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Royal Secrets: Love And Death

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Familie / P16 / FemSlash
Jade Amelia Thirlwall Leigh-Anne Pinnock OC (Own Character) Perrie Louise Edwards
14.01.2022
25.01.2022
7
9.676
 
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14.01.2022 1.361
 
Immer noch stand Melii bei Jade in der Backstube und war sah sie einfach nur an.
Sie konnte nicht glauben, dass alles nur ein Traum gewesen war und nichts von dem geschehen war, was sie erlebt hatte.
Sie war also nicht mit Perrie zusammen.
Ihre Großmutter war noch am Leben.
Michelle war nicht mit Edward verheiratet und hatte auch nicht die Zwillinge bekommen.
Und mit Jade hatte Michelle also auch nichts am Laufen.
„Worüber wollen Sie jetzt mit mir reden Prinzessin? Ich will nicht unhöflich klingen, aber ich muss die Torte für die Herzogin von Essex fertig bekommen“ Melii blinzelte ein paar Mal, bevor ihr Blick zur Torte viel und dann wieder zu Jade.
„Perrie heiratet?“
„Nein, aber ihre Schwester heiratet“ lächelte Jade, als sie sich ihre Haare wieder zu einem ordentlichen Zopf band, nachdem sich einige Strähnen gelöst hatten, bevor sie sich wieder daran machte die Torte fertig zu dekorieren an der sie schon seit heute Morgen halb vier am arbeiten war.
„Aber nun gut, da die Feier ja im Palast stattfindet, also sollte das ja eigentlich klar sein, dass Sie das wissen“ lächelte Jade, was Melii nur kurz nicken ließ.
Sie brauchte etwas um zu wissen, dass sie nicht ganz verrückt war und dafür war Jade nun einmal die Richtige.
„Ich weiß, dass du seit fast 16 Jahren Gefühle für meine Schwester hast und das ihr, bis kurz vor dem Tod meiner Eltern sogar zusammen gewesen seid“ als Jade dies hörte ließ sie vor Schock die Schüssel, welche sie in der Hand hatte, zu Boden fallen und sah einfach nur starr zu Melii, welche einen ruhigen Blick hatte.
„Woher…“ hauchte Jade nur, da sie mehr einfach nicht sagen konnte.
Was sollte sie nach solch einer Reaktion auch noch sagen?
Das Melii sich irrte?
Das würde die Prinzessin eh nicht glauben, dafür war Jade dann leider doch zu durchschaubar.
„Sagen wir mal so, ich habe meine Quellen“ lächelte Melii, als sie sich auf einen der Arbeitstische setzte und ihre Beine übereinander schlug.
Sie konnte Jade ja schlecht sagen, dass sie aus einem Traum wusste und nur ihr Glück damit versucht hatte, damit sie wenigstens irgendetwas hatte um zu wissen, dass sie nicht vollkommen verrückt wurde.
„Aber wieso…“
„Weil, auch wenn es sich, besonders von mir, total bescheuert anhört, ich deine Hilfe brauche Jade. Und zwar nur deine Hilfe“ Jade erkannte am Blick der Jüngeren, dass sie es vollkommen ernst meinte und atmete kurz tief durch, ehe sie nickte und ihre Arbeit nun stoppte.
„Ich helfe dir“ über die Antwort war Melii nun mehr als überrascht, denn sie hatte damit gerechnet, dass Jade dem nicht ansatzweise ohne Probleme zustimmen würde.
„Ich meine, keiner weiß von meinen Gefühlen zu deiner Schwester und selbst ich habe sie all die Jahre verdrängt und versucht nicht daran zu denken, was wirklich gut geklappt hat. Aber wenn du davon weißt, dann scheinst du noch viel mehr zu wissen“ diese Aussage ließ Melii leise lachen und kurz nickte sie.
„Das ist wahr. Ich habe herausgefunden, dass bei uns im Schloss nicht alles so läuft wie es laufen soll und auch das meine Schwester nicht die ist für die sie sich ausgibt, da sie einen Teil von sich vor uns allen versteckt um ihr Gesicht zu wahren und um der Familie keine Schande zu machen, immerhin ist sie die Thronerbin. Aber ich weiß, dass es sie kaputt macht, wenn sie mit diesem Spiel weiter macht. Aber alleine schaffe ich es nicht, dafür zu sorgen, dass alles so ist, wie es für jeden von uns am besten ist“ seufzte Melii und kurz fuhr sie sich durch die Haare, während sie weiter zu Jade blickte, welche immer noch einen ruhigen Blick hatte.
„Würdest du mir denn genauer davon erzählen? Immerhin…“ doch schüttelte Melii nur ihren Kopf, ehe sie vom Tisch sprang und tief durchatmete.
„Ich…“ durch bevor Melii überhaupt noch etwas sagen konnte kam jemand in die Backstube von dem sie nicht gerechnet hatte.

„Perrie“ lächelte Jade, ehe diese die Blondine auch schon umarmte.
„Was machst du denn hier?“
„Ich wollte einmal sehen wie weit du mit der Torte für meine Schwester bist“ zwinkerte die Jüngere ihr zu was Jade leise lachen ließ.
„Eigentlich fast fertig, aber ich würde aufgehalten“ Jade deutete zu Melii, welche ihren Blick auf Perrie gerichtet hatte, die ein sanftes Lächeln auf den Lippen hatte.
„Prinzessin, ich wusste gar nicht, dass Sie Jade auch kennen“
„Nicht wirklich, ich war wegen einer Bitte hier“ lächelte Melii als sie in die blauen Augen der Älteren blickte.
In dieses wunderbare Blau hatte sie sich verliebt und jetzt konnte sie ihr nicht einmal sagen was sie fühlte, da Perrie sie ja nicht einmal wirklich kannte.
„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Sie schon unter den Lebenden sind“ grinste Perrie, was Melii nur die Augen verdrehen ließ.
„Hin und wieder schaffe auch ich es früh aufzustehen, selbst wenn ich am Tag vorher etwas übertrieben habe“ Melii verschränkte ihre Arme vor der Brust und sah finster zur Kleineren, was diese leise lachen ließ.
„Nun ja, es war schön Sie mal persönlich kennenzulernen Euer Hoheit. Ich hoffe wir sehen uns nächste Woche auf der Gala“ zwinkerte Perrie der Jüngeren zu, ehe sie auch schon wieder verschwunden war, nachdem sie Jade noch schnell etwas gegeben hatte.
Melii sah der Herzogin einfach nur nach und schloss für einen Moment nur ihre Augen.
Es gab so viel, was sie wirklich noch herausfinden musste ob es der Wahrheit entsprach oder nicht.
Erst einmal war da die Sache mit Edward und ob er ihre Schwester wirklich seit fast sechs Jahren so hinterging.
Dann war da die Sache mit Frank du ob er ihre Eltern getötet hatte und vor hatte ihre Großmutter zu töten.
Die Sache mit Jade und ihrer Schwester war natürlich auch nicht zu vergessen, genauso wie die Tatsache ob ihre Schwester nun schwanger war oder nicht.
Denn wenn Melii sich recht erinnerte, sollte es eigentlich der Fall sein.
Und dann war da noch Perrie, welche sie unbedingt wieder an ihrer Seite haben wollte, damit sie wieder so glücklich sein konnte wie sie es in ihrem Traum gewesen war.
Denn auch wenn es vielleicht nur ein Traum war wusste sie, dass Perrie die Richtige für sie war und das sie alles dafür tun würde, damit sie wieder an ihrer Seite war.
Aber was für Melii noch viel wichtiger war, war wieso sie diesen verdammten Traum hatte und wie es sein konnte, dass sie sich an einfach alles erinnerte was in dieser Zeit passiert war und ob dies vielleicht nicht sogar…
Doch bevor Melii ihren Gedanken zu Ende führen konnte hörte sie neben sich die ruhige, aber fragende Stimme von Jade.
„Euer Hoheit? Ist alles in Ordnung?“ Melii blickte zur Älteren und seufzte leise, ehe sie nickte.
„Ja, alles gut“ lächelte Melii, was auch Jade lächeln ließ.
„Ich würde dich bitten, sobald du die Torte fertig hast zum Schloss zu kommen. Ich würde im Büro meiner Schwester gerne etwas nachschauen und könnte da deine  Hilfe bei gebrauchen. Und keine Sorge, Michelle ist nicht da, sie ist am heute Mittag mit Edward unterwegs“ Melii verdrehte beim letzten Teil leicht ihre Augen, was Jade fast dazu brachte zu lachen.
Die Gerüchte waren also wahr, dass die Prinzessin den Freund ihrer Schwester absolut nicht ausstehen konnte.
„Gut, dann komme ich später zum Schloss Euer Hoheit“ mit diesen Worten machte sich Jade wieder an die Torte, was Melii kurz lächeln ließ.
Dies war tatsächlich die längste Unterhaltung, die sie jemals mit Jade gehabt hatte, aber okay, wenn man es genau nahm, war es sogar die erste, die sie jemals hatten.
„Ach und bevor ich es vergesse“ Melii stand an der Türe zum Laden und sah noch einmal zu Jade, welche sich eigentlich wieder auf ihre Arbeit konzentrieren wollte.
„Melii reicht vollkommen, denn ich gehe mal stark da von aus, dass wir noch sehr viel Zeit miteinander verbringen werden“ und bevor Jade darauf noch etwas sagen konnte war Melii auch schon verschwunden und ließ eine nicht ganz so verwunderte Jade zurück wie Melii eigentlich gedacht hatte.
Denn was die junge Prinzessin nicht wusste war, dass die Leibe von Jade zu Michelle nicht das einzige Geheimnis war, welches die junge Bäckerin hatte.
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