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Trafalgar Law ist bei mir (überarbeitet)

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P12 / Gen
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Trafalgar Law
13.01.2022
10.08.2022
29
27.287
3
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27.02.2022 1.174
 
Am nächsten Morgen bin ich noch mit Law im Bett. Er ist über mir gebeugt und küsst meinen Hals entlang. Genießerisch strecke ich meinen Kopf zur Seite, dass er einen besseren zugriff hat. Sanft streichle ich ihm über den Rücken entlang. Er hat nur eine Boxershorts an, ich habe noch ein Schlafhemd an, dass er allerdings schon weit aufgeknöpft hat und nur noch knapp meine Brüste bedeckt.
„Nein, Mom! Ria kann gerade nicht! Sie schläft noch!“ höre ich Shan rufen.
„Es ist neun Uhr morgens, sie muss wach sein und dir das Frühstück vorbereiten!“ höre ich meine Mutter.
Bevor ich irgendetwas sagen kann oder Law verstecken könnte, wird meine Zimmertüre aufgeschlagen und meine Mutter kommt hereingestürmt. „Ria…“ bricht sie ab. Sie mustert Law und dann mich. „Was soll das hier?!“ fragt sie wütend.
Schnell schubse ich Law zur Seite, richte mich auf und halte mein Hemd zu „Mutter warum bist du denn schon hier?“ frage ich panisch.
„Das kann euch egal sein, warum ich schon hier bin. Die bessere Frage ist, was treibst du da mit diesem Kerl!“ fragt sie abfällig.
„Mutter, dass ist Law, mein Freund“, stelle ich ihn ihr vor.
„Dein Freund?! Das darf doch nicht wahr sein, woher kennt ihr euch denn bitte schön und warum ist er hier und wie unverantwortlich kannst du nur sein Ria. Du hast eine Schwester hier und du musst ein Vorbild für sie sein. Komme was da wolle“, schimpft sie mich aus.
„Mom, komm mit runter, ja? Ich mache dir einen Kaffee und dann können wir über alles in ruhe rede“, schlägt Shan vor.
Sachte versucht sie Mutter aus dem Zimmer zu bringen und geht mit ihr runter.
„So lernt man nicht gerne die Eltern, seiner Freundin kennen“, bemerkt Law trocken.
„Nein, nicht so“, gebe ich ihm leise zu.
Nachdem wir uns angezogen haben, gehen wir gemeinsam runter.
„Willkommen daheim Mutter“, begrüße ich sie vorsichtig.
„Wie willst du mir das Erklären?“ fragt sie mich streng „Ich bin hergekommen, weil die Nachbarn sich bei mir gemeldet haben, weil die ganze Zeit zwei Männer hier ein und ausgehen.“
„Es ist etwas kompliziert zu erklären“, gestehe ich.
„Dann versuch es.“
„Okay es ist so, vor ein paar Tagen habe ich Law auf einer Wiese getroffen, als ich von der Schule heim gegangen bin. Ich habe festgestellt das es der richtige Trafalgar Law ist aus der Welt von One Piece und habe ihn erst einmal mit zu mir nach Hause genommen, da er ja schlecht auf der Straße bleiben konnte. Law meint das Kuma ihn hierhergeschickt hat. Ein Tag später hat Shan, Ace auf dem Heimweg gefunden und hat ihn ebenfalls mitgenommen. Seitdem wohnen sie hier. Sie helfen uns aber im Haushalt und sie versuchen wieder zurück in ihre Welt zu kommen, wir wissen nur nicht, wie das funktioniert, deswegen sind wir etwas überfragt“, erzähle ich ihr alles.
„Ah ja“, meint sie nebensächlich. Bei der Erzählung habe ich sie kurz zusammenzucken gesehen, woran das wohl lag. „Und er bedankt sich bei dir indem er dich flachlegt oder wie verstehe ich das?“
„Was? Nein! Law und ich sind zusammengekommen, weil wir uns wirklich sehr mögen“, erkläre ich ihr.
„Ja und ich bin mit Ace zusammen, weil ich ihn liebe!“ kommt es von Shan.
Warum muss sie das jetzt einfach so sagen?
„Du bist was?!“ geschockt schaut sie zu Shan.
„Ja, ich und Ace sind zusammen“, demonstrativ nimmt sie Ace Hand, dieser drückt sanft zu.
Wütend schaut mich Mutter an „Das ist alles deine schuld! Weil du diesen Law bei euch wohnen lassen habt, hat sie auch noch diesen Ace mitgenommen. Das ist unverantwortlich! Hast du irgendetwas zu deiner Entschuldigung zu sagen?“ fragt sie mich sauer.
Niedergeschlagen schaue ich zu Boden „Nein Madame.“
Ein Knall ertönt, auf die ein Schweigen folgt. Ein brennendes Gefühl breitet sich auf meiner Wange aus „Mom, warum hast du Ria geschlagen?“ fragt Shan aufgebracht.
„Sie hat es verdient. Sie war verantwortungslos und hat nicht gut auf dich aufgepasst“, erklärt sie.
Ich lege wie in Zeitlupe meine Hand auf die brennende Stelle.
„Was fällt Ihnen ein“, beginnt Law wütend.
„Nein, schon gut“, sage ich mit ruhiger Stimme. Dann schaue ich meine Mutter an „Hat es dir gutgetan, mich zu schlagen? Ich weiß du wolltest das schon lange machen und jetzt hast du endlich einen guten Grund dafür“, fange ich an.
„Wovon redest du?“ fragt sie nur halbherzig.
„Denkst du ich weiß es nicht? Ich weiß ganz genau das du mich hasst. Schon als ich klein war, habe ich es gespürt. Sobald Vater weg war, hast du mich verabscheut, weil ich ihm so ähnlich bin. Als Ren noch kam und du mit Shan schwanger warst, wurde es schlimmer. Du hast mich kaum noch beachtet und mich wie Dreck behandelt. Je älter ich wurde, desto mehr habe ich deine kalte Schulter bekommen. Ich musste auf Shan aufpassen, den Haushalt machen, kochen und alles andere, da ich sonst keinen Platz in eurer perfekten Familie habe!“ schreie ich sie an „Du hasst mich für das was Vater dir angetan hat. Aber ich kann nichts dafür! Ich kann nichts dafür, dass er abgehauen ist“, stumm fange ich an zu weinen „Aber weißt du was. Mir ist das jetzt scheiß egal. Ich werde gehen. Ich werde das Haus verlassen, dann habt ihr mich nicht mehr als Problem“, meine ich nun ruhig.
„Tze mach doch was du willst. Aber sobald du durch die Türe gehst, bist du nicht mehr Teil dieser Familie“, gibt sie schnippisch zurück.
„Das war ich sowieso nie“, gebe ich leise zu. Damit ging ich hoch, um mir ein paar Sachen zu packen.
„Mom, das meinst du doch nicht so! Sag Ria das du es nicht so meinst, bitte“, höre ich Shan flehend.
Law ging mit mir hoch „Du willst wirklich gehen?“ fragt er mich.
„Ja, ich habe kein Bock mehr auf dieses scheiß Haus, mit dieser beschissenen Familie“, meine ich wütend, während ich meine Sachen in einen Koffer packe, den ich aus dem Schlafzimmer geholt habe.
Dann höre ich Shan an meiner Zimmertüre „Ria bitte geh nicht. Mom hat es nicht so gemeint. Sie liebt dich!“
„Das bildest du dir nur ein Shan. Ich gehe“, ich hieve meinen Koffer runter vom Bett und gehe mit Law aus dem Zimmer.
„Wohin willst du denn gehen?“ fragt sie verzweifelt.
„Ich werde mir irgendwo ein Zimmer mit Law nehmen. Pass auf dich auf und pass auf das Ace kein Scheiß anstellt“, damit verschwinde ich mit Law aus der Türe.
„Wohin geht es jetzt?“ fragt mich Law ruhig.
„Ich habe erspartes und außerdem noch die Karte von Ren. Wir können uns ein Zimmer in einem günstigen Hotel suchen und vielleicht wird es ja wirklich was mit dem Modeljob. Sonst muss ich irgendwo Vollzeit jobben.“
„So weit wird es nicht kommen, denn bis dahin werden wir auf der Grand Line sein“, er legt einen Arm um mich, nimmt meinen Koffer und rollt ihn neben sich.
„Danke Law das du auf meiner Seite stehst“, sanft lehne ich mich an ihn.
„Immer doch“, er küsst mich auf die Stirn und gemeinsam suchen wir uns ein Zimmer.
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