagt und es war ein Schwur für den Rest meines Lebens. Ich werde mich nie wieder verlieben.“ Damit trinken sie alle drei wieder gemeinsam und er sah, wie Akina traurig lächelte. Sie hatte immer dieses Lächeln drauf, wenn der Grauäugige seine Emotionen zuließ. Es hatte auch beinahe etwas stolzes. Es waren eben die Momente, in denen er Emotionen zuließ, doch das konnte er nur bei den Menschen, die ihm am wichtigsten waren. Allen anderen zeigte er den Arsch, mehr oder minder wörtlich zu verstehen. „Trotzdem danke, dass ihr es immer wieder versucht.“ Irgendwie bewunderte er sie auch, weil sie ihn niemals aufgaben, doch daran sah man eben, dass sie seine besten Freunde waren. Besonders dann, wenn es ihm scheiße ging. Dann war das der Moment, wo er sich am meisten auf sie verlassen konnte.
„Wir sind auch die Einzigen, die es länger als fünf Stunden mit dir aushalten.“ Damit ertönte ein tiefes und ehrliches Lachen und die Stimmung war aufgelockert. Schließlich saßen sie bis morgens um vier Uhr so dort, bevor Law sich auf den Weg nach Hause machte. Ace blieb bei Akina und quartierte sich in ihrem Gästezimmer ein.

Am Samstag hatte sich Law mit Akina in der Innenstadt verabredet, sie wollten aus Höflichkeit wenigstens Geschenke zur Party mitbringen, wenn es schon mal ein Geburtstag war. Daher versuchten sie etwas zu finden, dass irgendwie nützlich war, auch wenn sie den Gastgeber nicht wirklich kannten. Doch Shanks meinte, dass er viel Sport machte und sonst sehr bescheiden war. Damit ließ sich zumindest etwas anfangen. „Akina.“ Diese Stimme kannte der Grauäugige nur allzu gut und in ihm kochte längst die Wut hoch. Er musste sich echt auf die Zunge beißen, um den Kerl nicht direkt zu zerfleischen. „Da ist meine Süße ja.“ Damit dreht sich Law um und stellte sich direkt vor die Lilahaarige. Er würde nicht mal in ihre Nähe kommen, nachdem was er ihr angetan hatte. Rob Lucci hielt sich für den Größten und das war er auch, er war der größte Frauenschläger, den Law kannte. Dafür allein müsste er ihn kastrieren. „Dein Chihuahua ist auch hier? Niedlich.“ Hunde, die bellen beißen nicht und Law bellte nicht wirklich, er war eher in Drohhaltung und gab deutliche Warnsignale.
„Verpiss dich, Bastard.“ Noch sagte der Grauäugige es relativ ruhig, auch wenn ihn im bereits einen Vulkan kurz vor dem Ausbruch war. Doch anmerken lassen würde er es sich nicht. Er wusste mehr als genau, dass er bei einem falschen Worte gerne den großen Bruder markieren würde. Dieser Typ würde keinen Finger mehr nach der Akina ausstrecken. Der nächste Typ musste erst mal den Law-Führerschein machen, denn nur wer den Eignungstest bei ihm bestand, durfte sich seiner besten Freundin nähern.
„Hast wohl vergessen, dass sie mein Eigentum ist?“ Damit packte Law ihn am Kragen und funkelte ihn zornig an. Ihm war es in dem Moment egal, was die Leute um sie herum dachten. Es ging im elegant am Arsch vorbei.
„Komm ihr zu Nahe und ich reiß dir eigenhändig dein Glied ab, um es dir anschließend in den Arsch zu rammen.“ Es war wirklich mehr ein Knurren, als wirklich gesprochene Worte, doch das war ihm wie alles hier, egal. Wichtig war nur, dass die Botschaft bei Lucci ankam. In dieser Hinsicht nahm der Grauäugige nicht wirklich ein Blatt vor den Mund.
„Du bist doch viel zu weich dazu.“ Provokation war bei Law eindeutig der falsche Ansatz und damit hatte der Schleimsack auch schon eine Faust sitzen. Eine, die wirklich wehtat, mitten in die Magengegend. Lucci begann zu husten und ging zu Boden.
„Zu weich? Brauchst du noch mehr, um dein Maul zu halten?“ Law sah ihn von oben herab an und fühlte sich ihm überlegen. Sicherlich machte er so was äußerst ungern, doch wer seine Familie bedrohte, der hatte eben welche sitzen. Da verlor der Arsch gerne den Anstand. Wankend erhob sich der Schleimsack und sah wütend aus. Wenn er es auf Prügel anlegte, dann konnte er gerne welche kriegen, doch dafür hatte er nicht die Eier. Frauen schlagen konnte er, aber wenn es um Männer gingen, die stärker waren als er, zog er den Schwanz ein wie ein winselnder Welpe.
„Das bezahlst du mir.“ Und schon rannte er mehr oder weniger davon. Der Grauäugige sah ihm nach und dann schloss er einen Augenblick seine Augen. Er musste wieder etwas runter kommen.
„Wow, geht es oder brauchst du einen Boxsack?“ Er hörte die Stimme von der Akina und drehte sich breit grinsend zu ihr um. Er wollte ihr zeigen, dass es er sie gerne beschützte. Sicherlich konnte sie sehr gut auf sich aufpassen. Doch war sie eben auch sehr emotional. Law sah das nicht als ihre Schwäche, sondern als einen Teil von ihr.
„Ich pass auf dich auf, das habe ich dir schon mal gesagt. Geht’s? “ Er nahm sie etwas in den Arm und sie schien einmal tief durchzuatmen. Dann löst sie sich etwas von ihm und er legte die Hand auf ihren Kopf. Sie begann schief zu grinsen und boxte ihm leicht gegen seinen anderen Oberarm.
„Danke. Geht schon. Hab ja meine persönlichen Bodyguards.“ Damit lachte er und war irgendwie dankbar, dass sie ihn noch immer brauchte. Das war ein Problem seiner Krankheit, er fühlte sich von Zeit zu Zeit so, als würde niemand ihn brauchen. Doch dann standen meistens Ace und Akina vor seiner Tür und belagerten so lange seine Wohnung, bis er vom Gegenteil überzeugt war.
„Ganz genau. Dir rückt keiner ungefragt auf die Pelle, ohne dass du es willst.“ Damit machten sie weiter mit der Suche nach passenden Geschenken.

Schließlich kam der besagte Montag und Law saß in der Bahn auf dem Weg zu Akina. An der abgesprochenen Haltestelle stieg dann auch Ace dazu. Er sah jedoch nicht wirklich gut aus. Eher erledigt und fertig. Was hatte er denn nun? Inständig hoffte Law, dass nicht ernstes passiert war und so setzte sich Ace zu ihm. „Alles klar?“ Er fragte es extrem vorsichtig und da seufzte Ace auch schon. Er schien wirklich gerade mit sich zu kämpfen. Sie mussten ihn heute dringend mal auf andere Gedanken bringen.
„Katja hat heute ihre letzten Sachen geholt.“ Da ging ihm ein Licht auf, so sehr Katja auch ein Flittchen war, so sehr hatte der Sommersprossige eben an ihr gehangen. Irgendwie hoffte Law einmal mehr, dass er endlich die Richtige finden würde. Verdient hatte er es schon sehr lange.
„Wir sind für dich da, klar? Versuch heute nicht an sie zu denken.“ Er versuchte ihn irgendwie etwas aufzuheitern und so sprachen sie die restliche Bahnfahrt über alles mögliche. Es schien Ace schon einmal ein wenig abzulenken. Doch wozu waren Freunde denn da? Sie fuhren weiter und kamen schließlich an der Haltestelle an. Sie stiegen aus und vor ihrem Haus wartete schon Akina. Sie grinste breit, als sie die beiden sah.
„Na ihr Hotties?“ Der Grauäugige hob die Augenbraue und sein erster Gedanke war, dass sie bereits vorgeglüht hatte. Es war, als würde sie es erahnen und hob beschwichtigend die Hände. „Hab ich nicht, ich schwöre. Mir war einfach danach, die Stimmung aufzulockern.“ Manchmal war es schon unheimlich, wie gut sie sich ohne Worte verstanden. Aber das war auch irgendwie ihre ganze eigene Magie.
„Das kannst du erstaunlicherweise gut.“ Der Sommersprossige sprach das aus, was sich auch der Grauäugige dachte. Dann machten sie sich gemeinsam auf den Weg zu Shanks oder besser formuliert, zu dem Treffpunkt mit ihm, bevor es dann gemeinsam zu besagten Party ging. Er hoffte in dem Moment, dass dieser Mihawk kein vollständiger Idiot war, sonst war er die längste Zeit ein Mann.
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