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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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19.01.2022 895
 
Früh morgens klingelt mein Wecker. Ich mache ihn aus und gehe ins Bad, um mich zu duschen und fertig zu machen, nachdem ich mich angezogen habe, wecke ich Shan und gehe zu Trafalgar. Vorsichtig klopfe ich an seine Türe und mache sie auf. Meine Wangen werden rot, als ich den durchtrainieren Rücken von Law sehe. Er zieht sich gerade seinen gelben Pullover. Wie angewurzelt bleibe ich stehe und starre ihn an.
Law dreht sich zu mir, stellt sich direkt vor mich. Ich muss meinen Kopf in den Nacken legen, da er gut dreißig Zentimeter größer ist als ich. „Hat dir gefallen, was du gesehen hast?“ fragt er mit seiner dunklen Stimme.
Mit offenem Mund starre ich ihn an „Wir…Wir müssen los“, damit drehe ich mich schnell um und flitze die Treppen runter. Unten angekommen, sehe ich wie Shan sich gerade fertig macht. „Morgen“
„Morgen.“
„Ich habe dir dein Vesper schon in deine Tasche getan“, erkläre ich ihr.
„Oh danke. Ist Law schon wach?“
„Ja, das bin ich“, ertönt es hinter uns.
„Sobald du deine Schuhe hast, können wir los. Der Bus kommt bald“, damit ziehen wir uns die Schuhe an.
Zu dritt machen wir uns auf den Weg zum Bus, um zur nächsten Stadt zu fahren. „Was machst du für eine Schule?“
„Ich habe den mittleren Abschluss nach, meine Noten waren leider zuerst etwas schlecht“, gestehe ich ihm.
„Und du?“ damit schaut er Shan an.
„Ich mache mein Abitur“, erzählt sie stolz. Dann fängt sie mit Law an über die Schule zu reden und wie es bei ihm so war, ob es bei ihm eine Schule gab, was er alles so gemacht hat. Er erzählt zwar nur das nötigste, dennoch klingt es interessant. Sobald Shan aber wieder über sich und ihre guten Noten schreibt, fange ich an nicht mehr hinzuhören. Das höre ich oft. Shan hat so gute Noten. Sei doch mehr wie deine Schwester. Sie hätte dir ein Vorbild sein müssen. Darauf habe ich keine Lust mehr.

Endlich hält der Bus an und ich muss mit Law aussteigen, da Shan noch weiterfahren muss. An der Schule angekommen, gehe ich zum Sekretariat und frage nach meiner Klassenlehrerin. Diese erscheint direkt und fragt mich was denn los sei. Ich erkläre ihr, dass Law ein Freund ist und zu besuch bei mir sei, ob es in Ordnung wäre, wenn er die letzten Tage im Unterricht mit sitzen würde. Sie beäugte ihn, erlaubte es dann. Nachdem ich mich bedankte, gehe ich mit ihm in mein Klassenzimmer, das zum Glück schon aufgeschlossen war.
Als wir uns setzten, starren uns meine Klassenkameraden an „Was ist denn?“ frage ich die Gruppe.
„Wer ist das und warum hast du ihn angeschleppt?“ kommt es von Muneeb.
„Das ist ähm Aidon“, stelle ich ihn falsch vor. Einige kennen One Piece und ich möchte nicht das Law erkannt wird, auch wenn er seinen Pullover anhat. Dieser schaut mich finster an. Ich blicke ihn entschuldigend zurück. „Er ist ein Freund, der bei mir eine Zeit lang wohnt und Frau Lahl hat mir erlaubt, dass er die letzten Tage dabei sein kann.“
„Mhm“, brummt er nur.
Frau Lahl kommt ins Zimmer und beginnt den Unterricht.
Sie erklärt ebenfalls kurz was Law hier macht, bevor sie komplett beginnt.

Der Unterricht war gegen dreizehn Uhr aus. Wir machten uns auf den Weg zurück, In der Pause waren alle um Law gescharrt, wie die Motten die vom Licht angezogen wurden.
„Wenn du willst kannst du im Wohnzimmer fernsehen oder so. Ich mache uns etwas zum Mittagessen. Shan müsste auch bald kommen“, damit wasche ich mir die Hände und beginne, im Kühlschrank nach Zutaten zu schauen.
„Machst du immer das Essen?“
Lächelnd schaue ich zu ihm „Ja, meine Mutter ist ja auf reisen, da kümmere ich mich um den Haushalt. Shan soll sich auf das lernen konzentrieren, da sie später mal Anwälting werden möchte, wie ihr Vater“, erkläre ich.
„Ihr Vater? Nicht euer?“ fragend mustert er mich.
„Ja, wir sind halbgeschwister. Wir haben die selbe Mutter. Mein Vater verschwand als ich drei war, dann lernte meine Mutter Shans Vater kennen und kurz darauf heirateten die beiden.“
„Und warum musst du den Haushalt machen und sie muss lernen?“
„Sie ist der ganze Stolz der Familie, sie ist talentiert und ein offener Mensch. Sie hat ein starkes Charisma und ich bin nur… ich“ ich hole ein paar Utensilien raus um eine Nudelsuppe zu machen.
„Das klingt ziemlich idiotisch“, meint er missbilligend.
„Das ist schon okay. Ich habe mich daran gewöhnt“, gestehe ich ihm bitter zu.
„Daran sollte man sich nicht gewöhnen. Was wollen sie, das du machst, wenn du mit der Schule fertig bist?“
„Ich soll eine gute Arbeitsstelle finden“ und dann Ausziehen, beende ich meinen Satz im Kopf.
„Warum kannst du nicht studieren gehen oder der gleichen?“
„Es ist okay Trafalgar, wirklich“, versuche ich ihn zu beschwichtigen. Dieses Thema habe ich oft genug mit ihnen diskutiert und jedes mal habe ich die selbe Antwort bekommen. Du wirst es doch sowieso nicht hinbekommen. Du bist wie dein Vater, impulsiv und zu aufgedreht.
Die Haustüre knallt zu „Da bin ich wieder“, höre ich Shan fröhlich rufen. „Wie war es bei euch mit der Schule?“
„Alles okay. Law kann die nächsten Tage da bleiben“, erzähle ich ihr. „Das Essen ist auch gleich fertig“, ich decke den Tisch und bitte Law mit meinen Augen zu sagen, dass er das Thema nicht wieder anschneiden soll.
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