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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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Dieses Kapitel
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18.04.2022 982
 
Nach ein paar Tagen waren wir auf Amazon Lily. Ruffy ist noch bewusstlos und schläft. Ich hoffe es geht ihm bald besser. Ich habe die letzten Tage, versucht etwas mehr zu essen. Was nicht so gut funktioniert hat. Law ist ziemlich beschäftigt und ist kaum bei mir. Ich verstehe das. Er ist der Käpt´n und er möchte ja seine Ziele erreichen. Aber ich denke immer mehr, dass es eine schlechte Idee war, hierher zu kommen. Auch wenn ich keine Ahnung habe, wieso ich, damals mitgezogen worden bin.
Ich sitze fast nur in seiner Kajüte und bin kaum an Deck oder bei den anderen. Ich fühle mich einfach so fehl am Platz hier. Bepo kommt ab und zu rein und versucht sich mit mir anzufreunden, so kommt er auch jetzt „Ria, wir sind gleich auf der Insel. Du solltest mal wieder unter die Sonne gehen und frische Luft schnappen“, besorgt schaut er mich an.
„Danke Bepo“, gebe ich nur leise von mir. Eigentlich liege ich nur die ganze Zeit im Bett. Was soll ich bitte schön sonst machen? Ich bin doch nur im weg. Immer. Ich kann nicht mal kochen, weil es ja einen Schiffskoch gibt.

Kurze Zeit später raffe ich mich auf und gehe an Deck. Ich hoffe ich bekomme diesmal keinen Ärger von Law.
Meine Augen muss ich zusammenkneifen, als ich das Licht der Sonne erblicke. Ich komme mir vor wie Gollum aus Herr der Ringe, der nach langer Zeit, aus seinem Loch gekrochen gekommen ist.
Die Insel ist ein Urwald, man sieht nur grün. Es ist einfach großartig. Ganz anders als im Marineford.
„Was habt ihr hier zu suchen?“ höre ich eine Frauenstimme vom Land.
„Wir haben den Strohhut dabei und wollten ihn hier absetzten“, erklärt Law.
„Was ihr habt Ruffy? Wie geht es ihm?“ fragt die Amazonen verblüfft.
„Es geht ihm gut. Ich habe ihn verarztet. Momentan ist er noch bewusstlos.“
„Dann kommt an Land. Ich hole die Kaiserin“, damit verschwindet sie schnell im Wald.
Die Crew bereitet alles vor, um an Land zu gehen.
Vorsichtig gehe ich zu Law hin „Ähm Law, kann ich auch an and gehen. Ich würde mir gerne die Beine vertreten“, frage ich ihn leise.
Er dreht sich mit einem strengen Blick zu mir „Ria, ich habe dir doch gesagt das du auf dem Schiff bleiben sollst“, dann stockt er als er mich ansieht. Seine Augen weiten sich, er packt mich an den Schultern und mustert mich besorgt „Du bist ja ganz blass. Warst du die ganze Zeit unter Deck?“
Vorsichtig nicke ich „Du hast gesagt, ich soll unter Deck bleiben“, gebe ich rau von mir.
„Damit meinte ich doch nicht die ganze Zeit, nur wenn wir am Land sind oder Feinde auftauchen“, erneut mustert er mich „Du bist dünner geworden. Ich habe dir doch gesagt du sollst etwas essen. Bist du seekrank? Oder verträgst du das Essen nicht?“ fragt er mich weiter aus.
„Ich habe einfach kein Appetit“, meine ich.
Er streicht sich mit einer Hand durch das Haar „Das ist meine Schuld. Ich mache mir zu große sorgen um dich und will dich einsperren. Verflucht. Wir gehen an Land und wenn es was zu essen gibt, dann isst du gefälligst ordentlich. Bleib aber bitte in meiner Nähe, ich traue den Frauen hier nicht“, meint er streng.
Ich nicke leicht.

Kurze Zeit später, kam die Amazonin mit der Kaiserin, Boa Hancock heißt sie glaube ich. „Man hat mir gesagt ihr habt Ruffy?“ fragt sie aufgebracht.
„Ja, er ist unter Deck. Momentan ist er noch nicht bei Bewusstsein. Aber er sollte bald wieder aufwachen. Er wird keine Probleme später haben, nur eine Narbe“, erklärt Law ihr.
Ehrleichtert atmet sie aus. „Gut, dann lasse ich genug Essen für ihn bringen, dass er zu Kräften kommt. Schwestern, besorgt so viel Fleisch wie es geht“, befiehlt sie ihren Schwestern.
„Jawohl Schwester“, geben beide zeitgleich zurück und verschwinden.
Law geht mit mir an Land.
„Was denkt ihr, tut ihr auf meinem Land?“ fragt die Kaiserin streng.
„Kaiserin, das ist doch das mindeste was sie uns schulden oder nicht? Nachdem wir Ruffy gerettet haben. Wir möchten uns nur etwas die Beine vertreten, da meine Freundin eine Weile unter Deck war“ fordert Law.
Hancock mustert mich streng „Eigentlich kann mir das egal sein, sie ist keine meiner Kriegerinnen. Aber ich habe gesehen, wie sie den Strohhut von Ruffy geholt hat, obwohl sie nicht besonders stark ist. Gut ihr könnt auf meine Insel. Aber nur ihr! Männer ist es normalerweise untersagt hier zu sein“, streng schaut sie uns an.
„Danke Kaiserin“, leicht verbeuge ich mich vor ihr.
Dann machen Law und ich einen kleinen Spaziergang. Das tut richtig gut, die Sonne zu genießen und die frische Luft zu riechen.
„Auf der nächsten Insel werden wir in einen Waffenladen gehen und nach einer Waffe für dich schauen. Am liebsten wäre mir was, wo du dich verstecken kannst. Bist du gut im Zielen?“ fragt er mich.
„Nein, ich bin darin ziemlich schlecht“, gebe ich zu.
Law schaut nachdenklich in den Wald „Dann wird es wahrscheinlich doch ein Schwert oder ähnliches sein müssen. Das gefällt mir nicht. Mir wäre es lieber, du könntest in Sicherheit sein. Bepo wird dir auf jeden Fall im Nahkampf helfen. Das beruhigt mich schon mal etwas“, gesteht er. „Versteh bitte, ich möchte dich nicht einsperren. Ich mache mir nur sorgen um dich. Wenn dir etwas passieren sollte, könnte ich das nicht aushalten. Wir kennen uns zwar erst seit, knapp einen Monat. Aber ich habe eine starke Bindung zu dir. Bitte versteh das“, liebevoll schaut er zu mir runter.
„Ich verstehe das Law“, gebe ich zu. Etwas anderes kann ich dazu auch nicht sagen. Ich kann nicht sagen, dass mich seine Worte von den letzten Tagen so verletzt haben und das ich am liebsten auf irgendeiner Insel bleiben möchte, dass ich ihm keine Last bin. Das alles möchte ich ihm sagen. Aber ich kann es nicht. Ich habe Angst.
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