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After infinite

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P16 / Gen
Hardin Scott Tessa Young
01.02.2022
24.11.2022
7
7.208
 
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24.11.2022 772
 
>>>Hardin<<<

Ich stolperte durch die Wohnungstür, und hörte Geräusche aus dem Wohnzimmer zu mir hinüber dringen. Sofort kam mir in den Sinn das Tessa, und die Kinder zurück waren. Freudig lief ich in diese Richtung, und schaute um die Ecke. Doch bei dem was ich dort sah stockte mir der Atem. Auf dem Sofa saß Zed, mit meiner Tessa auf dem Schoß und küsste sie, während unsere Kinder freudig daneben saßen. Ich wollte etwas sagen, wollte schreien das er sie los lassen soll, doch ich bekam kein einziges Wort herraus. "Ich liebe dich Zed!"hörte ich Tessa zu ihm sagen. "Du bist so ein toller Dad! Besser als unser Alter."vernahm ich aus dem Mund meiner Tochter, worauf mein Sohn mit einem Nicken zustimmte. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, und es begann sich alles um mich herum zu drehen. Schweißgebadet erwachte ich, meine Atmung ging stoßweise, und mein Herz hämmerte wie wild gegen meine Brust. Ich sah mich im halb dunklen Zimmer um, versuchte mich zu orientieren und strich mir das schweißnasse Haar aus der Stirn. Nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, beschloss ich duschen zu gehen in der Hoffnung da durch einen klaren Kopf zu bekommen. Schnell zog ich die feuchten Sachen aus, welche mir vom Schweiß am Körper klebten, und machte das Wasser an. Ich stellte mich da runter, schloss die Augen, und ließ die warme Flüssigkeit über mich hinab rinnen. Doch selbst die wohltuende Wirkung nahm mir nicht die Gedanken, welche erneut in mir auf stiegen. Also lehnte ich mich mit dem Rücken gegen die kalte Duschwand, und ließ es weiter über mich laufen. Fast eine ganze Stunde, verharrte ich so, bis das Wasser allmählich kälter wurde. Ich stellte es ab, griff nach einem Handtuch und wickelte es mir um die Hüften. Jedes verdammte Mal wenn ich die Augen schloss sah ich immer wieder die Szene vor mir, es war als würde dieser Arsch mir mein Herz herraus reißen und darauf herum trampeln. Ich schüttelte den Kopf als könne ich die Gedanken damit los werden, zwang mich dazu an etwas anderes zu denken. Doch mein krankes Hirn tat Mal wieder nicht das was es sollte. Die Wut packte mich, wurde unerträglich bis ich meine geballte Faust in die Schlafzimmertür rammte und mir dabei vorstellte es wäre Zeds Gesicht, was eine unschöne Delle hinterließ aber dennoch dafür sorgte das meine unbändige Verärgerung langsam ein wenig abflaute. Ich sah auf meine Hand hinab. Vom Schlag waren meine Fingerknöchel aufgeplatzt und bluteten leicht. Ich erhob mich, ging noch einmal ins Bad und befeuchtete ein kleines Gästehandtuch, das ich mir um die verletze Hand wickelte, während ich dabei das auftretende Brennen ignorierte. Meine Gedanken schweiften erneut zu meinem Traum ab, bereiteten mir Kopfschmerzen. Im Badezimmerschrank kramte ich nach Schmerztabletten und schluckte zwei mit einem Glas Wasser hinunter, bevor ich den Blick in den Spiegel richtete. Wenn ich ehrlich war sah ich ziemlich scheiße aus. Dunkle Schatten unter den Augen  zeugten wieder einmal vom fehlendem Schlaf, sowie den Gedanken welche mich seit dem Traum fast stetig plagten. Das musste ein Ende haben. Ich musste einen Weg finden Tessa zurück zu holen, so wie ich es bisher immer getan hatte. Denn ich wusste nur zu gut das ich ohne sie und die Kinder nicht sein konnte. Ich warf das nasse mit Blut befleckte Handtuch ins Waschbecken, nahm Verbandsmaterial, sowie Desinfektion aus dem Erste-Hilfe Kasten und versorgte zuerst meine Hand. Bevor ich festentschlossen und mit einem Plan wie ich das anstellen würde ein paar Kleidungsstücke aus dem Schrank holte. Ich machte mir erst gar nicht die Mühe die alten weg zu räumen und konnte Tessas Gesicht schon vor mir sehen, das sie immer machte wenn sie mir und unseren Kindern hinter her räumte, was mich ein wenig schmunzeln ließ, während ich mir Jeans, T-Shirt und Schuhe anzog. Im Vorbeigehen schnappte ich mir noch schnell meinen Autoschlüssel, und schloss mit einem letzten Blick zu den Familienfotos welche auf der Flur Kommode standen die Eingangstür hinter mir. Ich begab mich auf den Parkplatz zu meinem Auto, ließ mich hinterm Lenkrad nieder und startete den Wagen, bevor ich entgültig auf die Straße Richtung Innenstadt fuhr. Während der Fahrt überlegte ich wo, ich mit meiner Suche beginnen konnte und sofort kam mir Kimberly in den Sinn. Immerhin lag meine Vermutung daß sie sich dort aufhielten etwas nähr, obwohl sie auch bei Landon sein konnten. Diesen Gedanken schob ich jedoch erstmal bei Seite und entschied mich stattdessen zuerst zu Christian und Kimberly zu fahren, in der Hoffnung sie auch wirklich dort vorzufinden. Fortsetzung folgt....
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