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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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Dieses Kapitel
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24.01.2022 1.541
 
Der nächste Tag beginnt und ich wache in den Armen von Trafalgar Law auf. Also habe ich mir das gestern Abend nicht nur eingebildet. Er scheint noch seelenruhig zu schlafen und ich muss ihn einfach beobachten.
„Beobachtest du immer einen beim Schlafen?“ höre ich seine warme Stimme.
Verlegen schaue ich schnell weg „N…nein, natürlich nicht. Wir…wir müssen aufstehen“, damit versuche ich ungeschickt über ihn zu klettern, da mein Bett mit einer Seite zur Wand steht, gibt es nur einen Ausweg hier rauszukommen. Über Law. Ich rutsche mit meiner Hand von einem Kissen ab und bin auf einmal Angesicht zu Angesicht mit Law. Unsere Nasenspitzen berühren sich fast, ich wäre auf ihn geknallt, wenn er nicht reflexartig meine Hüften gepackt hätte und mich somit gestoppt. Wir schauen uns tief in die Augen und ich habe das Gefühl ein kleines Feuer in ihnen brennen zu sehen. Bevor aber noch etwas eskalieren konnte, springe ich vom Bett auf und eile ins Bad, um mich dort abzukühlen.
Im Spiegelbild sehe ich wie rot meine Wangen sind, fast hätte ich ihn geküsst. Gott wäre das peinlich gewesen. Er darf doch nicht wissen das ich in ihn verknallt bin. Auch wenn man kaum etwas über ihn kennt, fand ich ihn von Anfang an faszinierend.
Ich spritze mir mit eiskaltem Wasser, das Gesicht voll, um meine Wangen abzukühlen. Nachdem ich fertig bin, gehe ich raus und merke, dass Law schon aus dem Zimmer ist. Schnell ziehe ich mich an und schaue nach Shan. Diese ist sogar schon wach und macht Frühstück für Ace. Verwundert schaue ich sie an „Ist alles in Ordnung?“
„Ja, warum fragst du?“ strahlt sie.
„Naja, du machst sonst nie Frühstück oder ein Mittagsbrot für die Schule“, gestehe ich.
„Ach was“, winkt sie ab „Ich kann doch auch einmal was machen“, ihr Blick bleibt bei Ace hängen. Daher weht der Wind also. Sie möchte Ace mit ihren Kochkünsten beeindrucken.
„Na gut, nimmst du Ace mit zur Schule oder wie sollen wir es machen?“
„Er kann mit mir kommen. Er ist zwar älter, aber ich glaube, wenn ich die Situation erkläre, wird meine Lehrerin nichts dagegen haben.“
„Gut. Aber wir sollten mal los. Es ist schon spät.“
„Oh Mist du hast recht. Aber ich muss noch die Küche aufräumen“, panisch schaut sie in die verwüstete Küche.
„Schon gut. Ich mache es, wenn ich heimkomme.“
„Du bist die beste“, schnell umarmt sie mich, nimmt Ace Hand und geht schon zum Bus.
„Sie sollte es gefälligst selbst aufräumen“, meint Law ernst.
Während ich meine Schuhe anziehe, schaue ich zu ihm „Ich habe es dir doch schon einmal gesagt, ich mache das schon. Es sind meine Aufgaben, auf Shan aufzupassen und mich um den Haushalt zu kümmern.“
„Du bist hier nicht die Putzfrau und Babysitter für sie.“
„Komm“, ich nehme ebenfalls seine Hand und ziehe ihn sanft raus. „Du brauchst dich nicht aufregen. Ich habe nur noch ein Jahr, dann kann ich mir einen Job suchen.“
Gemeinsam gehen wir zum Bus. „Das kann es doch auch nicht sein. Hast du keine Träume?“
„Es ist bei uns etwas schwieriger seine Träume zu erfüllen. Ich kann nicht einfach sagen, ich möchte König der Piraten werden und losziehen. Wenn ich meinen Traumberuf haben möchte, muss ich mich erstmal bewerben und das geht auch nur, wenn die Noten stimmen. Dann brauche ich Glück und muss mir die Stelle erkämpfen. Das Funktioniert meistens gar nicht“, erkläre ich ihm. Außerdem habe ich keinen Traumberuf.
„Das ist doch alles nur dummes Gerede.“
„Es ist so. Jetzt reg dich nicht auf“, munter lächle ich ihn an.

An der Schule angekommen, setzen wir uns wieder nebeneinander. Im Unterricht bekomme ich einen Zettel von meiner Sitznachberin zugeschoben ´Dein Freund ist echt heiß. Er hat so einen düsteren Blick drauf´
Schmunzelnd lese ich den Zettel ´Er ist nur ein Freund. Aber du hast recht, er ist heiß´ schreibe ich zurück.
´Dann solltest du ihn dir schnell angeln, bevor es jemand anderes macht´
Als ich kurz zu ihr rüber schaue, zwinkert sie mir frech zu. Was soll das denn jetzt heißen? Will sie etwa Trafalgar Law, als Freund haben? Nur über meine Leiche.

In der kleinen Pause gingen Law und ich raus, um etwas frische Luft zu schnappen und uns was vom Bäcker zu holen. Kaum als wir das Klassenzimmer verlassen hatten, wurde ich so stark angerempelt, dass ich gegen die Wand knalle. „Pass doch besser auf du Rotschopf“ höre ich nur Muneeb rufen, bevor er draußen ist.
Wütend funkelt Trafalgar ihn an „Das wird er bereuen!“ damit marschiert er raus.
Schnell versuche ich ihn aufzuholen und klammer mich an seinen Arm dran. „Lass es gut sein Law, es war ein Versehen.“
„Das war alles andere als ein Versehen. Er macht es schon die ganze Zeit, auch gestern, jemand muss ihm die Meinung sagen“, er befreit sich aus meinen Griff und geht auf Muneeb zu. „Hey, du Vollidiot! Entschuldige dich bei Ria“ ruft er zu ihm.
„Was ist, wenn nicht?“ fragt Muneeb provoziert zurück.
„Dann wirst du mich kennen lernen.“
„Soll ich etwa Angst vor dir haben?“ lachend dreht sich Muneeb zu seinen Freunden um.
„Du solltest mich nicht unterschätzen“, Law formt seine Hand, dass er einen Room erstellen kann. Schnell packe ich sie und drücke sie runter. „Du hast mir versprochen, dass nicht zu machen“, rede ich leise auf ihn ein.
„Ist hier alles in Ordnung?“ ertönt die Stimme von Frau Lahl.
„Ja, alles in Ordnung“, meint Muneeb grinsend „Ist doch alles in Ordnung?“ eindringlich schaut er zu uns, wissend das ich nichts sagen werde.
„Alles bestens Frau Lahl“, gestehe ich.
Law möchte was erwidern, doch ich schaue zu ihm hoch „Bitte“, flüstere ich leise zu ihm.
Genervt macht er sich von mir los und geht wieder ins Zimmer.
Betreten folge ich ihm. Nachdem ich mich gesetzt habe, ignoriert er mich einfach. Ich habe ihn wohl echt angepisst.

In der Mittagspause wurde Law von den anderen Schülern umringt, ich wurde gekonnt weggedrängt.
„Du hast dich echt gegen Muneeb aufgelehnt?“
„Wirst du dich mit ihm später prügeln?
„Du darfst ihn nicht unterschätzen.“
Was sollen das für Gerüchte auf einmal sein. Zuerst versuche ich mich zu Law durchzukämpfen, doch es funktioniert einfach nicht. Also setze ich mich niedergeschlagen auf eine Bank und warte auf ihn. Ich hoffe er wird sich nicht gegen Muneeb auflehnen, das kann ich echt nicht gebrauchen und er auch nicht. Es sind doch nur noch zwei Tage, dann sind Ferien.
An mir läuft ein Passant vorbei, doch nach einem Schwusch, steht Law direkt vor mir. Er packt meine Hand und zerrt mich weg, in eine kleine Gasse, die an die Schule angrenzt.
„Wie hast du das gemacht? Du warst doch noch bei den anderen. Warte, du hast deine Teufelskraft genutzt?!“ stelle ich panisch fest.
Er ignoriert meine Aussage und hebt mir einen Zettel vor die Nase. Als ich merke welchen er mir dahinhält, werde ich sofort rot „Du hast mir den Zettel gestohlen“, ich versuche ihn zu packen, doch er hält seinen Arm hoch, sodass ich nicht rankomme.
„Du findest mich also heiß?“ fragt er mit seinem sexy grinsen.
„Ja und?“ versuche ich gelassen zu klingen „Ich finde auch Ace heiß oder Ian Somerholder“, versuche ich ihn abzulenken.
Er packt mein Kinn und zwingt mich ihn anzuschauen. Seine Stahlgrauen Augen, bohren sich in meine blauen, die ich von meiner Mutter geerbt habe.
„Du findest sie aber nicht so heiß wie mich, oder?“ fragt er bedrohlich.
Ich schüttle leicht den Kopf „Nein“, murmle ich.
„Gut, denn du gehörst mir“, damit küsst er mich fordernd.
Zuerst war ich so perplex, dass ich nichts erwiderte, doch als ich realisiere was er macht, erwidere ich den Kuss und lehne mich wohlig an ihn.
„Du gehörst mir und jeder der dich beleidigt oder angreift, erledige ich“, erklärt er mir.
Noch berauscht von seinem Kuss, bestätige ich alles, was er will.

Sobald die Schule beendet war, gingen wir raus. Er legte seinen Arm um meine Taille und zieht man an seine Seite „Na, Rotschopf, hast du endlich einen Freund gefunden?“ ruft Muneeb gehässig.
Bedrohlich schaut Law in seine Richtung „Wenn du noch einmal so mit meinem Mädchen redest, dann kannst du was erleben.“
„Soll ich etwa Angst vor dir haben?“
„Das solltest du“, mit einer bedrohlichen Atmosphäre, ging Law auf ihn zu.
Ich versuche ihn festzuhalten „Lass ihn, Law. Er ist ein Idiot.“
„Jetzt lässt du dir auch noch von deiner Freundin vorschreiben, was du tun und lassen darfst“, lacht Muneeb mit seinen Freunden.
Mit einem Schlag holt Law aus und trifft ihn mitten ins Gesicht. Ich höre ein Knacken und zische scharf die Luft ein. Die Nase ist wohl hin.
Muneeb hält sich seine Blutgetränkte Nase und versucht sich vom Boden hochzuhieven. Seine Freunde helfen ihn dabei und bringen ihn schnell weg.
„Selber Schuld“, meint Law nur locker und schüttelt seine Hand aus.
Schnell nehme ich sie und begutachte sie eingehend. „Wir müssen sie kühlen, nicht das sie anschwillt“, damit ziehe ich ihn in einen Lebensmittelladen und kaufe ein Kühl Pack, dass er sich auf die Hand legen kann.
„Schon okay“, höre ich Law.
„Nichts ist okay, okay? Du bist Arzt, du darfst deine Hände nicht verletzten. Komm wir gehen nach Hause“, bestimme ich „Und danke, dass du mich verteidigt hast.“
„Das ist mein Job“, sanft küsst er meine Stirn.
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