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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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Dieses Kapitel
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31.05.2022 752
 
„Und ob mich das angeht. Ich bin immerhin ihr Vater!“, sagt Shanks ernst.
Meine Augen weiten sich und es ist mucksmäuschenstill.
Was? Er soll mein Vater sein? Shanks? Rothaar Shanks? Sicher das er sich das nicht falsch zusammen reimt? Das kann doch nicht sein. Ich kann nicht seine Tochter sein. Ich komme aus einer anderen Welt, einer anderen Dimension. Wie soll einer der vier Kaiser aus One Piece mein Vater sein?
„Käpt´n ich glaube du hättest, es ihr anders sagen sollen“, meint Ben zu Shanks gewandt.
„Das bildest du dir ein“, kommt es von Law „Du kannst unmöglich ihr Vater sein“, völlig unberührt von der Nachricht, funkelt er ihn wütend an.
„Ach ja und warum nicht?“ fragt Shanks in ernst.
„Weil sie von sehr weit wegkommt“, meint Law gelassen. „Du warst da bestimmt nicht.“
„Nein? Ich war also nicht in der Menschenwelt und habe dort Rias Mutter, Sakura, kennengelernt?“, fragt Shanks ihn.
Mein Herz rast. Woher kennt er meine Mutter? Geschockt schaue ich ihn an. Meine Gedanken finden keinen Anhaltspunkt und ich bin noch nie so verwirrt gewesen.
Menschenwelt?
Sakura?
Ich soll seine Tochter sein?
Wie kam er her? Wie ist er zurückgekommen? Warum hat er uns verlassen?
Es liegt an mir. Es lag immer an mir. Deshalb hasst meine Mutter mich auch so. Shanks hat uns wegen mir verlassen. Ein Pirat mit einer Tochter, ist doch zum Lachen. Er hätte nicht mehr auf See gehen können. Deshalb hat er uns verlassen. Er hasst mich.
Niemand braucht mich. Ich bin für alle eine Last. Für jeden einzelnen. Es wäre am besten, wenn ich nicht existiere. Ich hätte niemals existieren dürfen. Dann wäre Mutter nicht so unglücklich gewesen. Shan hätte keine blöde Schwester gehabt. Ren wäre ein besserer Vater für Shan sein können, weil er mich nicht durchfüttern hätte müssen. Shanks wäre ohne Probleme durch die Grand Line gesegelt. Law würde das One Piece weitersuchen und nicht noch hier rumsegeln.
Meine Schuld. Es ist alles meine Schuld.
Mein ganzer Körper zittert leicht.
Ich kann das nicht. Ich kann nicht hierbleiben. Ich werde Law nerven. Er wird genug von mir haben und dann bin ich bei ihm und er kann mich nicht wegschicken.
Law hat meine Hand losgelassen, um auf Shanks zuzugehen „Du bist ein Lügner. Du bist nicht Rias Vater!“, sagt er ernst zu Shanks.
„Warum sollte ich bitte lügen?“ fragt Shanks nur gelassen.
Während die beiden diskutieren, weiche ich immer mehr zurück.
Ich muss hier weg. Sofort.
Als ich an dem Brett bin, das am Hafen anliegt, renne ich drüber und in die Stadt.
„Käpt´n sie rennt weg“, höre ich Lucky Lou.
„Was? Warum dass denn?“, fragt er geschockt.
„Vielleicht hast du sie überrumpelt. Du hättest es ihr anders sagen sollen“, meint Ben gelassen.
„Ria!“, höre ich Law rufen.
Doch ich ignoriere alle und renne weiter.
Bepo und die anderen kommen mir entgegen. Sie scheinen aber verwirrt zu sein, wieso ich wegrenne. Somit kann ich mich einfach durch sie durchdrängen und wurde nicht aufgehalten.
Ich muss weg. Einfach weiter. Egal wohin. Einfach nur weg.
Weg von hier. Weg von dieser Welt. Weg vom Leben.
Ohne zu achten, wohin ich renne, renne ich durch die Stadt und in den Wald dahinter.
Es wurde schon dunkel und ich konnte, nachdem das Licht der Stadt verschwindet, kaum noch etwas sehen. Aber so können mich auch die anderen nicht mehr sehen.
Ein Versteck. Ich brauche ein Versteck. Eine Höhle oder der gleichen und dann warte ich bis alle verschwinden. Wenn keiner mehr von ihnen da ist, werde ich zur Marine gehen und ihnen irgendwas sagen, dass ich hingerichtet werde. Oder ich stehle mir ein Messer und bringe mich damit um. Mich braucht niemand. Also wird es egal sein, wenn ich in irgendeiner Gasse verblute. Vielleicht werde ich auch von einem Bären oder Tiger hier gefressen. Wer weiß das schon.
Nach langem Suchen finde ich eine kleine Höhle, dort gehe ich tief ins innere rein. Es hat auch noch angefangen zu regnen und ich bin klitschnass.
Sobald ich tief genug drin bin, setze ich mich an der Steinwand gelehnt und ziehe die Beine an mich. Ich zittere am ganzen Körper, weil mir so kalt ist. Aber das ist mir egal. Erfrieren geht auch.
Zuerst merke ich nicht, dass ich weine, ich dachte es sind Regentropfen. Aber durch den Schock und das verlorene Adrenalin, weine ich und zittere am ganzen Körper.
Ich will nicht mehr.
Leise schluchze ich in meine Arme rein und versuche nicht zu laut zu sein.
Ich will nicht mehr am Leben sein.
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