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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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Dieses Kapitel
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06.02.2022 1.347
 
Als ich ins Wohnzimmer komme, hatte Law schon meine Klamotten weggebracht, die er in der Küche rumgeworfen hatte. Lächelnd küsse ich seine Wange „Möchtest du was trinken?“
„Ja, gerne“, er sitzt gemütlich auf dem Sofa und schaut etwas im Fernsehen.
In der Küche mache ich uns was zu trinken, nehme die Post und setze mich neben ihn, um die Briefe anzuschauen. Das meiste ist sowieso für Ren und Mutter.
Erstaunt sehe ich einen Brief für Shan. Den lege ich mal zur Seite, dass sie ihn gleich lesen kann, wenn sie kommt.

Gegen Achtzehn Uhr wundere ich mich schon langsam wo Shan bleibt. Normalerweise kommt sie direkt nach der Schule nach Hause. „Was ist?“ fragt mich Law.
„Ich wundere mich nur wo die beiden bleiben. Ich sollte sie mal anrufen“, bevor ich die Nummer wählen konnte, ging die Haustüre auf und zu.
Ich stehe auf und gehe in die Küche, in die die beiden gerade reinkommen „Wo wart ihr beiden denn so lange?“ frage ich sie? Mit großen Augen, schaue ich die Einkaufstüten an „Was habt ihr gemacht?!“ frage ich aufgebracht.
„Wir waren einkaufen“, grinst mich Shan an.
„Aber wieso? Ich war doch erst gestern. Das ist viel zu viel.“
„Du weißt doch Ace hat einen großen Appetit und ich wollte dir mal unter die Arme greifen. Wo kommt nochmal was hin?“ fragend schaut sie mich an.
Geschockt mustere ich die sechs vollen Tüten. „Du bist doch verrückt! Womit hast du das alles bezahlt?“
„Ich habe doch die Karte von Dad für Notfälle bekommen“, lächelt sie mich an.
„Das ist kein Notfall!“ schreie ich sie fast an „Die Karte für Lebensmittel und dergleichen, habe ich und diese ist auch nur begrenzt!“
„Deshalb habe ich ja meine genommen. Ace hat Hunger!“ ruft sie aus.
„Er ist ein erwachsener Mann, ich glaube er kann sich etwas zurückhalten!“
„Du bist unmöglich Ria, nie darf ich etwas allein machen!“
„Du bist erst vierzehn! Mutter vertraut mir, dass ich mit den Einkäufen nicht übertreibe. Wenn Ren das erfährt bin ich dran!“
„Hey!“ ruft Law.
Shan und ich schauen beide zu ihm. „Ihr solltet euch erst einmal beruhigen. Man kann jetzt auch nichts mehr an der Situation ändern. Falls dieser Ren irgendwas sagen sollte, kann ja Shan alles erklären. Eins ist aber klar, das hebt jetzt auf jedenfall für eine Weile und wir sollten es nicht übertreiben“, damit funkelt er Ace wütend an.
„Tut mir leid, ich wusste nicht das Ria ärger bekommen würde. Ich werde mich zurückhalten“, gesteht Ace gekränkt.
„Du musst dich nicht zurückhalten“, kommt es schnell von Shan. „Ich koche dir später was, und zwar ganz viel“, strahlt sie ihn an.
Sanft legt er eine Hand auf ihre Wange „Schon gut, Kleines. Du musst mich nicht bemuttern“, sanft lächelt er sie an.
Wie will man das bitte schön erklären, denke ich mir. „Übrigens, im Wohnzimmer liegt ein Brief für dich“, meine ich nebensächlich.
„Was ein Brief? Vielleicht ist es von der Modeagentur“, damit verschwindet sie ins Wohnzimmer.
Seufzend schnappe ich mir die erste Tüte und fange an sie auszuräumen.
„Ich helfe dir“, Law schnappt sich die nächste und packt mit an.
Gemeinsam versuchen wir alles zu verstauen, was wirklich schwierig ist. Shan hat so viel eingekauft und dann auch noch so durcheinander, dass man wirklich nicht weiß, was man damit anfangen kann.

Auf einmal ertönt ein Kreischen aus dem Nachbarzimmer. Irritiert gehen Law und ich rüber. Dort sehen wir, wie Shan auf und ab hüpft. „Was ist denn los?“ fragt Ace besorgt.
„Meine Entwürfe wurden angenommen. Dank Papa kann ich in den Sommerferien ein Praktikum bei einem Modelabel machen!“ freudig fällt sie Ace um den Hals.
Dieser fängt sie perplex auf und drückt sie an sich. „Das ist ja großartig!“ grinst er sie breit an.
„Sollte sie nicht die Kanzlei übernehmen?“ fragt mich Law skeptisch.
„Naja, sie hat mit Ren ausgemacht, dass sie so lange noch ihr Hobby, das Designen von Klamotten, noch ausleben darf, bis sie achtzehn ist. Danach wird für die Kanzlei gebüffelt“, erkläre ich.
„Ich kann nächste Woche anfangen.“
„Und was ist mit Ace?“ frage ich „Willst du ihn mitnehmen oder soll er zuhause bleiben?“
„Die Firma ist ja in der Nähe. Ich gehe morgen mal mit ihm vorbei nach der Schule und frag ob er mitkommen kann, vielleicht wollen sie ihn als Model“, strahlt sie.
Seufzend schüttle ich den Kopf „Wenn du Glück hast, funktioniert es. Jetzt solltest du dich aber noch richten. Ich fange an mit dem Kochen“, damit verschwinde ich wieder in die Küche.
Law wollte mir eigentlich helfen, allerdings habe ich es ihm verboten. Er ist Gast und außerdem ein Käptn. Da muss er doch nicht kochen.
Beim Abendessen meine ich „Law morgen ist der letzte Schultag, wir können danach mal in die Stadt gehen und in der Bibliothek nachschauen, vielleicht finden wir irgendetwas.“
„Das klingt gut. Dann können wir endlich verschwinden“, meint er.
„Gehst du dann etwa auch Ace?“ fragt Shan etwas weinerlich.
„Ja, ich muss. Ich muss zu Vater und den anderen zurück. Ich hoffe du verstehst das“, lächelt er sie an.
„Ich kann doch einfach mit“, strahlt sei breit.
„Nein kannst du nicht“, gebe ich schnippisch zurück „Du kannst dein Leben nicht wegwerfen, um Piratin zu werden. Mutter würde durch Drehen und denk nur wie Ren reagieren würde.“
„Dann nehmen wir die beiden auch mit“, stellt sie fest.
„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sie mitgehen würden?“ ich lache bitter auf, dann schaue ich sie streng an „Die beiden haben ihr Leben, auf der Grand Line und wir haben unser Leben hier. Wir können nicht mit. Wir haben keine Kampferfahrungen, und bis wir welche gelernt haben, sind wir entweder tot oder die anderen sind von der Marine geschnappt worden, weil sie uns beschützt, haben“, erkläre ich ernst.
„Du bist immer so negativ! Wir würden uns gut einleben, davon bin ich überzeugt“, patzig schaut sie mich an.
„Du bist einfach nur Lebensmüde!“
„Ich bin nicht Lebensmüde!“
Ace legt eine Hand auf ihre Schulter und drängt Shan sanft auf ihren Stuhl zurück „Deine Schwester hat Recht. Ihr seid hier in Sicherheit. Bei uns könnte euch, weiß Gott was geschehen.“
„Warum wird immer über mein Leben entschieden?!“ sie schlägt ihre Hände auf den Tisch „Ich bin doch kein kleines Kind mehr!“ damit rennt sie hoch in ihr Zimmer.
Seufzend fange ich an den Tisch abzuräumen, da Ace hier hinterher ist.
„Ist sie immer so impulsiv?“ fragt Law, während er mir hilft.
„Nein, erst seit Ace hier ist. Sie ist nämlich ein großer Acefan“, erkläre ich. „Sie ist in ihn verknallt, so wie ich in dich“, gebe ich gedankenverloren zu.
„Aha, du bist also in mich verknallt?“ mit seinem sexy Law grinsen, mustert er mich.
„Was?“ perplex schaue ich ihn an. Dann wird mein Kopf rot, nachdem ich merke, was ich gesagt habe. „Oh Gott. Bitte vergiss es wieder“, ich verstecke mein Gesicht hinter meinen Händen. Wie idiotisch bin ich eigentlich?
Sanft nimmt er meine Hände runter „Das muss dir doch nicht peinlich sein. Es freut mich“, sanft lächelt er mich an.
„Ach ja?“ frage ich unsicher
„Ja, du bist anders als die Frauen, die ich kenne. Wir kennen uns zwar noch nicht lange. Aber ich mag dich wirklich sehr. Ich kann zwar noch nicht sagen, dass ich dich liebe. Allerdings mag ich deine Nähe sehr und möchte das du bei mir bist.“
„Das ist okay, Law“, unbewusst kommen mir die Tränen „Das ist wirklich okay, solange ich Momentan die Eine für dich bin“, Law nimmt mich sanft in den Arm, während ich versuche meine Tränen unter Kontrolle zu halten.
Ich verstehe das Law noch nicht sagen kann, ob er mich liebt oder nicht. Wir kennen uns kaum. Aber das er mich trotzdem schon so sehr mag, bedeutet mir etwas. Ich hatte noch nie einen festen Freund, geschweige denn jemanden der auf meiner Seite ist und auf mich aufpassen will. Ich war immer allein.

Nachdem ich mich beruhigt habe, räumen wir die Küche fertig auf. Den restlichen Abend höre ich nichts mehr von Shan. Ace scheint sie beruhigt zu haben.
Law und ich haben noch etwas Fern gesehen, bevor wir ins Bett gegangen sind.
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