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,,the longing to live" Hanma x Oc/reader

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Keisuke Baji OC (Own Character) Shuji Hanma
15.01.2022
23.01.2022
5
5.247
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15.01.2022 903
 
,Alles wird gut..", sagte meine Mutter die meine beiden weinenden Brüder in ihren Armen hielt.

Ich stand daneben und starrte dem Polizeibeamten in die Augen. Ich konnte nicht glauben was er gerade gesagt hatte. Ich dachte es würde nicht stimmen, die Worte die seine Lippen verließen, fühlten sich so surreal an. Zudem schenkte meine Mutter mir kein Stück ihrer Aufmerksamkeit, alles woran sie in diesem Augenblick dachte, war es meine Brüder von mir fernzuhalten. Sie dachte es sei meine Schuld.. Mein Papa war wegen mir gestorben, weil ich nicht auf mich aufpassen konnte, stürzte er sich in den Tod. Mein Papa, der mich immer geliebt hatte, starb als ich gerade einmal 11 und meine Brüder 6 Jahre alt waren.

Nachdem Tod meines Vaters wurde meine Mutter immer grausamer. Sie schlug mich, beleidigte mich und gab mir an allem die Schuld. Irgendwann fing ich an zu verstehen, dass es tatsächlich nur an mir lag, dass mein Vater nicht mehr bei uns war. Ich habe ihn so geliebt ich wollte so sein wie er.. er war mein Held und dann habe ich ihn getötet. Ja es ist alles wegen mir passiert..

Als nach außen hin immer mehr der Verletzungen sichtbar wurden, die meine Mutter mir zufügte und meine Lehrer davon Wind bekamen, wurden meine Brüder und ich ihr entrissen, sie musste zurück zu ihren Eltern oder in eine Klinik, sie wntschiden sich fpr ersteres und von da an sollten sich meine Großeltern wieder mit ihr befassen. Wir hingegen, meine Brüder und ich, sollten zur Adoption freigegeben werden. Meine Mutter schrie nach Sota und Kohaku. Ich jedoch war ihr völlig egal sie schenkte mir nicht einen letzten Blick und dann war sie weg ohne sich jemals von mir verabschiedet zu haben, aber ich verstand es ich wusste warum sie mir nicht einmal Tschüss sagen konnte.. Ich war das Monster was ihren Mann tötete.. richtig?, zumindest glaubte ich das... sehr lange.

Nach all dem hatte ich, die mittlerweile 12 Jahre alt geworden war, zwei Möglichkeiten:
Meine Brüder und ich werden adoptiert und kommen in unterschiedliche Familien.. oder ich setze mich dafür ein mit ihnen zusammen zu Leben und beschütze sie.

Ich entschied mich für letzteres und schwörte sie für immer zu beschützen, alles was sie in Gefahr bringen könnte ganz egal wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist dass ihnen etwas passiert, ich würde mich für sie opfern, schließlich konnte ich nicht schon wieder für einen Tod in meiner Familie verantwortlich sein.

Es vergingen zwei weitere Jahre und nun hieß es wir dürften zurück zu meiner Mutter, sie hätte sich gebessert und hätte Therapiestunden gehabt, aber ich lehnte dies ab.. etwas in mir wehrte sich dagegen wieder zu ihr zu gehen, alleine wenn ich an sie dachte schnürte sich meine Kehle zu.

Also blieb ich alleine mit meinen Brüdern und einer Katze. Wir hatten zwar keine Eltern mehr und hatten auch nur sehr wenig Geld, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sie es nicht so schlimm finden würden und wie ganz normale Kinder aufwachsen konnten und so ging es auch weiter.. bis heute.

Ich war gerade auf dem Weg nach Hause von der Schule und hatte Kopfhörer auf, ich mochte es nicht die Welt um mich herum zuhören. Meine Musik war meistens voll aufgedreht und ich vergass alles um mich herum. Ich dachte immer viel nach und war eine stille Person, das heißt solange man mich nicht aufgeregt hat oder auch ganz einfach, wenn man gerade eine Führungsperson brauchte. Ich schlüpfte in die Rolle der Personen, die man gerade brauchte, dadurch hatte ich zwar niemals wirklich eine eigene Persönlichkeit und auch keine Freunde, aber es gab auch niemanden der mich hasste. Es war ein friedliches Zusammenleben aus Gleichgültigkeit.

'Was wäre wenn... ich damals..', dachte ich nach als ich plötzlich auf die Schulter getippt wurde und mich erschrak.

,,Yusumi? Hörst du mich?"

Ich setzte meine Kopfhörer ab und sah dem beliebtesten Mädchen meiner Klasse in die Augen.

,,Was ist Satome?"

,,Also eh.. am Samstag in vier Wochen feier ich meinen Geburtstag und ich wollte fragen ob du nicht vielleicht.. auch kommen möchtest?"

,,Ich? Aber du weißt doch im muss-"

,,Jaja ich weiß du musst auf deine Brüder aufpassen und außerdem bist du nicht so die Art Person die gerne auf Partys geht.. aber es ist doch mein 16. Geburtstag."

Wahrscheinlich mag sie jeder nur so gerne weil sie immer freundlich ist.. außerdem ist sie süß und hilft gerne. Das alles.. habe ich nicht, also was will sie von mir? Ich bin die letzte Person die in irgendeiner Art und Weise Parallelen zu ihr hat.

,,Mal sehen. Aber jetzt muss ich ehrlich nach Hause. Meine Brüder warten sicherlich schon vor der Tür auf mich."

,,Oh ja natürlich bis Morgen dann Yusumi.", sagte sie und winkte zum Abschied.

Ich ging ein Stück weiter und wollte gerade meine Kopfhörer wieder aufsetzen, als ich mir vertraute Stimmen hörte.

,,Sato, Kohaku?", rief ich und ging um die Ecke von der ich ihre Stimmen vernahm.

Mein Blick füllte sich mit Angst, als ich sah, dass ein großer schlanker Typ mit einem Messer vor meinem Brüdern stand.

,,Sato! Kohaku!", rannte ich direkt auf sie zu.

,,Yusumi.. was machst du hier?!", fragte Kohaku erschrocken.

,,Ich? Die Frage ist was ihr hier macht!"

,,Hey Winzlinge.. wer ist das Weibsbild?", fragte der Typ, nicht viel älter als ich, wie es mir schien.
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