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Kleine Geschichten für zwischendurch

Kurzbeschreibung
DrabbleMystery, Romance / P16 / Mix
Heiji Hattori Kaito Kid / Kaito Kuroba Kazuha Toyama Ran Mori Shinichi Kudo
15.01.2022
25.11.2022
11
3.659
2
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11 Reviews
Dieses Kapitel
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25.11.2022 457
 
Kaito und Shinichi entschlossen sich jedoch, nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln direkt nach Hause zu fahren, nachdem sie im Möbelhaus gewesen waren. Die beiden wollten noch einen gemeinsamen Spaziergang unternehmen. Ihr Weg führte sie am Fluss vorbei. Die Sonne stand bereits tief und ließ den Himmel in rot-goldenen Farben erstrahlen. Shinichi griff bei dieser romantischen Kulisse wie automatisch nach der Hand seines Freundes, doch dieser war nicht mehr an seiner Seite. Shinichi sah sich verwundert um, und sah Kaito am Flussufer auf den Knien herumkriechen. „Was machst du da?“, fragte er ihn verwirrt. „Ich suche etwas. Du wirst noch sehen, warum ich das mache.“, gab Kaito zurück. Der Detektiv zuckte mit den Schultern, und lief weiter, jedoch so langsam, dass Kaito ihn einholen konnte, wenn er mit seiner Suchaktion fertig war.

Es dauerte nicht lange, da tauchte der fröhliche junge Mann mit den verwuschelten Haaren neben ihm auf. „Ich habe alles, was ich brauche.“, sagte er nur. Shinichi betrachtete ihn neugierig, doch er hielt nichts in den Händen. Jedoch fiel ihm auf, dass sein Partner Dreck unter den Fingernägeln hatte. Was hatte er wohl am Flussufer gesucht? Hatte er Steine gesammelt?

Zuhause verschwand Kaito ohne ein Wort schnurstracks in seinem Zimmer der Kudo Villa, welches beide für ihn eingerichtet hatten. Shinichi war schon ein wenig beleidigt, entschied sich jedoch dazu, für seinen Freund und sich Kaffee zu kochen. Kaito würde schon wieder auf der Bildfläche erscheinen wenn er fertig war, mit dem was er da machte. Es war bis jetzt immer so gewesen. Egal ob er einen neuen Zaubertrick einstudierte, oder eine Überraschung für ihn… Moment mal, war das des Rätsels Lösung? Shinichi schob den Gedanken beiseite, bevor seine Neugierde ihn nach Kaito sehen ließ.

Später am Abend, als der Kaffee längst kalt geworden war, kam der Magier aus seinem Zimmer, und rief nach seinem Freund. „Shinichiii, kommst du eben?“, schallte es durch das Haus. „Ich habe dir schon oft gesagt, dass du nicht durch das Haus schreien sollst, wenn ich gerade arbei… Oh.“ Sofort taten dem Detektiv seine Worte leid, als er das Mosaikbild in Kaitos Händen sah. Aus lauter Kieselsteinchen hatte er ein Herz gebastelt, mit ihren Initialen darin. Das Ganze war auf einer Platte aufgeklebt worden, und hatte sicher viel Arbeit gemacht, da war sich Shinichi sicher. „Kaito, du… Danke, dass finde ich echt toll von dir.“ Lächelnd beugte er sich nach vorne, um das Bild näher in Augenschein zu nehmen. „Das hat sicher viel Arbeit gemacht...“ „Ja, hat es. Vor allem die ganzen Steine zu suchen, und vor dir geheim zu halten. Gefällt es dir?“, fragte der Magier schließlich mit Stolz in seiner Stimme.

Als Antwort legte Shinichi seine Lippen auf die seines Freundes und zog ihn in eine liebevolle Umarmung.
 
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