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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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Dieses Kapitel
1 Review
 
09.02.2022 1.797
 
Heute war der letzte Schultag. Wir hatten nur zwei Stunden und eine davon haben wir die Zeugnisse bekommen. Muneeb war immer noch ziemlich angepisst wegen Law. Aber wenn alles gut läuft, hat Law das Problem bald nicht mehr. Denn mein Ziel ist es ihn, in den Sommerferien irgendwie zurück in seine Welt zu bringen. Es ist ihm hier bestimmt viel zu langweilig und das verstehe ich.

Sobald wir in der großen Stadtbibliothek waren, mussten wir uns erst einmal passende Themen überlegen. Aber was sind bitte schön passende Themen zu unserem Problem?
Zeitreisen?
Multiversen?
Wurmlöcher?
Nach Stunden knalle ich das nächste Buch zu. „Wieder nichts! Ich habe einfach keine Ahnung, nach was wir suchen müssen“, niedergeschlagen werfe ich meinen Kopf auf den Tisch und leide vor mich hin.
Wir haben Stunden in verschiedenen Themenbereichen gesucht und nichts, aber auch rein gar nichts gefunden. Wenn es weiter so läuft, wird Law und Ace für immer hier stecken bleiben und dann? Ihnen wird doch langweilig werden.
Law macht auch sein Buch zu „Es bringt nichts. Hier können wir nichts finden. Wir sollten wieder gehen.“
Niedergeschlagen, räumen wir die Bücher wieder weg und machen uns auf den Weg.
Wir sind noch an einem Starbucks vorbei gegangen und haben uns ein leckeres Kaltgetränk geholt.
Deprimiert gehe ich durch die Einkaufsstraße.
„Sei nicht so traurig. Wir finden schon noch eine Lösung“, versucht er mich aufzumuntern.
„Vielleicht versuche ich doch einmal einen Brief an den Mangaka Eichiiro Oda zu schicken. Wir machen ein Bild von euch und euren Fähigkeiten. Dann muss er uns glauben. Aber ob das eine gute Idee ist? Ich glaube nicht, dass er weiß, wie er euch zurückbringen kann. Außer er zeichnet was in die Story rein, dass ihr ein Portal oder so findet oder vielleicht könnte auch…“, Law hält mir den Mund zu, dass ich aufhöre ohne Punkt und Komma zu reden.
„Wir werden schon eine Lösung finden. Früher oder später. Also mach dir keinen Kopf okay?“
Ich nicke unter seiner Hand. Damit löst er seine. „Lass uns noch etwas spazieren gehen“, meint er und gemeinsam schlendern wir durch die Straßen.

„Hey ihr. Genau ihr beiden da!“ eine aufgeweckte Frau kommt, durch die Menge, zu uns gedrängt. „Ihr beiden seid perfekt!“ strahlt sie uns an.
„Perfekt? Für was denn?“ frage ich sie kritisch.
„Ich bin Angela. Ich suche auf der Straße nach Models. Wenn ihr Lust uns Zeit habt, könnt ihr gerne vorbeikommen.“ Sie nimmt einer meiner Haarsträhnen und beäugt sie „Das ist aber eine schöne Haarfarbe. Wie oft musst du sie denn nachfärben?“
„Ähm gar nicht“, meine ich perplex „Das sind meine natürlichen Haare.“
Mit großen Augen schaut sie mich an „Die sind Feuerrot. Das ist natürlich?“ fragt sie erstaunt.
Ich nicke leicht.
„Beeindruckend. Also macht ihr mit?“
„Ich bin immer noch etwas überrumpelt. Sie suchen Models? Aber warum von der Straße“, frage ich sie.
„Ich möchte mal etwas Neues. Keine Standardmodels. Deshalb war ich am überlegen, ein paar Leute von der Straße zu nehmen, die zu den Klamotten passen würden und da seid ihr beide mir ins Auge gesprungen. Kein Wunder bei solchen roten Haaren“, lächelt sie mich an „Wir haben morgen den ganzen Tag Zeit. Hier ist meine Karte“, sie überreicht mir eine Visitenkarte „Wenn ihr Interesse habt, kommt gegen zwei vorbei. Wir besprechen alles und klären es auch vertraglich. Zuerst würden wir Probebilder machen, um zu sehen, ob ihr euch vor der Kamera wohl fühlt. Wenn ja, werdet ihr natürlich bezahlt und wenn ihr gut ankommt, können wir gerne einen längeren Vertrag vereinbaren und ich nehme euch beide in meine Agentur auf. Das würde mich freuen“, erzählt sie schnell. Dann schaut sie auf ihre Armbanduhr „Oh schon so spät. Ich muss los! Wir sehen uns morgen!“ damit verschwindet sie wie ein Wirbelsturm.
Perplex starre ich ihr hinterher.
„Was war das denn?“ frage ich noch vollkommen irritiert.
„Das war wohl ein Jobangebot“, Law nimmt die Karte aus meiner Hand und betrachtet sie. „Wir können morgen vorbeischauen. Wer weiß, vielleicht wird ja etwas daraus und du wirst ein Model.“
„Ich ein Model?“ geschockt schaue ich ihn an „Das ist doch unmöglich. Ich kann niemals ein Model werden!“
„Ach ja und warum nicht?“ neugierig schaut er mich an.
„Ich bin unscheinbar. Ich bin nicht besonders hübsch und habe einen durchschnittlichen Körper.“
Law mustert mich ausgiebig. „Also ich finde dich wunderschön und dein Körper ist“, er legt seinen Arm an meinen Rücken und zieht mich an sich „Unglaublich sexy“, flüstert er mir an den Lippen, bevor er mich küsst.
Als ich mich von ihm löse schaue ich ihn an „Nur du siehst mich so“, gestehe ich.
„Keine Angst, bald werden sie sehen, wie wunderschön du bist“, sanft küsst er meine Wange.

Am nächsten Tag gehen Law und ich zu dem Termin. Zuerst wollte ich nicht hin gehen, doch Law hat mich überredet es wenigstens zu versuchen, also sind wir jetzt hier.
Als wir bei der Empfangsdame sind, überreiche ich ihr die Visitenkarte von Angela und erkläre ihr was gestern passiert ist.
Sie scheint Bescheid zu wissen, denn sie lächelt uns an und deutet an ihr zu folgen.
Gemeinsam gehen wir durch das Gebäude, bis wir zu einer Türe kommen, in der Studio 1 steht.
„Angela, die Models von gestern sind da“, kündigt die Sekretärin an.
„Oh super!“ hören wir von irgendwoher.
Hier stehen so viele Beleuchtungen, oder Garderobenständer rum, dass man nicht alles im überblick hat. Doch dann erscheint Angela vor uns „Das freut mich das ihr gekommen seid“, lächelt sie uns warm an. „Ich würde euch erst mal alle vorstellen, dann würde ich euch die Kleider zeigen und dann machen wir ein paar Fotos“, erklärt sie fröhlich.
Angela bringt uns zu dem Fotografen „Das ist Jordan, der Fotograf. Er weiß das ihr keine Profis seid und gibt euch Tipps, wie ihr euch hinstellen sollt oder wie euer Blick sein soll. Er ist ein geduldiger Mensch also keine Angst“, aufmunternd lächelt sie uns an „Leute das sind ähm“, sie schaut uns fragend an.
Verlegen lächle ich in die Runde „Ich bin Ria.“
„Und ich bin Law“, stellt er sich vor.
„Super. Dann kommt“, lächelnd, schiebt sie uns Richtung Garderobe.
Dort überreicht sie mir ein paar Sachen und schiebt mich durch eine Türe. Ich ziehe mich etwas überrumpelt um. Sobald ich fertig war, muss ich erst einmal, mehrmals durchatmen. Mache ich das gerade wirklich? Ich kann sowas doch gar nicht. Ich bin für sowas nicht geschaffen. Das wäre eher was für Shan und nicht für mich.
Ein Klopfen weckt meine Aufmerksamkeit.
„Liebes, ich komme jetzt rein okay?“ höre ich Angela.
„Ähm ja okay“
Die Türe öffnet sich und sie kam lächelnd zu mir. Sie mustert mich in dem Outfit „Ich wusste doch, dass es dir stehen wird“, stolz betrachtet sie mich weiter.
„Angela ich glaube…ich bin für das hier nicht geschaffen… Ich sollte lieber gehen“, gebe ich unruhig zu.
Fragend schaut sie mich an „Warum denn? Du siehst großartig aus, hast eine gute Figur und durch deine Haare nochmal was Besonderes“, zählt sie auf.
„Das sehen sie falsch. Ich bin nicht so wie sie mich beschreiben. An mir ist nichts Besonderes“, unsicher schaue ich auf den Boden. Nervös reibe ich meine Hand, an meinem Oberarm. Ich kann sowas nicht. Das ist nicht meine Welt.
Sachte nimmt sie eine meiner Haarsträhnen in die Hand und dreht sie leicht, dann schaut sie mich traurig an „Wer hat dir das angetan Liebes?“
Verwirrt schaue ich sie an „Was meinen Sie?“
„Wer hat dein Selbstbewusstsein so zerstört?“ liebevoll schaut sie mich an.
„Ich…ich war nie selbstbewusst“, gestehe ich leise.
„Jeder ist selbstbewusst, man wird es nur nicht mehr, wenn jemand auf einen einredet.“
„Das war bei mir nicht so“ oder etwa doch? Mutter und Ren, sie behandeln mich wie eine Aushilfskraft. Mutter hasst mich, bin ich deshalb so?
Sanft lächelt mich Angela an „Ich verstehe das du nicht darüber reden möchtest. Aber bitte verstehe du auch das, wer immer dir das angetan hat, du bist wunderschön. Dein Freund sieht dich auch so. Ich sehe, wie er dich anschaut. Er möchte dich beschützen. Er wird dir wieder ein starkes Selbstbewusstsein geben, du musst es nur zulassen. Komm gehen wir zu ihm“, lächelnd legt sie mir einen Arm um die Schultern und führt mich sachte raus. Sie wirkt so fröhlich und offen. Bei ihr fühle ich mich wohl.

Als Law uns sieht, weiten sich seine Augen leicht. Sanft lächelt er mich an „Du siehst großartig aus Ria.“
Angela zwinkert mir aufmunternd zu „Siehst du, er findet auch das du großartig bist.“
Meine Wangen erröten leicht.
„Können wir dann anfangen?“ hören wir den Fotografen Jordan rufen.
„Ja wir sind so weit“, ruft Angela zurück.
Assistenten umzingeln uns und bringen uns vor die Kameralinse. Dort helfen sie uns, uns richtig zu Positionieren. Ich bin verlegen und nervös.
„Versuch dich zu entspannen Ria. Wir machen nur ein paar Fotos, keine Angst. Denk einfach an etwas Schönes, zum Beispiel, an deinem Freund“, erklärt mir Jordan lächelnd.
Law lächelt mich sanft an und flüstert in mein Ohr „Hab nur Augen für mich.“
Mit geröteten Wangen schaue ich ihn an. Seine Augen verzaubern mich und gemeinsam machen wir, dass, was uns gesagt wird.
Jordan macht Fotos, während ich mit Law posiere. Er zieht mich so sehr in den Bann, dass ich die anderen alle ausblende. Wir ziehen uns auch noch ein paar Mal um, und machen auch Bilder allein.
Das letzte Klicken ertönt „So wir sind fertig. Das habt ihr super gemacht, für euer erstes Mal“, lächelt uns Jordan aufmunternd an.
„Ja das war große Klasse. Manchmal dachte ich ihr wärt Profis“, strahlt uns Angela an. „Ihr könnt euch gerne wieder umziehen. Wir schauen uns die Bilder genauer an und dann melde ich mich bei euch. Ihr könnt einfach vorne meiner Assistentin Jesse, eure Kontaktdaten geben.“
„Danke“, murmle ich leise.
„Komm lass uns, uns umziehen. Wir sollten langsam zurück“, lächelt Law.
Ich nicke ihm zu. Dann gehen wir uns umziehen, geben die Daten Jesse und bedanken uns noch einmal bei Jordan und Angela.
„Wow, das war ein Tag“, meine ich lächelnd.
„Ja, etwas außergewöhnliches“, stimmt mir Law zu.
„Lass uns schnell nach Hause gehen und das Abendessen vorbereiten. Bevor Shan wieder eine sauerrei veranstaltet“, meine ich und gehe etwas schneller.
Law packt meine Hand und zieht mich neben sich „Nicht so schnell. Du musst doch nicht alles für sie machen“, meint er ernst.
„Wenn ich nicht selbst Koche, übertreibt Shan und die Küche sieht dann wieder aus, dass sie nicht aufräumt. Deshalb koche ich lieber direkt“, erkläre ich ihm.
Er seufzt leicht genervt auf „Wir müssen uns echt da noch was einfallen, denn so wie es gerade läuft gefällt es mir ganz und gar nicht“, gesteht er grummelnd.
Dazu weiß ich nicht was ich sagen soll, deshalb gehen wir einfach schweigend nach Hause.
Aber es hat heute wirklich Spaß gemacht.
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