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... wenn doch Liebe so einfach wäre...

von RuriMaid
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P16 / MaleSlash
der Rote Shanks Lorenor Zorro Mihawk "Falkenauge" Dulacre Monkey D. Ruffy Nami Puma D. Ace / Gol D. Ace
27.01.2022
25.05.2022
9
11.576
3
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27.01.2022 579
 
Ein leises Bellen, irgendwo in der Nachbarschaft, sorgte dafür, dass Zorro aus seinem Schlaf gerissen wurde. Eine Hand fuhr über das müde Gesicht des Grünhaarigen, die andere suchte blindlings nach dem Radiowecker. Nach nur 3 Fehlversuchen, in denen er seine Lesebrille, sein Handy und beinahe auch sein Wasserglas vom Nachttisch fegte, schaltete er mit noch immer geschlossenen Augen, besagten Wecker ein. Der Nachrichtensprecher begrüßte Zorro fröhlich und teilte ihm unverblümt mit, dass es der 13. Mai war, ein Dienstag und gerade einmal 7 Uhr. Gähnend richtete sich Zorro im Bett auf, die Augen langsam öffnend. Er blinzelte zwei Mal, dann griff er nach seinem Handy und überflog kurz den bereits sehr intensiven Gruppenchat. Ja, er hatte Freunde, die sich bereits am frühen Morgen darüber stritten, welchem Club sie am Wochenende besuchen sollten. Nami hatte bereits eine ganze Bandbreite an Fotos in verschiedenen Outfits im den Chat gestellt, sehr zur Freude, eines gewissen Kochs. Zorro und Nami waren seit 7 Jahren befreundet, sie kannten sich somit am längsten. Sanji, Ruffy und Lysop hatte er vor 4 Jahren kennen gelernt, auf einem Musikfestival. Vor 3 Jahren dann traf er zum ersten Mal auf Tony Chopper. Zorro wusste nicht, was es war, aber in ihm wuchs der Drang, den kleinen zu beschützen, vor was auch immer. Er war so unschuldig, dass Zorro noch immer Schwierigkeiten hatte, ihn als jungen Erwachsenen zu sehen. Jimbei, Franky, Robin und Brook fanden vor gut einem Jahr ihren Weg zu ihm. Seitdem konnte er sich ein Leben ohne seine Freunde, einfach nicht mehr vorstellen. Nach dem Tod seiner Eltern, waren sie seine Stütze gewesen. Dank ihnen, war er heute wieder fähig, ein normales Leben zu führen.

Lorenor Zorro war nie ein Kind gewesen, welches viel mit anderen Kindern spielte. Er war mehr für sich gewesen, antisozial und nachdenklich. Es dauerte eine Weile, bis er sich jemandem öffnen konnte, doch dann wurde die Person dafür mit Loyalität belohnt. Zorro suchte sich seine Freunde nicht leichtfertig aus. Es gehörte für ihn viel Vertrauen dazu. Außerdem war er immer ein ehrlicher Mensch, trug sein Herz auf der Zunge, was nicht jedem passte. Doch mit bereits 10 Jahren, wusste Zorro ganz genau, was er wollte. Nämlich Kendo lernen und perfektionieren. Dass er dabei Kuina kennen lernte und in ihr einen würdigen Gegner fand, war nur ein Bonus.
Er konnte sich bei ihr immer darauf verlassen, dass sie ihm gegenüber alles gab. Selbst, als er mit angebrochener Rippe zum Training kam, kämpften sie mit allem, was sie hatten. Die Standpauke vom Trainer und seinen Eltern, war nicht schön, aber es wert gewesen. Denn wenn Zorro etwas nicht leiden konnte, dann war es Mitleid. Kuina wusste das, weswegen sie ihm immer wieder alles abverlangte.

Nach ihrem Tod 3 Jahre später, brach für Zorro zum ersten Mal, eine Welt zusammen. Er trauere lange um sie, fast 2 Jahre, bevor er es schaffte, ihr zuliebe, weiter zu machen. Kendo wurde fortan sein Leben.
Sport im allgemeinen war für ihn ein gutes Mittel, angestaute Emotionen mit exzessiven Training zu verarbeiten. Und körperlich zahlte sich das ganze Gewichte stemmen aus. Pure Muskeln, kein Gramm Fett. Sonnengebräunte Haut vom stundenlangen Joggen und Hiken. Lorenor Zorro war stolz auf das, was er in der kurzen Zeit geschafft hatte. Sein Leben war an sich nicht schlecht. Er hatte einen Job, den er liebte, Freunde, die er nie wieder missen wollte und er hatte sein Leben im Griff.

Bald würde er noch erfahren, was es hieß, wahre Liebe zu empfinden ❤
 
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