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After infinite

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P16 / Gen
Hardin Scott Tessa Young
01.02.2022
26.01.2023
8
8.341
2
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10.07.2022 823
 
>>>Tessa<<<

In der Nacht hatte ich kaum geschlafen, meine Gedanken waren bei Hardin. Ich wusste von Landon das er bereits wieder auf der Suche nach mir und den Kindern war. Da Auden mit seiner Band unterwegs war und Emery einen Ausflug mit ihrem Freund geplant hatte, fuhr ich allein in die Stadt um dort Besorgungen zu machen. Nachdenklich lief ich durch das große Kaufhaus in der Innenstadt, als ich von weitem ein mir bekanntes Gesicht erblickte. Ich überlegte kurz ihn zu begrüßen, schließlich war ich ja allein unterwegs. Hätte ich Hardin dabei gehabt, wäre dies bei seiner unkontrollierten Eifersucht ehr unmöglich gewesen. Nach kurzem zögern entschied ich mich letztendlich dafür und ging auf ihn zu. "Trevor?" Mein ehemaliger Kollege wandte sich überrascht zu mir um und sofort bildete sich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen. "Tessa! Welch eine Überraschung dich Mal wieder zu sehen."flötete er und gab mir zur Begrüßung die Hand. Skeptisch blickte er sich kurz um und sah dann wieder zu mir. "Keine Sorge ich bin allein hier."versicherte ich ihm, da ich wusste nach wem er Ausschau gehalten hatte. "Wie läuft's eigentlich so bei euch?"fragte er zu meinem überraschen. Ich überlegte für einen Moment was ich ihm antworten sollte."Es ist kompliziert!"entgegnete ich schlicht und einfach. Trevor nickte wissend, gab sich jedoch mit meiner Antwort zufrieden. Natürlich war ich froh das er nicht weiter nach fragte. Denn was ich in dem Augenblick am aller wenigsten gebrauchen konnte, war mich mit irgendjemanden über meine komplizierte Beziehung zu Hardin, unterhalten zu müssen. "Darf ich dich vielleicht zu einem Kaffee einladen? Ich denke wir haben uns viel zu erzählen. Natürlich nur wenn du willst!"schlug mein alter Kollege mir vor. Ich konnte wirklich einen Kaffee gebrauchen, nach der Nacht die ich hinter mir hatte. Also sagte ich ganz spontan zu, und setzte mich mit ihm in das Cafe, auf der untersten Ebene des Kaufhauses. Während ich mir einen Expresso bestellte unterhielten wir uns über dies und jenes. Die Zeit verging wie Flug, während wir dort saßen und im Gespräch waren. Als wir uns schließlich von einander verabschiedten, war es bereits kurz vor fünf. Bevor ich jedoch zurück, zu Kim und Christian fuhr beschloss ich noch etwas einkaufen zu gehen. Ich parkte das Auto vorm nächst gelegenen Supermarkt, und kaufte neben ein paar Pflegeprodukten, auch noch vereinzelte Lebensmittel. Gegen halb sechs kam ich endlich am Haus an, und wurde sofort von Christian begrüßt, welcher mir mit den Einkäufen half, die ich dann auch gleich begann aus zu packen. "Hey Tessa! Wie war dein Tag?"fragte Kim, als sie die Küche betrat. "Hey! Na ja ziemlich unspektakulär. Ich war ein wenig spatzieren, und da nach noch einkaufen!"erzählte ich. In den darauffolgenden Minuten kochten wir zusammen das Abendessen, und sie erzählte mir von eingen seltsamen Vorkommnissen im Verlag. Da wir an diesem Abend beim Essen nur zu dritt waren, verlief es Recht ruhig, und ich entschied mich den Abwasch zu übernehmen. "Ich gehe schlafen! Guten Nacht ihr Zwei!"rief ich Christian und Kim, noch zu nach dem ich mit allem fertig war. "Guten Nacht Tessa!"wünschten auch sie mir, fast zeitgleich. Nachdem ich mich umgezogen hatte legte ich mich aufs Bett, und checkte noch meine E-Mails. Beim Durchsehen fiel mir eine Mitteilung von Landon auf. Ich öffnete sie um sie zu lesen, und überlegte mir bereits eine Antwort. >>Hey Tessa! Hardin war bei uns, und dann noch bei Mom. Er sah wirklich nicht gut aus.<< Die Nachricht beunruhigte mich ein wenig, und ich überlegte bereits Hardin an zu rufen, entschied mich dann aber da gegen. >>Was hat er gesagt?<<fragte ich Landon stattdessen. >>Er wollte wissen wo du bist! Aber wir meinten alle das wir es nicht wüssten.<< Ich bedankte mich bei ihm, und legte mein Telefon zur Seite. Ich war froh das ihm keiner was gesagt hatte, denn ich wollte unnötigen Stress vermeiden, und ich wusste das dieser mit Sicherheit gekommen wäre. In dieser Nacht kam ich erneut kaum zur Ruhe, meine Gedanken schweiften um Hardin, und darum was Landon mir geschrieben hatte. Er schaffte es auch immer wieder mir Schuldgefühle zu machen, in dem ich erfuhr das es ihm schlecht ging. Kurz vor Mitternacht schlief ich dann schließlich doch langsam ein, nach dem ich mich fast zwei Stunden nur hin, und her gewälzt hatte. Jedoch fand ich auch im Schlaf keine Erholung, da mich ein schlimmer Alptraum qäulte, in dem es um Hardin ging. Ich wusste das er ohne mich nicht schlafen konnte, und sicher wieder mit diesen Träumen zu kämpfen hatte, welche ihn dann belasteten. Das ging so weit das ich die restlichen Stunden wieder kein Auge zu bekam, und beim Aufstehen letztendlich ziemlich übermüdet war.
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